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Malaika

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2018

Noch besser als das erste Buch!

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Harry Potter musste im Sommer zu seiner Tante Petunia, seinen Onkel Vernon und seinem Cousin Dudley ...

Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Harry Potter musste im Sommer zu seiner Tante Petunia, seinen Onkel Vernon und seinem Cousin Dudley zurück. Doch nun ist das Ende in Sicht er kann bald zurück nach Hogwarts und freut sich schon maßlos zu seinem richtigen Zuhause zurückzukehren. Er macht sich jedoch Sorgen, denn er hat noch keinen einzigen Brief von seinen Freunden Hermione und Ron bekommen auch von sonst niemanden aus Hogwarts. Als dann auch noch der Hauself Dobby in seinem Zimmer auftaucht ist alles durcheinander.

Nachdem ich das erste Buch geradezu geliebt habe, konnte ich als 10-jahriges Mädchen kaum warten um das zweite zu lesen. Ich wurde reichlich belohnt, das zweite Buch ist noch besser als das erste und hängt nahtlos an den vorherigen Band an.

J. K. Rowling hat eine außerordentliche Geschichte kreiert, welche ich als junges Mädchen genossen habe und jetzt immer noch genieße.
Verglichen mit dem ersten Buch hat sich der Schreibstil sehr verbessert und konnte mich nur die geringe Anzahl von wichtigen weiblichen Charakteren stören.
Die sonstigen Charaktere sind jedoch hervorragend gestaltet und haben alle dieses gewisse etwas welches sie lebendig macht.

Alle die das erste Buch genauso genossen haben wie ich, werden das zweite verschlingen.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Ein Buch für Jung und Alt

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
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Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Harry Potter ist ein ganz normaler Junge. Er lebt zwar in einem Wandkasten bei seiner Tante Petunia, ...

Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Harry Potter ist ein ganz normaler Junge. Er lebt zwar in einem Wandkasten bei seiner Tante Petunia, seinen Onkel Vernon und seinem Cousin Dudley. Er hat sich in den letzten zehn Jahren an die Gemeinheiten der Dursleys gewöhnt.
Doch eines Tages erhält Harry ein Brief, welchen die Dursleys ihn sofort entnehmen. Ab diesem Zeitpunkt dreht sich Harrys Leben auf dem Kopf, denn alles was ihm erzählt wurde ist in Wahrheit anders.
Er ist ein Zauberer und ein spezieller noch dazu…

Meine Erwartungen von diesem Buch waren sehr negativ. Als 10-jahriges Mädchen dachte ich: 'Ein Fantasy Roman mit einem Jungen als Hauptcharakter? Das ist unter meiner Würde und sowieso nur für kleine Buben.' Doch meine Mutter konnte mich überzeugen und ich habe das Buch angefangen um sie glücklich zu machen. Ich dachte mir wenn ich jeden Tag in ihrer Sichtweite eine Seite lese und ihr nach einer Woche erkläre, dass es ganz furchtbar ist lässt sie mich in frieden.
Doch schon ab dem ersten Tag wurden es mehr, ich habe Nächte durchgelesen. Siehe da nach 5 Tagen war das erste Buch verschlungen. Vielen Dank Mama!

J. K. Rowling hat eine außerordentliche Geschichte kreiert, welche ich als junges Mädchen genossen habe und jetzt immer noch genieße.
Ihr Schreibstil ist nicht der beste doch er war mehr als ausreichend für einen Debut und in diesem Buch zählt sowieso hauptsächlich die außergewöhnliche Geschichte.
Die einzelne Charaktere sind hervorragend kreiert und könnten einfach aus dem Buch marschieren. Jeder einzelne hat seine plus und minus Punkte und genau das macht sie so real. Vor allem Hermione Granger lag mir sofort am Herz. Endlich einmal eine Heldin die ihre Gehirnzellen verwendetet und mir unglaublich ähnlich sieht. Auch Harry fand ich tol,l er ist nicht der stereotypischer Held, dem alles gelingt und der einfach nur großartig ist. Er hat genau wie alle anderen seine Fehler und Schwächen.

