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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2026

Guter 2. Band!

Casino Durable - Betting on a Stranger
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'Betting on a Stranger' ist nun der zweite Band der 'Heat & Betrayal - Casino Durable' Trilogie der Autorin Carina Benning. In diesem verfolgen wir Bastien, welcher am Ende von Band Eins eine Drohung erhalten ...

'Betting on a Stranger' ist nun der zweite Band der 'Heat & Betrayal - Casino Durable' Trilogie der Autorin Carina Benning. In diesem verfolgen wir Bastien, welcher am Ende von Band Eins eine Drohung erhalten hat und dieser nun nachgeht. Nicht nur das, sondern auch die ehemals beste Freundin ihres verstorbenen Bruders kommt zurück in die Stadt und sorgt für Aufregung.

Dieser Roman setzt sehr auf die Aufarbeitung von Traumata, das Gefühl zu haben, nichts wert zu sein, und Versprechungen gegeben zu haben, welche man nicht brechen kann. Jade ist schon lange ein Teil der Durable Brüder gewesen, als wäre sie eine von ihnen, ist aber nach dem Tod von Romeo verschwunden. Nun ist sie wieder da und vieles hat sich verändert. Ob zum Guten oder zum Schlechten, sie hat das Gefühl nicht mehr dazuzugehören. Sie muss einiges aufarbeiten und hängt fest. Sie nimmt nicht gerne Hilfe an und ist leicht stur, erkennt aber auch wenn Bastien Probleme hat.

Bastien hat sich in den Drohungen verrant und es geht mir tierisch auf den Geist, dass er sich keine Hilfe holt, weil er etwas beweisen will und sich nützlich und nicht wertlos fühlen will. Das ist einfach nur doof und wird sehr lange und breit behandelt. Auch das er sich die Schuld für Romeos Tod gibt. Da gibt es einiges aufzuarbeiten und bei ihm dauert das länger, wird dafür umso besser umgesetzt. Man sieht seine Zweifel, seinen Selbsthass, was er alles mit sich selbst dann ausmachen muss.

Die Brüder sind einfach klasse, und wissen, dass etwas nicht stimmt, können aber den Finger nicht drauflegen, also können sie nur beobachten und helfen, wenn es soweit ist.

Jade ist ja als Angestellte in Bastiens Club gekommen, als Tänzerin. Ich muss echt sagen, dass ich da wirklich gerne mal beschrieben bekommen hätte, was genau sie da tanzt und gerne ausführlicher. So haben wir nur kleine Einblicke erhalten, was echt schade war.

Man weiß auch, dass Jade und Bastien mehr gewesen sind und er sie natürlich beschützen will. Funktioniert naja, so semi-gut. Er wird immer wieder ruppig, auch zu seinen Brüdern. Gerne hätte ich auch mehr Szenen aus der Vergangenheit erhalten, so hat man einzelne, kleine Einblicke bekommen, welche einfach nach mehr geschrien haben. Man hatte das Gefühl sie kennen sich schon ewig, müssen sich aber neu kennenlernen, aber dieses heiße Knistern des 'Neu-Kennenlernens' fehlt etwas dabei. Ich weiß nicht, ob ich es so rüberbringe wie gedacht.

Die Story selbst war auch einigermaßen actionreich, es gab zum Beispiel ein Rennen, welches auch sehr gut beschrieben war, Verfolgungen, noch mehr Drohungen mit kleiner Darbietung usw. Es passierte eigentlich echt viel.

Das Buch war fesselnd und spannend, wenn mir auch diesmal wieder der gewisse Kick fehlte, es baute sich einfach keine Begeisterung auf. Keine Frage, das Buch war wirklich toll erzählt, der Schreibstil hat mir diesmal besser gefallen, als bei Band Eins. Vor allem die Gespräche, wie bei dem ersten Teil etwas kritisiert wurde. Diesmal richtig gut. Das Buch war okay, kein Highlight aber es war aufregend zu lesen, sehr emotional und aufwühlend.

Veröffentlicht am 03.08.2026

Ein schöner, runder Abschluss, der gerne etwas mehr Pepp hätte haben können!

And Midnight Fades to Dawn
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'And Midnight Fades to Dawn' ist der zweite Teil des 'The Day and Night Duets' der Autorin Nina Schilling und setzt genau dort an, wo man bei Band Eins aufgehört hat. Cass und Nox wurden in das dritte ...

