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Veröffentlicht am 17.02.2017

Gelungene Fortsetzung der wundervollen Triologie!

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Klappentext: Kannst du deine Schwingen wieder finden? Angelina ist in einem Albtraum gefangen - einfach so. Unverhofft, aus heiterem Himmel ... Und sie hat keine Ahnung, wie sie ihm entfliehen kann, weil ...

Klappentext: Kannst du deine Schwingen wieder finden? Angelina ist in einem Albtraum gefangen - einfach so. Unverhofft, aus heiterem Himmel ... Und sie hat keine Ahnung, wie sie ihm entfliehen kann, weil ihr Herz auf einmal nicht mehr schlägt, seit sie auf diesen Treppenstufen unter dem Friedensengel ihr Gleichgewicht verloren hat. Nur einer Sache ist sie sich sicher - das Leben als Schutzengel kann sie mal an den nicht vorhandenen Flügeln kratzen! Cole gibt ihr die Schuld an Dingen, die sie nicht versteht und Adam ... Der bringt sie nur noch mehr durcheinander. Sich so zu verändern, ohne dabei aufzuhören er selbst zu sein, bringt sie ins Wanken. Aber wie lange hat ein Engel das Anrecht, um sein Leben zu trauern, wenn um ihn herum die Welt in Flammen steht?


Inhalt: Der zweite Teil um Angelina und die anderen Engel ist etwas ruhiger als sein Vorgänger, man erfährt dafür sehr viel über die Hintergründe und Geschichte der Engel. Im Mittelpunkt stehen diesmal Angelinas Gefühle, da sie gestorben ist und jetzt als Schutzengel ihre Orientierung wieder finden muss. Und dann sind da auch noch Cole und Adam die das Ganze nicht leichter machen...


Überhaupt erfährt man mehr über die Charaktere, sowohl Cole als auch Adam (ja, sogar Runa!) zeigen ganz neue Seiten. Ja, Angelina war teilweise etwas naiv, aber sie sieht das am Ende ein und das macht sie meiner Meinung nach sehr sympathisch ;)


Den Schreibstil finde ich wieder genial, es werden Angelinas Gedanken in der Ich-Perspektive wiedergegeben und verleiten an so manchen Stellen zum Schmunzeln. Aber diesen Schreibstil kann man, denke ich entweder lieben oder er geht einem mit der Zeit auf die Nerven. Mir persönlich wurde es nicht zu viel und ich finde Angelina eine sehr angenehme Protagonistin, die sogar noch Scherze mit Adam macht, wenn sie durch ein magisches Tor an den Nordpol versetzt wurde und kurz vor dem Erfrieren steht.


Auch beim zweiten Band finde ich das Cover wunderschön, es spiegelt genau den Charakter des Buches wieder.


Fazit: Wem der erste Teil gefallen hat, sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen, es macht Lust auf mehr!
Deshalb von mir 5 Sterne! ?????

Veröffentlicht am 17.02.2017

Realistischer Auftakt einer wunderbaren Triologie

Erinnerung
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Klappentext: Kann dich ein Engel glücklich machen? Adam ist tot – einfach so. Unverhofft, aus heiterem Himmel… Und Angelina hat keine Ahnung, was sie davon halten soll, dass sie diesen überheblichen und ...

Klappentext: Kann dich ein Engel glücklich machen? Adam ist tot – einfach so. Unverhofft, aus heiterem Himmel… Und Angelina hat keine Ahnung, was sie davon halten soll, dass sie diesen überheblichen und zum Verrücktwerden ungestümen Kerl nie wiedersehen wird – bis er dann auf einmal doch wieder vor ihr steht. Schneller, als der jungen Frau lieb ist, gehört ihr unaufgeregtes Studentenleben in München der Vergangenheit an. Alles in ihr kreist unentwegt um das Geheimnis, das die Engel beinahe greifbar umgibt wie eine Aura. Sie ist magnetisch angezogen… Von dem Mysterium – und von den beiden Männern, die es umgibt.
Meine Meinung: Ich finde das Buch wirklich gelungen, das Cover hat mich von Anfang an überzeugt. Ich fände es persönlich aber passender, wenn das Mädchen (Angelina) auf dem Bild Schlüssel- statt Pusteblumen in der Hand hielte. Auch die Schriftart gefällt mir sehr.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr nachvollziehbar. Sie schreibt nicht zu perfekt, das macht die Geschichte authentisch. Die Charaktere sind ausführlich beschrieben und die Hauptperson, Angelina ist sehr sympathisch.
Die Handlung ist logisch und Stephanie Eos hat tolle Ideen.
Am Schluss bleiben noch einige Fragen offen, die aber neugierig auf den zweiten Teil machen.

