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Veröffentlicht am 03.07.2018

Der Priestermörder

RiverMord
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Prolog. Hier sieht ein junger Ministrant zu, wie ein Pfarrer stirbt. Er wählt nicht die 112…
Dreizehn Jahre später. Tarzans und Solos Urlaub platzt…
Während Solo joggte, spazierte Tarzan zu dem griechischen ...

Prolog. Hier sieht ein junger Ministrant zu, wie ein Pfarrer stirbt. Er wählt nicht die 112…
Dreizehn Jahre später. Tarzans und Solos Urlaub platzt…
Während Solo joggte, spazierte Tarzan zu dem griechischen Restaurant Ambrosia. Dort traf er Einen Freund. Von Werner Reuter bekam er ein Urlaubsangebot, das er nicht ablehnen konnte...
Eigentlich sollte Werner selbst diese Reise machen, war jedoch verhindert…
Als Überraschung kam dann noch Charish genannt Jay zu Besuch zu den Zahns…
Und so musste er auch sie noch mit auf die Reise nehmen…
Es sollte eine Überraschung für Solo werden…
An Bord der Stephanié de Beauharnais gab es einen Stewart in den sich Jay gleich verknallte…
Und dann war da noch der tote Priester, der Tarzan und Solo bei einem Landgang aus einem Beichtstuhl im Kölner Dom entgegenfiel…
Und Tarzan recherchierte…
Warum lässt der Ministrant den Pfarrer sterben? Warum ruft er nicht die Rettung an? Wieso platzte der Urlaub von Solo und Tarzan? Was war passiert? Welches Urlaubsangebot bekam Tarzan von seinem Freund? Wieso war dieser verhindert? Konnte die Reise nicht selbst antreten? Wer ist Jay? Wieso mussten sie das Mädchen mitnehmen? War Tarzans Überraschung gelungen? Was hat es mit dem Stewart auf sich? War er so ein hübscher Kerl, dass man sich gleich verlieben konnte? Wie war der aus dem Beichtstuhl fallende Priester zu Tode gekommen? Warum überließ Tarzan nicht der Polizei die Recherche, er hatte doch Urlaub? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Der Autor hat einen guten Schreibstil, er schreibt unkompliziert, es gab also keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Der Autor ließ es mit der Spannung langsam angehen, fast zu langsam. Denn die erste Spannung kam mit dem Tode des Priesters in Köln. Erst am diesem Zeitpunkt kam dann Spannung auf, langsam aber stetig. Doch die Spannung steigerte sich und das Buch fesselte mich dann bis zum Ende. Ich konnte mit Solo und Tarzan mitfühlen, mit Jay, der es als vierzehnjährige nicht so gefiel mit lauter ‚Spießern‘ auf dem Schiff bleiben zu müssen. In der zweiten Hälfte des Buches war es dann so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen, es hatte mich in seinen Bann gezogen. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Doch da mir am Anfang etwas die Spannung fehlte, vergebe ich nur vier von fünf Sternen. Ich empfehle das Buch jedoch gerne an alle weiter, die solche Romane lieben.

Veröffentlicht am 20.06.2018

Kann Inga den Hof retten?

Strandrosensommer
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Als Inga mit ihrem Vermieter über eine Verlängerung des Vertrages sprechen will, erlebt sie eine Überraschung…
Inga weiß nicht, wie es weitergehen soll, denn auch ihr Freund Oliver ist arbeitslos…... Und ...

