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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2018

sexy Geschichte

Sexy Dirty Touch
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Samantha Jamieson hat es satt, dass ihre Eltern ihr Leben bestimmen wollen. Vor allem, als sie eine Zweckheirat eingehen soll, damit die Firma in der Familie bleibt, hat sie die Nase voll und haut mit ...

Samantha Jamieson hat es satt, dass ihre Eltern ihr Leben bestimmen wollen. Vor allem, als sie eine Zweckheirat eingehen soll, damit die Firma in der Familie bleibt, hat sie die Nase voll und haut mit nichts als das, was sie am Körper trägt ab.

Direkt in die Bar von Clay Kincaid hinein. Dieser hat den Spitznamen Saint Clay, da er gerne mal jemanden vor sich selbst rettet. Genau dies macht er auch mit Samantha. Er gibt ihr einen Job in seiner Bar und sie kann bei ihm wohnen, bis sie sich eine Wohnung leisten kann.

Die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen, doch Clay hält sich zurück, da er Samantha für zu gut, zu brav und liebevoll hält. Doch Samantha ist total von Clay fasziniert und gibt nicht auf, und verführt ihn nach und nach....

Es war eine kurzweilige, schnell und leicht zu lesende Geschichte, wenn mir auch ein wenig mehr Pepp gefehlt hat. Die Geschichte verläuft am Anfang recht schnell, doch das Ende zieht sich dann dahin.

Samantha und Clay brauchen auch ziemlich lange, bis sie zusammenkommen, was man vom Klappentext eher früher erwartet hätte.

Das Ende könnte auch ein wenig mehr Pfeffer vertragen, da es eine Gefahrensituation gegeben hat, doch diese viel zu einfach und ohne Schmackes aufgelöst wurde.

Trotzdem war es eine emotionale, leicht erotische, spannende Geschichte, welche man als Urlaubslektüre locker lesen kann. Zum Entspannen super!

Veröffentlicht am 30.04.2026

Spannungskurve sinkt deutlich...

Within his Hold
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„Within his hold“ ist nun der zweite abschließende Band der „Falcon Dynasty“ Dilogie der Autorin Mica Healand und wir setzen genau da an, wo man aufgehört hat. Neomi hat ihr Geheimnis preisgegeben und ...

„Within his hold“ ist nun der zweite abschließende Band der „Falcon Dynasty“ Dilogie der Autorin Mica Healand und wir setzen genau da an, wo man aufgehört hat. Neomi hat ihr Geheimnis preisgegeben und alle sind sprachlos. Wem kann sie jetzt noch vertrauen, und wo führt alles hin?

Irgendwie habe ich von diesem zweiten Teil erwartet, dass es erdrückend zugehen würde, dass Neomi sich gar nichts mehr sicher ist, dass sie angst und bange ist, dass sie um ihr Leben fürchtet, sich sicher ist, dass ihr letztes Stündchen geschlagen hat, eben eine beklemmende Atmosphäre, in der sie nicht weiß, was kommt und ihr Leben an einem seidenen Faden hängt.

Nun ja, es ist eher so, dass der Ort an dem sie gebracht wird, für sie zu einem Safe Space wird. Alles schön und gut, wenigstens wurde es nicht die Befürchtung zu einem bestimmten Trope nach dem Ende des letzten Bandes. Es geht eher so Richtung Found Family. Und Neomi ist total verwirrt, denn mal ehrlich, sie erwartet das Schlimmste und auf einmal, sind gefühlt alle auf ihrer Seite. Da kann man schon mal irritiert sein und ein Schleudertrauma davon haben.

Ich für meinen Teil fand dies alles wunderbar gemacht und dargestellt, die Annäherungen zu dem Team fand ich toll gemacht. Nur war es auch leider echt langweilig. Ich habe mir echt mehr Action und Aufregung erwartet. Mehrere Showdowns, in dem man wiederum um sein Leben fürchten muss. Aber das bekamen wir erst im letzten Viertel zu sehen. Davor geschieht praktisch nichts Spannendes.

Keine Frage, der Aufbau dieser Found Family war wie gesagt sehr gut, Emily habe ich jedenfalls in Herz geschlossen und auch Case ist zu einem lieben Freund geworden. Bowie ist eher der ruhige Typ, aber er ist auch immer für Neomi da, gibt ihr Halt. Es ist einfach seltsam, von dieser „Jagd“ hinab zu diesem Safe Space, wo nicht viel passiert, außer, dass sich Neomi erholt und versucht stärker zu werden, in dem sie mit den anderen trainiert. Es wurde einfach eine Stufe runtergefahren und es geht alles gemächlich zu.

