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Veröffentlicht am 23.09.2021

Dating über Ghostdating-Agenturen – humorvoll geschrieben

Morgen schreib ich dir ein Happy End
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Da ich über Dating – bzw. Heirats-Vermittlungsagenturen keine Erfahrungen vorweisen kann, tue ich mich etwas schwer in der Beurteilung, ob eine Liebesgeschichte wie diese in der Realwelt tatsächlich Bestand ...

Da ich über Dating – bzw. Heirats-Vermittlungsagenturen keine Erfahrungen vorweisen kann, tue ich mich etwas schwer in der Beurteilung, ob eine Liebesgeschichte wie diese in der Realwelt tatsächlich Bestand haben kann.
Im Café Crudité treffen sich Miles und Zoey, arbeiten zufällig in verschiedenen Ghostdating-Agenturen und bemühen sich unwissentlich um dasselbe Pärchen. Während Zoey New York und der Liebe eher wenig Gutes abgewinnt, entpuppt sich Miles als Romantiker.
Dieses Online-Dating mit Coach spricht sicherlich eher die jüngere Leserschaft an.

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Veröffentlicht am 18.07.2026

Nicht nach meinem Gusto aus mehreren Gründen!

Blauer Sand
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Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Viel Unwichtiges wie Pseudowissenschaft und Geplänkel versteckt sich in der befremdlichen, überstrapazierten, sprunghaften, teilweise nicht zusammenhängenden Handlung. ...

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Viel Unwichtiges wie Pseudowissenschaft und Geplänkel versteckt sich in der befremdlichen, überstrapazierten, sprunghaften, teilweise nicht zusammenhängenden Handlung. Vermissen könnte man auch Charakterentwicklung. Die fiktiven Hauptfiguren wirken unglaubwürdig in manchem Handlungsstrang. Die Erzählweise ist eher verwirrend als spannend. Dieser Roman gibt eine zwiespältige Anregung auf die Frage: Darf man Umweltsünder ermorden und gilt dann als Held?
Dieser Roman rüttelt thematisch auf!

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Veröffentlicht am 17.07.2026

Ein surreales Werk! – Schwer zu interpretieren.

Plasmatropfen
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Der Buchtitel Plasmatropfen bezieht sich auf Augentropfen, die die Protagonistin Helen in ihre schwindenden, ausfransenden Augenhöhlen tropft.
In drei Teilen geht es um solche teils surreale Wahrnehmungen ...

Der Buchtitel Plasmatropfen bezieht sich auf Augentropfen, die die Protagonistin Helen in ihre schwindenden, ausfransenden Augenhöhlen tropft.
In drei Teilen geht es um solche teils surreale Wahrnehmungen der zwei Hauptfiguren Helen, 33, Malerin, und ihrem stark depressiven Freund Lenell, Seismologe um ihren Heimatort Egio in Griechenland. Während sie sich, ausgestattet mit übernatürlichen Kräften, in ihrer Malkunst kosmischen Zuständen widmet oder Atemschwierigkeiten unter Normalnull in Lelystad an den Houtribschleusen bekämpft, hört sie andernorts im Permafrost zum ersten Mal vom Spechtmenschen. Innere und äußere Verwerfungszonen befallen auch den Protagonisten Lenell bei seinen Plattentektonik-Messungen. Einer dystopischen, aber auch erotischen Gedankenwelt nähern sich beide mit Helens märchenhaften Superkräften zwischen Klimawandel und dem Spechtmenschen als Hoffnungsträger. Sowohl die menschliche Seele scheint bedroht als auch die Erde trotz aller Wissenschaftlichkeit.
Schwere Kost, nicht leicht zu deuten.

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Veröffentlicht am 12.07.2026

Wenig Spannung, einiges an Lokalkolorit

Mord unterm Reetdach
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Informationen zu Historischem auf Sylt zu erfahren z.B. zu dem stattlichen Hünengrab bei Denghoog ist einladend und sorgt für angenehme Urlaubsstimmung selbst bei wüstem Nordseewetter.
Das Miträtseln ...

Informationen zu Historischem auf Sylt zu erfahren z.B. zu dem stattlichen Hünengrab bei Denghoog ist einladend und sorgt für angenehme Urlaubsstimmung selbst bei wüstem Nordseewetter.
Das Miträtseln bei den angerissenen Live Escape Games mit Codes für die Hauptfigur Immobilienmakler Kristan Dennermann fällt schwer. Auch das langsame Aufdecken der verzwickten Geheimnisse sorgt für wenig Spannung. Vielleicht liegt es an der Figurenzeichnung von Kristan, mit seinen persönlichen Schwierigkeiten wie Panikattacken oder an seiner teils unreflektierten Herangehensweise der Mord-Ermittlungsarbeit rund um Hinnerk Petersen. Übertrieben wirkt seine Zuneigung gegenüber seinem Corgie Prince of Wales, die Betonung seiner Gourmet-Kenntnisse sowie seiner guten Menschenkenntnis, die ihm bei seinen privaten Ermittlungen kaum behilflich ist. Auch die Polizeiarbeit mit dem neuen Kommissar, hier eher als unrealistische Nebenrolle eingebaut, wirkt nicht überzeugend. Dass es im Endeffekt nicht um Familiengeheimnisse geht, überrascht dann doch.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Leider kein überzeigender Kriminalfall!

Akte Nordsee - Das schweigende Dorf
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Es ist der 3. Band der Reihe mit Lokalkolorit der Eiderstädter Gegend einschließlich mundartlicher Einschübe. Die Anwältin Fentje Jacobsen beginnt Nachforschungen nach einem mitternächtlichen, konfusen ...

Es ist der 3. Band der Reihe mit Lokalkolorit der Eiderstädter Gegend einschließlich mundartlicher Einschübe. Die Anwältin Fentje Jacobsen beginnt Nachforschungen nach einem mitternächtlichen, konfusen Anruf ohne gültiges Mandat. Allein schon dieser Fakt wirkt äußerst unrealistisch. Nur über veraltete Beziehungen und Gerüchte zu einem mutmaßlichen, toten Mandanten sinnvolle Ermittlungsarbeit bewerkstelligen zu können, ist fraglich. Dass der Journalist Niklas John Nachforschungen bzw. teils etwas fragwürdige Hilfestellung der Polizei in Absprache mit dem befreundeten Golffreund leistet, kommt etwas weniger konstruiert rüber. Sein Part mit besseren Bedingungen zu notwendigen Recherchen ist glaubwürdiger. Durch die Menge an Charakteren im verschwiegenen, feindseligen Dorf verliert sich der Spannungsbogen allzu schnell. Auch Informationen zu einem mehrere Jahre zurückliegenden Vermisstenfall und einem angeblichen Selbstmord helfen nicht, den Verlauf der Handlung aufzufrischen. Angerissen werden noch Mobbing und häusliche Gewalt im dörflichen Rahmen zwischen Alteingesessenen und Neuzugezogenen. Informativ sind die Beschreibungen zur Eiderstedter Festtagstracht und die Bootfahrten mit Norder- und Süderbootfahrt. Der Schreibstil ist angenehm, nur leider fehlt ein konstanter Spannungsbogen. 2/5*

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