Als Inga mit ihrem Vermieter über eine Verlängerung des Vertrages sprechen will, erlebt sie eine Überraschung…
Inga weiß nicht, wie es weitergehen soll, denn auch ihr Freund Oliver ist arbeitslos…... Und da sagt er plötzlich zu ihr dass er eine Weile in Indien leben will…
Inga bekommt einen Anruf ihrer Tante Ditte, die ihre Hilfe gebrauchen kann….
Was Inga jedoch auf dem Pferdehof entdeckt, erschreckt sie zutiefst….
Doch dann fällt ihr ein, was es dort früher immer gegeben hat…
Dann gibt es da noch Mats, der Freund aus ihrer Kinder- und Jugendzeit… Und die Unterhaltungen Dittes und ihrer Freundinnen mit den Toten…
Welche Überraschung erlebt Inga, als sie den Vertrag verlängern möchte? Ist sie geschockt? Wie geht Oliver mit seiner Arbeitslosigkeit um? Was will er in Indien machen? Inwiefern kann Tante Ditte Ingas Hilfe gebrauchen? Was entdeckt Inga, das sie so sehr erschreckt? Was hat es früher auf dem Pferdehof immer gegeben, was jetzt nützlich sein könnte? Hat Inga die richtige Idee, um den Pferdehof zu retten? Wer ist Mats? Nur ein Freund von früher oder doch mehr? Was hat es mit den Unterhaltungen Dittes und ihrer Freundinnen mit den Toten auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, auch weil es keine Probleme mit Worten oder gar ganze Sätzen gab, denn die Autorin schreibt unkompliziert. Ich war auch recht schnell in der Geschichte drinnen. Oliver hatte ich gleich abgehakt, nachdem er Inga ja praktisch im Stich gelassen hat du nach Indien abgehauen ist. Es muss schon ein Schock für Inga gewesen sein, als sie die maroden Finanzen des Hofes entdeckte. Aber Ditte hat das alles viel zu leicht genommen. Sich auf die Stimmen der Toten zu verlassen ist nicht gut. Und diese kryptischen und mystischen Aussagen ihres toten Mannes Matthias, das hatte ich auch nicht verstanden. Doch jetzt am Ende ist es natürlich klar. Das Buch ist ein Liebesroman und doch auch wieder nicht. Es kommt Liebe drinnen vor, aber eben nicht nur und ich möchte auch sagen nicht überwiegend. Auf jeden Fall hat es mich gleich in seinen Bann gezogen und mich sehr gut unterhalten. Die Spannung war auch über das ganze Buch da. Es hat mir sehr gut gefallen. Eine leichte Sommerlektüre die von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten bekommt.

Veröffentlicht am 05.06.2018

Was wird Jessi tun?

Dünenzauber
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Jessi hatte ihre Freundin Klara um ein Treffen gebeten, denn sie hatte ihr etwas zu sagen…
Doch nicht nur ihre zeitweilige Auswanderung nach Kanada stand an…
Und dann gab es noch etwas anderes, das Jessie ...

Jessi hatte ihre Freundin Klara um ein Treffen gebeten, denn sie hatte ihr etwas zu sagen…
Doch nicht nur ihre zeitweilige Auswanderung nach Kanada stand an…
Und dann gab es noch etwas anderes, das Jessie Klara beichten müsste…
Klara hatte Jessi versprochen, ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen. Ausgerechnet an der Ostsee, der Klara gar nichts abgewinnen konnte, die sie gar nicht mochte, wollte Jessi heiraten…
In Prerow wollten sie heiraten, denn dort wohnte Eriks Oma und sie mussten noch alles organisieren..
Klara hat von ihrem Chef etwas widerwillig den nötigen Urlaub bekommen, um Jessi zu helfen. In Prerow machte sie einen Spaziergang und traf auf einen Angler…
Und genau diesen Mann traf sie mehrmals. Und es stellte sich heraus wer er war…
Dann war da noch diese Sache, die Jessi Klara gebeichtet hatte und sie überlegte sehr, sehr lange, ob sie das auch Erik beichten sollte…
Was hatte Jessie ihrer Freundin Klara zu sagen? Was gab es so Wichtiges? Warum wollte sie unbedingt nach Kanada? Was beichtete Jessi ihrer Freundin noch? Warum mochte Klara die Ostsee nicht? Hatte sie dort schlechte Erfahrungen gemacht? Was musste für diese Hochzeit alles organisiert werden? Warum hatte Klaras Chef ihr nur widerwillig den Urlaub gewährt? War es zu kurzfristig gewesen? Was hat es mit diesem Angler auf sich? Wer war der Mann? Würde Jessi ihrem Zukünftigen diese bestimmte Sache beichten? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dieses Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Die Autorin hat einen unkomplizierten Schreibstil, das heißt, es gibt keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Gleich am Anfang wurde es spannend, denn Klaras Freundin Jessie brachte ihr die Neuigkeiten so nach und nach bei. Ich kann durchaus verstehen, dass ihr zunächst das kurzfristige der Sache nicht passte, aber ich fand es schön, dass sie ihrer besten Freundin helfen wollte. Und dann dieser Fremde an der Ostsee, den sie immer mal wieder traf und der sie sehr intensiv ansah. Auf jeden Fall habe ich mich von diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt. Es hatte ein gewisses Maß an Spannung, eben so viel, wie bei einem Liebesroman möglich ist. Natürlich wurde auch das eine oder andere Klischee bedient, das ist ja eigentlich unvermeidbar. Und mich stört so was auch nicht. Was ich etwas vermisst habe, war ein Epilog am Ende des Buches. Zwar gibt es am Ende ein Kapitel ‚ Drei Jahre später‘, aber das betrifft nur Klara, und das nicht komplett. Mich hätte interessiert, wie es Jessi in Kanada ergangen ist, sozusagen ein Kurzabriss. Doch hat mir das Buch trotzdem sehr gut gefallen und bekommt von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 28.05.2018

