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Veröffentlicht am 16.04.2018

Eine romantische Komödie à la “Pretty Woman“

Braut auf Zeit
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Eine romantische Komödie à la “Pretty Woman“

„Ich möchte, dass das Märchen wahr wird. Ich wünsche mir einen Prinzen, der mit mir auf einem weißen Pferd in den Sonnenuntergang reitet.“

Jen Turano schreibt ...

Eine romantische Komödie à la “Pretty Woman“

„Ich möchte, dass das Märchen wahr wird. Ich wünsche mir einen Prinzen, der mit mir auf einem weißen Pferd in den Sonnenuntergang reitet.“

Jen Turano schreibt humorvolle romantische Geschichten mit skurrilen Charakteren und spannenden Verwicklungen. Im vorliegenden Buch präsentiert die Autorin einen Roman, der inhaltlich sehr stark an den Kultfilm „Pretty Woman“ erinnert und auffallend viele Parallelen dazu beinhaltet.

Die hübsche, aber arme Protagonistin Hannah Peabody arbeitet im Hut Salon von Mrs. Feinman. Seit sie mit ihrer Tante Jane gebrochen hat, ist die selbstbewusste, attraktive und gebildete Waise auf sich allein gestellt. Bei einem Botengang für ihre herrische Vorgesetzte gerät sie mitten in ein Wortgefecht zwischen dem begehrten Junggesellen Oliver Addleshaw und seiner Verlobten, der hysterischen und aufbrausenden Lily Birmingham. Zwar gelingt es Hannah nicht, die Situation zu entschärfen, Oliver Addleshaw bietet ihr jedoch an diesem Tag ein äußerst lukratives geschäftliches Arrangement an, ein Angebot, dem Hannah aufgrund der in Aussicht gestellten hohen Entlohnung unmöglich widerstehen kann. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf – und eine romantische Verwicklungskomödie ihren Anfang...

Hinsichtlich Inhalt und Romantik wurden meine Erwartungen an diese Neuerscheinung aus der Feder Jen Turanos voll und ganz erfüllt. Der leichte, lockere Schreibstil und die vielen humorvollen Dialoge machen das Lesen zu einem Vergnügen. Der Traum eines jeden jungen Mädchens wird in den Mittelpunkt der Handlung gerückt: junges, armes, wunderschönes Mädchen trifft auf schönen, reichen Prinzen, die beiden verlieben sich und steuern auf ein Happy End zu. Im vorliegenden Buch kommt es jedoch zu turbulenten Verwicklungen und es müssen zunächst einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, bevor der Prinz das Herz des Mädchens gewinnt.

Obgleich mich die Tatsache, dass in diesem Buch sehr viele Passagen aus dem Film „Pretty Woman“ einfach übernommen wurden, ein wenig gestört hat, habe ich die Lektüre dennoch genossen. Wie auch im Film liegt bei „Braut auf Zeit“ eine geschäftliche Vereinbarung zwischen einem armen, wunderschönen Mädchen und einem reichen Junggesellen zugrunde. Wie schon Julia Roberts als „Vivian Ward“ wird auch Hannah Peabody in den Modesalons aufgrund ihrer Herkunft und ihres Aussehens gedemütigt, und Oliver Addleshaw springt als Retter in der Not ein. Er begleitet Hannah bei ihren Einkäufen, versteckt sich manchmal wie Richard Gere alias „Edward Lewis“ dabei hinter seiner Zeitung, und signalisiert den Verkäufern, dass Geld keine Rolle spielt und Hannah alles angeboten werden soll, was ihr Herz begehrt. Die berühmte Szene mit der Schnecke wird im vorliegenden Buch in Form eines Zwischenfalls mit einer Auster nachgestellt, die Tischmanieren und der Umgang mit den verschiedenen Bestecken bringt Hannah Olivers Großvater bei – eine Rolle, die im Film vom Hotelmanager namens Bernard Thompson besetzt war. Unter Hannahs Freundinnen findet sich eine Figur, die Kit de Luca sehr stark ähnelt, und sogar Vivian Wards Wünsche nach einem Happy End mit einem Prinzen auf einem weißen Pferd im Sonnenuntergang (Zitat zu Beginn meiner Rezension) und die unvergesslichen Szene, als dieser dann tatsächlich erscheint und zu ihr hochklettert, wurden mit nur ganz geringfügigen Änderungen übernommen.

