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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2018

Erfolgsgarant

Bullenbrüder: Tote haben kalte Füße
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Bei "Bullenbrüder" von Rath & Rai beweisen, dass das Klischee vom Ermittlerduo immer noch erfolgreich sein kann und funktioniert. Hier haben wir die typische Konstellation von Polizist und Privatermittler ...

Bei "Bullenbrüder" von Rath & Rai beweisen, dass das Klischee vom Ermittlerduo immer noch erfolgreich sein kann und funktioniert. Hier haben wir die typische Konstellation von Polizist und Privatermittler die Hand in Hand arbeiten. Die Bücher von Hans Rath habe ich alle gelesen und auch hier kommt sein Schreibstil sehr stark durch. Das Cover finde ich persönlich nicht so ansprechend, aber es passt zum Thema und repräsentiert den Inhalt des Buches.

Die Brinks-Brüder sind sehr symphatisch und funktionieren als Duo wunderbar. Die Geschichte ist unterhaltsam, witzig und intelligent verfasst. Allzu viel zum Inhalt möchte ich nicht verraten, jedoch muss ich sagen dass mir sehr gut gefällt dass das Privatleben von Holger und das der Familie als Handlungsstrang mit behandelt wird. Alles in allem ein schönes Buch, dass man eben mal "weglesen" kann.

Veröffentlicht am 23.04.2018

3 Schicksale ineinander verflochten

Der Zopf
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In "Der Zopf" von Laetitia Colombani geht es um 3 verschiedene Frauen auf 3 verschiedenen Kontinenten. Auf den ersten Blick könnten sie alle nicht unterschiedlicher sein und doch scheint sie ...

In "Der Zopf" von Laetitia Colombani geht es um 3 verschiedene Frauen auf 3 verschiedenen Kontinenten. Auf den ersten Blick könnten sie alle nicht unterschiedlicher sein und doch scheint sie etwas zu verbinden.

Smita die in Indien lebt, gehört einer dort sehr niedrigen Kaste an und muss Latrinen reinigen - unentgeltlich! Sie würde gerne Bildung für ihre Tochter und auch für sie ermögichen, was in Indien für Menschen ihrer "Zugehörigkeit" sehr schwierig, beinahe unmöglich ist.

Giulia lebt in Palermo und arbeitet schon seit sie denken kann in der Perückenfabrik ihres Vaters mit. Eigentlich wurde sie nicht wirklich gefragt ob sie dort arbeiten möchte - im Endeffekt wurde das vorentschieden. Doch plötzlich fällt ihr Vater ins Koma..

Sarah wohnt in Montreal und ist eine angesehene, couragierte Anwältin, die nebenbei noch 3 Kinder allein erzieht. Doch plötzlich erfährt sie dass sie Krebs hat.

Wie und Warum die 3 Frauenschicksale ineiander verwoben sind, muss man natürlich selbst lesen - da möchte ich nichts vorweg nehmen. Aber alles in allem muss man sagen, dass es ein großartiges Buch war mit einer außergewöhnlichen, emotionalen Handllung.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Ein Stück Unendlichkeit

Wie man die Zeit anhält
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Tom sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit 400 Jahre alt, er leidet an einem seltenen Gendefekt der ihn viel langsamer altern lässt. Er arbeitet als Geschichtslehrer und muss alle paar Jahre ...

Tom sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit 400 Jahre alt, er leidet an einem seltenen Gendefekt der ihn viel langsamer altern lässt. Er arbeitet als Geschichtslehrer und muss alle paar Jahre seine Identität wechseln um nicht aufzufallen, dabei hilft ihm eine Organisation, die sich für Menschen wie ihn engagieren.

Doch es gibt Regeln, die zu befolgen sind. Eine davon ist, dass man sich nicht verlieben darf. Trotz allem hat sich Tom verliebt und mit einer Frau eine Familie gegründet - das Resultat - eine Tochter. Diese hat nun denselben Gendefekt wie er vererbt bekommen und er hat sie seit dem nie wieder gesehen.

Viele Jahre später verliebt er sich ungewollt wieder - in Camille, jedoch versucht er sich dagegen zu wehren um sich selbst keiner Gefahr auszusetzen.

Ein wundervolles Buch, das zum Träumen einlädt. Großes Kopfkino!

Veröffentlicht am 23.04.2018

Gut recherchiert und spannend

Riskante Manöver
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Nachdem die 6jährige Sophie das Medikament Validolor verschrieben bekommen hat, erkrankt sie wenig später und stirbt schließlich. Es scheinen noch mehrere Kinder im Krankenhaus zu sein, aber ...

Nachdem die 6jährige Sophie das Medikament Validolor verschrieben bekommen hat, erkrankt sie wenig später und stirbt schließlich. Es scheinen noch mehrere Kinder im Krankenhaus zu sein, aber ob es am Medikament liegt kann noch niemand sagen.

Für die Medien ist das natürlich ein gefundenes Fressen - das Image des Pharmakonzerns ist dadurch stark angeschlagen. Die beiden PR-Agenten Mats Holm und Laura May werden engagiert um herauszufinden was wirklich passiert ist und das Bild der Firma wieder ins rechte Licht zu rücken.

Kaum haben die beiden ihre Arbeit aufgenommen wird auch schon die Chefsekretärin entführt und ein Mitarbeiter umgebracht wurde. Wem kann man wirklich vertrauen? Hat nicht doch das Medikament Sophie getötet und andere Kinder erkranken lassen?


Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Dass die Pharmaindustrie jedes Jahr Unmengen an Geld durch Krankheiten verdient ist nichts Neues. Die Story ist auch nicht gänzlich an den Haaren herbeigezogen (man denke an den Skandal zum Thema Contergan). Der Schreibstil war flüssig und spannend - ich vermute dass es eine Fortsetzung geben wird - wäre natürlich zu wünschen.

Veröffentlicht am 29.01.2018

Auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit

Eine Insel zwischen Himmel und Meer
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Ein wunderschönes Buch! Sowohl das Cover als auch die Geschichte an sich sind sehr berührend. Im Buch geht es um Crow die als Neugeborenes in einem Boot an eine kleine Insel gespült wurde. Auf ...

Ein wunderschönes Buch! Sowohl das Cover als auch die Geschichte an sich sind sehr berührend. Im Buch geht es um Crow die als Neugeborenes in einem Boot an eine kleine Insel gespült wurde. Auf dieser Insel lebt Osh, der sie bei sich aufnimmt und sie wie ein eigenes Kind groß zieht mit der Hilfe von Miss Maggie. Die anderen Bewohner der Inselgruppe machen einen großen Bogen um das Crow, was sie natürlich nicht verstehen kann. Als Crow 12 Jahre alt ist möchte sie ihrer eigenen Geschichte auf den Grund gehen und erfahren was es mit ihrer leiblichen Familie auf sich hat, warum sie weggeben wurde usw. Unerwartet kommen Geheimnisse ans Licht von denen niemand geglaubt hätte dass es sie gibt. Die Moral von der Geschichte ist für Crow, dass man auch ohne blutsverwandt miteinander zu sein eine Familie sein kann.