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mars754

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2026

ungewöhnliche, aber absolut brillante Romantasy

Weavingshaw
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Dieses Buch ist einfach fabelhaft und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, weil sie komplett anders war, als erwartet. Schon das Cover ist ein absoluter Hingucker und mit seinem transparenten ...

Dieses Buch ist einfach fabelhaft und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, weil sie komplett anders war, als erwartet. Schon das Cover ist ein absoluter Hingucker und mit seinem transparenten Schutzumschlag ungewöhnlich. Allerdings zeigt es mit dieser Doppelbödigkeit und den beiden Personen, die im viktorianischen Stil gekleidet sind, auch deutlich, worum es in dieser Geschichte geht.
Die Handlung erinnert über lange Strecken nicht an einen Romantasy-Roman, da sich die Beziehung zwischen den beiden Hauptpersonen erst sehr langsam entwickelt, sondern nimmt eher Anleihen bei düsteren Gothic-Mysterygeschichten. Obwohl von Anfang an klar ist, dass sich alles in einer fiktiven Welt abspielt, erinnert diese Welt in den Konflikten und Lebensumständen der Menschen sehr an das viktorianische England, so dass es als Leser leicht fällt, in die Geschichte einzutauchen.
Der Autorin gelingt es mit ihrer Sprachmagie wunderbar, die Charaktere und die Welt mit ihren Eigenheiten lebendig werden zu lassen. Der Stil ist dabei passend zur portraitierten Zeit etwas verschnörkelt, aber trotzdem sehr gut lesbar, und gibt dem Buch das passende Flair.
Besonders gut hat mir an dieser Geschichte gefallen, dass sie sich deutlich von anderen abhebt und nicht offensichtlich die üblichen Tropes bedient. Die Charaktere zeichnen sich durch eine ungewöhnliche Tiefe aus, die nach und nach ausgelotet wird, genauso wie die Handlung nach und nach die Geheimnisse dieser Welt enthüllt. Dadurch dass der größte Teil der Geschichte aus der Perspektive der weiblichen Hauptperson erzählt wird, tappt man als Leser lange im Dunkeln, was die Zusammenhänge einzelner Ereignisse betrifft, weshalb sich das Buch wie ein großes Rätsel präsentiert, das nach und nach gelüftet werden muss. Auf diese Weise wird ein ungeheurer Sog erzeugt, der einen das Buch kaum aus der Hand legen lässt und zusammen mit mehreren Gefahrensituationen für dauerhaft hohe Spannung sorgt.
Dieses Buch folgt nicht den üblichen Genres und ist gerade deshalb absolut fantastisch! Ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen und freue mich schon unbändig auf die Fortsetzung der Geschichte. Für mich 6 von 5 Punkten.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

großartiger Abschluss der Geschichte

A Hunter's Legacy
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Dieser zweite Teil knüpft nahtlos an den üblen Cliffhanger des ersten Bandes an. Wie schon im ersten Band überzeugt die Geschichte mit einer atemlos machenden Handlung, die sich in diesem Buch über mehrere ...

Dieser zweite Teil knüpft nahtlos an den üblen Cliffhanger des ersten Bandes an. Wie schon im ersten Band überzeugt die Geschichte mit einer atemlos machenden Handlung, die sich in diesem Buch über mehrere Länder des Kontinents erstreckt. Dabei werden viele Handlungsstränge und Fährten, die bislang zum Teil sogar nur angedeutet wurden, wieder aufgenommen und schlüssig zusammengebracht. Am meisten hat mich dabei überrascht, wie sehr sich einige Charaktere weiterentwickeln, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten. Aber über all dem steht weiterhin der Wunsch Xenas, für sich und Ajax einen Platz zu finden, an dem sie in Freiheit zusammen leben können. Dieser Wunsch kollidiert natürlich mit den Vorstellungen der Könige und Königinnen, so dass es zu mehr als einem Kampf kommt. Insgesamt gesehen hatte ich den Eindruck, dass angesichts der ganzen Action die Beziehung zwischen Xena und Ajax etwas weniger stark im Fokus steht als im ersten Teil. Was allerdings nicht bedeutet, dass die beiden nicht ihre Momente haben.
Dieses Buch ist jedenfalls ein spannender und würdiger Abschluss der Geschichte, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, sobald man angefangen hat zu lesen.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

interessante und spannende Fantasy-Geschichte mit einer ungewöhnlichen Grundidee

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
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Auch wenn das wunderschön gestaltete Cover dieses Buches einen friedvollen Eindruck vermittelt, ist die Handlung dieser Fantasy-Geschichte für Kinder doch immer wieder von düsteren und bedrohlichen Momenten ...

