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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2018

Peter Smith ermittelt

Ein Gentleman in Arles – Mörderische Machenschaften
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Peter Smith lebt in seinem vorgezogenen Ruhestand in Arles mit seinem Windhund Arthur und möchte eigentlich nur in Ruhe sein Buch schreiben und das Leben in der Provence genießen. Aber das ist ihm nicht ...

Peter Smith lebt in seinem vorgezogenen Ruhestand in Arles mit seinem Windhund Arthur und möchte eigentlich nur in Ruhe sein Buch schreiben und das Leben in der Provence genießen. Aber das ist ihm nicht gegönnt, denn plötzlich befindet er sich unter einer Leiche. Als er zum zweiten Mal zu sich kommt, liegt er auf der Leiche und die Behandlung im Krankenhaus, aber auch das Verhalten der Polizei sind sehr verdächtig und das lässt ihm keine Ruhe. Als sich auch noch die Witwe des Toten bei ihm meldet und ihn bittet, diskret zu ermitteln, beginnt er zu recherchieren. Und so unbedarft ist er aufgrund seines früheren Jobs auch gar nicht. Peter Smith weiß das Leben zu genießen und vor allem ein gutes Essen und ein gutes Getränk (er mag kein Wasser und trinkt für meine Verhältnisse zu viel Alkohol und fährt danach noch Auto). Gentry, sein Freund aus früheren Zeiten, entwickelt sich im Verlauf des Buches auch zu einem immer interessanteren, vielschichtigen Charakter.
Ein Krimi, der die Sehnsucht nach Arles und der Provence, vor allem der Camargue weckt. Immer wieder gibt es Beschreibungen der Stadt und der Landschaft und vor allem über das Essen und gute Weine etc. Da muss der Kriminalfall manches Mal ein wenig zurückstecken bis wieder etwas geschieht, was der Geschichte eine zusätzliche Komponente hinzufügt. So geht es unter Anderem um Verbrecherkartells, Fördermittel der EU, um das Hacken von Daten (meines Erachtens ein wenig zu ausführlich dargestellt) oder um die Oper. Einiger der Themen nahmen etwas zu großen Raum ein, aber insgesamt doch ein interessanter Krimi. Das letzte Kapitel beantwortet wie im klassischen Krimi alle offenen Fragen.

Veröffentlicht am 10.05.2018

Seelsorger ermittelt im Ruhrpott

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Seelsorger ermittelt im Ruhrpott
In seinem zweiten Fall ermittelt Polizeiseelsorger Martin Bauer im Fall einen kuriosen Mordfall. Polizeidekan Rüdiger Vaals ist in einem stillgelegten Bergwerk bei einer ...

Seelsorger ermittelt im Ruhrpott
In seinem zweiten Fall ermittelt Polizeiseelsorger Martin Bauer im Fall einen kuriosen Mordfall. Polizeidekan Rüdiger Vaals ist in einem stillgelegten Bergwerk bei einer mit Honig getränkten Leiche zusammen gebrochen. Aus dem ruhigen Wochenende mit seiner Frau und dem Geburtsvorbereitungskurs wird nichts - und das bei den Eheproblemen.
Hatte sein Kollege eine Verbindung zu der Leiche? Martin Bauer forscht in der Vergangenheit von Vaals nach.
Auch die Leiche gibt viele Rätsel auf. Verena Dohr ermittelt und es stellen sich Fragen, ob es sich hier um einen Ritualmord handelte oder um Leichenschändung. Und was hat der Heilige Sebastian mit allem zu tun? Weitere Themen sind das Beichtgeheimnis und auch Kindesmissbrauch.

Ein Krimi mit Ruhrpottcharme und interessanten Ermittlern. Die Privatgeschichte von Bauer nimmt nicht überhand, aber werden immer wieder eingeflochten. Die große Kenntnis von Religionen und religiösen Sitten zeigt sich an vielen Stellen. Die beiden Autoren haben hier gut zusammen gearbeitet und man erkennt keine Brüche im Schreibstil. Auch das Ruhrgebiet als Handlungsort gefiel mir gut.