Fazit: Man merkt dem Buch nicht an, dass es self-published ist, es gibt nur wenige verwirrende Stellen.
Ich kann es nur empfehlen!❤️

Veröffentlicht am 04.09.2017

Für Fans der Reihe eine ABSOLUTE Empfehlung!

These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3)
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Der krönende Abschluss einer Trilogie, die mich mitgenommen hat wie schon lange nichts mehr!

Klappentext:
Vor zwei Jahren waren Lilac und Tarver die einzigen Überlebenden eines Raumschiffabsturzes und ...

Der krönende Abschluss einer Trilogie, die mich mitgenommen hat wie schon lange nichts mehr!

Klappentext:
Vor zwei Jahren waren Lilac und Tarver die einzigen Überlebenden eines Raumschiffabsturzes und gezwungen, von da an ein Doppelleben zu führen. Vor einem Jahr haben Jubilee und Finn die gesamte Galaxis auf die finsteren Machenschaften von LaRoux Industries aufmerksam gemacht. Jetzt treffen die vier auf dem Planeten Corinth, im Herzen der Galaxis, auf zwei weitere Rebellen gegen den übermächtigen Konzern LaRoux Industries. Sofia Quinn ist eine charmante Hochstaplerin. Gideon Marchant ist ein Hacker, der die besten Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann. Gemeinsam wollen sie LaRoux endlich zu Fall bringen, und dabei steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch ihre Liebe.


Meine Meinung:
Inhalt: Auch im letzten Teil steht die Liebesgeschichte natürlich im Vordergrund: Sofia und Gideon. Sie war mir persönlich etwas zu klischeehaft: Die beiden erarbeiten sich langsam ein bisschen Vertrauen, haben aber jede Menge Geheimnisse. Als das herauskommt, rennt Sofia weg, aber es ist sowieso klar, dass sie sich letztendlich doch wieder in den Armen liegen werden... Man merkt, dass mich der Inhalt in diesem Punkt nicht wirklich überzeugt hat, und auch an der Verteilung der Action habe ich zu meckern. ;) Das erste Drittel besteht eigentlich fast komplett aus der Flucht der beiden vor LaRoux, dafür ziehen sich die Teile dazwischen etwas in die Länge und haben mich ganz schön auf die Folter gespannt.
Allerdings hat mich det restliche Inhalt absolut "geflasht" :D und das Ende war der Reihe würdig. Vor allem gefiel mir, die anderen Charaktere wiederzutreffen, und sogar ein Kapitel aus Lilacs Sicht zu erleben!

Der Schreibstil der Autorinnen bleibt weiterhin sehr leicht verständlich und besonders in den Actionszenen hat man das Geschehen lebhaft vor sich. Ja, was soll ich dazu noch besonders sagen - ihr habt wahrscheinlich alle die anderen beiden Bücher gelesen. Sie bleiben sich treu.
Die Teile zwischen den Kapiteln sind dieses Mal aus der Sicht der Stimmen geschrieben und klingen wunderbar poetisch.

Charaktere: Sofia und Gideon. Sie sind das perfekte Team und waren anfangs noch mein Lieblingspaar. Im Laufe der Geschichte wurden sie mir allerdings zunehmend unsympathischer durch ihr klischeehaftes Handeln. (Und Gideon hat - zwar grüne - Sprenkel in den Augen, das sagt doch alles, oder? xD) Letztendlich waren mir Jubilee und Flynn dann die Liebsten, weil sie die Sache zum Schluss vorangetrieben haben und ihre Schnulze herausgehalten haben. ;P
Die größte Stärke des Buches war für mich, glaube ich, die Verknüpfung der Personen miteinander. Auf einmal werden Nebencharaktere des ersten Teils wieder sehr wichtig, irgendjemand, der mal am Rande erwähnt wurde... Hach, ich finde so was ja toll! Wahrscheinlich werde ich demnächst die anderen Teile mit diesem Wissen rereaden und mich freuen, wenn ich jemanden wiedertreffe!

Das Cover finde ich nicht so schön wie auf den ersten beiden Teilen, weil die Gesichter etwas unvorteilhaft angeordnet sind und mich die Farbgebung auch nicht umhaut. Aber das ist wahrscheinlich bloß mein Geschmack.
Die drei Teile nebeneinander im Bücherregal sehen übrigens toll aus!