Auch wenn das wunderschön gestaltete Cover dieses Buches einen friedvollen Eindruck vermittelt, ist die Handlung dieser Fantasy-Geschichte für Kinder doch immer wieder von düsteren und bedrohlichen Momenten durchdrungen. Dies zeigt sich schon am Anfang des Buches, wenn die Hauptperson Ava plötzlich einer großen und unheimlichen Gefahr ausgesetzt ist. Aufgrund dieser Szene und weiteren, die im Verlauf der Geschichte folgen, ist die Altersempfehlung von 10 Jahren absolut gerechtfertigt. Auch wenn das Buch mit kurzen Kapiteln von selten mehr als fünf Seiten aufwartet, würde ich das Buch jüngeren Kindern tendenziell nicht zu lesen geben. Zumal die dem Buch zugrunde liegende Frage "Wer bin ich eigentlich?" eher eine Frage ist, die ältere Kinder umtreibt.
Auch wenn die Kapitel kurz sind, stellt sich trotzdem ein guter Lesefluss ein, was an dem angenehmen Schreibstil und der spannenden Handlung liegt. Was an diesem Buch auffällt, ist die Tatsache, dass die Autorin versucht, den Kindern Wissen über die Pflanzen im Wald (insbesondere über Bäume) und Zusammenhänge in der Natur zu vermitteln. Dies zeigt sich z.B. daran, dass immer wieder die lateinischen Namen von Pflanzen genannt werden oder dass am Ende des Buches ein umfangreiches Glossar noch einmal vertiefende Informationen über Pflanzen oder erwähnte Begriffe zur Verfügung stellt.
Was mir an diesem Buch auch gefällt, ist die ungewöhnliche Grundidee, die sich von allem abhebt, was ich bislang gelesen habe. Auch wenn einige bekannte Muster (das Einleben in einer neuen Schule, Rivalitäten mit Klassenkameraden) aufgegriffen werden, ist das Buch doch erfrischend anders und überaus spannend. Dies mag auch den überzeugenden und einzigartigen Charakteren liegen, die wunderbar beschrieben sind und dem Buch Tiefe geben.
Es hat mir jedenfalls großes Vergnügen bereitet, diesen ersten Band der Reihe zu lesen, und ich bin äußerst gespannt auf die Fortsetzung. Ich kann das Buch nur uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

spannende chinesische Fantasy

Dinghai Fusheng Records. Buch 1
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Dieses Buch ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe eines chinesischen Autors, die konsequenterweise im alten China spielt. Dies wird auch schon im wunderschönen Cover deutlich, das die beiden Hauptcharaktere ...