'And Midnight Fades to Dawn' ist der zweite Teil des 'The Day and Night Duets' der Autorin Nina Schilling und setzt genau dort an, wo man bei Band Eins aufgehört hat. Cass und Nox wurden in das dritte Reich katapultiert. Jeder für sich alleine muss sich mit den Begebenheiten abfinden, sich damit arrangieren und mit dem leben was bei den Spielen passiert ist. Sie müssen herausfinden, wie sie das dritte Reich und auch ihre Höfe noch retten können. Dazu müssen sie wieder zueinander finden und zusammenarbeiten. Schwerer gesagt als getan, denn jeder ist misstrauisch und wurde verletzt.

Am Anfang des Buches finden wir uns am dritten Hof wieder, in dem es ziemlich ausweglos aussieht. Man verfolgt sehr lange und auch sehr genau beschrieben deren 'Leidensweg' durch das Reich. Cass ergeht es nicht besonders gut und benötigt Hilfe, welche die beiden von unerwarteter Weise erhalten. Diese eher schon lange Reise war einerseits interessant zu verfolgen, denn was sie durchstechen müssen, ist nicht ohne. Andererseits zieht es sich dadurch, weil alles so genau beschrieben wird.

Cass und Nox zusammen arbeiten ziemlich gut miteinander und haben sich einen naja, etwas waghalsigen und gewagten Plan zurechtgeschustert. Es wird beiden viel abverlangen. Sie müssen auch einige sagen wir mal Prüfungen überstehen, einige mehr oder weniger gefährlich. Ich mochte die Dynamik von Cass und Nox wieder sehr gerne, sie haben sich zusammengerauft und gehen aufeinander ein. War schön mit anzusehen, wie sehr sie einander doch vertrauen lernen, nach allem was geschehen ist.

Es gibt wieder einiges zu sehen, Orches ist mir mal wieder tierisch auf den Geist gegangen und zeigt wieder einmal, wie sie Königin geworden ist, nämlich unberechenbar und einfach grausam. Alle anderen nehmen auch ihren Teil in der Geschichte ein, aber es wird nicht zu sehr darauf eingegangen, sie bleiben wie immer eher im Hintergrund. Was ich auch echt schade fand, dass die Schattenpanther und Lichtwölfe fast gar nicht vorgekommen sind.

Das Ende war dann natürlich nicht so wie geplant und man muss noch ein paar Dinge durchstehen, bis auch das geschafft ist. Der Epilog war schon fast kitschig aber auch ein guter und passender Abschluss. Für mich war es anfangs ein wenig zu zäh, zwar sehr interessant, doch die 'Verbannung' ins dritte Reich und das dazugehörige hat mir einfach zu viel Zeit eingenommen, wo man anderswo etwas mehr hätte zeigen können. Der Band war okay, einigermaßen fesselnd und man wollte nun endlich wissen, wie die zwei das hinkriegen, aber irgendwie hat mir auch das gewisse Etwas und der Pepp gefehlt. Ich weiß auch nicht. Es hat mich nicht so mitgerissen wie erwartet. Schade, es war kein Highlight für mich, aber es gibt uns schöne und gute Lesestunden.

Veröffentlicht am 01.06.2026

Eine faszinierende Welt voller Mythen und Monster!

Anathema
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„Anathema“ ist der erste Band der „Eating Woods“ Reihe der Autorin Keri Lake, und für mich das erste Buch der Autorin, also war ich gespannt was mich erwarten würde. Das Cover ist traumhaft schön und ein ...

„Anathema“ ist der erste Band der „Eating Woods“ Reihe der Autorin Keri Lake, und für mich das erste Buch der Autorin, also war ich gespannt was mich erwarten würde. Das Cover ist traumhaft schön und ein solches Highlight, dass alleine dieses mich schon überzeugt hat, den Roman haben zu wollen. Es passt perfekt in diese Welt, voll Düsternis, mystischem Treiben und diesem Gefühl der Eindringlichkeit, der erdrückenden Stimmung in der Nähe der Eating Woods zu sein.



Das Buch wird aus der Sicht von Maevyth erzählt, es ist ein Fantasy-Epos mit großem Slow Burn. Am Anfang erhalten wir ein unglaublich großes Glossar, Glyphen, Erklärungen, welche ich mir zwar durchgelesen habe, das meiste aber im Buch selbst zusammengereimt und erklärt bekommen haben. Ich habe ehrlich gesagt weniger darauf zurückgegriffen als erwartet. Man bekommt viel Input und muss sich erst zurechtfinden, doch mit der Zeit kommt man rein, diese vielen neuen Dinge, Monster, Namen und sonst noch alles, zu verstehen. Der Schreibstil war flüssig, ich kam sehr gut voran, alles wurde wunderbar erklärt, ohne dass man zu viel im Glossar suchen musste.



