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Veröffentlicht am 12.04.2018

Berührender Sommer- und Liebesroman

Ein zitronengelber Sommer
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Julia „hütet“ über den Sommer die Zitronenplantage ihres Onkels in Malibu. Sie erhofft sich, dort zur Ruhe zu kommen, denn auch Jahre nach dem Tod ihrer Tochter und ihres Mannes ist sie noch in ihrer Trauer ...

Julia „hütet“ über den Sommer die Zitronenplantage ihres Onkels in Malibu. Sie erhofft sich, dort zur Ruhe zu kommen, denn auch Jahre nach dem Tod ihrer Tochter und ihres Mannes ist sie noch in ihrer Trauer gefangen.
Auch Roberto, der Vorarbeiter auf der Plantage, verlor seine kleine Tochter. Er kam illegal in die USA und auf dem beschwerlichen Weg durch die Wüste verschwand seine kleine Tochter. Er weiß nicht, was mit ihr geschah, noch nicht einmal, ob sie überhaupt noch lebt.
Auch er trauert, aber in einer anderen Art und Weise als Julia, denn er ist dankbar, einen guten Arbeitsplatz gefunden zu haben und dadurch ein ordentliches Leben führen zu können. Aber das ungewisse Schicksal seiner kleinen Tochter setzt ihm natürlich sehr zu.

Julia und Roberto lernen sich auf der Plantage kennen und freunden sich an. Bald fühlen sie sich auch zu einander hingezogen, denn sie können jeweils die Trauer des anderen gut verstehen. Sie vertrauen einander ihre Geschichte und ihr Schicksal an und helfen sich so gegenseitig.

Es war sehr schön, Julia und Roberto zu erleben, wie sie sich sehr langsam annähern, gemeinsam ihre Trauer erleben aber auch schöne Momente zusammen haben. Alleine durch ihre Gespräche konnten sie sich gegenseitig viel geben, was auch zu einer guten Vertrauensbasis zwischen beiden und dann zu Liebe führte.
Mir waren beide auf Anhieb sympathisch und ich konnte ihre Empfindungen gut nachvollziehen.
Der Autorin ist es gelungen, die sehr emotionale Geschichte der beiden ohne Kitsch und Übertreibungen zu erzählen.
Gleichzeitig bietet der Schauplatz der Zitronenplantage eine wunderschöne Kulisse und verleiht der Geschichte ein schönes sommerliches Flair. Hier erlebt man einen kalifornischen Sommer abseits von Glamour und Großstädten.

Es ereignet sich viel im Laufe des Sommers und es gibt noch ein großes Ereignis, das alle in Gefahr bringt.
Aber für das entscheidende Ereignis sorgt schließlich Julia aus Liebe zu Roberto und das führt zu einem Ende, das ich so nicht erwartet hätte.
Ich weiß auch immer noch nicht, ob ich es mag, denn es lässt mich ein bisschen fassungslos, überrascht aber auch mit einem kleinen Lächeln zurück.

Dieser Roman ist eine schöne Mischung aus Sommer- und Liebesroman, gewürzt mit Romantik und ein bisschen Drama, erzählt in einem angenehmen und einfühlsamen Schreibstil.
Ein Roman für schöne und berührende Lesestunden!


Fazit: 4 von 5 Sternen



© fanti2412.blogspot.de

Veröffentlicht am 11.04.2018

Interessanter Krimi mit subtiler Spannung

So bitter die Rache
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Der neue Krimi von Eric Berg spielt wechselnd auf zwei Zeitebenen und überwiegend in Heiligendamm bzw. der dortigen Siedlung „Vineta“.
Im Jahr 2016 zieht die 42-jährige Ellen Holst mit ihrem Sohn Tristan ...