Die Beziehung zwischen Neomi und Connor hat einen Dämpfer erhalten und pausiert zwischenzeitlich, aber die Anziehung ist definitiv da, nur müsse sie mal reden und alles auf den Tisch hauen. Denn hätte Connor früher mal was gesagt, wäre es gar nicht so eskaliert. Die beiden ergeben noch immer eine ziemlich explosive Mischung und passen gut zusammen, die Chemie hat auf jedenfall gestimmt, fand ich toll.

Leider war das ganze Buch in diesem Trott und dadurch recht öde, ich habe mir Spannung und Action gewünscht, ein Aufeinandertreffen der Beteiligten etwas früher, und nicht erst ganz zum Schluss hin. Das war mir da eindeutig zu wenig. Es war einfach so lala und das fand ich wirklich schade, denn der erste Band war wirklich richtig gut in dieser Beziehung. Es konnte mich begeistern und es war aufregend. Hier hat alles deutlich mehrere Gänge zurückgeschaltet und dadurch jede Menge Spannung weggenommen. Die Beziehungen untereinander wurden gut dargestellt, die Chemie zwischen Neomi und Connor top, aber die Spannungskurve eher mäh. Leider.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Eine süße und emotionale Story, doch mir fehlte das gewisse Etwas!

Falling Like Stars
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Nachdem Emma Scott mit den letzten beiden Büchern in das Fantasy-Genre eingetaucht ist, gibt es diesmal wieder altbekanntes und man erwartet sich mit „Falling Like Stars“ eine tiefgründige, verletzliche ...

Nachdem Emma Scott mit den letzten beiden Büchern in das Fantasy-Genre eingetaucht ist, gibt es diesmal wieder altbekanntes und man erwartet sich mit „Falling Like Stars“ eine tiefgründige, verletzliche und emotionale Geschichte. Das Buch wird unterteilt in Prolog, Teil 1-3 und den Epilog. Die Story wird aus der Sicht von Rowan und Zackery erzählt und man kommt sehr gut durch die Geschichte und wird auch mitgerissen von der Trauer, den unabgeschlossenen Dingen, welche die Protagonisten verfolgen. Trotzdem kamen diese Gefühle nicht ganz so bei mir an und es konnte mich nicht so begeistern wie andere ihrer Bücher. Es war süß und bewegend, aber es hat mich nicht abgehoben, ich fieberte nicht mit.

Rowan wollte schon immer Kostümdesignerin werden, doch ein Schicksalsschlag nach dem anderen begrub ihre Träume. Als Produktionsassistentin trifft sie auf den Filmstar Zackary und spürt eine tiefe Verbindung zu ihm. Doch auch er trägt Narben mit sich, und hinter seiner glamourösen Fassade entdeckt sie einen Mann voller Herzenswärme und Aufrichtigkeit. Sie weiß, dass sie sich erst ihrer Trauer stellen muss, bevor sie bereit ist, der Liebe erneut eine Chance zu geben.

Rowan ist in einem Teufelskreis gefangen und kann ihm nicht entkommen. Eigentlich ist sie eine intelligente, kreative und liebenswürdige Frau, welche durch die ganzen Schuldgefühle, welche sie sich einredet gehemmt ist und nicht vorwärtskommt. Ihre Trauer und Schmerzen hindern sie daran ihr Leben zu leben, zu genießen, was sich ergibt und immer stecken zu bleiben. Sie ist richtig süß und freundlich und auch sympathisch, doch sie muss endlich damit anfangen endlich alles aufzuarbeiten, denn sie hat alles zu lange schleifen lassen und sich damit selbst verschlossen, und trifft nicht allzu gute Entscheidungen.

Zackary ist ein absoluter Good Guy und hat nicht verdient was seine ehemalige Freundin ihm zumutet. Er ist bescheiden, obwohl er sich ein übergroßes Vermögen angehäuft hat, ist freundlich, aufmerksam und arbeitet hart. Für seine Filme gibt er alles und verwendet seine Gefühle und Erinnerungen für seine Rolle, um ein besserer Schauspieler zu sein, und sodass sein Charakter der bestmögliche wird. Das fand ich einfach richtig klasse gemacht und dargestellt, hat mir sehr gut gefallen. Und vor allem, er ist wirklich ein Good Guy, denn was er mit Eva alles aushalten muss, und was sie macht. Nicht viele wären so liebenswürdig und hätten das so stehen lassen, oder so mit sich umspringen lassen. Zackary hat echt besseres verdient.