In diesem Roman geht es nun um Maevyth, welcher man nachsagt, dass sie verflucht sei, wie der Wald an dem sie wohnt. Durch ein tragisches Ereignis wird sie in diesen Wald getrieben und muss sich durch sein düsteres Labyrinth wagen, denn wer einmal diese „Eating Woods“ betritt, kehrt nie wieder zurück. Gerettet wird sie von Zevander, den tödlichsten Assassinen des Königs von Aethyria. Gemeinsam müssen sie einen Weg finden zu überleben und zusammen zu arbeiten, denn er braucht Maevyth, um einen Fluch zu lösen. Doch es gibt noch andere Kräfte, noch andere Kreaturen, welche sich wieder hervortun und der Kampf scheint noch wichtiger zu sein, als bisher angenommen.



Das Buch lässt sich sehr viel Zeit um in diese Welt einzutauchen, was einerseits ausgezeichnet ist, denn so lernt man sehr viel und einiges, ohne zu hetzen, andererseits kann es sich etwas in die Länge ziehen, ohne etwas Großes beizusteuern oder viel Action zu haben. Es war ein guter Roman, welcher sehr faszinierend und mit neuer Magie aufwarten konnte. Die Protagonisten wurden allen viel Zeit gewidmet und man konnte einiges zu deren Persönlichkeit erfahren. Einige waren einfach nur ekelhaft und grausam, andere waren absolut gehässig und gemein, weil sie sich mehr vom Leben erhofft haben, welches ihnen auch zustehen sollte. Wieder andere, wie Maevyths Schwester sind eine fröhliche, aufgeputschte junge Frau, welche sehr naiv durchs Leben geht und Schreckliches heraufbeschwört. Es gibt so viele unterschiedliche Charaktere, jeder eine eigene, andere Geschichte, sehr mitreißend, einfach toll.



Maevyth war und ist schon immer eine aufsässige Person, welche sich nicht damit zufrieden gibt, an nur einen Gott zu glauben, und dies alles so hinzunehmen, was andere sagen. So hat sie auch einige Bestrafungen erlangt. Sie ist mutig, aufopferungsvoll und denkt immerzu an ihre Schwester. Bei ihr hätte ich gerne gesehen, nachdem sie auf Zevander trifft, dass sie mehr Fragen stellt. Sie ist doch sonst nicht so, und auf einmal nimmt sie alles so hin, und stellt – einfach – keine – Fragen! Ich war verwirrt. Wenn ich in so eine Welt hineinbefördert worden wäre, ich hätte die zu Tode befragt, was hier denn so abgeht. Aber sie nimmt alles so gelassen hin, und nimmt das Meiste so an, wie es ist und lässt alles ihren Lauf. Das hat mich ehrlich echt gestört.



Zevander musste schon seit er ein Baby ist einiges durchmachen, das erfährt man im Prolog. Er hatte nie eine andere Möglichkeit, als schlussendlich für den König zu „arbeiten“, was mit ihm passiert ist, war schon echt krass. Kein Wunder, dass er nach einer Möglichkeit sucht, seinen Fluch zu brechen. Er wirkt dabei immer wie der kaltschnäuzigste Mitkerl, aber eigentlich hat er ein Herz aus Gold. Er würde alles für seine Schwester geben und beschützt sie, genauso wie er seinem Bruder helfen will. Diese Familie hat echt in den Topf mit Scheie gegriffen, so viel Pech und Ungerechtigkeiten ihnen widerfahren ist, einfach deprimierend und erschreckend.



Der Klappentext lässt implizieren, dass die beiden sich in den „Eating Woods“ das erste Mal treffen und sich dort längere Zeit aufhalten. Tja, nun, das ist komplett gelogen. Sie treffen sich wo anders, und die „Eating Woods“ sind eher ein Schauermärchen und man bleibt nicht lange in Ihnen, was ich wirklich sehr sehr schade fand. Denn diese sind wirklich faszinierend und interessant, da hätte ich gerne mehr Zeit verbracht. Vielleicht werden wir in den kommenden Bänden mehr davon zu sehen bekommen, doch hier verbringt man gefühlt einen Wimpernschlag und schon ist alles vorbei. Wir bekommen nur außerhalb des Waldes etwas mehr zu sehen, was mich einfach neugierig auf diesen Wald macht.



