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Veröffentlicht am 08.11.2025

Schöner Start in die Weihnachtszeit

Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik
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Ruby lässt alles stehen und liegen, als ihre Großmutter dringend Unterstützung in der Kuscheltierklinik benötigt. Dieses kuschelige Dorf mit seinen freundlichen Dorfbewohnern bildet einen gut gelungenen ...

Ruby lässt alles stehen und liegen, als ihre Großmutter dringend Unterstützung in der Kuscheltierklinik benötigt. Dieses kuschelige Dorf mit seinen freundlichen Dorfbewohnern bildet einen gut gelungenen Kontrast zu dem Chaos und den kalten Personen, die Ruby in London zurücklässt. In Cornwall lernt sie Dylan kennen, den sie sofort anziehend findet, auch wenn sein kaltes Verhalten sie zu Beginn abstößt. Durch verschiedene Umstände laufen sie sich aber noch öfter über den Weg und die Hintergründe seines Verhaltens werden deutlicher.

Insgesamt hat mir das Buch ein kuschliges Wintergefühl vermittelt. Die Grenzen zwischen gut und böse sind sehr gut erkennbar und die meisten Menschen sind einfach nur super herzlich und wollen vor allem einfach nur helfen. Das ist auch etwas, was wir uns immer wieder in Erinnerung rufen sollten und mehr auf ein Miteinander zu achten, statt ein Gegeneinander zu haben. Etwas wild fand ich einen Charakter, der als erwachsener Mensch meiner Meinung nach sich durchaus hätte anders verhalten können, auch wenn er so empfand.

Richtig toll fand ich die Idee mit der Stofftierklinik. Ich würde am Liebsten dort aushelfen. Die Oma führt die Klinik mit so viel Herzblut und die Welt der Kinder und ihre emotionale Bindung zu ihren Kuscheltieren wird sehr ernst genommen.

Etwas schade fand ich leider das Ende. Für mich wirkte es nicht so ganz stimmig, da es mir etwas zu sehr übers Knie gebrochen wirkte. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass das Buch noch ein paar Stunden länger die Handlung begleitet hätte. So kam das Ende doch etwas abrupt.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die so langsam schonmal gemütlich in die kalte Jahreszeit starten wollen, seid nur auf ein recht abruptes Ende gefasst.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Sehr wertvolles Jugendbuch

Dreamslinger – Der Ruf des Drachen
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Dieses Buch dreht sich um die 14-jährige Aria, die mit einer besonderen Genmutation geboren wurde. Aufgrund eines tragischen Vorfalls werden in ihrem Land Menschen mit dieser Mutation als Gefahr angesehen. ...

Dieses Buch dreht sich um die 14-jährige Aria, die mit einer besonderen Genmutation geboren wurde. Aufgrund eines tragischen Vorfalls werden in ihrem Land Menschen mit dieser Mutation als Gefahr angesehen. Da Personen mit dieser Genmutation nun der Zugang zum Königreich Hanguk geöffnet wurde, wird sie als Spionin dorthin entsandt, um herauszufinden, welchen Plan sie verfolgen. Soll nochmal so ein Unglück herbeigeführt werden? Oder ist das Königreich und seine Absichten gar nicht so böse, wie ihr Glauben gemacht wird?

Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen. Zuerst lernt man kurz Arias Hintergrund kennen und ihre aktuellen Lebensumstände. Kurz darauf wird sie schon in eine komplett andere Welt katapultiert. Hier lernt man eine komplett neue Sichtweise auf ihre Genmutation kennen und man fühlt mit Aria mit, wie sie gar nicht anders kann, als gewisse Dinge langsam in Frage zu stellen. Teilweise merkt man natürlich etwas, dass die Zielgruppe eigentlich etwas jünger ist, denn über manche Sichtweisen oder Handlungen konnte ich nur den Kopf schütteln. Auch hätte ich mir gewünscht, dass sich für die Interaktion mit ihren Freunden oder einzelne Handlungen etwas mehr Zeit genommen wurde, aber das liegt vermutlich auch am eigentlichen Zielpublikum.
Was für mich das Buch auch nochmal besonders macht ist, dass Themen wie Inklusion, verschiedene Herkünfte, Freundschaft und Familie in einer ganz unaufgeregten Art behandelt wurden, die diese Themen dennoch ernst genommen hat. Das hat mein Pädagogenherz höher schlagen lassen.

Insgesamt warte ich nun sehnlichst auf Band 2 und möchte ganz dringend einen Traumgefährten. :)

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Schöne Geschichte beruhend auf einem wahren Projekt

Adalina und die Liebe zu den Büchern
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Adalina kehrt in ihre Heimat zurück, um an ihrem neuen Buch zu schreiben. Während sie auf Inspiration wartet, streift sie durch die Gassen und entdeckt plötzlich das Bibliomotocarro, eine kleine Bücherei ...

