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Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schuld

Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens
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Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (20. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737351966
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Apple Tart of ...

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (20. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737351966
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Apple Tart of Hope
Preis: 14,99 €

Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schuld

Inhalt:

Oscar und Meg sind Nachbarn. Seit vielen Jahren sind sie beste Freunde. Da sollte man meinen, dass ein halbes Jahr der Trennung daran nichts ändern könnte, oder? Doch meistens kommt es im Leben anders als man denkt, und andere Menschen machen einem einen Strich durch die Rechnung.

Oscar, ein wahnsinnig empathischer 14-Jähriger, der einen fast magisch guten Apfelkuchen backt und für Menschen in Not da ist, muss feststellen, dass keiner für ihn da ist, als er Hilfe braucht. Und so verschwindet er. Alle denken, dass er tot ist. Außer Meg und Oscars kleinem Bruder Stevie. Sie geben die Hoffnung nicht auf und suchen nach Oscar.


Meine Meinung:
Sarah Moore Fitzgerald ist mit dem Apfelkuchenwunder ein ganz wunderbares Jugendbuch gelungen. Anfangs plätschert es locker vor sich hin und ist einfach angenehm zu lesen. Die Charaktere sind sehr besonders und äußerst sympathisch. Schon zu diesem Zeitpunkt hat mir das Buch deshalb gut gefallen.

Mit jeder Seite wird es dann aber ernster und tiefgründiger. Zuweilen dachte ich beim Lesen, dass meine 12-jährige Nichte mit der Thematik eventuell noch überfordert sein könnte. Andere 12-Jährige sind da vielleicht schon weiter und können das Buch daher gut lesen und verstehen. Das kommt wohl ganz auf den Entwicklungsstand des jeweiligen Jugendlichen an.

Serviert wird das Buch in zwanzig mundgerechten Stücken, abwechselnd aus der Sicht von Meg und Oscar. Beide erzählen in der Ich-Form, unterscheiden sich aber im Stil bzw. dem, was sie erzählen, sodass man immer sofort weiß, wer gerade dran ist. Außerdem unterscheiden sich die Schriftarten für beide Perspektiven.

Der Schreibstil ist erfrischend locker und absolut jugendgerecht. Die Sprache ist klar und direkt, es wird nicht groß drumherum geredet. Trotz der negativen Situation blitzt immer wieder ein Fünkchen Humor durch, sodass man nie die Hoffnung verliert, dass am Ende alles gut wird.

Als Leser kommt man den beiden Protagonisten sehr nahe. Man wird in ihre geheimsten Gefühle und Gedanken eingeweiht und kann sich damit gut mit ihnen identifizieren. Es wird auch alles glaubhaft dargestellt, und sämtliche Handlungsweisen sind gut nachvollziehbar.

Fazit:
„Das Apfelkuchenwunder“ ist eine wunderbar warmherzige Geschichte über eine großartige Freundschaft, über Liebe, Schuld und Hoffnung, die man nie aufgeben soll. Ich empfehle diesen Roman für Jugendliche und Erwachsene, die gerne Jugendbücher lesen, gerne weiter.

★★★★★

Veröffentlicht am 15.09.2016

Für Ärzte, Patienten und ganz normale Menschen :-)

Leben ist nicht schwer
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Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (20. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596031146
Originaltitel: Alors Voilà!
Preis: 12,99 €

Für Ärzte, Patienten und ganz normale ...

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (20. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596031146
Originaltitel: Alors Voilà!
Preis: 12,99 €

Für Ärzte, Patienten und ganz normale Menschen

Baptiste Beaulieus Schriftsteller-Karriere begann mit einem Blog, in dem er von seinem Alltag in der Notaufnahme eines französischen Krankenhauses berichtete. Nun hat er seine Erlebnisse und die seiner KollegInnen zu einem Roman zusammengefügt. Doch nach wie vor bleibt der Tagebuch- bzw. Blogcharakter seiner Erzählung bestehen. Wir begleiten den damals 27-jährigen Assistenzarzt während einer Woche bei seiner Arbeit zwischen Notaufnahme und Palliativstation, wo er immer wieder seine Lieblingspatientin besucht. Er nennt die rothaarige Frau die Feuervogelfrau. Auch für die anderen Patienten und für manche Kollegen hat er eigene klang- und bedeutungsvolle Namen, wie zum Beispiel Chefin Pocahontas oder Frau Zuspruch.


