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Veröffentlicht am 05.06.2018

Voller Liebe und Spannung!

Bird and Sword
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Mit 5 Jahren verlor Lark ihre Stimme und ihre Mutter. Denn Magie ist eine Todessünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der neue König, um ihren Vater an die Treuepflicht im Krieg zu erinnern – und ...

Mit 5 Jahren verlor Lark ihre Stimme und ihre Mutter. Denn Magie ist eine Todessünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der neue König, um ihren Vater an die Treuepflicht im Krieg zu erinnern – und nimmt Lark als Geisel mit sich. Doch sie merkt, dass er ebenso wenig frei ist, wie sie selbst...

Diese Fantasygeschichte lang schon lange auf meinem Wunschzettel, deswegen hatte ich gewisse Erwartungen an die Geschichte. Das Cover spricht mich jetzt nicht sonderlich an, denn es passt meiner Meinung nach nicht zur Geschichte. Es ist ganz okay.

Die Geschichte beginnt mit einer Art Prolog, in dem noch genauer beschrieben wird, wie Lark ihre Worte verliert. Es ist ein sehr gut gewählter Einstieg, der neugierig auf mehr macht und sehr gut beschrieben wurde. Der Schreibstil war sehr angenehm. Ich konnte teilweise gar nicht aufhören zu lesen, was vielleicht aber auch an der Hauptprotagonistin lag.

Lark ist ein sehr starker, aber auch emotionaler Charakter, welchen ich sehr ins Herz geschlossen habe. Trotz der Verlust ihrer Stimme, kämpft sie sich durchs Leben und hat, obwohl sie außerdem noch die Tochter eines Lords ist, erstaunlich wenig mit dem typisch verwöhnten Mädchen zu tun. Der Charakter von ihr wurde sehr gut ausgearbeitet und sie hat besondere Eigenschaften, die immer wieder hervorgehoben wurden.

Auch den anderen Hauptcharakter Tiras lernt man von verschiedenen Seiten kennen und ich habe ihn sowohl lieben, als auch hassen gelernt. Er scheint ein sehr widersprüchlicher Charakter zu sein, denn manchmal scheint es, als hätte er große Stimmungsschwankungen. Ihn lernt man erst im Laufe des Buches wirklich kennen und hinter seiner Krone verbergen sich eine Reihe von Geheimnissen, die mich oft überrascht haben.

Das Buch lebt größtenteils von der Liebesgeschichte, was einem schon anhand des Klappentextes, aber auch durch den Verlag LYX, klar werden sollte.
Ich mochte sie sehr gerne, da trotz der Menge Romantik auch die klare Fantasygeschichte nicht gefehlt hat. Denn diese bezieht sich sehr auf die Welt, welche die Autorin hier geschaffen hat. Den Weltenaufbau mochte ich sehr gerne, denn es gab mehrere Teile des Landes, die sehr genau beschrieben wurden und auch eine Karte gab es am Anfang des Buches. So konnte man immer wieder zurückblättern und sehen, wo sie sich gerade befanden.
Auch gibt es eine Tabelle mit den Namen, welche in diesem Buch auftauchen. Daneben steht, wie sie ausgesprochen werden, was sehr hilfreich war.

In dem Buch gab es eine interessante Mischung. Zwischen der Fantasy- und Liebesgeschichte gab es dann auch noch den Krieg. Denn das Volk von Jeru führt einen Krieg gegen Wesen, welche im Buch noch genauer erläutert werden. Es werden Geheimnisse gelüftet und insgesamt mochte ich es sehr gerne.
Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich dann doch. Denn da dieses Buch fast nur 400 Seiten hat, passiert ganz schön viel - meiner Meinung nach sogar oft zu viel. Man hätte es vielleicht ab und zu etwas langsamer angehen können und nicht so gehetzt.

Auch der Epilog hat mich sehr gerührt. Es war einfach zu süß und herzzerreißend, auf was die Autorin noch einmal anspielen wollte und ich freue mich sehr auf den zweiten Band!

Fazit: Es ist eine spannende und actionreiche Geschichte rund um Liebe, Krieg und voller Fantasy. Es passiert recht viel auf einmal, was dem ein oder anderen vielleicht etwas zu viel sein könnte, aber ich kann dieses Buch nur empfehlen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 22.05.2018

Eine emotionale und berührende Geschichte!