Veröffentlicht am 07.05.2018

Time School Band 2

Auf ewig mein
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"Auf ewig mein" ist der zweite Band der Time School Reihe nach "Auf ewig dein". Anna und Sebastiano führen eine Time School und dieses neue Abenteuer hat es in sich. Dreh- und Angelpunkt ist "In 80 Tagen ...

"Auf ewig mein" ist der zweite Band der Time School Reihe nach "Auf ewig dein". Anna und Sebastiano führen eine Time School und dieses neue Abenteuer hat es in sich. Dreh- und Angelpunkt ist "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne. Und auch hier muss eine Reise gemacht werden auf der Jagd nach dem Dieb der Zeitmaschine und dabei müssen die ganzen geöffneten Portale geschlossen werden, damit die Menschen aus der Zukunft nicht "feststecken".
Auch hier gefällt mir der Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte gut. Eine gute Fortsetzung der Geschichte um Anna und Sebastiano mit viel Witz und Originalität.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Veranix auf Achse

Die Chroniken von Maradaine - Der Zirkel der blauen Hand
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Veranix Calbert fühlt sich wie eine Art Robin Hood. Tagsüber ist er Student der Magie an der Universität von Maradaine und nachts ist er unterwegs, um gegen die Händler von Effitte, einer schlimmen Droge, ...

Veranix Calbert fühlt sich wie eine Art Robin Hood. Tagsüber ist er Student der Magie an der Universität von Maradaine und nachts ist er unterwegs, um gegen die Händler von Effitte, einer schlimmen Droge, vorzugehen. Dieses Mal stößt er dabei auf Informationen, die zu den Hintermännern führen und dann wird es gefährlich.
Das Buch hat mich oft an Mantel-und-Degen-Filme erinnert und Veranix gelingt meiner Meinung nach viel zu oft die Flucht und er entkommt glimpflich trotz widriger Umstände. Meine Sympathie hatten eher die Nebencharaktere, allen voran sein Mitbewohner und Kaiana, die als Gärtnerin in der Universität arbeitet und immer zu ihm hält.
Die Kurse an der Universität spielen eher eine untergeordnete Rolle (vor allem für Veranix) und es ist auch keine rein magische Einrichtung, denn es gibt auch nicht-magische Studenten.
Am Ende gibt es einen Showdown und einen gewissen Abschluss, auch wenn dieser eher wie eine Art „Öffner“ für nächste Abenteuer dient.
Durchaus unterhaltsam, jedoch oftmals zu „glatt“.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 24.04.2018

Krimi mit Irlandfeeling

Schweigegelübde (Ein Emma-Vaughan-Krimi 2)
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Emma Vaughan ermittelt wieder. Ich kenne den ersten Teil nicht, aber das war für die Lektüre kein Hindernis. Emma Vaughan hat es nicht leicht im Leben, denn da läuft so einiges schief. So sitzt ihr Mann ...

Emma Vaughan ermittelt wieder. Ich kenne den ersten Teil nicht, aber das war für die Lektüre kein Hindernis. Emma Vaughan hat es nicht leicht im Leben, denn da läuft so einiges schief. So sitzt ihr Mann gerade wegen Terrorverdacht im Gefängnis, ihr Sohn ist voll in der Pubertät und sie muss sich vor ihrem Chef beweisen. Wegen ihres erhöhten Konsums von Schmerzmitteln schickt der sie nämlich zur Drogenkontrolle ins Krankenhaus. Und da gerät sie dann sogleich an ihren nächsten Fall. Einer der Ärzte ist überzeugt, dass ein "Todesengel" im Krankenhaus am Werk ist. Ein alter, noch nicht gelöster Fall, vermengt sich mit den aktuellen Ermittlungen.
Ein interessanter Irlandkrimi mit viel Hintergrundinformationen zu Land und Leuten, nicht allzu kompliziert. Ich hatte recht früh eine Ahnung, die sich dann bestätigte. Wer Hochspannung erwartet, wird sicherlich enttäuscht, aber man erhält gute Unterhaltung.