Wir lernen auch Jeremy kennen. Er ist Zackarys Bruder und von ihm hätte ich wahnsinnig gerne mehr gesehen, denn er ist einfach ultra cool und ist einen ganz anderen Weg eingeschlagen als Zackary. Dann gibt es noch Rowans beste Freundin Jess, welche eigentlich ihr Leben so richtig auf der Reihe hat und Rowan immer zur Seite steht. Doch im Nachhinein erkennt man, dass nicht immer alles so passt wie man es erwartet. Dann natürlich noch Eva. Diese Zicke versteht einfach nicht, wieso ihr nicht alles auf einem Silbertablett serviert wird. Sie ist anstrengend, unfreundlich, verhält sich Zach gegenüber einfach unmöglich und erwartet ja wirklich, dass er alles stehen und liegen lässt um ihr zu helfen. Wenn er Erfolg hat, wird ihm das nicht zugerechnet, weil er ja sowieso alles bekommt was er will und nicht wirklich viel dafür tun muss. Sie versteht Zach Art zu Leben einfach nicht und erkennt nicht, wieso er so erfolgreich ist. Sie hat meiner Meinung nach nicht verdient, was mit ihrer Storyline passiert, aber naja, Sh** happens.

Die Story selbst war süß, emotional und auch tiefgründig. Man bekommt sehr gut mit, was bei den Beiden im Kopf vor sich geht und man verfolgt das Ganze gespannt, wann sie endlich vorwärtskommen. Man kann den Schmerz, die Trauer und die Schuldgefühle förmlich schmecken und das ist auch gut gemacht worden. Nur irgendwie hat es bei mir nicht klick gemacht. Es war nicht so, dass die Geschichte schlecht war, denn das war sie nicht. Aber es war auch kein Wow Moment, wo ich mir die Seele aus dem Leib geweint habe und alles verdammt hätte. Es bleibt mir nicht so im Gedächtnis wie damals Theos Schicksal in „Between Your Words“ oder wie in „The Light in Us“ wie Noah wieder zurück ins Leben findet. Diese Bücher haben mich von Anfang bis Ende begeistert und es war atemberaubend. Hier war das nicht so, und das fand ich echt schade. Diese Emotionen kamen bei mir nicht an und haben mich nicht so begeistert, wie erwartet.

Trotzdem habe ich das Buch auch wirklich schnell zu Ende gelesen, denn es war doch süß, herzlich und gut zu verfolgen. Rowan und Zackary haben ein gutes Gespann abgegeben, die Chemie hat man gespürt, es macht einfach traurig, was einen daran hindern kann, sich auf den anderen einzulassen. Mich haben die Geschichten von den Beiden interessiert und sind mir auch nahegegangen, nur eben nicht so viel. Leider.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 12.08.2025

Ein aufwühlender, interessanter und einfühlsamer Roman!

All the Things I Love about You
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'All the Things about You' ist die neue 'Herz Schlag' Dilogie der Autorin Amelia Cadan und ich war gespannt, wie sie sich im 'normalen' Romance schlagen würde. Die 'Everlasting Fate' Dilogie hat mich begeistert ...

'All the Things about You' ist die neue 'Herz Schlag' Dilogie der Autorin Amelia Cadan und ich war gespannt, wie sie sich im 'normalen' Romance schlagen würde. Die 'Everlasting Fate' Dilogie hat mich begeistert und so war es ein absolutes Muss für mich dieses Buch zu lesen. Das Cover finde ich sehr schlicht gehalten und ist auch sehr schön gemacht, sagt nur gar nichts über die Geschichte aus. Der Schreibstil ist eingängig, einfühlsam und flott zu lesen. Der Roman wird aus der Sicht von den beiden Hauptprotagonisten Dawn und Landen erzählt. Mag ich sehr gerne, so erhält man sehr viel Einblick.

Nachdem die Medizinstudentin Dawn ihrer schwerkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat, fliegt sie von der Uni und hat es schwer als Vorbestrafte einen Job zu ergattern. Einzig der MMA-Kickboxer Landen gibt ihr eine Chance. Bald schon arbeitet sie in seinem Trainingscenter und findet dort in Landens harter, rauer Welt etwas, was ihr schon lange fehlt. Offenheit und Vertrauen. Beide entwickeln Gefühle füreinander, aber für Dawn steht vieles auf dem Spiel...