Eingebettet in die Rahmenhandlung, die hauptsächlich daraus besteht, dass der junge Arzt die Patientin in Zimmer 7 bis zum Tod begleiten will bzw. sie solange am Leben erhalten will, bis deren Sohn eintrifft, sind unzählige Anekdoten und kleine Geschichten über die unterschiedlichsten Patienten, aber auch über die Kollegen, mit denen er die Feuervogelfrau erfreut und der todkranken Frau ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Viele dieser Geschichten sind recht witzig, einige traurig, andere machen nachdenklich.

Baptiste Beaulieu erzählt mit einer enormen Leichtigkeit, er verpackt die zum Teil schlimmen Schicksale in Ironie und Sarkasmus und vermittelt so zwischen Leben, Krankheit und Tod. Er schreibt witzig und charmant, aber nie respektlos. Selbst wenn er die älteren Herrschaften Oma und Opa nennt, wirkt das bei ihm sehr liebevoll.

Dieses Buch empfinde ich als Mut machend, als ein Plädoyer für das Leben und für Mitmenschlichkeit. Es wirbt um Verständnis für die oft überarbeiteten Ärzte und für die Nöte der Patienten. Eine wunderbar warmherzige Lektüre, die ich einfach jedem empfehlen möchte, egal ob er selbst Arzt ist, ob er Patient ist oder es erst später werden wird.

★★★★★

Veröffentlicht am 15.09.2016

Berührend und schockierend

Jeden Tag ein bisschen mehr
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Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (24. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841422293
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Lies Like Love
Preis: ...

Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (24. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841422293
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Lies Like Love
Preis: 16,99 €

Berührend und schockierend

Inhalt:

Audrey ist 16, als sie mit ihrer Mutter Lorraine und ihrem 5-jährigen Bruder Peter umziehen muss, in ein verlottertes Haus in der Pampa, irgendwo in England. Audrey ist nicht wie andere Mädchen. Sie ist krank und muss jede Menge Tabletten schlucken. Immer wieder muss sie zum Arzt, und ihre Mutter kümmert sich rührend um sie. Soziale Kontakte hat sie praktisch nicht, in der Schule fehlt sie krankheitsbedingt oft und hat große Lücken. Als sie den Nachbarjungen Leo kennenlernt, scheint sich das Glück für Audrey zu wenden.


Meine Meinung:
Selten kann mich ein Buch von Anfang an so sehr in seinen Bann ziehen wie „Jeden Tag ein bisschen mehr“. Schon der erste Satz klingt so unglaublich und macht den Leser neugierig auf das, was dahintersteckt.
Ich bin dreimal gestorben, bevor ich fünf Jahre alt war. (S. 11)

Und genauso unglaublich ist dann die ganze Geschichte, die folgt. Und doch gibt es so etwas auch in der Realität immer mal wieder. Doch auch wenn die Situation ziemlich unglaublich und ausweglos erscheint, ist es umso wichtiger, genau hinzuschauen und zu helfen, so gut es geht. Genau das tut Leo. Dieser fast 18-jährige Junge, der selbst schon viel Schmerz erlebt und gerade einen Weg gefunden hat, sich in seinem Leben neu einzurichten, hat feine Antennen, was Audreys Probleme angeht. Und dazu ein großes Herz am rechten Fleck, sodass er ihr ein wirklich guter Freund und eine große Stütze sein kann. Leo ist der eigentliche Held in dieser Geschichte. So einen Leo, der hundertprozentig zu einem hält, wünsche ich jedem Menschen.

Doch nicht nur Leo, auch Audrey selbst, war mir sehr sympathisch. Trotz aller Widrigkeiten sorgt sie liebevoll für ihren kleinen Bruder, ist ihm fast wie eine Mutter. Doch sie leidet natürlich sehr unter ihrer Krankheit, unter „dem Ding“, wie sie es nennt, das ihr seltsame Dinge einflüstert, das will, dass sie sich selbst etwas antut, das daran schuld ist, dass ihr ständig übel ist. Audreys Zustand schwankt zwischen klar und benebelt, zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Als Leser kann man das fast am eigenen Körper nachempfinden.