Der neue Krimi von Eric Berg spielt wechselnd auf zwei Zeitebenen und überwiegend in Heiligendamm bzw. der dortigen Siedlung „Vineta“.
Im Jahr 2016 zieht die 42-jährige Ellen Holst mit ihrem Sohn Tristan nach ihrer Trennung von ihrem Mann in ein freies Haus dieser Siedlung. Es ist erkennbar, dass Vineta ehemals exklusiver war, gut bewacht und fast eine abgeschlossene Gemeinschaft.
Dann erfährt Ellen, dass sechs Jahre zuvor in ihrem Haus drei Menschen ermordet wurden. Sie lässt sich davon nicht abschrecken, doch als es zu merkwürdigen Vorkommnissen kommt, wüsste sie schon gerne, ob das Zufälle sind oder irgendwie im Zusammenhang mit den damaligen Ereignissen steht.

Der zweite Handlungsstrang spielt sich im Jahr 2010 ab und erzählt, wie Gernot Kessel die Siedlung erbauen ließ und die einzelnen Häuser an genau ausgewählte Menschen verkaufte.
Seinerzeit bezogen der aus Krankheitsgründen frühzeitig pensionierte Staatsanwalt Paul Derfflinger und seine jüngere Ehefrau Julia, die schwanger war, das Haus, in das Ellen in der aktuellen Zeit einzieht.

Dann gibt es einen weiteren Handlungsstrang auf beiden Zeitebenen, in dem wir den Albaner Malush und seine Schwester Majlinda erleben.
Diesen Teil fand ich anfangs sehr verwirrend und konnte ihn überhaupt nicht einordnen, bis ich feststellte, dass Malush und Majlinda auf beiden Zeitebenen eine Rolle spielen.
Weitere Figuren, denen man damals und in der Gegenwart begegnet, sind z. B. der behinderte Nachbarsjunge Ruben sowie sein Betreuer Sven.

Im ersten Teil des Buches stehen die Ereignisse im Jahr 2010 eindeutig im Vordergrund. Man lernt die recht unterschiedlichen Bewohner von Vineta kennen und erlebt so einige Ereignisse in dieser Zeit. Damit werden einige Grundlagen für die Story gelegt und man spürt ein gewisses Knistern. Vieles war rätselhaft und sorgte bei mir für Neugier und auch Spannung.
Gernot Kessel möchte eine Idylle schaffen, in der die Bewohner sich wohl und vor allem sicher fühlen. Die Wege, die er dazu beschreitet, werden kritisch gesehen und hätten mir ganz und gar nicht gefallen.
Es dauert relativ lange, bis man in der Gegenwart mehr von Ellen erfährt und erlebt, wie sie sich für die damaligen Ereignisse zu interessieren beginnt.
Leider blieb Ellen als Figur damit für mich relativ blass und ich konnte wenig Nähe zu ihr aufbauen.
Aber die regelmäßigen Wechsel zwischen den Zeitebenen und Handlungssträngen sorgen dafür, dass das Buch sehr fesselnd ist.
Bis zum Schluss bleibt unklar, wer die drei getöteten Menschen waren, was das Motiv für die Morde war und wer sie getötet hat.
Die Ereignisse verdichten sich immer mehr, die Dramatik steigert sich, da sich in der Gegenwart immer mehr Ähnlichkeiten zu damals auftun.
Die Gestaltung des Plots regt dadurch häufig zum miträtseln an, aber für mich war die tatsächliche Auflösung unvorhersehbar und überraschend.
Gegen Ende, als es Ellen gelingt durch Gespräche Informationen zu sammeln, diese in einen Zusammenhang zu bringen und schließlich sogar die Morde aufzuklären, steigert sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel dramatisch.

Dieser Krimi punktet mit gut gezeichneten und facettenreichen Protagonisten, einer fesselnden Handlung, bei der sich die Spannung langsam "anschleicht" und dann sehr steigert und gelungenen Darstellungen von psychologischen Eigenarten und menschlichen Abgründen!