Fazit: Ich habe zwar so manche Erklärungen zu den Stimmen nicht verstanden, und auch die Klischees kamen nicht zu kurz, aber nichtsdestotrotz konnte mich das Buch fesseln und nach dem Lesen brauchte ich erst einmal zehn Minuten, um dieses Ende sacken zu lassen!
Wer die Reihe verfolgt sollte das Finale uuunbedingt lesen!!!


4,5 / 5 Sternen für These Broken Stars!

Veröffentlicht am 01.07.2018

Eine bildgewaltige Reise mit phantastischen Völkern!

Der Weltenfinder - Die zweite Reise ins Wolkenmeer
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Auch der zweite, reihenunabhängige Teil der Wolkenmeer-Reihe von Bernd Perplies ist dem Fischer-Tor-Verlag würdig!
Dieses Buch ist zwar offiziell der zweite Teil der Reihe, aber, was ich super finde, er ...

Auch der zweite, reihenunabhängige Teil der Wolkenmeer-Reihe von Bernd Perplies ist dem Fischer-Tor-Verlag würdig!
Dieses Buch ist zwar offiziell der zweite Teil der Reihe, aber, was ich super finde, er beinhaltet eine ganz eigene Geschichte, für die man kein Vorwissen benötigt.

Wer jedoch den ersten Teil kennt, wird sich über einige bekannte Gesichter freuen, obwohl Lian "nur" eine kleinere Nebenrolle spielt.
Es ist Corren, Magister von Shur, der dieses Mal in das Wolkenmeer sticht, auf der Suche nach einer legendären und sagenumwobenen Stadt am Grunde: ThaunasRa.
"Der Weg ist das Ziel" - dieses Zitat sticht aus der Geschichte heraus, weil es diese Reise einfach perfekt beschreibt: Viele Gefahren, die die Freunde bewältigen müssen, wie zum Beispiel Piraten, Drachen, Unwetter und Untote, aber gleichzeitig auch die überwältigende Schönheit des magischen Ortes. Das Cover trifft es schon ziemlich gut, es ist Kopfkino pur!

"Das ewige fahlgrüne Dämmerlicht verlieh den gewaltigen, stummen Steinmonumenten eine geisterhafte Aura und der Atmosphäre etwas Unwirkliches, Traumartiges, denn es gab keinerlei Schatten zwischen den Bauten, nur diesen unheilvoll wirkenden Nebel, der alles einhüllte."

Bernd Perplies bastelt mit Worten unglaubliche Bilder und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, diese einzige Geschichte hautnah mitzuerleben. Am Ende hat seine Fantasie die meine zwar überstiegen, aber trotzdem ist es eine so unglaublich bunte Atmosphäre, dass man die Welt nicht mehr verlassen wil.

Das Einzige, das mich nicht überzeugt hat, war handlungstechnisch das Ende. Es kam ohne den Wow-Effekt und ich hätte mir noch mehr erwartet. Zwar war es actionreich und unglaublich spannend, aber die Charaktere hätten noch etwas überraschender sein können. ;)

Aber das war auch das Einzige. Wieder war ich fasziniert von Bernd Perplies' Worldbuilding und den ganzen verschiedenen Völkern: Menschen, Taijirin, Drak, Nondurier, Quano,.... Und alle sind sie verschieden, haben unterschiedlichen Glauben und sogar anders klingende Namen.
Auch andere wundersame Kreaturen wie Greifen oder wieder die Drachen haben mich in der Welt gebannt.

Gut gefallen hat mir auch, wie Bernd die Verbindung zum ersten Teil über Lian geschaffen hat. Hier hat er eine gute Balance geschaffen, wo Kenner der Geschichte winige Anspielungen verstehen werden, die aber keinen Einfluss auf die Handlung haben.
Corren als Hauptperson war sehr angenehm, mit der Zeit habe ich seinen Forscherdrang, den er über alle Gefahren stellt, akzeptiert und war genauso begeistert von ThaunasRa wie er.

Fazit: Die große Stärke des "Weltenfinders" ist definitiv das Kopfkino und die epischen Bilder sowie die Welt an sich. Ich werde auf jeden Fall die Reihe weiterverfolgen und freue mich schon auf die nächste Reise! :)

Veröffentlicht am 25.04.2018

Einfach ein einzigartiges Abenteuer!

Schwertläufer
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Schwertläufer - Die Schlüssel von Ormor beingaltet den zweiten und dritten Teil von Jan Peter Andres großem Schwertläufer-Epos.

Klappentext: Die fantastische Reise der Schwertläufer geht weiter. Nur mit ...