Meine einzige Kritik an J. K. Rowling ist, dass es für meinen Geschmack viel zu wenig weibliche Charaktere, die etwas mehr als eine Nebenrolle spielen, gibt. Doch jeder Autor hat seine Fehler…

Ein absolut empfehlenswertes Buch für Jung und Alt!

Veröffentlicht am 29.03.2018

Ein gutes Buch, jedoch nur für dickhäutige Leute

Die Tribute von Panem 1
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Ich warne euch sofort, dieses Buch ist wirklich nur für Menschen die Bücher und Realität weit voneinander entfernt halten können.
Den Film zum Buch würde ich nicht empfehlen, er ist nicht nahezu so gut ...

Ich warne euch sofort, dieses Buch ist wirklich nur für Menschen die Bücher und Realität weit voneinander entfernt halten können.
Den Film zum Buch würde ich nicht empfehlen, er ist nicht nahezu so gut wie das Buch und für mich einfach viel zu Blutrünstig. (Meine Schwester hat ihn mit einer Freundin angeschaut und hat seitdem Albträume davon…)

Katniss war mir sofort sympathisch, sie gibt ihre 'Sicherheit' auf um ihre jüngere Schwester zu retten. Auch wenn sie weiss, dass sowohl ihre Schwester als sie selbst keine Chance haben, entscheidet sich immer noch dafür um sich selbst aufzuopfern.
Diese Aktion hat mich sofort mich Katniss verbunden. Ich würde mich auch aufopfern, nicht aufgeben und weiterkämpfen bis zum Ende.
Auch die restlichen Charaktere fand ich gut und real dargestellt.

Die Hauptgeschichte fand ich interessant kreiert. Suzanne Collins hat einen sehr Bildhaften Schreibstil, wodurch ich das Gefühl hatte neben Katniss durch die Geschichte zu gehen.
Die Geschichte ist ziemlich Brutal und man muss einfach im Kopf behalten das es nicht wirklich gesehen ist. Genau wie in zum Bespiel 'Der Herr der Fliegen'.

Alles in allem ein gutes Buch, welches jedoch nur für dickheutige Leute ist.

Veröffentlicht am 15.03.2018

Lehrsam

Andreas Gryphius, Catharina von Georgien
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Andreas Gryphius hat etwa 30 Jahre nach den geschichtlichen Ereignissen, worauf er sein Stück Catharina von Georgien basiert hat, das Trauerspiel geschrieben. Da sich diese Ereignisse in seiner Kindheit, ...

Andreas Gryphius hat etwa 30 Jahre nach den geschichtlichen Ereignissen, worauf er sein Stück Catharina von Georgien basiert hat, das Trauerspiel geschrieben. Da sich diese Ereignisse in seiner Kindheit, aber nicht in seiner Umgebung abgespielt haben, hat er sie nicht hautnah miterlebt, jedoch ein gewisser Abdruck war wahrscheinlich unvermeidlich.
Gryphius hat als Quelle für das Trauerspiel die Geschichtensammlung 'Histoires tragiques de nostre temps' von Claude Malingre benutzt.

Das Stück öffnet in einer Szene wo Catharina (georgisch, Ketewan), die Königin von Georgien, sich in das feindliche Lager begibt um dort um Friede zu bitten. Shah Abbas der König Persiens, verliebt sich sofort in Catharina und lässt sie gefangen nehmen, sie lässt dies gefahren.
Nach Jahren im Kerker verbracht zu haben, verlangt Shah Abbas (erneut) ihre Liebe und ihre Bekehrung zum Islam. Als sie weigert wird sie zu Tode gefoltert.
Shah Abbas ist darauf verzweifelt - er hat seine große Liebe zerstört.