Fazit: 4 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 09.04.2018

Außergewöhnlicher Psychothriller mit kleinen Schwächen

Tu es. Tu es nicht.
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Mit Spannung habe ich den neuen Psychothriller von S. J. Watson erwaret.
Der Autor es durch seinen fesselnden Schreibstil geschafft, dass mich die Geschichte gleich nach den ersten Seiten in ihren Bann ...

Mit Spannung habe ich den neuen Psychothriller von S. J. Watson erwaret.
Der Autor es durch seinen fesselnden Schreibstil geschafft, dass mich die Geschichte gleich nach den ersten Seiten in ihren Bann gezogen hat.
Julias Schwester Kate, zu der sie zuletzt nicht das beste Verhältnis hatte, wurde getötet.
Julia kann sich nicht damit abfinden, dass die Polizei im Dunkeln tappt und begibt sich selbst auf die Suche nach Täter und Motiv.
Bei einem Besuch in Paris erfährt sie von Kates Freundin und Mitbewohnerin, dass ihre Schwester auf Dating-Plattformen im Internet aktiv war. So beginnt Julia dort mit ihren Nachforschungen und lernt bald Lukas kennen, mit dem sie eine Affäre beginnt.
Allmählich baut sie sich eine Art zweites Leben auf und sie verstrickt sich mehr und mehr in Lügengebilde.
Nach und nach erfährt man einiges aus Julias früherem Leben, dass u. a. von Alkoholsucht und Drogen aber auch einer großen Liebe gezeichnet war.
Zwischendurch habe ich mich oft gefragt, was diese beiden Dinge miteinander zu tun haben.
Die Antwort darauf gibt es erst ganz zum Schluss.
Die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester gerät öfter in den Hintergrund, zieht sich aber dennoch wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Gut gelungen ist dem Autor die Verarbeitung der verschiedenen Themen.
Er zeigt gut, wie sich Menschen im Internet als eine völlig andere Person ausgeben können und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten.
Auch die Darstellung der „trockenen Alkoholikerin“ und die ständige Gefahr des Rückfalls hat er meines Erachtens gut dargestellt.
Begeistert hat mich die Schilderung wie Lukas Julia manipulieren konnte. Ich dachte mir oft, dass sie das doch merken müsste und fand ihr Handeln unüberlegt und unvernünftig. Aber ich habe mich auch gefragt, ob es nicht eben doch oft so ist, dass starke Gefühle den Verstand ausschalten.

Zwischendurch plätschert die Geschichte oft so dahin und manche Dinge waren mir auch zu detailliert beschrieben. Aber gegen Ende nimmt das Tempo und vor allem auch die Spannung deutlich zu.
Die Auflösung und damit die Verknüpfung aller Fäden sowie die Antwort auf alle Fragen ist ein Paukenschlag und war für mich so nicht vorhersehbar.
Enttäuscht war ich ein bisschen, dass es trotzdem gewissermaßen ein offenes Ende war.

Dieser außergewöhnliche Psychothriller hat mich trotz einiger Längen und einem unbefriedigenden Ende gefesselt und ist für Liebhaber des Genres eine Empfehlung wert!


Fazit: 4 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de

Veröffentlicht am 09.04.2018

Unterhaltsamer und auch nachdenklicher Sommerroman

Eine Handvoll Sommerglück
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Der Titel und das Cover lassen einen lockeren, fröhlichen Sommerroman vermuten, was er zum Teil auch ist. Aber das Buch hat auch ein bisschen Tiefgang und nachdenkliche Momente. Die Autorin widmet sich ...