Schwertläufer - Die Schlüssel von Ormor beingaltet den zweiten und dritten Teil von Jan Peter Andres großem Schwertläufer-Epos.

Klappentext: Die fantastische Reise der Schwertläufer geht weiter. Nur mit Hilfe der sagenumwobenen Schlüssel von Ormor kann die Sonnengöttin Tirith ihre Macht wiedererlangen. Der erste Schlüssel wurde gefunden, doch der zweite bleibt verschollen. Damit beginnt Teil 2 der Trilogie, in dem ein gnadenloser Kampf um den Besitz des zweiten Schlüssels entbrennt. Der Kampf einer kleinen, starken Gemeinschaft gegen die Kreaturen der Finsternis. Gegen dunkle Herrscher und ihre skrupellosen Vasallen. Gegen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung in den Verliesen der unterirdischen Zwergenstadt Tinura. Und gegen die Zeit. Denn in der schwarzen Festung Ormor wartet die Lösung eines großen Rätsels. Im dritten Teil der Erzählung gelangen die Gefährten schließlich nach Trintal, der geheimnisumwitterten Grenzbastion des längst vergangenen Reichs der Elme. Wo die Geschichte einen ganz unerwarteten Ausgang nimmt.

Der zweite Band führt unsere Freunde also wieder quer durch den Kontinent. Zunächst auf ihre Jagd nach Khrit, dann zurück nach Ormor, dann wieder nach Hause und letztendlich wieder nach Bahor, um Khor zurückzubringen.

Jan Peter Andres hat sich hier wirklich eine riesige Handlung überlegt und beschreibt diese sehr ausführlich. Ja, man braucht Ausdauer für die 837 Seiten, aber für Fans von kleinen Details lohnt es sich definitiv.
Dieses Buch ist auch im Aufbau einzigartig, es konzentriert sich nicht so stark auf die Handlung wie viele andere, hat den spannendsten Teil in der Mitte und keine, wie die meisten High-Fantasy-Epen, große Schlacht am Ende. Teilweise habe ich mich von den vielen Wegen und der riesigen Welt überfordert gefühlt, aber das Register hinten hilft. Und andererseits waren mir auch die Beschreibungen teilweise zu detailliert, aber das ist persönlicher Geschmack. ;) Auf jeden Fall sollte man das Buch nicht für eine Nachmittag oder ein Wochenende einplanen, sondern etwas Zeit mitbringen.


>> Nie war die Gefahr für unser Land größer als jetzt Thornland liegt darnieder unter der Knute des schrecklichen Kaurok und Elegien wird nicht verschont bleiben. Wahrscheinlich steht der Feind schon an den Grenzen. Wir müssen ihn entschlossen entgegentreten. <<


Die Charaktere fand ich, wurden in diesem Teil klarer, vor allem Robin verändert sich im Laufe der Reise, was ihn aber nicht arrogant werden lässt. Auch die anderen lernen wir jetzt noch besser kennen - unsere Jungs finden teilweise Mädchen und wir begegnen auch noch einer neuen Person, Kiera. Ihr könnt auf Sie gespannt sein, sie ist auch auf dem Cover zu sehen, das mich wieder begeistert. Auch der zweite Teil ist sehr hochwertig aufgemacht mit tollen Karten und macht richtig Spaß beim Lesen.


>> Funkelnd und flimmernd kletterten die ersten grauen Schimmer über den gewaltigen Gebirgsstock des Tivuil und tauchten den schwarzen Himmel darüber in dunkles Blau. Dann sprangen sie über, hinüber zu den Bergriesen im Westen und entzündeten deren Spitzenn wie Dochte wächsener Pyramiden. Erst rötlich dann kristallhell leuchteten die schneebedeckten Gipfel. <<


Jan Peter Andres Schreibstil finde ich immer noch unglaublich sympathisch. Er verfolgt jede Szene genau, was sich manchmal etwas zieht, aber andererseits auch eine tolle Atmosphäre entstehen lässt. Leider (oder zum Glück? xD) ist die Atmosphäre nicht immer sehr episch, wenn es zum Beispiel wieder ums Essen geht, aber zumindest wirkt sie realistisch und man fühlt sich definitiv wohl darin!

Fazit: Es war insgesamt eine wundervolle und spannende Reise durch Laudora, die ich immer wieder machen würde, obwohl man stellenweise wahrscheinlich auf Kosten der Wohlfühl-Atmosphäre auch kürzen hätte können, war ich am Ende traurig, das Buch durch zu haben und Robin & Co. verlassen zu müssen.