Faceless
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Durch einen Elektrobrand wurde Maisies Gesicht zerstört. Doch sie hat Glück. Denn sie erhält ein Gesichtstransplantat. Doch ist das Gesicht, welches sie jeden Morgen im Spiegel sehen wird, wirklich sie ...

Durch einen Elektrobrand wurde Maisies Gesicht zerstört. Doch sie hat Glück. Denn sie erhält ein Gesichtstransplantat. Doch ist das Gesicht, welches sie jeden Morgen im Spiegel sehen wird, wirklich sie selbst? Und selbst wenn ihr Freund nur noch aus Mitleid bei ihr bleibt - kann sie ihr neues Ich akzeptieren?

Dieses Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste und leider hat es auch etwas länger gedauert, bis ich es fertig gelesen habe.
Kommen wir als erstes zum Cover. Es passt wirklich sehr gut zur Geschichte und spricht mich total an. Es ist eher einfach gehalten, dafür aber sehr Aussagekräftig.

Das Buch wird in verschiedene Jahreszeiten eingeteilt und die Hauptprotagonistin heißt Maisie. Bei ihr habe ich die gesamte Geschichte über gemischte Gefühle gehabt. Denn sie durchläuft eine Charakterentwicklung, die war verständlich war, aber trotzdem meiner Meinung nach etwas übertrieben wurde. Maisie liebt es Laufen zu gehen und auch mit ihrem Freund Chirag ist sie mehr als glücklich. Einzig ihre streitenden Eltern stellen einen negativen Punkt in ihrem Leben dar. Doch nach dem Unfall verwandelt sich alles ins Gegenteil. Ihre Eltern scheinen auf einmal zusammenzuhalten, Maisie darf nicht mehr laufen gehen und Chirag ist nur noch aus Mitleid mit ihr zusammen.

Da ist es nur verständlich, dass man sich in sein Schneckenhaus verzieht und nicht mehr nach draußen gehen möchte. Besonders im Hauptteil kam es mir so vor, als wäre ihre einzige Freizeitbeschäftigung sich zu bemitleiden. Ich möchte keinesfalls sagen, dass es kein schlimmes Ereignis ist - denn das ist es auf jeden Fall - aber die Handlung von ihr drehte sich nur um den Gedanken "Ich habe mein Gesicht verloren - Ihr wisst nicht wie das ist! Ich habe das Recht dazu so zu reagieren". Da konnte ich nach einiger Zeit nur noch die Augen verdrehen.
Es mag sein, dass solche Gedanken bei solch einen Menschen kreisen, dennoch hätte man etwas mehr Abwechslung in die Geschichte bringen können.

Dies war zum Glück auch nur der einzige größere Kritikpunkt - und womöglich auch der einzige Grund, warum ich so lange brauchte, um das Buch zu lesen.

Es gab viele Nebencharaktere, die mir negativ aufgefallen sind, aber andere hingegen habe ich sehr lieb gewonnen. Manche Veränderungen des Charakters sind sehr gut beschrieben worden und konnte ich mir auch bildlich vorstellen. Chirag lernt man aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen und durch Maisie erkennt man, wie fies und gleichzeitig auch wundervoll das Leben sein kann. Auch wenn es nur „Glück“ ist, wie viele Menschen in dieser Geschichte sagen.

Die Geschichte zieht sich im Hauptteil sehr und ich war kurz davor, die Geschichte abzubrechen, weil ich mit dieser negativen Stimmung nicht ganz klar kam, aber nun bin ich froh, dass ich die Geschichte fertig gelesen habe, denn besonders das Ende mochte ich total gerne. Es war sehr emotional und es hab eine riesige Wendung, bei dem eine bestimmte Person beigetragen hat, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Fazit: Der Anfang und das Ende waren sehr stark, allerdings konnte mich der Hauptteil nicht überzeugen. Es gab viele Längen und Wiederholungen. Dennoch wurde mit dem Thema gut umgegangen, was mich sehr bewegt hat. Von mir gibt es lieb gemeinte 4 von 5 Sternen, wobei ich finde, dass es Potenzial zu 5 von 5 Sternen gehabt hätte.

