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Veröffentlicht am 17.06.2018

Schwächer als Band 1.

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Kann Spoiler zu Band 1 enthalten !!!


Nach dem Ende von Band 1, den ich wirklich durchgesuchtet habe, habe ich auf Band 2 wirklich hingefiebert. Im Grune ist einen schon klar, was so passieren wird im ...

Kann Spoiler zu Band 1 enthalten !!!


Nach dem Ende von Band 1, den ich wirklich durchgesuchtet habe, habe ich auf Band 2 wirklich hingefiebert. Im Grune ist einen schon klar, was so passieren wird im Groben, aber man will eben wissen, wie die beiden es wieder hinkriegen.

James lebt nur noch so vor sich hin nach dem Tod seiner Mutter und Rubys Abfuhr. Was mich doch ein wenig wunderte, da er seine Eltern nicht mal wirklich mochte, zumindest bekam man den Eindruck in Band 1. Obwohl er seine Mutter dann schon eher mochte, als sein Vater, mit dem er auch in diesem Band ab und an aneinander gerät.

Auf der anderen Seite ist da Ruby. Sie ist verletzt, ja ok. Es war auch ein Vertrauensbruch, aber auch sie vegetiert so vor sich hin zu Beginn. Gerade die selbständige und ehrgeizige Ruby ? Von der hätte ich doch weniger Geheule erwartet. Aber gut, Mona hat die Charaktere so gestaltet, dann sollen sie so sein. Mein Fall waren beide in diesem Teil nicht.

Hingegen lesen wir auch aus Lydias und Embers Sicht, James und Rubys Schwestern. Und diese Kapitel waren mein Lichtblick, obwohl das was sich bei Ember anbahnt mir doch ein wenig zu viel war. Aber gerade Lydia in ihrer Situation interessiert mich sehr und wurde mir auch immer sympathischer.

Alles in allem habe ich auch diesen Band wieder schnell durchgelesen, was auch zum Teil natürlich an Monas Schreibweise liegt, doch konnten mich Ruby und James diesmal nicht so ganz berühren. Dafür waren die Nebenerzählstränge wirklich interessant.

Und dann ist da das Ende ... mein Gedanke dazu direkt nach dem Lesen : Echt jetzt ?! Muss das jetzt sein ?

Naja, ich werde Band 3 auf jeden Fall eine Chance geben, eben weil ich auch so neugierig bin :D

Veröffentlicht am 06.05.2018

Zu Vorhersehbar und flach

Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)
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Inhalt:
Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf ...

Inhalt:
Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Nrden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vrofahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Meinung:
Ja wo soll ich da anfangen ...

Fangen wir von vorne an. Es gibt fünf "Gaben". Da dachte ich erst an etwas Magisches, doch es ist einfach eine besondere Veranlagung für Wissen, Musik, Schauspiel , Esprit und Kunst. Die sind im ersten Teil des Buches auch das Haupteigenmerk, doch später bleiben diese eher als Randnotiz in der Geschichte.
Wir begleiten Brienna am Anfang des Buches auf ihrem Weg zum Haus Magnalia, wo sie eine Arden werden sollte. Eine Schülerin in einer dieser Gaben. Doch sie ist keine normale Schülerin, denn sie entspringt zwei Blutlinien, weiß aber nicht wer ihr Vater ist.

!Und um euch nicht zu spoilern, lest daher bitte nicht die Stammbäume zu Begin des Buches !!!!!

Danach springen wir in die Zeit vor, inder Brianna sich vorbereitet auf ihren Abschluss in ihrer Gabe. Wir lernen Cartiere kennen und die anderen Mädchen, die alle wie eine kleine Familie sind. Doch bald müssen sie sich schon trennen. Diesen Teil mochte ich noch am liebsten, doch danach konnte mich das Buch nicht wirklich mehr fesseln.
Zwar kamen nun die Fantasy Aspekte rein, doch irgendwie war alles so vorher sehbar. Entweder ich wusste es schon, was kommt oder man wurde nicht wirklich drauf hin gewiesen, sondern eher mit der Nase draufgestoßen.
Und so rutscht Bri dann in eine Verschwörung gegen den König und erfährt mehr aus ihrer Vergangenheit.

