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Phil09

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2018

Netter Zeitvertreib für zwischendurch

Bad Boy by Banana
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Mit "Bad Boy by Banana – Zwischen uns die Zeit" gelingt Alva Furisto eine Liebesgeschichte der anderen, ja ungewöhnlichen, Art. Protagonist Tom Sandmann, Ü40, steckt mitten in der Midlife Crises und lässt ...

Mit "Bad Boy by Banana – Zwischen uns die Zeit" gelingt Alva Furisto eine Liebesgeschichte der anderen, ja ungewöhnlichen, Art. Protagonist Tom Sandmann, Ü40, steckt mitten in der Midlife Crises und lässt dies in vollem Umfang an seiner Umwelt aus. Das Schaufenster eines Bordells bekommt dies am eigenen Leib zu spüren. Diese und andere s..komische Momente haben mir teils heftige Lachanfälle beschert. Näher betrachtet kann man über die eine und andere Situation sicherlich auch ernsthaft nachdenken und ins Grübeln verfallen. Tom Sandmann jedoch findet Gefallen an einer jungen Dame, die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt...

"Bad Boy by Banana – Zwischen uns die Zeit" ist eine charmante und überaus witzige Geschichte, eine gelungene Mischung aus Liebesroman, Selbstfindungstripp, Drama und jeder Menge Emotionen. Positiv in Erinnerung bleibt mir zudem das Cover, welches ein kleiner Hingucker ist.

Gewöhnungsbedürftig ist die derbe Sprache, in der die Handlung gehalten ist. Ab und an war die Story etwas überzeichnet und war mir dann etwas "to much".

Insgesamt jedoch ein netter Zeitvertreib, von daher 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.07.2018

Lemaitre ist „außergewöhnlich“

Opfer
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Pierre Lemaitre´s Thriller „Opfer“ ist vor allem eines, anders - wenn nicht gar „außergewöhnlich“! Sowohl Schreibstil, Ausdruck als auch die Handlung an sich sind anders als die meisten anderen Thriller, ...

Pierre Lemaitre´s Thriller „Opfer“ ist vor allem eines, anders - wenn nicht gar „außergewöhnlich“! Sowohl Schreibstil, Ausdruck als auch die Handlung an sich sind anders als die meisten anderen Thriller, die in den vergangenen Jahren auf meinem Lesestapel landeten.
Die Handlung ist wirklich spannend, detailreich und atmosphärisch ansprechend aufgebaut. Kleines Manko sind die vielen kleinen „Nebenkriegsschauplätze“, die den Lesefluss etwas hemmen und gefühlt das Buch etwas in die Länge ziehen.
Warm werden muss man als Leser eventuell auch mit dem Schreibstil, der, wie bereits erwähnt, etwas anders, sehr ausführlich aber auch etwas abgehackt ist. So ist jeweils mein persönliches Empfinden.
Besonders ansprechend fand ich das Cover, welches mir sofort ins Auge fiel. Für einen Thriller und insbesondere für diesen absolut ideal gewählt.
Insgesamt vergebe ich 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.06.2018

Ein wahrlich mieser Morgen!

Während du schläfst
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"Während du schläfst" von Kathryn Croft ist mir vor allem durch das gelungene Cover und die kurze Beschreibung des Plots aufgefallen. Wem würde die Vorstellung in einem fremden Bett neben einem Toten ohne ...

"Während du schläfst" von Kathryn Croft ist mir vor allem durch das gelungene Cover und die kurze Beschreibung des Plots aufgefallen. Wem würde die Vorstellung in einem fremden Bett neben einem Toten ohne jegliche Erinnerung aufzuwachen, nicht das Blut in den Adern gefrieren lassen? Nach Lektüre des Buches bin ich, um ehrlich zu sein, etwas hin und her gerissen.

Neben der wirklich postiven Idee, die hinter dem Plot steht und einem recht ansprechenden Schreibstil, hat mir persönlich leider die Bindung zur Protagonistin gefehlt. Zudem kommt der Thriller erst in der zweiten Hälfte des Buches so richtig in Fahrt. Dafür dann aber wirklich spannend und mit einigen unerwarteten Wendungen. Vor allem der Schluss des Buches ist gut gelungen. Stellenweise wurde meiner Meinung nach jedoch eine Menge Potenzial bei der Storyentwicklung und den Protagonisten verschenkt.

"Während du schläfst" bietet dem Leser eine solides und kurzweiliges Leseerlebnis samt interessanter Wendungen.
Daher 3 von 5 Sternen mit Tendenz nach oben.

Veröffentlicht am 22.04.2018

"Die Amerikafalle" schnappt (fast) zu!

Die Amerikafalle
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Martin Amanshauser gelingt mit "Die Amerikafalle - oder: Wie ich lernte, die Weltmacht zu lieben" ein "Reiseführer" der besonderen Art. Weder zu überschwänglich, noch über die Maßen kritisch setzt sich ...

Martin Amanshauser gelingt mit "Die Amerikafalle - oder: Wie ich lernte, die Weltmacht zu lieben" ein "Reiseführer" der besonderen Art. Weder zu überschwänglich, noch über die Maßen kritisch setzt sich Herr Amanshauer mit einem der wohl polarisierendsten Ländern unserer Zeit auseinander. Viele von uns sind vollends begeistert von seiner Vielfältigkeit und den scheinbar unendlichen Möglichkeiten, die dieses Land bietet. Einige schauen voller Unverständnis auf das Amerika unsere Zeit. Zu dieser Gruppe gehört auch Amanshauser. Trotzdem lernt er das Land lieben.

Mit einer wahren Faktenflut werden dem Leser "Land & Leute" näher gebracht. Zu den interessanten und gut recherchierten Fakten gesellen sich einige Anekdoten aus dem Alltag, die mich ein ums andere Mal schmunzeln ließen. Hierbei lässt sich aber Anmerken, dass der Humor sicher nicht jedem liegt. Andererseit waren viele der Fakten eher zusammenhangslos aneinder gereiht und ließen mich teilweise ratlos zurück.

Alles in allem ist bei mir die Amerikafalle nicht vollends zugeschnappt. Beim Lesen des Klappentextes hatte ich etwas anderes erwartet. Daher vergebe ich 3 von möglichen 5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.01.2018

An die Regentage…

Das Glück an Regentagen
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Der Titel hat mir auf Anhieb gefallen und mich neugierig gemacht. Besonders das Cover hat mich zum Lesen animiert.

Im Buch „Das Glück an Regentagen“ geht es um Gefühle, echte Emotionen, um die großen ...

Der Titel hat mir auf Anhieb gefallen und mich neugierig gemacht. Besonders das Cover hat mich zum Lesen animiert.

Im Buch „Das Glück an Regentagen“ geht es um Gefühle, echte Emotionen, um die großen und die kleinen Dinge des Lebens. Um Trauer, Enttäuschungen und auch Geheimnisse, die Menschen verbinden oder entzweien können. Die Geschichte zeigt, dass nicht alles optimal laufen muss im Leben. Es gibt gute und schlechte Zeiten. Am Ende zählt nur, was man daraus macht.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend, für einen regnerischen Herbstabend genau das Richtige.

Als etwas störend empfand ich, dass sich die Geschichte nicht ausschließlich um Mae und ihre erste große Liebe Gabe drehte. Ich denke, dadurch wäre eine tiefere Bindung zu den beiden Charakteren möglich gewesen.

Im Großen und Ganzen ist es eine gefühlvolle Geschichte, die trotz kleiner Schwächen den bereits erwähnten regnerischen Herbstabend nicht ganz so grau erscheinen lässt.

Von mir daher 3 von 5 Sternen.