Der Titel und das Cover lassen einen lockeren, fröhlichen Sommerroman vermuten, was er zum Teil auch ist. Aber das Buch hat auch ein bisschen Tiefgang und nachdenkliche Momente. Die Autorin widmet sich u. a. dem Thema Trauerarbeit und Neuanfang.
Christine hat ihre beste Freundin Lexi während ihrer schweren Krankheit gepflegt, unterstützt von ihrer Mutter Helga und ihrer Tochter Jule, deren Patentante Lexi war. Nun ist Lexi gestorben und Christine fällt in ein tiefes Loch. Lexi hat Christine nicht nur ein Haus auf einer Alm, sondern auch Vermögen hinterlassen. Dazu noch einige Briefe, die Christine nicht nur ihr aktuelles Leben vor Augen führen, sondern ihr auch aufzeigen, wie sie ihr Leben künftig gestalten könnte.
Diese Briefe sind einfach wunderbar formuliert, voller Liebe, Dankbarkeit und positiven Gedanken.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man nach so einem Verlust durch solche Briefe wieder Kraft finden kann. Auch mich haben die Briefe zum Nachdenken angeregt.

Die Autorin erzählt in einem leichten aber einfühlsamen Schreibstil Christines Weg in ihr neues Leben.
Sie fährt in das Haus auf der Alm und beginnt dieses zu ihrem neuen Heim umzugestalten. Dabei wird sie natürlich oft von ihren Erinnerungen an ihre Freundin überwältigt, aber sie erlebt auch viele schöne Momente.
Sie lernt neue Menschen kennen, die sich nach und nach zu Freunden entwickeln und ihr auch immer wieder Denkanstöße geben.

Mit Christine ist der Autorin eine sympathische Protagonistin gelungen, die für mich sehr realistisch und authentisch handelt.
Die Nebenfiguren sind alle unterschiedlich, facettenreich und bringen Abwechslung in die Geschichte. Christines Mutter Helga fand ich stellenweise ein bisschen nervig. Aber der seltsame Nachbar Norbert, der in einem Wohnwagen nahe der Alm lebt und eine Herde Ziegen hütet, ist eine wunderbare Figur, die der Geschichte nochmal etwas besonderes verleiht.

Dieses Buch ist trotz des teilweise traurigen Themas ein schöner Sommerroman, denn er behandelt auch noch Themen wie die erste große Liebe, Freundschaft, Respekt, Toleranz und Verständnis.
Teilweise waren die Ereignisse ein bisschen vorhersehbar, aber ein schöner Schauplatz, interessante Charaktere und ein Schuss Humor machen das wieder wett.
Mir hat das Buch unterhaltsame Lesestunden und auch etliche schöne nachdenkliche Momente bereitet.


Fazit: 4 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 29.03.2018

Schöner Wohlfühlroman mit Drama, Liebe und Geheimnissen

Die Blütenmädchen
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In „Die Blütenmädchen“ entführt uns Valentina Cebeni zunächst nach Rom und dann in ein (fiktives) Dorf in der Toskana.
Die Protagonistin Dafne verlässt nach einer unglücklichen Beziehung zu einem verheirateten ...

In „Die Blütenmädchen“ entführt uns Valentina Cebeni zunächst nach Rom und dann in ein (fiktives) Dorf in der Toskana.
Die Protagonistin Dafne verlässt nach einer unglücklichen Beziehung zu einem verheirateten Mann Rom und ihren Job dort und kehrt zurück in ihr Heimatdorf. Dort will sie zu sich selbst und einen neuen Weg für ihr Leben finden.
In der alten Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters, der immer gerne alte Dinge repariert hat, trifft sie die Entscheidung, diese neu zu eröffnen. Sie möchte alte, ausgediente Dinge restaurieren und einer neuen Verwendung zuführen.
In der Werkstatt trifft sie auf den Handwerker Milan und seine Katze, die dort heimlich Unterschlupf gesucht hatten.
Dafne entscheidet sich, Milan als Hilfe einzustellen und bietet ihm die kleine Wohnung über der Werkstatt an.
Beim Stöbern findet Dafne eine sehr alte Taschenuhr mit Gravur, die wohl jemandem in ihrer Familie gehört haben muss.
Etwas später entdeckt sie in Milans Sachen eine identische Uhr. Beide Uhren sind zur selben Uhrzeit stehen geblieben.
Was hat das zu bedeuten und ist Milan nicht zufällig in ihrem Dorf?