Ob mein großes Lesevergnügen sich nun auf der frappierenden Ähnlichkeit mit dem weltberühmten Kultfilm, oder aber den humorvollen und lockeren Schreibstil der Autorin begründet, fand ich im Grunde jedoch nicht so wichtig. „Braut auf Zeit“ hat mir auf alle Fälle großes Lesevergnügen bereitet – es handelt sich um ein romantisches Märchen für Erwachsene, in dem zwar jegliches Klischee bedient wurde, das aber dennoch für höchst unterhaltsame Stunden auf der Lesecouch sorgte.

Veröffentlicht am 16.04.2018

Ein weiteres rasantes Abenteuer des McKenna-Clans

Tödliche Frist
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Ein weiteres rasantes Abenteuer des McKenna-Clans

Dani Pettrey startet mit ihrer aktuellen Neuerscheinung „Tödliche Frist“ in ein neues, rasantes Abenteuer des sympathischen McKenna-Clans. Diesmal agieren ...

Ein weiteres rasantes Abenteuer des McKenna-Clans

Dani Pettrey startet mit ihrer aktuellen Neuerscheinung „Tödliche Frist“ in ein neues, rasantes Abenteuer des sympathischen McKenna-Clans. Diesmal agieren der ehemalige Playboy Reef McKenna und die selbstbewusste Tierärztin Kirra Jacobs als Protagonisten und wie bereits in den Vorgänger-Büchern werden durch ihren starken Zusammenhalt sämtliche McKenna-Geschwister ins turbulente Geschehen involviert. Als Kirra Jacobs von der Entführung ihrer Cousine Meg Weber und damit verbunden der Erpressung von deren Vater Frank erfährt, beginnt sie gemeinsam mit Reef, Nachforschungen anzustellen. Ihre Recherchen bleiben jedoch nicht unbemerkt, und bald werden Kirra und Reef verfolgt und massiv bedroht. Die Hintergründe in diesem Wettlauf gegen die Zeit bleiben lange Zeit im Dunkeln, aber wie immer verstehen die McKennas es durch ihre Zusammenarbeit meisterhaft, die Dinge ans Licht zu bringen.

Die handelnden Personen, die den Lesern bereits aus den vorherigen Bänden dieser Alaska-Reihe bekannt sein dürften, sind wie immer sehr sympathisch dargestellt. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal auf das ehemals „schwarze Schaf“ der Familie, Reef McKenna. Der ehemals leichtsinnige Typ und Mädchenschwarm war in ihrer gemeinsamen Schulzeit Kirras Erzfeind, hat sich im Laufe der Jahre jedoch sehr zum Positiven verändert. Kirra, die Inhaberin einer Tierarztpraxis und des Heimes für Schlittenhunde namens „Nanook Haven“ ist aufgrund schlechter Erfahrungen vorsichtig und zurückhaltend geworden. Die junge Frau offenbart ihre Gefühle kaum und steht Reefs Hilfsangebote anfangs äußerst skeptisch gegenüber.

Der Entführungsfall als zugrunde liegendes Ereignis hält den Spannungsbogen in diesem Buch konstant aufrecht. Der christliche Glaube ist ein wichtiger Faktor für Kirra und Reef. Kirra hat mit starken Glaubenszweifeln zu kämpfen, während Reef hingegen in sich ruht und der Glaube ihm Kraft und Halt gibt.