Doch auch Bri blieb mir immer ein wenig blass. Auch wenn wir viel von ihren Gemütszustand und ihren Gefühlen mitbekommen, habe ich kaum mit ihr mitgefiebert.

Toll fand ich wiederum die Atmosphäre und bildliche Sprche von Rebecca Ross ind Bezug auf die Umgebung. Bei personenbezogenen Dingen wurden meist alltertümliche und etwas eigenartige Begriffe benutzt, was wiederum an der deutschen Übersetzung liegen dürfte.

Aber das Setting ist sehr historisch angehaucht. Zu Zeiten von Kutschen , Kerzen und Co, wo die Frauen noch Kleider trugen, die Haare hochgesteckt und immer einen Knicks machen vor Autoritätspersonen begleiten wir Bri auf dem Weg.

Doch ca. nach der Hälfte hatte Brianne mich schon verloren und die Geschichte floss nur noch so vorhersehbar vor sich hin und konnte mich wirklich gar nicht mehr überraschen.
Daher auch nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 24.03.2018

Grundidee und Welt interessant, Geschichte zu monoton

Atlantia
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Inhalt:

Zwillinge.
Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.

Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang ...

Inhalt:

Zwillinge.
Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.

Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen.

In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.



Meinung :



Der Weltenaufbau mit dem Unten und Oben aufgrund der Ressourcen Verschwendung, den die Menschen betreiben, war wirklich eine gute Idee. Um die Menschheit zu retten, wurde ein teil nach Atlantia gebracht, die Stadt die unter Wasser gebaut wurde, damit die Menschen unten nicht krank werden und so auch länger leben können.



Auch das dort dann die Sierenen auftauchten unter den Nachkommen, macht es interessanter.

Wir begleiten Rio auf ihrem Weg und erleben mit, wie sie am Tag der Trennung völlig verwirrt ist, als Bay sich für das Oben entscheidet, denn das war immer ihr Wunsch.

Daraufhin versucht sie alles um nach Oben zu kommen und zu erfahren, wieso Bay nach oben ging. In dem Zusammenhang trifft sie auf True.

Doch auch Rio hat ein Geheimnis, denn sie ist eine Sirene und muss ihre wahre Stimme verstecken. Daher spricht sie mit einer monotonen Stimme.



Und dieses zieht sie leider nicht nur bei ihrer Stimme durch, sondern auch durch die Geschichte. Den leider bleibt diese meist monoton und plätschert so vor sich hin. Zu Ende gibt es dann mal ein paar kleinere Spannungsbögen, aber nichts, was mich längerfristig beeindrucken konnten.



Das Hauptaugenmerk auf die Geschichte, warum Bay ging, verändert sich bald schon zu eine Geschichte über Sirenen. Dadurch wird Bay zeitweise fast vergessen.

Ein Pluspunkt gibt es für die Liebesgeschichte, da diese sich langsam entwickelt und nicht so plötzlich kommt.



Fazit:



Die Grundidee und der Weltenaufbau sind interessant, leider bleibt die Protagonistin platt und monoton, genau wie die Geschichte. Die wenigen Spannungen kommen erst zu Ende und dann ist es schon vorbei. Ein Buch, welches ich schon bald wieder vergessen habe.

Veröffentlicht am 28.01.2018

Vielleicht das falsche Buch zur falschen Zeit

Herzflattern mit Karamell oder Wie ich in zwei Wochen mein Leben ruinierte
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Ich habe mich ein wenig schwer getan mit dem Buch.
Die Charaktere sind mal etwas anderes.
Deliah versucht das Cafe ihres Vaters in seiner Abwesendheit am Laufen zu halten. Hätte man einen Geschäftsführer, ...