Die meiste Zeit verbringen wir in Zevanders Refugium, in denen Maevyth trainiert wird. Diese Zeit zieht sich für mich ein wenig, wird aber trotzdem sehr gut in die Geschichte eingebaut, was dort alles so passiert. Die Story rund um Zevander und Maevyth nimmt einen sehr langsamen Verlauf, bis die beiden sowieso das erste Mal aufeinander treffen ist echt schon viel Lesezeit vergangen. Die beidem haben sofort diese Chemie, und Verbundenheit, welche Zevander sehr verwirrt und etwas für seine ruppige und abweisende Art verantwortlich ist. Maevyth sorgt sich eigentlich nur um ihre Schwester, aber sie versteht warum sie hierbleiben muss und sie ist auch komplett fasziniert von Zevander. Ich fand diese langsame Annäherung der beiden echt super und authentisch.



Der Roman war echt eine interessante Erfahrung, viel neue Magie, viele Mysterien und einige Geheimnisse machen alles sehr viel interessanter und aufregender. Es gab ein paar Längen innerhalb des Buches, welche aber durch anderes wettgemacht wurden und gerne hätte ich mehr Zeit in den „Eating Woods“ verbracht. Ein guter Auftakt, welcher mich neugierig macht, was da sonst noch kommt, denn dieses Ende habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Aber es scheint spannend zu werden und vielleicht löst man schon ein paar Mysterien.

Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine interessante und aufregende Geschichte!

Masked by Nightfall
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„Masked by Nightfall“ ist der erste Band der „Last Shadows“ Reihe der Autorin Kim Nina Ocker und wir dürfen der jungen Elodie auf ihrem schweren Weg begleiten. Um ihre Familie finanziell zu unterstützen, ...

„Masked by Nightfall“ ist der erste Band der „Last Shadows“ Reihe der Autorin Kim Nina Ocker und wir dürfen der jungen Elodie auf ihrem schweren Weg begleiten. Um ihre Familie finanziell zu unterstützen, tritt Elodie der gefährlichen Auslese bei. Ein Trainingslager, das nur die besten Anwärter überstehen, um danach am Bruch als Soldaten zu dienen. Eine riskante Aufgabe für Elodie, da sie nicht auffallen möchte – und auch nicht sterben. Als ihr aber ein neuer Partner zugeteilt wird, ist das gar nicht mehr so einfach, denn Jax ist ein sehr auffälliger Mann und denkt gar nicht daran sich klein zu machen. Elodie weiß nicht ob sie ihm vertrauen kann, aber immer, wenn sie Hilfe braucht ist er da. Schließlich kämpfen sie gemeinsam ums Überleben, wissend um deren wachsende Anziehung, welche aber alles zerstören könnte. Denn Elodie trägt ein Geheimnis, das niemals ans Licht kommen darf…

Der Roman hat mir sehr gefallen und hat mich auch wirklich klasse unterhalten, wenn mir auch ein paar Kleinigkeiten gestört haben. Elodie ist eine mutige, beherzte Person, welche sich nur um das Wohlergehen ihrer Familie sorgt, obwohl einige von denen es nicht verdient hätten, wie diese mit ihr umspringen. Sie hat ein ernsthaftes Vertrauensproblem, was man aber ganz klar verstehen kann, wenn man in der Geschichte weiter vorankommt. Für mich war es ziemlich offensichtlich, was mit ihr los ist, war aber dann trotzdem spannend zu verfolgen, wie Elodie dies alles meistert. Sie kann schon sehr stur sein, und hält sich auch zurück beim Kämpfen, damit sie nicht so auffällt. Aber gerade das macht sie mysteriös und interessant, also eher das Gegenteil von dem was sie erwartet. Manchmal konnte ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen, im Großen und Ganzen wurde aber alles sehr gut umgesetzt.