Das Buch ist unterteilt in 3 Teile, die verschiedene Abschnitte in Audreys Leben beinhalten. Erzählt wird über einen Zeitraum von 11 Monaten, September bis Juli. Diese Einteilung nach Monaten fand ich sehr gelungen, da man so ein sehr gutes Gefühl dafür bekommt, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist. Louisa Reid wechselt zwischen zwei Erzählperspektiven, die sich in der Schriftart unterscheiden und zudem mit „Audrey“ bzw. „Leo“ überschrieben sind. Dabei erzählt Audrey in der Ich-Form. Leos Perspektive übernimmt ein personaler Erzähler. Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir die Sicht von zwei Personen kennenlernen, denn so wird die Handlung noch mehr abgerundet. Zum Teil überschneiden sich die zwei Erzählungen und wir lesen dasselbe Ereignis aus der Sicht beider Protagonisten, aber es gibt auch vieles, was nur einer von ihnen erlebt.

Louisa Reid schreibt wahnsinnig subtil und emotional. Sie schafft damit eine ganz besondere Atmosphäre, die mich an dieses Buch gebunden hat. Ich konnte mich kaum davon losreißen, und innerhalb von 24 Stunden war es ausgelesen. Doch dies ist ein Buch, das mich noch längere Zeit beschäftigen wird. Es gibt viele Anstöße zum Nachdenken und zum Recherchieren.

Ich habe beim Lesen eine breite Palette von Gefühlen erlebt. Ich habe mit den Protagonisten gebangt, war mit ihnen glücklich oder verzweifelt, hoffnungsfroh und am Boden zerstört. Ich war traurig, energiegeladen, mutig und verliebt, dann wieder mutlos, schwach und verzagt. Ich habe Wut in mir verspürt und auch Unglauben. Es war also ein wirkliches Wechselbad der Gefühle. Wenn auch die Geschichte eher bedrückend wirkt, ist doch das Ende einigermaßen versöhnlich und hoffnungsfroh.

Bei der Altersempfehlung sollte man sich an die Vorgabe des Verlags halten. Für die meisten 14-Jährigen ist das Buch sicher gut lesbar. Jüngere können mit der Thematik noch überfordert sein. Nach oben hin sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Das Buch ist für Jugendliche wie auch für Erwachsene ein Juwel.

★★★★★

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein neuer Fall für die kleinste Geisterjäger-Agentur Londons

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel
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Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: cbj (27. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570157107
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Lockwood & Co. The Whispering Skull
Preis: ...

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: cbj (27. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570157107
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Lockwood & Co. The Whispering Skull
Preis: 18,99 €

Ein neuer Fall für die kleinste Geisterjäger-Agentur Londons

„Lockwood & Co. – Der wispernde Schädel“ ist der zweite Band der Reihe. Man muss den ersten Band „Lockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe“ nicht unbedingt gelesen haben, um die Handlung zu verstehen, denn das Wichtigste wird hier noch einmal wiederholt, sodass man sich gut in Jonathans Strouds Welt einfinden kann. Doch auch der erste Band lohnt sich sehr, sodass ich ihn doch empfehlen möchte. Und natürlich macht eine solche Geschichte mehr Spaß, wenn man von Anfang an dabei ist.


Im vorliegenden Buch müssen Lockwood, Lucy und George mit ihren Erzfeinden, den Agenten der Agentur Fittes, zusammenarbeiten. Ein gefährliches Artefakt ist verschwunden, die beiden Gruppen sollen es wieder beschaffen. Gar nicht so einfach, wenn so viele andere Leute hinter dem Teil her sind, einer der Agenten leicht besessen wirkt und ein Totenschädel im Einmachglas dummes Zeug erzählt. Oder ist es gar nicht so dumm?

Während der erste Band voll von witzigen Dialogen und Wortgefechten war, habe ich diese hier ein wenig vermisst. Es gab sie schon, aber leider nicht so geballt wie im ersten Buch. Dafür gab es umso mehr Spannung und Grusel. In hohem Tempo führt Stroud uns durch die Geschichte. Weder der Leser noch die Protagonisten kommen groß zum Verschnaufen. Zu groß sind die Gefahren, die überall lauern, und dann muss der Auftrag auch noch unter Zeitdruck erledigt werden, denn man will ja das gegnerische Team in den Schatten stellen.

