Profilbild von esposa1969

esposa1969

Lesejury Star
offline

esposa1969 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit esposa1969 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

Menkes 2. Fall

Skatspieler sind erbarmungslos: Ein Pfalz Krimi
0

Klappentext:

"Wer sich an Kindern vergreift, hat es nicht verdient zu leben, der muss weg." Dieser Meinung ist nicht nur ein pensionierter Richter, auch drei weitere Mitglieder des Skatclubs "Kreuz Ass" ...

Klappentext:

"Wer sich an Kindern vergreift, hat es nicht verdient zu leben, der muss weg." Dieser Meinung ist nicht nur ein pensionierter Richter, auch drei weitere Mitglieder des Skatclubs "Kreuz Ass" stimmen dem zu und machen es sich zur Aufgabe, Pädophile zu jagen und zu töten. Ausgerechnet Detlev Menke und sein Dackel Alli finden das erste Opfer und sind damit wieder mitten drin in einer spektakulären Mordserie...


Leseeindruck:

Mit „Skatspieler sind erbarmungslos“ liegt dem Leser nach „Biertrinker sind verdächtig“ der zweite Pfalz-Krimi vor, in welchem der Dürkheimer Detektiv Detlev Menke mit Dackel Alli gemeinsam mit der Mordkommission K11 aus Ludwigshafen ermittelt. Ich muss zugeben, dass mir dieser Aspekt besonders gefällt, da ich gerade auf der anderen Seite von Ludwigshafen wohne und die Pfalz-Krimis der Autorin Angelika Godau schon aus diesem Grund liebe, da sie rund um meine Gegend spielen, ich viele Örtlichkeiten wiederkenne und mich so mitten ins Geschehen hineinkatapultiert fühle.

Wie man aus dem Klappentext bereits herauslesen kann, findet Menke einen grausam gefolterten Toten - einen Pädophilen. Dass solch ein Mensch sich nicht gerade der Beliebtheit seiner Mitmenschen erfreut, das ist verständlich. Schnell geraten ein pensionierter Richter und der Skatclub Kreuz Ass ins Visier der Ermittlungen. Das Aber ist erst der Anfang einer Mordreihe….

Ich war mit den Protagonisten ja bereits bestens vertraut aus dem Vorgänger-Krimi. Allerdings kann man diesen hier auch ohne den vorherigen zwangsläufig gelesen haben zu müssen eigenständig lesen. Allerdings bietet es sich des angenehmen Schreibstils der Autorin an, auch den ersten Band der Reihe zu lesen. Auch wenn das Tatmotiv und die Täter offensichtlich sind, nimmt es einem keine Minute die Spannung. Auch humorvolle Elemente sind mit Dackel Alli wunderbar in die Handlung mit reingemengt. Das Thema ist hochbrisant und irgendwie immer aktuell.
Der 273 Seiten lasen sich gerade so weg. Der Krimi hat volle 5 Sterne verdient!!



@ esposa1969

Veröffentlicht am 29.03.2018

Der 3. Fall für Toni Sanftleben

Tiefe Havel
0

Klappentext:

Der dritte Fall für Toni Sanftleben.

Ein Binnenfrachtschiff treibt im Havelkanal. An Bord liegt der Kapitän, hingerichtet in Profimanier. Erste Hinweise führen den Potsdamer Hauptkommissar ...

Klappentext:

Der dritte Fall für Toni Sanftleben.

Ein Binnenfrachtschiff treibt im Havelkanal. An Bord liegt der Kapitän, hingerichtet in Profimanier. Erste Hinweise führen den Potsdamer Hauptkommissar Toni Sanftleben ins Berufsschiffermilieu. Doch der Täter hat bereits weiteres Blut an den Händen. Zu spät begreift Toni, dass es um alles geht, auch um seine eigene Zukunft.
Tiefe Havel


Leseeindruck:

Nachdem ich zuvor bereits „Dunkle Havel“, sowie auch „Kalte Havel“ gelesen hatte, liegt nun mit „Tiefe Havel“ der 3. Band dieser Reihe vor und somit auch Hauptkommissar Toni Sanftlebens dritter Fall. Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann wird Schiffführer Jürgen Seitz kaltblütig auf seinem Schiff MS Beate ermordet. Diese kaltblütige Tat ruft Ermittler Toni Sanfteren auf den Plan. Warum musste Seit sterben, müssen noch mehr Opfer daran glauben…?