Die optische Aufmachung ähnelt den Vorgängerbüchern und ist dem Verlag auch diesmal sehr gut gelungen. Das hübsche Gesicht von Kirra befindet sich im Vordergrund, der Buchtitel wird darunter in großen weißen Lettern dargestellt. Im Hintergrund erkennt man die eisige Landschaft Alaskas mit mehreren Schlittenhunden, die das zentrale Ereignis – das härteste Schlittenhunderennen der Welt – versinnbildlichen. Die in rotgoldenes Licht getauchten Nadelbäume mit den schneebedeckten Ästen tragen zum wunderschönen Gesamtbild bei. Ein Cover, das regelrecht dazu animiert, dieses Buch interessiert zur Hand zu nehmen.

Fazit: „Tödliche Frist“ stellt einen willkommenen und äußerst gelungenen Abschluss der wunderschönen Alaska-Reihe aus der Feder von Dani Pettrey dar – ein abenteuerlicher Roman mit viel Herz, großer Spannung und dem christlichen Glauben als wichtiges Element. Ich habe diese Lektüre genossen und kann sie uneingeschränkt weiter empfehlen. Eine Kenntnis der Vorgängerbände erscheint mir jedoch angeraten, da sämtliche McKenna-Geschwister in jedem Band erneut eine Nebenrolle spielen und auf deren Vorgeschichte nicht im Detail eingegangen wird.

Veröffentlicht am 16.04.2018

Gott hat einen Plan und ein Ziel für dein Leben. Niemand kann uns aus Gottes Hand reißen.

Töchter der Küste
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Gott hat einen Plan und ein Ziel für dein Leben. Niemand kann uns aus Gottes Hand reißen.

„Am Vorabend meines fünfzehnten Geburtstags zertrümmerte ein riesiger Ziegelstein das Fenster in Papas Druckerei ...

Gott hat einen Plan und ein Ziel für dein Leben. Niemand kann uns aus Gottes Hand reißen.

„Am Vorabend meines fünfzehnten Geburtstags zertrümmerte ein riesiger Ziegelstein das Fenster in Papas Druckerei und beendete meine Kindheit.“

Die Ich-Erzählerin Geesje berichtet von ihrer Kindheit und dem Leben mit ihrer Familie in einem Ort namens Leiden in den Niederlanden. Aufgrund ihres Glaubens war die Gemeinde der Separatisten starken Anfeindungen ausgesetzt. Als die anfänglichen Drohungen und Einschüchterungsversuche schließlich eskalierten, entschlossen sich Geesjes Eltern, auszuwandern. Die damals siebzehnjährige Geesje war verzweifelt, da diese Emigration sie von ihrer großen Liebe trennte. Der junge Mann versprach Geesje jedoch, so rasch wie möglich nachzukommen und sie in Amerika zur Frau zu nehmen.

Der zweite Erzählstrang dieses Buches spielt am Lake Michigan in einer Stadt namens Holland, im Jahre 1897 und stellt die Gegenwart der Erzählung dar. Geesje ist bereits Mitte bis Ende sechzig, verwitwet und wird gebeten, anlässlich der Feier des 50jährigen Bestehens der Stadt ihre Lebensgeschichte als eine der ersten Siedlerinnen niederzuschreiben. Ihr Sohn Jakob und der Nachbarsjunge Derk tragen dazu bei, Geesje für diese Aufgabe zu gewinnen. Hierbei werden jedoch jahrelang verschlossen gehaltene Erinnerungen und Emotionen wieder freigesetzt.

In den zweiten Handlungsfaden wird auch die Geschichte der dreiundzwanzigjährigen Anna Nicholson verwoben, die aufgrund ihrer gelösten Verlobung an den Lake Michigan kam, um sich über ihre Gefühle und Pläne Klarheit zu verschaffen. Anna entstammt wohlhabenden Verhältnissen, fühlt aber eine unerklärliche Einsamkeit und Leere in ihrem Inneren.

Lynn Austin hat mit ihrem neusten Roman „Töchter der Küste“ eine atemberaubende Geschichte erzählt, die einen Zeitraum von drei Generationen umfasst und dabei viele historische Details über die Gründung der Stadt Holland in Michigan liefert.