Veröffentlicht am 16.05.2018

Ein spannender Thriller mit einem interessanten Thema!

Fanatisch
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Nach sechs Tagen kehren sechs Mädchen mit gleicher Kleidung nach Hause zurück. Alle schweigen und alle haben die gleiche Wunde an ihrer Hand. Es scheint, als hätten religiöse Fanatiker sie einem Ritual ...

Nach sechs Tagen kehren sechs Mädchen mit gleicher Kleidung nach Hause zurück. Alle schweigen und alle haben die gleiche Wunde an ihrer Hand. Es scheint, als hätten religiöse Fanatiker sie einem Ritual unterzogen. Doch eines der sechs Mädchen, Nara, versucht in die Gedankenwelt des Täters einzudringen und ein Unheil zu verhindern...

Das Cover finde ich gut und passend zur Geschichte. Der Hintergrund ist mal etwas anderes und das weiße Kreuz hebt sich sehr schön ab. Von Patricia Schröder habe ich bislang noch keinen Thriller gelesen, aber von ihren restlichen Jugendbüchern war ich bislang sehr begeistert.

Das Buch fängt nicht direkt mit der Entführung an, sondern beschreibt Naras Alltag und ihr Umfeld. Das hat mich anfangs etwas gestört, denn ich wollte eigentlich direkt ins Geschehen geschmissen werden, aber wenn man das Buch gelesen hat, versteht man sehr gut, warum die Autorin solche einen Aufbau gewählt hat.
Auch wird die Geschichte in Monaten eingeteilt und es gibt verschiedene Sichten. Meistens wird aus der Sicht von Nara erzählt, aber es gibt auch manche Seiten, auf den "Du" oder "Er" als Überschrift stehen. Man weiß zuerst nicht, wer damit gemeint sein könnte, aber nach und nach hat man gewisse Vermutungen. Auch baut es Spannung sehr gut auf.

Nara ist ein 17-jähriges Mädchen, welches eigentlich eine typische Jugendliche widerspiegelt und sich auch so verhält. Trotzdem bekommt sie immer wieder Nachrichten und wird schließlich entführt. Ich mochte sie sehr gerne und konnte ihre Handlungen auch sehr gut nachvollziehen. Leider steht nur sie im Fokus, wobei ich die anderen Mädchen gerne näher kennen gelernt hätte.

Die Handlung beginnt sehr langsam und nicht so spannungsgeladen, wie ich es mir gewünscht hätte. Man hatte genug Zeit, um sich an die Umgebung zu gewöhnen und ich finde, daran erkennt man auch sehr gut, dass dies ein Jugendthriller ist. Im Hauptteil spürt man aber dann auch die Spannung und man möchte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Erst nach und nach wusste man, worum es hier geht und auch wenn das Ende etwa verwirrend sein kann, mochte ich es sehr gerne, denn es wurde realistisch gehalten. Auch greift es etwas komplexere Themen auf, was mich sehr gefreut hat.

Ich denke, es ist ein schöner Einstieg für Leser, die mit Thrillern ein neues Genre betreten möchten. Es ist kein knallhartes und brutales Buch, wobei man auch erkennen kann, dass es ein Jugendthriller ist. Da ich dies wusste, war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. :)

Fazit: Es ist ein spannender Jugendthriller, der sich umfassend mit dem Thema Religion beschäftigt und auch das Ende konnte mich überzeugen. Ich werde definitiv mehr von dieser Autorin lesen!

Veröffentlicht am 08.05.2018

Krieg, Misstrauen und Spannung!

Höllenkönig
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In der Höllenfeste werden die Verbrecher untergebracht, welche zu gut für den Tod sind - so auch Xavir Argentum, der Höllenkönig genannt wird. Ein Meisterspion überbringt ihm eine Nachricht, welche sein ...

In der Höllenfeste werden die Verbrecher untergebracht, welche zu gut für den Tod sind - so auch Xavir Argentum, der Höllenkönig genannt wird. Ein Meisterspion überbringt ihm eine Nachricht, welche sein Schicksal wenden wird. Denn nun muss er mit seinen Kameraden aus dem Gefängnis alles daran setzen zu fliehen und das Volk zu beschützen...