Der Ursprung der Tudors

Das Geheimnis der Königin
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Schwester Supplice liebte Catherine sehr und wollte sie davor bewahren, König Heinrich IV von England heiraten zu müssen. Doch Catherine war nicht für das Klosterleben geschaffen, auch wenn man sie vor ...

Schwester Supplice liebte Catherine sehr und wollte sie davor bewahren, König Heinrich IV von England heiraten zu müssen. Doch Catherine war nicht für das Klosterleben geschaffen, auch wenn man sie vor Jahren dorthin abgeschoben hatte…
Von ihrer Mutter Isabeau, der Königin von Frankreich, wurde ihr anderes über den englischen König erzählt…
Sie war bereit ihn zu heiraten und die beiden mochten sich auch sehr. In England bekam sie dann einen Sohn, den sie entgegen den Anweisungen ihres Gatten in Windsor, statt in Westminster zur Welt brachte… Zu diesem Zeitpunkt befand sich der König erneut im Krieg in Frankreich…
Doch viel hatte sie von ihrem Kind nicht. Es wurde ihr mehr und mehr abgenommen…
Nach der Geburt rief er Catherine zu sich, die ihn dann ohne ihr Kind besuchte…
Mit dem toten Heinrich IV. kehrte Catherine nach England zurück…
Bei ihren Bediensteten fiel ihr ein Mann auf, der einen sehr komplizierten walisischen Namen hatte. Der Einfachheit halber nannte er sich Owen Tudor. Und die beiden verliebten sich ineinander, was sie jedoch geheimhalten mussten…
Und wie es eben so kommt, wurde Catherine schwanger. Und ihr stellte sich die Frage: Wie und wo sollte sie ihr Kind zur Welt bringen, ohne dass der Hof davon erfuhr…
Und es sollte nicht bei diesem einen Kind bleiben…
Was sagte Schwester Supplice Catherine über Heinrich IV.? Und was erzählt ihr ihre Mutter über ihn? Gefiel der König Catherine? Hatten sie die beiden ineinander verliebt? Warum gebar sie ihren Sohn nicht in Westminster statt in Windsor? Weshalb gab es einen erneuten Krieg gegen Frankreich? Warum hatte sie nicht viel von ihrem Kind? War es wegen der Erziehung zum zukünftigen König? Hatte König Heinrich IV. seinen Sohn gar nicht kennen gelernt? Wer war Owen Tudor? Und warum durfte die Königin ihn nicht lieben? Warum wäre es verboten gewesen? Wie konnte Catherine ihr Kind von Owen Tudor zur Welt bringen, ohne dass der Hof etwas merkte? Und was passierte mit den anderen Kindern? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Ihr Schreibstil ist flüssig und unkompliziert. Auch fand ich es gleich spannend, denn über die englische Geschichte weiß ich nicht sehr viel. Die Geburt ihres Sohnes Heinrich, der Tod ihres Gemahls und das Verlieben in den Waliser Owen Tudor waren sehr anschaulich beschrieben. Wie die beiden immer aufpassen mussten, dass niemand am Hof etwas davon erfuhr. Das war wohl das Geheimnis der Königin. Denn Owen Tudor war ja nur ein Bediensteter, und Catherine hätte niemals die Erlaubnis zu einer Heirat bekommen. Dass eines ihrer Enkelkinder dann doch in die Thronfolge kam, sagt einiges darüber aus, was wohl noch passierte. Doch mehr verrate ich nicht, auch wenn man das nachschlagen könnte. Denn sehr viel an diesem Buch entspricht der Wahrheit. Natürlich kommt auch Fiktion darin vor, von der Autorin des Buches erfunden. Ich fand es sehr lehrreich und spannend. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Veröffentlicht am 17.05.2018