In dem Roman wird einiges aufgegriffen. Sterbehilfe ist ein äußerst wichtiges Thema und wird viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das Buch regt so einiges an und man kann ganz gut miterleben, was das in einem auslösen kann. Was alles passiert, wie sich Dawn dabei fühlt, was die Konsequenzen für sie sind. Der innere Zwiespalt, das sie das Richtige getan hat, sich dabei aber schrecklich fühlt. Bei Landen kann sie ganz sie selbst sein, er verurteilt sie nicht.

Ganz im Gegenteil zu ihren Eltern. Diese versuchen gar nicht erst Dawn zu verstehen. Diese Personen kann ich sowieso nicht verstehen, denn halten sie auch Dawns Bruder Jeremy meistens von ihr fern. Hier gibt es noch ein heikles Thema, welches gut und gerne mehr Einfluss hätte haben können und wir mehr davon zu sehen bekommen. Jeremy ist einfach ein Schatz und ein unheimlich lieber kleiner Kerl.

Landen hat sich sein Leben hart erkämpft, nachdem er einigen Blödsinn aufgeführt und in kriminelle Aktivitäten involviert war. Er hat sich alles selbst aufgebaut und das Kickboxen und sein Trainingscenter sind alles für ihn. Man merkt sofort zwischen den beiden dieses Knistern und Landen ist hin und weg und hält damit auch nicht hinterm Berg. Er ist aufgeschlossen, geduldig (meistens) und immer sehr hilfsbereit.

Wir lernen ein paar Leute neben Jeremy kennen. Da wären Landens bester Freund Ryan, der auch sein Partner ist. Er ist ein großer Brummbär, immer auf Landens Seite und hilft wo er nur kann. Kann zwar etwas knurrig sein, aber ein total netter Mensch. Dann noch seine Schwester Blythe und deren Tochter. Hätte gerne mehr von ihnen gesehen, haben gerade nicht viel Zeit im Buch erhalten. Wichtig ist auch noch Cam, welcher Dawn um Hilfe bittet und sich dabei äußerst ungeschickt aufführt. Er ist der Hauptprotagonist im zweiten Band. Man merkt schon, bei ihm geht auch so einiges ab.

Zur Geschichte selbst. Ich fand sie ganz okay. Nicht wirklich etwas Besonderes, aber auch bedeutsam, relevant und gefühlvoll. Wichtige Themen werden angeschnitten, wie eben die Sterbehilfe, die Konsequenzen daraus. Ein Neuanfang, die Krankheit von Jeremy und noch ein paar andere Dinge. Im ersten Teil lernen sich die beiden kennen und es geht gefühlt richtig schnell, obwohl nicht allzuviel passiert. Sie haben sehr schnell einen Draht zueinander und das merkt man auch sofort.

Dann geschieht etwas, urplötzlich, und alles ist anders. Eigentlich habe ich mir so etwas in der Art schon gedacht, denn es war nicht ganz so überraschend wie erwartet. Es wird schwierig und Dawn ist einfach absolute Klasse. Sie bleibt dabei, lässt sich nicht unterkriegen und zeigt was in ihr steckt. Landen hat einen harten Weg vor sich und sieht kein Ende. Vieles wurde hier sehr gut und genau dargestellt, sehr emotional und auch nachvollziehbar. Doch mir ging das alles ein wenig zu schnell, zu einfach zu ich weiß nicht genau. Es fehlte da etwas, dass es mir richtig naheging. Der Schluss wiederum war echt schön und hat mir gefallen.

Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht, ob ich den zweiten Band mit Cam lesen werde. Wie schon gesagt, war der Roman ganz okay, hat bei mir aber keine besonderen Gefühle ausgelöst. Da hat mir Amelia Cadans Fantasy Dilogie viel viel besser gefallen. Für mich war die Geschichte nicht ganz rund. Es war zwar alles ganz Neu für mich (dieses Thema), aufwühlend und einfühlsam erzählt, jedoch fehlte mir das gewisse Etwas, das tiefergehende Kennenlernen. Für mich war das schon überhastet. Mal schauen. Ein guter Roman, welcher noch Luft nach oben hat.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Montlake und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst würde.

Veröffentlicht am 16.07.2025

Ist diese Jagd es wert? Heiß, skurril und aufregend!

Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz
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„Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz“ ist nun der zweite Teil der Wicked Games Reihe der Autorin Kaylie Smith. Der erste Band hat mich ein wenig zweigespalten zurückgelassen, ein paar Dinge ...

„Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz“ ist nun der zweite Teil der Wicked Games Reihe der Autorin Kaylie Smith. Der erste Band hat mich ein wenig zweigespalten zurückgelassen, ein paar Dinge haben mir nicht so zugesagt, hat mich aber wirklich wunderbar unterhalten und dieser Teil ist für mich so um den gleichen Dreh herum aufgebaut. Das Cover ist wieder einmal einfach wunderschön gestaltet, es wurden nur ein paar Kleinigkeiten angepasst. Durch das ganze Geschehen kommt man sehr leicht und flott durch, ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen. Das Buch wird aus der Sicht von Genevieve erzählt.

Genevieve will mehr über sich selbst erfahren und folgt einer Einladung nach Italien auf das mysteriöse Weingut Enchantra. Hier trifft sie auf Rowin, einen unsterblichen, unausstehlichen Fremden, dessen Familie einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Jedes Jahr aufs Neue müssen diese an einer Jagd teilnehmen, und deren Geschwister töten. Nur einer kann überleben und die Annehmlichkeiten des Gewinns genießen. Unfreiwillig wird Genevieve in dieses tödliche „Spiel“ mithineingezogen und muss fortan auf den Schutz von Rowin setzen und auf ihn vertrauen.

Im ersten Band hatte man schon das Vergnügen Genevieve ein wenig kennenzulernen, nun wird dies intensiviert. Sie ist eine aufgeschlossene Persönlichkeit, aufgeweckt, stellt Fragen über Fragen und hört gar nicht mehr damit auf. Genevieve ist selbstbewusst und weiß was sie will, sie hat viel mit ihren Kräften geregelt, welche ihr jetzt nichts nützen. So muss sie sich neu zurechtfinden. Sie will endlich mehr über ihre Herkunft herausfinden und vielleicht den ein oder anderen Gleichgesinnten. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, geht manchmal unüberlegt vor und ist stur.

Rowin wirkte zu Anfang einfach wie ein blöder Ar***. Von sich eingenommen, kann sie nicht ausstehen, weil sie unbedingt loswerden. Wirkt überheblich und möchte unbedingt dieses Spiel weiterhin gewinnen. Mit der Zeit erfahren wir aber auch warum und was er sich alles abverlangt. Er ist charmant und wird mir sogar sympathisch.

Wir lernen sehr viele Geschwister von Rowin kennen, was einen anfangs etwas erschlägt. Jeder von ihnen ist sehr speziell und zeigt eine andere Seite, sind skurril, ein paar sind doch recht „nett“ und helfen, während andere einfach so durchkommen wollen. Während ein paar Gewisse alles tun würden für den Sieg. Sehr spezielle Persönlichkeiten, die für die ein oder andere interessante und aufregende Szene sorgen. Ein persönliches Highlight für mich war ja Umbra, es war einfach zu goldig und ich fand dieses Wesen einfach toll.

Es gibt ein paar Runden des Spiels, wo jeder die Möglichkeit bekommt zu jagen, es wird spannend und auch ein wenig intrigant und manipulativ. Einen Bruder habe ich von Anfang an nicht ausstehen können, da er es so richtig persönlich und brutal angeht, aber auch er hat gute Intentionen. Diese Runden jedenfalls, die meiste Zeit wird sich versteckt und gewartet, was ein wenig öde werden kann, doch es wird immer unterbrochen durch irgendeine Wegrenn- oder Kampfszene.

Die Chemie zwischen Rowin und Genevieve ist vorhanden und wird ein wenig langsamer aufgebaut, doch ist auch sehr heiß dargestellt. Wobei mir das Intime, Private etwas gefehlt hat und man ein wenig mehr Liebe und Zuneigung gerne gesehen hätte. So habe ich nicht wirklich den Zeitpunkt erfassen können, wann die beiden sich verliebt haben.

Ich fand es echt interessant, wie die Geschwister und Genevieve sich aus dem Pakt heraushandeln wollten. Das Ende hatte es auch in sich, was hier mit Genevieve passiert und was Rowin für sie bereit ist zu tun. Für mich ist klar, dass es noch einen weiteren Band geben wird, denn da ist noch Potenzial für mehr, und ein paar Stränge sind hier offen für ein weiteres Buch.

Dieser Band war für mich genauso unterhaltsam wie der erste und ich kam wunderbar voran und wollte wissen, was hier noch so vor sich geht. Es war spannend, emotional, skurril wegen der Geschwister und dieser ganzen „Jagd“. Wieder ein guter Roman für zwischendurch, welcher einen gute und aufregende Stunden verschafft, jedoch nicht lange im Gedächtnis bleibt. Ein reiner Unterhaltungsroman, fesselnd und heiß.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Aufbau Verlage GmbH & Co. KG und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.