Da mir einige Charaktere noch bestens aus den Vorgängerbänden bekannt waren, war ich schnell wieder vertrautest Figuren und Havel-Szenerien. Als Parallelhandlung zu dem eigentlichen Fall, erfährt der Leser auch wie es im Privatleben Sanftlebens mit seiner Sofie weitergeht oder auch nicht. Auch die Geschehnisse rund um Sandro bereichern die Gesamthandlung. Schon der Prolog beginnt richtig fesselnd und auch während des Handlungsverlaufes bleibt der Spannungsbogen straff gespannt. Weitere Figuren, die teilweise sehr spezielle sind, erhöhen diese Spannung nochmals. Der Sprachstil des Autors lässt sich einfach und flüssig lesen. Die 46 angenehm kurzen und packenden Kapitel verteilen sich auf 283 Seiten, die sich als wahre Pageturner entpuppten. Das Cover ist sehr unheimlich und unheilvoll und könnte treffender kaum gewählt sein.

Insgesamt hat auch dieser Krimi des Autors mich wieder total in seinem Band gezogen, so dass ich gerne 5 Sterne vergebe!


@ esposa1969

Veröffentlicht am 28.03.2018

Spannender Rügen-Krimi

Strandmord
0

Klappentext:

Romy Beccare und eine geheimnisvolle Tote am Strand.

Am Strand zwischen Glowe und Juliusruh wird eine nackte Frauenleiche gefunden, der man die Lippen mit zwei Ringen verschlossen hat. ...

Klappentext:

Romy Beccare und eine geheimnisvolle Tote am Strand.

Am Strand zwischen Glowe und Juliusruh wird eine nackte Frauenleiche gefunden, der man die Lippen mit zwei Ringen verschlossen hat. Kommissarin Romy Beccare fühlt sich an einen Fall vor fünfzehn Jahren erinnert. Da spielte sie den Lockvogel für einen Mann, der genauso vorgegangen war. Der Täter von damals ist erst kürzlich aus der Haft entlassen worden und wohnt nun in Neustrelitz. Als sie jedoch die Identität des Opfers herausfindet, ergibt sich eine andere Spur. Die Frau arbeitete für einen Pharmakonzern – und war vermutlich eine Erpresserin.



Cover:

Das Cover ist richtig schön gruselig, da möchte man besser nicht entlang gehen und schon gar keine Leiche finden.



Leseeindruck:

Die Autorin Katharina Peters hat mit "Strandmord" einen fesselnden atmosphärischen Rügen-Krimi verfasst, der mir stellenweise das Blut in den Adern gefrieren ließ. Es ist bereits der 7. Band, in welchem die Kommissarin Romy Beccare ermittelt, mein erster aus dieser Reihe. Schon der Klappentext versprich Spannung, der Inhalt hält dieses Versprechen. Ich mag solche Krimis, die fast schon einem Thriller gerecht werden und habe mich packend unterhalten gefühlt. Die Charaktere werden sehr gut herausgearbeitet, ein zweiter Handlungsstrang sorft für zusätzliche Spannung und der eigentliche Fall ist gut konstruiert, so dass ich lange Zeit im Dunkeln tappte. 26 angenehm kurze und kurzweilige Kapitel verteilen sich auf 329 Seiten mit anhängendem Personenregister des Ermittlerteams, das ich mir gut auch hätte vorneweg vorstellen können. Ein Krimi, der mich nicht enttäuscht hat und 5 Sterne verdient!



@ esposa1969

Veröffentlicht am 27.03.2018

Alienalarm

Akte Ahhh...! (1). Nachbarn des Grauens
0


Klappentext:

Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Katzenklo und Stinkekrater
Kimi wusste es schon immer: Außerirdische bereiten eine Invasion der Erde vor! Mit dem Verschwinden der Katzen in der Stadt ...


