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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2018

Unterhaltsames Buch

Ausgerechnet du und ich
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Ein nettes und unterhaltsames Buch mit einer guten Portion Humor und liebenswerten Hauptcharakteren, welches bestens geeignet ist im Sommer zu lesen.

Es hat mich etwas an Bollywood erinnert als ich das ...

Ein nettes und unterhaltsames Buch mit einer guten Portion Humor und liebenswerten Hauptcharakteren, welches bestens geeignet ist im Sommer zu lesen.

Es hat mich etwas an Bollywood erinnert als ich das Cover gesehen hatte. Der Inhalt ist es jedoch nicht. Sofia Khan soll ein Buch schreiben und kommt damit an ihre Grenzen. Denn dies erfordert Ausdauer und Fokussierung auf eine Sache. Das sind nicht so ganz die Eigenschaften von Sofia. Aber sie ist nun mal die Muslimin mit Kopftuch (die Einzige in der Familie) und derzeit ohne Freund. Also perfekt für ein Buch über Muslime beim Dating.

Die Autorin hat das Buch in sehr abwechslungsreicher Form, d.h. mal als Mail, mal als Text, mal als Nachricht geschrieben. Daran muss man sich gewöhnen, auch die Sprünge sind etwas gewöhnungsbedürftig. Dafür hat sie sehr charmante Hauptcharaktere (die Frauengruppe um Sofia, der Nachbar) geschaffen. Man mag sie, da sie stets zusammenhalten und so manches Männerproblem auf sehr eigenwillige Art lösen.

Natürlich darf bei diesem Buch die Liebe nicht zu kurz kommen. Ganz klar, aber erstaunlicherweise ist es nicht so kitschig geworden wie erwartet. Die Dialoge sind teilweise schön bissig und ironisch und machen Spaß.

Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt, aber die Autorin verliert sich etwas in den Nebenhandlungen, so dass die Geschichte doch ein paar Längen hat. Gut 100 Seiten weniger und es wäre eine schöne knackige Geschichte geworden.

Trotzdem ist eine unterhaltsame Lektüre für den Strand, Balkonien oder auf dem Sofa.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Geht so.

Abgeschlagen
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Ein Golfclub, eine Wirtin, ein attraktiver Kommissar und natürlich Mord vereint die Autorin in diesem leichten Sommerkrimi.

Es ist kein Krimi zum Fürchten oder Gruseln, kein Krimi, der einem Gänsehaut ...

Ein Golfclub, eine Wirtin, ein attraktiver Kommissar und natürlich Mord vereint die Autorin in diesem leichten Sommerkrimi.

Es ist kein Krimi zum Fürchten oder Gruseln, kein Krimi, der einem Gänsehaut und schlaflose Nächte beschert. Nein es ist eher eine Komödie mit Mord.
Und genau da klemmte es aus meiner Sicht etwas. Für mich waren die Dialoge zu oberflächlich und belanglos, die Suche nach dem Mörder zu halbherzig und es fehlte mir auch die Spannung. Ein Krimi, der ganz leicht über die Seiten plätschert und sich wie eine leichte Sommerlektüre lesen lässt. Ich fand Lissie durchaus symphatisch, wenn auch manchmal zu neugierig. Auch so mancher Dialog war herrlich witzig und leicht schräg, was mir gut gefällt. Auch fand ich den Schreibstil sehr gut und leicht zu lesen. Allein mir fehlte der Krimicharakter.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Der bisher schwächste Fall

Sieh nichts Böses (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 8)
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Eigentlich lese ich gern die Bücher von Inge Löhnig und bin auch ein kleiner Fan von Kommissar Dühnfort, aber diesmal hat mich das Buch etwas enttäuscht zurückgelassen.

Der Fall in "Sieh nichts Böses" ...

Eigentlich lese ich gern die Bücher von Inge Löhnig und bin auch ein kleiner Fan von Kommissar Dühnfort, aber diesmal hat mich das Buch etwas enttäuscht zurückgelassen.