Was verschweigt Arthur?

Der Himmel über unseren Träumen
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Prolog München 30. April 1938. Vera feierte ihren achten Geburtstag, als Onkel Jobst etwas aus seiner Tasche zog. Es war ein brauner Umschlag…
München 1954. Vera war aus Amerika nach München zurückgekehrt. ...

Prolog München 30. April 1938. Vera feierte ihren achten Geburtstag, als Onkel Jobst etwas aus seiner Tasche zog. Es war ein brauner Umschlag…
München 1954. Vera war aus Amerika nach München zurückgekehrt. Damals hatten sie als jüdische Familie fliehen müssen, doch Vera wollte wieder nach München, im Gegensatz zu ihrer Mutter…
Sie hatte Architektur studiert und arbeitete als Architektin in einer entsprechenden Firma. Auch Arthur arbeitete dort…
Arthur wollte sein eigenes Architekturbüro eröffnen, zusammen mit seinem Freund Ludger…
Und obwohl Vera noch nicht lange bei ihrem Chef arbeitete, durfte sie doch den Platz von Arthur einnehmen, was einen Kollegen gewaltig wurmte…
Vera und Arthur waren ein Paar, es wurde auch schon von Hochzeit geredet als sie die Firma wechselte… Und Arthur stieß das sehr bitter auf…
Und dann geschah etwas worauf, sie ihn hinauswarf und die Beziehung beendete….
Und dann gab es da noch Arthurs Schweigen über die Zeit zwischen seinem Abitur und dem Ende des zweiten Weltkrieges… Und das Getuschel ihrer Kollegen darüber…
Was hatte Onkel Jobst in dem braunen Umschlag? War es etwas Negatives? Warum wollte Vera ausgerechnet wieder nach München? Weshalb wollte ihre Mutter das nicht? Hatte sich Vera in Arthur verliebt? Würde Arthur es schaffen, sein eigenes Architekturbüro zusammen mit seinem Freund Ludger zu führen? Warum hatte Veras Chef sie dem Kollegen vorgezogen, als Arthur ging? Machte der Kollege ihr das zum Vorwurf? Warum wechselte Vera den Arbeitsplatz? Und wieso gefiel das Arthur überhaupt nicht? Was geschah, dass Vera die Verlobung löste? Warum erzählte Arthur nichts über diese Zeit? Was wussten die Kollegen darüber? Alle diese Fragen und - noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Zwar ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, und es gab auch keine Fragen, nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Aber ich war doch etwas enttäuscht, denn ich hatte in den ersten beiden Dritteln des Buches mehr Spannung erwartet. In der Geschichte war ich schnell drinnen und es war auch durchaus interessant zu lesen, aber es fehlte einfach an Spannung, es hatte definitiv Längen und wurde erst so richtig spannend, als ich zwei Drittel des Buches gelesen hatte. Es plätscherte so einfach dahin ohne Höhen und Tiefen. Erst als Vera ihrem Arthur den Laufpass gegeben hatte, wurde es spannend. Dann war ich auch voll dabei, denn es fesselte mich und ich musste unbedingt wissen, wie es weiter- und ausgeht. Ich fragte mich, was Arthur zu verbergen hatte? Warum hatte er Vera nichts von der Kriegszeit erzählt? Dass das letztendlich nicht gut gehen konnte, war mir klar. Doch dann blieb ihm nichts Anderes mehr übrig… Wie gesagt, enttäuscht am Anfang, doch am Ende gefiel mir das Buch noch sehr gut, denn es hat mich alles in allem doch noch gut unterhalten
Daher vergebe ich vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.