Das Cover fand ich total ansprechend, wobei mir die Soldaten auf den ersten Blick gar nicht aufgefallen sind. Ein großes Lob an den Designer! Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll und ich kann mir gut vorstellen, dass sich nicht jeder mit ihm anfreunden wird. Man kann ihn an manchen Stellen schwer lesen und anfangs habe ich mich auch sehr schwer getan. Nach einer Zeit gewöhnt man sich aber daran und er passt auch gut zur Geschichte.

Die Geschichte wurde in verschiedenen Sichten geschrieben. Größtenteils ließt man aus Xavirs Sicht, aber auch Elysia, Landril und die Wolfskönigin lernt man dadurch kennen. Anfangs ist es sehr verwirrend, da man keinerlei Zusammenhänge erkennt. Nach einer Zeit seht man aber die Verstrickungen und einem geht das Licht auf.

Der "Höllenkönig" Xavir ist ein Gefangener in der Höllenfeste und scheint sich anfangs seinem Schicksal ergeben zu haben. Er ist der Anführer einer Gruppe dort, doch als der Meisterspion Landril ihm erzählt, was in der Welt so vor sich geht, scheint er doch etwas verändern zu wollen. Er entwickelt sich zu seiner alten Persönlichkeit, die ein interessanter Charakter ist.
Dann gibt es noch Elysia. Sie gehört der Schwesterschaft an und man kann sie als Hexe bezeichnen. Sie war mir bereits schnell sympathisch und ich wollte unbedingt mehr von ihr lesen. Zum Glück war dies auch der Fall. Und noch ein anderer, wichtiger Charakter ist die Wolfskönigin Lupara, über die ich nicht viel sagen kann, da es sonst spoilern würde.

Von der Handlung her habe ich etwas total anders erwartet, was auch am Klappentext liegt, denn er ist meiner Meinung nach nicht gänzlich korrekt. Die Geschichte hat viele Fantasy Elemente, die aber eher in die Richtung Krieg gehen. Insgesamt geht es im Buch hauptsächlich um Krieg, Verbrechen und Tod. Es lässt sich also nicht leicht weg lesen, denn der Autor geht damit fast schon leichtfertig um . Dessen sollte man sich bewusst sein und auch wenn es nicht meinen Erwartungen entspricht, hat es mich dennoch positiv überrascht.

Achtung! Hier ein kleiner Abschnitt mit leichten Spoilern!

Meiner Meinung nach hält das Buch nicht, was es verspricht. Der Klappentext ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Es wird beschrieben, dass der "Höllenkönig" sich selbst in Ketten legen ließ - was aber keinesfalls stimmt. Auch wird der Fokus gravierend auf das Gefängnis und die "gefährlichen" Männer gelenkt. Zumal dies aber nicht der Haupthandlung entspricht.
Wie gesagt geht es größtenteils nicht um die Höllenfeste, denn diese spielen nach knapp 90 Seiten keine Rolle mehr. Es geht eher um die Konflikte der Welt außerhalb des Gefängnisses.
Im Gefängnis befinden sich nicht die schlimmsten Verbrecher der Welt, der Höllenkönig kontrolliert nicht die Häftlinge und er ließ sich auch nicht in Ketten legen. Da muss ich leider erwähnen, dass das Lektorat nicht vernünftig gearbeitet hat, denn es befinden sich auch Rechtschreibfehler im Buch - angefangen im Klappentext, wo anstatt Xavir Xavier geschrieben wurde.

( Spoiler vorbei )

Der Weltaufbau war dennoch gigantisch gut und ich habe es sehr gemocht, wie die verschiedenen Orte beschrieben wurden. Es wäre eine gute Möglichkeit eine Karte einzubinden, was aber leider nicht der Fall war. Da das Genre Fantasy ist, gab es auch unterschiedliche Wesen, die ausführlich erklärt wurden. Ein paar längere Stellen gab es auch und man könnte die Geschichte meiner Meinung nach definitiv um etliche Seiten kürzen. Das Ende konnte mich zufrieden stellen, auch wenn noch Luft nach oben war. Außerdem war es recht offen. Da die Geschichte noch nicht ganz zuende ist, vermute ich, dass es einen zweiten Teil geben wird.