Die liebenswerte Protagonistin Geesje entpuppt sich im Verlauf des Buches als faszinierende und tapfere Frau, die trotz vieler Schicksalsschläge ihren tiefen Glauben an Gott in sich bewahrte. Geesje wurde dabei stets von ihrer Familie und der Gemeinde der Separatisten unterstützt und entwickelte sich zu einer Frau mit großer Kraft und starkem Glauben, wuchs an den schweren Zeiten ihres Lebens.

Wie auch Geesje wurden Maarten, Hendrik und Anna wundervoll charakterisiert und von der Autorin regelrecht zum Leben erweckt. Ich durfte aufgrund des einnehmenden Schreibstils und dieser exzellent gezeichneten Charaktere tief ins Geschehen eintauchen und Geesjes Weg mit verfolgen.

Lynn Austin bietet in ihrer Geschichte Raum für etliche Nebenfiguren, wobei ich vor allen Dingen von Derk eingenommen war. Der freundliche, gütige junge Mann spielt im zweiten Abschnitt dieses Buches eine bedeutende Rolle und wurde neben Geesje für mich beinahe zu einem zweiten Protagonisten.

Diese faszinierende Lebensgeschichte stellt den Glauben an Gott ins Zentrum. Die Autorin hat ihre Geschichte sehr überzeugend fortgesetzt und für meinen persönlichen Lesegeschmack ein sehr überzeugendes, den Werten der handelnden Figuren entsprechendes, sehr authentisches Ende geschrieben.

Ich empfand „Töchter der Küste“ als beeindruckende Leseerfahrung, die mir viele berührende Momente bereitet hat. Es handelt sich hierbei um eine tief vom Glauben geprägte Lebenserinnerung, gepaart mit einer faszinierenden Geschichte über eine mutige Gemeinde, die schließlich am Lake Michigan Fuß fasste und die Stadt Holland gründete.

Fazit: ein erstklassiger Roman einer begnadeten christlichen Autorin, den ich uneingeschränkt weiter empfehle!

Veröffentlicht am 16.04.2018

52 Impulse zum Wochenbeginn

Montagsgedanken
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52 Impulse zum Wochenbeginn

Seit ich durch eine liebe Freundin die Zeitschrift „Lydia“ als Geschenkabonnement erhalten habe, bin ich auch regelmäßige Bezieherin der wöchentlichen E-Mail mit den „Montagsgedanken“, ...

52 Impulse zum Wochenbeginn

Seit ich durch eine liebe Freundin die Zeitschrift „Lydia“ als Geschenkabonnement erhalten habe, bin ich auch regelmäßige Bezieherin der wöchentlichen E-Mail mit den „Montagsgedanken“, deren Lektüre mir stets Freude bereitet. Pünktlich zum Wochenstart trifft jeden Montag der jeweilige „Montagsgedanke“ in meinem Postfach ein. Auch wenn es aufgrund eines aufreibenden Alltags an Lesezeit mangelt, kann dieser meist kurze Beitrag zeitlich in den Tag integriert werden und liefert einen inhaltlich wertvollen Input für einen positiven Start in eine neue Woche – ein kurzes Anhalten mitten in der Geschäftigkeit.

Im Vorwort erzählt Roswitha Wurm hierzu beispielhaft die biblische Geschichte der gestressten Martha und deren Empörung über die ihrer Meinung nach „faule Schwester Maria“, die auf ihre alltäglichen Pflichten vergisst und stattdessen zu Jesu Füßen sitzt und seinen Worten lauscht. Roswitha Wurm vergleicht die damalige Situation mit der heutigen Zeit und den Anforderungen an eine Frau in der modernen Welt mit Berufstätigkeit, Haushalt, Ehemann, Kindern. Sie weist darauf hin, dass die Ursachen eine falsche Lebensweise und ein falscher innerer Druck sind, denen man ausgesetzt ist. Sie plädiert für das Schaffen von „Auszeiten“ für die Begegnung mit Jesus, der Lektüre der Bibel, dem Gebet und der Gemeinschaft mit anderen Christen.