Adalina kehrt in ihre Heimat zurück, um an ihrem neuen Buch zu schreiben. Während sie auf Inspiration wartet, streift sie durch die Gassen und entdeckt plötzlich das Bibliomotocarro, eine kleine Bücherei auf Rädern, die Bücher zu den entlegenen Bergdörfern und den dort lebenden Kindern bringt. Auch Adalina profitierte als Kind von diesem Angebot, genauso wie von dem Vertrauen, das der Maestro, der Besitzer des Bibliomotocarro in sie setzte. Als Adalina erfährt, dass das Projekt kurz vor dem Aus steht, ist sie wild entschlossen zu helfen.


Das Buch beginnt bereits mit einer sehr schönen und philosophischen Einleitung zu den Büchern, sowie einer sehr atmosphärischen Beschreibung der Umgebung und damit auch Süditaliens. Langsam lernt man Adalina und auch den Maestro kennen und lieben. Auch die anderen Personen wurden mit viel Liebe entwickelt, auch wenn man die Sichtweisen mancher besser nachvollziehen kann, als die anderer.


Sehr besonders an dem Buch fand ich, dass der Maestro und sein Bibliomotocarro auch in der Realität existieren und bis heute durch die Basilicata fahren. Anhand der Beschreibungen im Buch ist das ein sehr besonderer Mensch, vor dem man nur den Hut ziehen kann und ich bin sehr froh, dass sein Wirken durch das Buch nun mehr Menschen zugänglich gemacht wird.

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Veröffentlicht am 26.06.2026

Wissensvermittelnde Kindergeschichte

Der kleine Major Tom. Band 3. Die Mondmission
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Der kleine Major Tom und seine Freundin Stella erhalten endlich einen Auftrag, um mit ihrer Roboterkatze Plutinchen auf den Mond zu fliegen... um Staub zu wischen. Schon ihr Weg zum Mond ist mit einigen ...

Der kleine Major Tom und seine Freundin Stella erhalten endlich einen Auftrag, um mit ihrer Roboterkatze Plutinchen auf den Mond zu fliegen... um Staub zu wischen. Schon ihr Weg zum Mond ist mit einigen Hindernissen bestückt. Schaffen die drei es, ihre Mission erfolgreich abzuschließen?

Einen anderen Band dieser Reihe hatte mich nicht wirklich angesprochen, von daher ging ich skeptisch an dieses Buch heran und wurde dafür positiv überrascht. Das Thema des Buches ist von Anfang an klar und man bekommt auch als Erwachsene Informationen vermittelt, die man vorher nicht wusste. Definitiv empfehlenswert für Kinder, die sich für den Mond und den Weltraum interessieren und für solche, die sich dafür interessieren könnten.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Schöner erster Knuffingen Krimi

Klein aber tot
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Kommissar Jojo Wunder hat einen beschaulichen Alltag, indem er seine festen Routinen hat und ihn nur die kleinen Brandanschläge auf das Schloss ohne großen Schaden Kopfzerbrechen bereiten. Doch dann erschüttert ...

Kommissar Jojo Wunder hat einen beschaulichen Alltag, indem er seine festen Routinen hat und ihn nur die kleinen Brandanschläge auf das Schloss ohne großen Schaden Kopfzerbrechen bereiten. Doch dann erschüttert ein Mord an einem Journalisten, der einige Personen und deren Geschäfte in der Zeitung kritisierte, den Ort. Ausgerechnet einige Personen aus seinem Umkreis zählen zu den Verdächtigen. Jojo und der Bernhardiner Buddha müssen schnell den wahren Mörder finden…

Man kommt schnell in die Geschichte rein, als man zu Beginn dem Alltag von Jojo folgt und somit auch bereits die meisten wichtigen Personen der Geschichte kennenlernt. Ab da geschieht zwar einiges, aber dennoch ist der Geschichtenverlauf recht gemütlich. Sehr gut hat mir gefallen, dass Jojo immer wieder den Bernhardiener Buddha mitnimmt und somit einen sehr entspannten tierischen Sidekick hat.

Was ich nicht erwartet hatte ist, dass es mehrere Teilbereiche gibt, die in diesem Buch nicht aufgelöst werden. Je nachdem gibt es also einen übergeordneten Rätselbogen, der eventuell auch über mehrere Bücher geht.

Insgesamt ist es ein schöner, entspannter Krimi, der gegen Ende nochmal sehr an Spannung zunimmt und dessen Lösung zumindest ich lange nicht habe kommen sehen.

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