Dieses Buch ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe eines chinesischen Autors, die konsequenterweise im alten China spielt. Dies wird auch schon im wunderschönen Cover deutlich, das die beiden Hauptcharaktere zeigt, sowie an der nützlichen Karte im Innenteil. Dieses ungewohnte Setting ist extrem reizvoll, weil es bedeutet, dass völlig andere Motive vorkommen als in den üblichen Fantasy-Geschichten und auch der Erzählstil ein anderer ist. Allerdings hatte das für mich auch eine Schattenseite, da ich es anstrengend fand, in die Geschichte reinzukommen. So sind z.B. die Namen für europäische Ohren ungewöhnlich und sperrig, aber auch einige mystische Konzepte wie Ba oder Yao müssen erst erklärt werden. Für viele Dinge, die dem europäischen Leser unbekannt sein dürften, gibt es zusätzlich zum Glossar im Text über fünfzig Fußnoten. Diese sorgen zwar für ein besseres Textverständnis, reißen einen allerdings auch aus dem Lesefluss und sind damit ein zweischneidiges Schwert. Mir persönlich hat aufgrund der Andersartigkeit des Settings das intuitive Textverständnis gefehlt, dass ich gewohnt bin, weshalb ich mich nicht so in die Geschichte fallen lassen konnte, wie ich es gerne getan hätte. Da dies aber mein erstes Buch dieses Genres ist, ist das vielleicht auch einfach meiner Unerfahrenheit geschuldet.
Auch wenn die Geschichte unter die Rubrik Danmei (also Boys Love) fällt, so merkt man davon in diesem ersten Band noch so gut wie nichts. Die Anziehung zwischen den beiden Hauptpersonen ist kaum vorhanden und muss sich erst noch entwickeln. Insofern ist das Buch ein perfekter Vertreter des Slow Burn-Tropes.
Auch wenn Romantik in diesem Buch keine Rolle spielt, ist die Handlung dafür um so spannender. Die Charaktere müssen sich immer wieder aus gefährlichen Situationen befreien, während sie einer Verschwörung, die das ganze Land gefährdet, auf der Spur sind. Wie nicht anders zu erwarten wird die Dramatik noch durch einige Plottwists gesteigert, die zumindest für mich absolut nicht vorhersehbar waren.
Der Schreibstil hat mich überrascht, da ich von einer eher ernsten Fantasy-Geschichte ausgegangen bin, und daher den reichlich vorhandenen Humor überhaupt nicht erwartet habe, der sich nicht nur in witzigen Szenen sondern auch in Dialogen zeigt. Mir gefällt, wie locker die Personen teilweise miteinander sprechen bzw. sich richtiggehend anschnauzen.
Auch das Buch für mich kein absoluter Selbstläufer war, weil mir zu viel Hintergrundwissen fehlte, habe ich die Geschichte sehr gern gelesen und bin auf die Fortsetzung gespannt, denn mit der Zeit sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

schöne New-Adult-Liebesgeschichte

Counting Days
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Dieses Buch ist ein perfekter Vertreter der New-Adult-Liebesgeschichten. Dies liegt nicht nur am Alter der Protagonisten (21 Jahre), sondern auch an den Themen, die abseits der reinen Liebesgeschichte ...

Dieses Buch ist ein perfekter Vertreter der New-Adult-Liebesgeschichten. Dies liegt nicht nur am Alter der Protagonisten (21 Jahre), sondern auch an den Themen, die abseits der reinen Liebesgeschichte angesprochen werden. Dazu gehört das Flüggewerden und das Erkennen, was man aus seinem Leben eigentlich machen möchte. Außerdem wird thematisiert, dass manche Menschen länger brauchen, um den Mut zu finden, ihren Träumen zu folgen, oder auch um zu realisieren, worin ihre Stärken liegen. Auch der (zum Teil negative) Einfluss des Elternhauses bei der Berufswahl und der Gestaltung der eigenen Zukunft wird dabei nicht ausgelassen. Auf diese Weise werden durch dieses Buch alle Themen behandelt, die für junge Menschen von Relevanz sind. Ergänzend kommen noch die Folgen häuslicher Gewalt und ungünstige Familienkonstellationen dazu, durch die auch die Frage nach der mentalen Gesundheit mit in die Geschichte einfließt. Trotz all dieser doch eher ernsten Aspekte liest sich das Buch angenehm leicht und überhaupt nicht trübsinnig. Das liegt vor allem am lockeren Schreibstil, der die Charaktere und die Stimmung perfekt einfängt und es dem Leser leicht macht, in die Geschichte abzutauchen.
Zur Handlung lässt sich sagen, dass das Cover mit seiner klaren Optik eigentlich schon eine Kurzfassung der Geschichte ist, da es die beiden Protagonisten vor der Kulisse des Heidelberger Schlosses zeigt und damit auch den Ort der Geschehnisse vorgibt. Die Geschichte dreht sich um zwei junge Menschen, die nach Jahren der Trennung durch ein Unglück wieder in Heidelberg zusammenfinden. Dabei steht ihnen ihre Vergangenheit aber auch ihre Gegenwart im Wege, so dass sie erst viele Dinge aufarbeiten müssen, bevor sie bereit für eine erneute Beziehung sind. Auch wenn ich die Charaktere gemocht habe, fand ich die Päckchen, die die beiden zu tragen hatten, doch etwas extrem, vor allem da sie beide keine Versuche gemacht haben, sich Hilfe zu suchen. Dafür, dass sie ansonsten sehr abgeklärt agiert haben, war das für mich nicht richtig nachvollziehbar, hat die Handlung aber nicht weiter gestört.
Ich habe das Buch gern gelesen, auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre.

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