Der Fall in "Sieh nichts Böses" ist leider etwas untergegangen. Dafür rückten die privaten Probleme von Dühnfort und Gina in den Mittelpunkt. Inge Löhnig hat sich dafür ein schwieriges Thema ausgesucht. Leider ist es sehr oberflächlich und aus meiner Sicht auch nicht gut verarbeitet worden. Das Thema wurde nur angerissen und am Ende versuchte Inge Löhnig wieder die Kurve zu einem "positiven" Ende zu bekommen, welches jedoch auf mich recht konstruiert wirkte. Der Fall selber verblasste etwas daneben und verlor durch die privaten Zwischeneinschübe immer wieder an Tempo und Spannung.

Für mich war es der bisher schwächste Fall von Kommissar Dühnfort. Vielleicht beim nächsten Mal etwas weniger "Privatkram" und dafür mehr Augenmerk auf einen spannenden Fall.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Interessante Geschichte

Believe Me
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Es ist wirklich schwierig eine Biografie zu beurteilen bzw. darüber eine Rezension zu schreiben. Wie kann man das Leben eines Anderen bewerten? Gar nicht.
Ich kenne Eddie Izzard aus den Medien. Nicht ...

Es ist wirklich schwierig eine Biografie zu beurteilen bzw. darüber eine Rezension zu schreiben. Wie kann man das Leben eines Anderen bewerten? Gar nicht.
Ich kenne Eddie Izzard aus den Medien. Nicht immer finde ich seine Auftritte, Witze und Stand-Up Geschichten gut, aber oft kann er mich zum Lachen bringen. Wunderbarer schwarzer britischer Humor blitzt dann hervor und der Abend ist gerettet. Das habe ich wahrscheinlich auch bei diesem Buch erwartet. Doch leider kam der Humor geschrieben nicht so gut rüber. Es sprang leider kein Funke über. Einige Erzählungen aus seiner Kindheit bzw. Jugend waren recht detailliert und lang und dadurch etwas zäh. Mir hat der Mittelteil und das Ende besser gefallen. Vielleicht, weil ich ihn erst ab dem Alter im Fernsehen, im Internet usw. erlebt habe und vielleicht brauche ich auch seine Gestiken und seine Mimik für seine Geschichten, die er erzählt. Das Rundum-Paket macht für mich den Eddie Izzard aus. Das hat das Buch leider nicht geschafft.

Es war trotzdem interessant zu lesen, wie er mit seiner Sexualität, seinem "Andersein" umgegangen ist. Welche Konflikte er ausgetragen hat und wie er seine Karriere eisern aufgebaut hat. Ich werde weiterhin immer mal wieder ein Filmchen von seinen Auftritten mir anschauen, denn wie schon geschrieben, gesprochen finde ich ihn wesentlich besser und unterhaltsamer.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Interessanter Fall

Die Tore der Finsternis - Inspector Rebus 13
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Es ist vielleicht nicht unbedingt geschickt, wenn man mit dem 13. Fall anfängt, aber da das Buch schon seit 6 Jahren auf meinem SUB liegt, sollte es nun endlich einmal gelesen werden.

Es/Er war gut. Ein ...

Es ist vielleicht nicht unbedingt geschickt, wenn man mit dem 13. Fall anfängt, aber da das Buch schon seit 6 Jahren auf meinem SUB liegt, sollte es nun endlich einmal gelesen werden.

Es/Er war gut. Ein ganz und gar grundsolider Krimi, der bei den doch sehr trinkfreudigen und trinkfesten Schotten spielt. Natürlich hat auch John Rebus ein kleines Alkohol- und Frauenproblem. Aber hier ist er ja nicht die Ausnahme. Es gibt so viele skandinavische Ermittler, denen es ebenso geht, dass man schon ahnt, was kommen wird.
Der Fall war spannend und interessant aufgebaut. Die vielen kleinen Wendungen haben immer wieder für Überraschungen gesorgt. Jedoch fand ich die Geschichte etwas zu lang. Sie hätte etwas gestrafft werden können, denn Ian Rankin verliert sich ein bißchen in den Nebenhandlungen. Der Schreibstil lässt sich gut lesen. Es gibt (was sonst) wenig Sonne, dafür jede Menge schlechte Laune und Schlägereien und auch ein paar Tote dürfen nicht fehlen. Der Krimi ist fast schon schnörkellos und schlicht erzählt, was mir gut gefallen hat. Auch die Charaktere fand ich interessant, da sie so unterschiedlich und nicht ohne Ironie waren. Dies wird nicht mein letzter Fall von John Rebus gewesen sein.