Die Agenten von Lockwood & Co. haben mir dabei wieder sehr gut gefallen. Sie haben sich mittlerweile zu einem eingeschweißten Team entwickelt und ergänzen sich super. Vor allem Lucys Gabe – sie kann Geister hören – steht hier im Vordergrund, denn nur sie kann mit dem Totenkopf im Einmachglas kommunizieren, und der scheint einiges über den aktuellen Fall zu wissen. Zu dumm, dass er auch ziemlich hinterlistig und egoistisch ist, sodass einiges an Fingerspitzengefühl notwendig ist, um ihm die gewünschten Informationen zu entlocken.

Es hat mir gut gefallen, dass wir ein ganz klein wenig mehr über Lockwoods Vergangenheit erfahren haben. Doch bleibt immer noch sehr vieles im Dunklen. Mit der Übergabe eines geheimnisvollen Gegenstandes hat Jonathan Stroud auch gleich die Überleitung zum dritten Band geschaffen, sodass man jetzt schon auf die kommenden Enthüllungen gespannt sein darf.

Der gegenwärtige Fall ist aber abgeschlossen, sodass man (rein theoretisch, denn das wird niemand wollen) auch nur diesen einen Band lesen kann, ohne danach in der Luft zu hängen.

Die Reihe:
1. Die seufzende Wendeltreppe
2. Der wispernde Schädel
3. Die raunende Maske

★★★★★

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannend, humorvoll und auch ein bisschen gruselig

Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe
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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: cbj (11. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570156179
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Lockwood & Co The Screaming Staircase
Preis: ...

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: cbj (11. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570156179
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Lockwood & Co The Screaming Staircase
Preis: 18.99 €

Spannend, humorvoll und auch ein bisschen gruselig

England wird von einer Geisterplage heimgesucht. Nachts traut sich praktisch niemand mehr auf die Straße, denn die Geister sind höchst aggressiv und die Begegnungen mit ihnen enden nicht selten tödlich. Leider sind nur manche Kinder und Jugendliche in der Lage, die Geister wahrzunehmen. Sie werden von Agenturen angestellt, um den Geistern den Garaus zu machen.

Londons wohl kleinste Agentur besteht aus nur 3 Jugendlichen: Anthony Lockwood, der Chef, ist ein cleveres Kerlchen, hält aber leider viel zu oft seine Erkenntnisse zurück. George macht am liebsten alles hundertprozentig, vor allem recherchieren. Und Lucy tut sich gerne durch eigenmächtige Spontanität hervor. So unterschiedlich die drei wirken, ergänzen sie sich doch perfekt.


Nach einem misslungenen Auftrag stecken die drei in der Klemme. Um die Agentur finanziell wieder zu sanieren, sind sie gezwungen, einen äußert lukrativen Auftrag in Englands am stärksten heimgesuchten Herrenhaus anzunehmen. Hier wimmelt es nur so von Geistern und zwar solchen der fiesesten Sorte. Schnell wird klar, dass es bei diesem Auftrag um Tod oder Leben geht.

Ich kannte vorher noch kein Buch von Jonathan Stroud, kann also keinen Vergleich zu seinen anderen Büchern ziehen. Doch Lockwood & Co. hat mich ziemlich begeistert. Die Handlung ist zwar relativ geradlinig, aber spannend und recht außergewöhnlich. Der Schreibstil hat mich richtig mitgerissen. Bildhafte Beschreibungen wechseln sich mit wirklich witzigen Dialogen bzw. Wortgefechten ab. Man kann sich so alles gut vorstellen und muss eigentlich die ganze Zeit beim Lesen schmunzeln. Das Buch macht einfach gute Laune, und von Zeit zu Zeit kann man sich auch ein bisschen gruseln. Da es ein Buch für Kinder und Jugendliche ist, ist der Gruselfaktor natürlich nicht so hoch.

Die Handlung ist mehr oder weniger abgeschlossen. Man kann das Buch durchaus für sich allein lesen. Doch sind noch einige Fragen zu den Protagonisten offen, die sicher in den Folgebänden beantwortet werden.

Fazit:
Ein toller Auftakt dieser Reihe! Für Kinder ab ca. 12 Jahren die perfekte Lektüre!

Die Reihe:
1. Die seufzende Wendeltreppe
2. Der wispernde Schädel
3. Die raunende Maske

★★★★★