Die jeweils nur zwei bis drei Seiten füllenden Beiträge – die insgesamt 52 „Montagsgedanken“ beginnen stets mit einer fortlaufenden Nummer und einer fett gedruckten Überschrift in großen Lettern. Zwei ineinander gestapelte Tassen, wie man sie bereits auf dem Buchcover erkennt, zieren die Überschriften. Nach dem Text folgen der Name des Autors sowie ein Bibelzitat mit Quellenangabe. Die jeweiligen Autoren der einzelnen „Montagsgedanken“ werden zudem im Anhang kurz vorgestellt.

Fazit: „Montagsgedanken“ ist eine liebevolle Zusammenfassung der Beiträge, die mir als Abonnentin des Lydia-Newsletters jeden Wochenbeginn bereichernde und wertvolle Gedanken schenken – ein tolles Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle!

Veröffentlicht am 16.04.2018

Ganzheitlich leichter leben

Body, Spirit, Soul
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Ganzheitlich leichter leben

Heike Malisic, Pastorenfrau, freiberufliche Ernährungsberaterin und fünffache Mutter hat mit Beate Nordstrand, die ebenfalls mit einem Pastor verheiratet ist und als selbständige ...

Ganzheitlich leichter leben

Heike Malisic, Pastorenfrau, freiberufliche Ernährungsberaterin und fünffache Mutter hat mit Beate Nordstrand, die ebenfalls mit einem Pastor verheiratet ist und als selbständige Diätassistentin arbeitet, ein weiteres Buch herausgegeben. Die beiden Autorinnen haben darin die Inhalte ihrer Workshops zum Thema „Body, Spirit, Soul“ festgehalten. In ihren Ausführungen weisen sie darauf hin, wie wichtig ein ganzheitlicher Lebensstil ist, sie möchten zudem ihre Leserschaft dazu inspirieren, selber auf eine gute Ausgewogenheit zwischen Körper, Seele und Geist zu achten.

Das Buch ist in einem locker-leichten Schreibstil verfasst, Heike Malisic und Beate Nordstrand sprechen ihre weibliche Leserschaft mit dem vertrauten „Du“ an. Die theoretischen Ausführungen wurden mit persönlichen Erfahrungsberichten untermalt, auch Bekannte der Autorinnen kamen zu Wort.

Themenbereiche dieses Buches sind beispielsweise das Zusammenspiel zwischen seelischen Problemen und deren körperlichen Auswirkungen und ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Bewegung. Dazwischen werden immer wieder persönliche Erfahrungen der Autorinnen erzählt und man erfährt einiges über das Leben der beiden sympathischen Damen.

Der Glaube spielt in diesem Buch eine tragende Rolle. Heike Malisic und Beate Nordstrand ermutigen dazu, einen Glaubensschritt zu gehen und den Geist in sich selber zu erkennen. Ihre Worte sind mit vielen Bibelzitaten untermalt. Beide Autorinnen stammen aus einem katholischen Umfeld und beschreiben ihren eigenen Weg zum lebendigen Glauben an Gott. Sie geben hierzu auch Anregungen in Form eines Übergabe-Gebets und betonen die Wichtigkeit des Gebets und der regelmäßigen Beschäftigung mit der Heiligen Schrift. Zudem plädieren sie für eine tägliche Lektüre der Bibel und eine Gemeinschaft von Gläubigen.

Der Verlag hat bei der optischen Gestaltung dieses Buches hervorragende Arbeit geleistet. Überschriften und wichtige Wiederholungen werden im Buch in grüner Farbe gedruckt, Zusammenfassungen mit grüner Farbe hinterlegt. Dies harmoniert hervorragend mit dem Buchcover, bei dem ebenfalls die Farbe Grün dominiert. Die lesefreundliche Schriftgröße mit angenehmem Zeilenabstand erleichtern zudem den Lesefluss.

Fazit: Ich empfand die Lektüre des Buches „Body Spirit Soul“ als große Bereicherung. Heike Malisic und Beate Nordstrand haben mich auf vieles hingewiesen, mich zum Nachdenken und Reflektieren motiviert – ein wertvoller, positiver, überzeugender und lebensbejahender Ratgeber, den ich uneingeschränkt weiterempfehle!