Zitat, Seite 87:
„Ich repariere Dinge, um Erinnerungen zu erhalten, damit die Liebe nicht stirbt.“


Dafnes Geschichte beginnt sehr emotional. Man erfährt über eine frühere Erkrankung, dazu die Enttäuschung durch die unglückliche Liebesbeziehung. Das Leben hat es bisher nicht so gut mit Dafne gemeint. Daher habe ich ihren Schritt, in Rom alle Zelte abzubrechen, bewundert und auch für gut befunden. Dennoch machte Dafne anfangs auf mich einen sehr traurigen und glücklichen Eindruck. Erst die Arbeit mit den alten Dingen und das Gespür, das sie für diese Dinge und die damit verbundenen Erinnerungen der Besitzer hat, machen sie wieder glücklich. Das ist es offenbar, das sie tun möchte und das sie gut kann.
Sehr gut gefallen haben mir tatsächlich die Beschreibungen, was Dafne mit alten Dingen, wie einem Fass, einem alten Eiswagen oder auch alten Türen, macht. Das war sehr kreativ und toll beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Zwischen ihr und Milan scheint von Anfang an eine knisternde Verbindung zu bestehen, so dass sie sich eigentlich ziemlich vorschnell dazu entschließt, ihn als Mitarbeiter einzustellen. Aber manchmal gibt es ja tatsächlich solche Sympathien auf den ersten Blick. Die Anbahnung einer Beziehung zwischen den beiden stellt sich dann aber als schwierig dar und beginnt nur langsam.
Als sie dann bei Milan die Uhr entdeckt, beginnt sie zu recherchieren, wem diese Uhren gehört haben könnten und welche Verbindung Milan dazu haben könnte.
Bis diese Recherchen beginnen dauert es allerdings fast bis zur Hälfte des Buches, dabei ist das ja eigentlich das zentrale Geheimnis der Geschichte.
Nach einer Weile erzählt zumindest Dafnes Großmutter Clelia, wem die Uhr in ihrer Familie gehörte und was es damit auf sich hat.
Auch wenn ein Teil des Geheimnisses damit gelüftet ist, bleibt eine gewisse Spannung erhalten.
Milan allerdings gibt sich weiterhin geheimnisvoll und erzählt nur wenig über seine Familie und die Vergangenheit.

Es war durchaus fesselnd, die beiden zu begleiten und zu erleben, wie der Sommer sich neigt und es langsam Winter wird und dann auf Weihnachten zugeht.
Es soll noch viel passieren, das immer wieder neue Aspekte in die Geschichte bringt und damit für Abwechslung sorgt.
Alle Figuren sind liebevoll gezeichnet und passen gut in die Geschichte.
Besonders Dafnes Großmutter Clelia habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eine sehr herzliche und gefühlvolle Frau, die alles für ihre Enkelin tut und ihr immer wieder lebenskluge Ratschläge und Denkanstöße gibt. In ihrem Haus muss man sich einfach geborgen fühlen.

Das kleine fiktive Dorf mit seinen Bewohnern entstand schnell bildlich vor meinem inneren Auge. Es war einfach schön und authentisch beschrieben und die Autorin hat sich dafür von realen idyllischen Orten, die sie kennt, inspirieren lassen. So ein schöner Ort hat sicher zu jeder Jahreszeit seinen Charme und macht Lust auf eine Reise durch die Toskana.

Dafnes Geschichte ist ein Wohlfühlroman, der ein bisschen Drama, Liebesgeschichte und ein Familiengeheimnis beinhaltet.
Die Mischung hat mir gefallen und sie ist gelungen, weil keines der Themen überzogen dargestellt wird.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und für schöne Lesestunden mit vielen unterschiedlichen Emotionen gesorgt.


Fazit: 4 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de