Fazit: Es ist ein ist ein spannendes Buch, welches mich von der Geschichte her überzeugen konnte. Durch den Klappentext erwartet vielleicht der ein oder andere etwas anderes und auch der Schreibstil muss nicht jedem gefallen. Man sollte sich vielleicht vorher eine Leseprobe ansehen.
Dennoch kann ich es sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 26.04.2018

Ein spannender Thriller mit einem grandiosen Ende!

Invisible
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In Hamburg gibt es der Reihe nach Morde – und alle Täter sind leicht gefasst. Und doch treibt sie alle die gleiche, unfassbare Wut, welche sie dazu bringt ihr Opfer zu töten. Die Kriminalkommissare tippen ...

In Hamburg gibt es der Reihe nach Morde – und alle Täter sind leicht gefasst. Und doch treibt sie alle die gleiche, unfassbare Wut, welche sie dazu bringt ihr Opfer zu töten. Die Kriminalkommissare tippen im Dunklen. Wurden die Täter manipuliert? Und wie kann so etwas passieren...

Dieses Buch kann man auch getrennt vom ersten Band lesen.

Von Ursula Poznanski und Arno Strobel habe ich bereits „Anonym“ gelesen, welches der Auftakt dieser Reihe ist. Von diesem Thriller war ich ja sehr begeistert, deswegen war ich auf Anhieb gespannt, ob mich diese Geschichte genauso mitreißen würde.
Das Cover ist ähnlich wie auch der Vorgänger gestaltet und ich finde es farblich ganz okay. Wenn aber alle Bände so ähnlich aufgemacht werden, hat es doch einen hohen Wiedererkennungswert. Außerdem hat es auch etwas mit der Handlung zu tun, was auch ein großer Pluspunkt ist.

Der Schreibstil von beiden Autoren ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Sie schaffen es Spannung zu erzeugen und auch wenn die Geschichte langatmig erscheint, unterhaltend zu wirken.

Die Charaktere rund um Nina Salomon und Daniel Buchholz sind auch hier mal wieder sehr vielfältig. Sie ergänzen sich perfekt, aber es gibt trotzdem Momente, wo ich mich nur fragen konnte, wie man die beiden nur in ein Team stecken konnte. Aber auch das ist wieder unterhaltend.
Nina ist eine spontane und lebenslustige Polizistin, welche oft Einzelgänge unternimmt. Das macht sie sympathisch und bringt etwas Stimmung in die Geschichte. Daniel Buchholz ist eher derjenige, der sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt und dabei das ein oder andere mal schimpft. Er ist eher ernst und nicht unbedingt für jeden Spaß zu haben.
Beide zeigen im Laufe des Buches ihre Fähigkeiten und ich mochte beide sehr gerne.

Die Handlung hört sich auf den ersten Blick sehr vielfältig an und ich war gespannt, wie man die Lösung realistisch präsentieren möchte. Denn dies ist schon eine Kunst für sich. Wenn es am Ende nicht überzeugend wirkt, dann ist es ein gewaltiger Griff ins Klo. Dies war zum Glück nicht der Fall.
Der Anfang hatte Tiefen und Höhen, wobei der Hauptteil sehr langatmig war. Es passierte recht wenig und sie schienen die ganze Zeit auf der gleichen Stelle zu laufen. Es gab ein paar Nebenhandlungen, die sehr interessant waren und auf die die Aufmerksamkeit gelegt wurde. So passierte sowohl Daniel Buchholz, als auch Nina Salomon erstaunliches, wodurch man auch öfters auf die falsche Fährte gelockt wurde. Ich hatte öfters Vermutungen, die sich aber zum Glück nicht bewahrheiteten.

Das Ende hat mich aber sehr überrascht und ich mochte es sehr gerne, da es schlüssig war. Trotzdem kam es mit etwas zu übertrieben vor, was besonders auf den letzten Seiten schon sehr betont wurde. Auch das Motiv war klar und die zuerst fehlende Spannung war nun vorhanden. Ich wurde positiv überrascht.
Genau wie der Titel auch sagt, ist das Motiv sehr verborgen und man wird lange hinters Licht geführt.

Fazit: Es ist eine gute Geschichte mit einem spannenden Ende, aber auch einem etwas langatmigen Hauptteil. Auch die Charaktere waren sehr realistisch und auch wenn es nicht ganz mit dem ersten Teil mithalten konnte, ist es ein gelungenes Buch.