Ich habe mich ein wenig schwer getan mit dem Buch.
Die Charaktere sind mal etwas anderes.
Deliah versucht das Cafe ihres Vaters in seiner Abwesendheit am Laufen zu halten. Hätte man einen Geschäftsführer, der kein illegaler Einwanderer wäre, eine Aushilfe, die nicht klaut und keine Schule ginge das ja vielleicht. Doch die Schulferien sind rum, Ihr Vater entschließt seine Reise zu verlängern und Del sagt ihm, sie habe alles im Griff. Doch schnell merkt sie, dass dies nicht der Fall ist und setzt Prioritäten.
Nebenbei schwärmt sie noch für Rosa, die Flamenco Tänzerin vom Restaurant auf der anderen Seite.
So weit so gut. Doch dann begegnen wir Charlie. Charlie ist ein Jugendlicher aus reichem Hause und verliebt sich von hier auf jetzt in Frauen egal welchen Alters. Und hier hat mich das Buch verloren, denn Deliah unterstützt Charlie in seiner Vernarrtheit und sagt nicht nein. Daraus resultiert eine wirklich hanebüchene Szene und es entwickeln sich ein paar Dinge. Auf der einen Seite ist sie schon so erwachsen und versucht mit allen Händen das Cafe zu stemmen, auf der anderen Seite kann sie aber nicht vernünftig agieren, was Charlie angeht.
Erst später, als es um Rosa geht (wo sie auch sehr unfair reagiert) fand ich es wieder etwas besser und Del macht auch eine wirklich gute Entwicklung.
Aber leider schafft das Buch alles in allem nur 3 von 5 Sterne bei mir, da ich es mich einfach nicht überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 04.06.2017

Zauberhaft und Mystisch, aber verwirrend erzählt

Der Prinz der Elfen
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Klappentext:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz ...

Klappentext:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …





Meinung :

Ich hatte direkt seit Beginn des Buches Schwierigkeiten mit der Erzählart.

Man liest die Geschichte aus der Sicht eines unsichtbaren Dritten, der aber immer wieder teilweise ohne Vorwarnung in der Zeit hin und her springt. Wir erfahren dadurch viel (gefühlt alles) was damals mit Hazel und Ben in Fairfold passiert ist, doch hatte ich dadurch manchmal auch leichte Orientierungsprobleme. Mir fehlte der rote Faden in diesen Sprüngen.



Einmal zurecht gefunden, lernt man Hazel und Ben näher kennen, doch konnte ich nie eine Verbindung zu den beiden oder anderen Charakteren aufbauen. Hazel war mir unsympathisch, am ehesten sagte mir noch Ben zu.

Dadurch wurden auch die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht fassbar und wirkten etwas aufgesetzt.

Die Geschichte brauchte lange um in Gang zu kommen. Doch zum Finale ging dann wieder einiges zu schnell. Auch hier fehlte mir stellenweise die Orientierung und es gab einige lose Fäden in der Story. Hier war es zu viel Tempo für die Seitenzahl.



Aber jetzt mal zum Positiven.

Zum einen die Grundidee mit dem Prinzen, den Geschichten um den Erlkönig und die Geschwister.

Hier sind die Fabelwesen böse. Sie bringen Unheil und Gewalt über Fairfold. Das die Anderswelt nicht das tolle Paradies ist und die Wesen fiese Kreaturen sind, mochte ich.

Zum anderen ist da Fairfold. Wenn Holly Black eins geschafft hat, dann ist es mit Fairfold ein tolles Setting zu erschaffen. Durch ihre Beschreibungen, wurde man direkt in die Stadt irgendwo in der USA versetzt, die mehr oder weniger mit den Feenwesen miteinander/ nebeneinander leben.

Die ganze Geschichte hatte etwas mystisches / zauberhaftes an sich.





Fazit:

Durch die dauernden Zeitsprünge in der Erzählung zu Beginn, war ich zu häufig verwirrt. Es fehlte ein wenig der rote Faden. Erst gab es zu wenig, dann zu viel Tempo. Doch die Grundidee war toll, das Setting zauberhaft und es gab ein paar unerwartete Wendungen, so dass ich noch 3 von 5 Sternen gebe.