Jax wirkt zuerst wie ein kleiner, charmanter Nichtsnutz, welcher super kämpfen kann sich aber um nichts schert. Das legt sich mit der Zeit, denn dann lernen wir ihn besser kennen und man erkennt auch, dass er so einiges mitgemacht hat. Er gibt sich aber noch recht bedeckt was seine wahren Intentionen sind und das wird auch so bleiben in diesem Band, aber man kriegt mit der Schlussszene schon einen kleinen Vorgeschmack und da bin ich ehrlich sehr gespannt wie es da weitergeht. Ich hoffe mal nicht, dass die beiden wieder gegeneinander kämpfen werden, das fände ich nicht gut. Jax ist auf jedenfall immer für Elodie da, auch wenn sie es nicht verdienen mag. Er kümmert sich, er gibt nicht einfach auf, wenn es mal nicht klappt. Man erkennt aber auch, wie sehr er verwirrt ist von ihrem Verhalten und auch verletzt. Er nimmt es sich mehr zu Herzen, als man es ihm ansieht.

Man lernt hier einige Personen kennen, wie Brianna; Resa, Seargent Legion und noch ein paar andere. Brianna ist eine interessante Person, von welcher ich gerne mehr Hintergrund beleuchten möchte, um mehr von ihr zu erfahren. Sie ist stets hilfsbereit und freundlich zu Elodie. Seargent Legion ist anfangs etwas suspekt und mit der Zeit erkennen wir auch den Grund dafür. Die Geschichte selbst spielt in einer kurzen Zeit. Zuerst werden ein paar Tage sehr genau erläutert, um dann später etwas mehr Zeit verstreichen zu lassen. Zuerst kommt das Trainingslager, in dem es doch sehr heftig zugeht und man immer mit offenem Auge schlafen sollte, danach kommt ein Ortswechsel und man erhält speziellere Ausbildung zum Soldaten. Gerne hätte ich mehr Kämpfe, mehr Übungen gesehen, Elodie hat sich ja ziemlich oft herausgehalten. Aber sie hatte auch so genug zu tun, um zu überleben. Mit dem Ortswechsel kommt noch mehr Spannung hinzu und Elodie muss sich entscheiden, was sie auf sich nehmen muss, wie weit sie geht um diejenigen zu schützen, welche sie nun freundschaftlich verbunden ist, oder sich selbst. Hier kommt der Teil, wo ich manche Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte, aber es hat sich alles gefügt und wurde auch so gut umgesetzt.

Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Elodie erzählt, wobei wir auch kleine Ausschnitte aus Briefen anderer Personen erhalten, welche uns kleine Einblicke verschaffen. Die Story selbst war aufregend, die ganze Zeit musste man aufpassen, dass man nicht abgestochen wird, musste am Leben bleiben, damit sie ihrer Familie Geld schicken konnte. Dann noch diese Anziehung zwischen ihr und Jax, obwohl sie dies absolut nicht zulassen möchte. Die Gefahr einer Entdeckung ihres Geheimnisses, Bedrohungen von außerhalb des Camps. Man hatte doch immer eine Spannungskurve drinnen. Der Anfang hat sich ein wenig gezogen, da man im Lager war und immer dasselbe macht, was nur durch mitternächtliche Szenen oder Sonstiges aufgelockert wurden. Das Ende, war doch klar, dass so etwas ähnliches passieren musste, ich hoffe jedenfalls nicht, dass Elodie und Jax auf der jeweils anderen Seite stehen, sondern dass sie zusammenarbeiten und das Jax ihr – und uns – endlich mal erklärt, wieso er wirklich am Trainingslager teilgenommen hat.

Eine fantasievolle, anregende und starke Geschichte, mit kleinen Schwächen, welche aber der Story keinen Abbruch tun. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band und bin gespannt was da noch auf uns zukommen mag.

Veröffentlicht am 24.03.2026

Emotional, gefühlvoll und spannend!

Highland Flower
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In dem zweiten Band der Highland Reihe der Autorin Smantha Young „Highland Flower“ geht es um Aria, welche das Ardnoch Estate leitet und um den Hollywood Star North. Aria hat berühmte und talentierte Eltern, ...

In dem zweiten Band der Highland Reihe der Autorin Smantha Young „Highland Flower“ geht es um Aria, welche das Ardnoch Estate leitet und um den Hollywood Star North. Aria hat berühmte und talentierte Eltern, also weiß sie wie der Hase läuft und ist auch dementsprechend aufgewachsen. Wenn man berühmte Eltern hat, ist es gar nicht so einfach Zeit für die Kinder zu haben und Aria hat das sehr zu spüren bekommen. Sie hat mit starken Vertrauensproblemen zu kämpfen und auch ihr Selbstbild scheint ihr immer wieder zuzusetzen. Das wird sehr deutlich in dem Roman eingesetzt und sorgt dafür, dass sie sich desweilen nicht ganz so nett und freundlich verhält, wie sie eigentlich ist. Aria ist eine extrem ehrgeizige, liebe Person. Ihre Ängste und Probleme setzen ihr ganz schön zu und nimmt in dem Roman ein wenig die Oberhand, wo ich gerne etwas weniger hätte haben können. Doch die Entwicklung ist sehr gut gemacht worden.