Klappentext:

Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Katzenklo und Stinkekrater
Kimi wusste es schon immer: Außerirdische bereiten eine Invasion der Erde vor! Mit dem Verschwinden der Katzen in der Stadt (Alienfutter!!) fing alles an. Dann entdeckte Kimi eines Morgens einen stinkenden Krater hinterm Haus - eindeutig eine UFO-Landestelle! Den endgültigen Beweis erhält Kimi, als er den neuen Nachbarsjungen dabei beobachtet, wie er im Keller Tiere gefangen hält. Und sehen seine Augenbrauen nicht aus wie Weltraumraupen??? Warum glaubt Kimi nur nie jemand? Als der Nachbarsjunge plötzlich in perfektem Menschenkostüm in seiner Klasse sitzt, braucht Kimi einen Plan, um die Menschheit zu retten…

Leseeindruck:

Mit "Akte Ahhh" von Autor Björn Berenz liegt dem jungen Leser (Altersempfehlung von 9 bis 11 Jahren) ein unterhaltsames Kinderbuch vor. Wir lernen hier den Hauptcharakter Kimi Kaballo kennen, welcher glaubt, dass Aliens die Erde einnehmen wollen. Die Idee dazu hat er von seinem Großvater, ein ehemaliger Polizist. Kimi ist deshalb genauso paranoid wie sein Großvater und hält alles für Alienanzeichen. Vor allem auch verschärft sich sein Verdacht, als ein Meteorit in seinen Garten einschlägt, welcher sich später als gefrorener Kot- und Urinklumpen entpuppt, der aus einem Flugzeug gefallen ist. Nun sind die neuen Nachbarn eingezogen, deren Sohn Kimi für einen Alien hält und außerdem verschwinden in letzter Zeit immer mehr Katzen. Hängt das irgendwie zusammen? Und liegt Kimi mit seinem Verdacht richtig??

Mir hat dieses Buch überaus gut gefallen da es einerseits lustig und kreativ ist, andererseits aber auch geheimnisvoll und mysteriös. Die Bilder im Buch sind gut gezeichnet und haben mir gut gefallen. Sie untermalen nicht nur das Gelesene, sondern lockern es auch auf. Ich wünsche mir weitere Bände, die ja auch geplant sind. Für mich ist dieses Buch volle 5 Sterne wert!

@ Felipe mit esposa1969

Veröffentlicht am 26.03.2018

Fellingers 1. Fall

Eiskalt
0

Klappentext:

Fellinger ist ein kerniger Typ: Grantelig und geradeaus. So, wie die Leute eben sind. Dort, wo er lebt. In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald. Fellinger wollte immer Polizist werden. Hat ...

Klappentext:

Fellinger ist ein kerniger Typ: Grantelig und geradeaus. So, wie die Leute eben sind. Dort, wo er lebt. In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald. Fellinger wollte immer Polizist werden. Hat nicht geklappt. Sein Knie. Und überhaupt. Jetzt ist er Lebensmittelkontrolleur. Eines Tages beschwert sich ein anonymer Anrufer über das chinesische Restaurant im Bezirk. Vor Ort stellt Fellinger fest, dass die schwarze Soße eklig, aber unbedenklich ist. Ganz anders sieht es da im Kühlhaus aus. Dort hängt ein toter Hund am Haken. Heikel wird die Sache, als sich herausstellt, dass die Halterin verschwunden ist. Fellinger fängt an zu ermitteln … und hört nicht mehr auf!

Leseeindruck:

Mit "Eiskalter Hund" von Autor Oliver Kern liegt dem Leser Fellingers erster Fall und ein spannender Kriminalroman vor.

Berti Fellinger ist Lebensmittelkontrolleur. Eigentlich wäre er ja lieber ein ermittelnder Polizist, aber ein kaputtes Knie hat ihm da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als er beim Chinesen die Hygiene kontrolliert, findet er im Kühlraum einen toten Hund. Der sei den Chinesen vor´s Auto gelaufen und so hätte man sich das Missgeschick zu nutzen gemacht, um den Hund zu servieren. Nicht den Gästen natürlich, aber der Verwandtschaft. Der Hund allerdings war kein Straßenhund, sondern der Beaver der frischgebackenen Witwe Helga Poschinger. Warum aber hat sie ihn nicht als vermisst gemeldet? Ganz einfach: Da sie selbst vermisst wird. Das wekct doch gleich Fellingers Spürnase und so macht er sich auf seine niederbayrisch urige Art dran den Fall zu lösen...

Mir hat der Krimi richtig gut gefallen. Zum einen lernt man Fellinger richtig schön menschlich kennen. Auch da er aus der Ego-Perspektive berichtet ist man während des Lesens ganz bei ihm. Ich liebe den Bayernwald-Dialekt, auch wenn ich manchmal überlegen musste, was denn da nun steht. Ich fand den Fall herrlich spannend und unterhaltsam und freue mich schon auf den nächsten!

@ esposa1969