Ob der richtige Shah Abbas Catharina wirklich geliebt hat ist unklar doch Gryphius hat eine interessante Geschichte um die wahren Geschehnisse gewoben.
Es gibt nicht viele Stücke aus dieser Zeit mit weiblichen Helden und dies macht Catharina noch Starker als sie ohnehin schon ist.

Für unsere Zeit ist das Stück Grenzwertig, weil der Islam als 'böse' angesehen, was durch Shah Abbas durchaus unruhmreiches verhalten verstärkt wird. Wirr sollten jedoch nicht vergessen was 'unsere' Seite damals auf den Kreuzzügen etc. alles getrieben hat…
In diesem Bezug ist es wichtig die damaligen Ereignisse nicht in unsere Zeit zu übernehmen.

Catharina (Ketewan), war eine Frau die für das gestanden ist was ihr wichtig war. Man mag vielleicht das Gefühl haben, dass Shah Abbas gewonnen hat, doch letztendlich hat Catharina gewonnen, denn sie hat durchgehalten bis zu ihrem Tode und mit ihrem Tod hat sie Shah Abbas mehr leiden zubereitet, als sie je in ihrem lebendigen Leibe hätte tun können.

Veröffentlicht am 15.03.2018

Lehrsam

Andreas Gryphius- Catharina von Georgien
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Andreas Gryphius hat etwa 30 Jahre nach den geschichtlichen Ereignissen, worauf er sein Stück Catharina von Georgien basiert hat, das Trauerspiel geschrieben. Da sich diese Ereignisse in seiner Kindheit, ...

Andreas Gryphius hat etwa 30 Jahre nach den geschichtlichen Ereignissen, worauf er sein Stück Catharina von Georgien basiert hat, das Trauerspiel geschrieben. Da sich diese Ereignisse in seiner Kindheit, aber nicht in seiner Umgebung abgespielt haben, hat er sie nicht hautnah miterlebt, jedoch ein gewisser Abdruck war wahrscheinlich unvermeidlich.
Gryphius hat als Quelle für das Trauerspiel die Geschichtensammlung 'Histoires tragiques de nostre temps' von Claude Malingre benutzt.

Das Stück öffnet in einer Szene wo Catharina (georgisch, Ketewan), die Königin von Georgien, sich in das feindliche Lager begibt um dort um Friede zu bitten. Shah Abbas der König Persiens, verliebt sich sofort in Catharina und lässt sie gefangen nehmen, sie lässt dies gefahren.
Nach Jahren im Kerker verbracht zu haben, verlangt Shah Abbas (erneut) ihre Liebe und ihre Bekehrung zum Islam. Als sie weigert wird sie zu Tode gefoltert.
Shah Abbas ist darauf verzweifelt - er hat seine große Liebe zerstört.

Ob der richtige Shah Abbas Catharina wirklich geliebt hat ist unklar doch Gryphius hat eine interessante Geschichte um die wahren Geschehnisse gewoben.
Es gibt nicht viele Stücke aus dieser Zeit mit weiblichen Helden und dies macht Catharina noch Starker als sie ohnehin schon ist.

Für unsere Zeit ist das Stück Grenzwertig, weil der Islam als 'böse' angesehen, was durch Shah Abbas durchaus unruhmreiches verhalten verstärkt wird. Wirr sollten jedoch nicht vergessen was 'unsere' Seite damals auf den Kreuzzügen etc. alles getrieben hat…
In diesem Bezug ist es wichtig die damaligen Ereignisse nicht in unsere Zeit zu übernehmen.

Catharina (Ketewan), war eine Frau die für das gestanden ist was ihr wichtig war. Man mag vielleicht das Gefühl haben, dass Shah Abbas gewonnen hat, doch letztendlich hat Catharina gewonnen, denn sie hat durchgehalten bis zu ihrem Tode und mit ihrem Tod hat sie Shah Abbas mehr leiden zubereitet, als sie je in ihrem lebendigen Leibe hätte tun können.