North versteckt sich nach einer dunklen Enthüllung aus seinen Jugendtagen im Ardnoch Estate. Er leidet, alle haben sich gefühlt gegen ihn verschworen und er muss dies alles aussitzen, obwohl eigentlich ein Dreh angestanden hat. Seine Karriere droht zu zerplatzen und sein guter Ruf hat sich verflüchtigt. Durch den ersten Band wissen wir, dass er ein ganz toller Kerl ist, der sich auf jedenfall nicht scheut sich in brenzligen Situationen für andere einzusetzen. Er versteht bei Gott nicht, warum sich Aria ihm gegenüber so gemein verhält, aber er behält seinen Charme bei und zeigt auch mal seine verletzliche Seite. Er ist ein grundguter Kerl und zeigt dies auch immer wieder Aria gegenüber.

Wir lernen auch Arias Schwester Allegra besser kennen. Sie ist ca. 10 Jahre jünger und hat schon einiges durchgemacht. Sie hat noch kein Auge dafür, in was für Situationen sie andere bringt und was das alles nach sich ziehen könnte. Es gibt da diese eine Szene, auch wenn sie gut gemeint sein sollte, ich würde ihr so gehörig die Meinung sagen und richtig angepisst sein. Da verstehe ich zu Recht Arias Groll und in was sie andere hineinmanövriert hat. Ansonsten ist sie eine kluge und auch mutige Person, welche langsam erwachsen wird.

Arias Mutter ist mal echt eine Type, sie macht nicht wirklich etwas absichtlich und möchte nicht gemein sein, aber sie hat dieses Talent, dass sich alles schlecht und mies anfühlt. Dabei ist sie gar nicht so ein schlechter Charakter und Mutter. Sie geht es einfach nur echt blöd an. Ihr Vater würde alles für Aria tun und ist ein echt netter Kerl.

North hat einen echt guten Freund, nämlich den Briten Theo Cavendish, welcher für mich bis jetzt einfach ein richtig großes Fragezeichen ist. Er wirkt auf andere wie ein Frauenheld, welcher chauvinistischer nicht sein könnte, sehr machohaft. Bis jetzt kann ich mit ihm nicht viel anfangen, auf jedenfall ist er aber ein guter Freund, welcher hilft, wenn Not am Mann ist. Theo ist für North da, auch wenn er ein wenig eigen ist. Bin gespannt wie Samantha Young dies lösen wird im nächsten Band und ob er mir dann sympathisch wird.

Die Geschichte selbst braucht ein wenig im Aufbau. Die beiden begegnen sich zum ersten Mal, ein paar Monate später gibt es diesen Skandal und North verkriecht sich. Die Spannung und das Knistern ist gleich zu spüren, aber Aria zieht sogleich die Bremse und wird dadurch leicht fies zu North. Sie lernen sich durch gegebene Umstände näher kennen, Aria muss über ihre Ängste hinwegkommen und North hilft ihr dabei. Alles nimmt seinen Lauf. Neben diesem dunklen Skandal wird dann noch von Aria etwas eingebaut, welches mir dann zum Schluss hin einen Ticken zu schnell ging, aber ganz passend gemacht wurde.

Das Buch hat mir wieder sehr schöne Vibes von den Highlands gegeben, ich fands wieder mal fesselnd und aufregend. Wenn mir auch dieses Vertrauensproblem von Aria etwas zu viel war. Die Liebesgeschichte wurde gut aufgebaut und auch umgesetzt, man konnte wirklich gut sehen, wie sich die beiden ineinander verlieben, sich auf den jeweils anderen einlassen. Sehr emotional und klasse zu lesen. Man kommt immer wunderbar durch die Story, man wird nie gelangweilt, nur toll unterhalten. An die „Adair“ Reihe kommt es für mich noch immer nicht ran, ist aber eine klasse Reihe und gefällt mir sehr gut. Im Epilog erhalten wir einen kleinen Einblick in das nächste Buch und da bin ich schon gespannt darauf!