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Veröffentlicht am 17.06.2018

Eine spannende Fortsetzung der Thrillerreihe im Jugendbuchbereich

Der Mädchenmaler
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"Der Mädchenmaler" ist Monika Feths zweiter Fall der Jette-Reihe von 2005 aus dem cbt Verlag.

An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet ...

"Der Mädchenmaler" ist Monika Feths zweiter Fall der Jette-Reihe von 2005 aus dem cbt Verlag.

An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln. Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln – und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf die Spur …



Nach dem "Erdbeerpflücker" ist dies der zweite Fall für Jette Weingärtner. Nachdem ihre Freundin Caro verstorben ist, suchen Merle und Jette einen neuen Mitbewohner für ihre WG. Sie finden mit Mike einen geeigneten Freund und kumpelhaften Mitbewohner. Als seine Freundin Ilka, die so ihre Probleme zu haben scheint, plötzlich nach einer Therapiestunde verschwindet, helfen sie Mike bei den Nachforschungen.

Erneut geraten Jette und Merle in kriminalistische Ermittlungen und haben glücklicherweise durch ihre Bekanntschaft mit dem Kommissar Bert Metzig einen feinfühligen Menschen an ihrer Seite, der sich ihre Sorgen gern anhört. Er ist heimlich in Jettes Mutter verliebt.



Bei diesem Thriller wird die Altersklasse ab circa 14 Jahren angesprochen, aber auch ich habe das Buch gefesselt gelesen.

Die Thematik ist mal etwas anderes, die Charaktere haben reichlich Tiefgang und man kann sich gut in die jeweilige Situation hinein versetzen. Einige Perspektivwechsel sorgen für neue Sichtweisen und damit Abwechslung und neue Einsichten.


Dieser Thriller ist spannend, auch ohne blutrünstige Szenen und dramatische Verfolgungsjagden und Schusswechsel.

Da man den Täter aber schon erkennt, leidet allerdings die Spannung etwas.


Ein besonderer Jugendthriller, der mit einem speziellen Thema und einer besonderen Aufarbeitung auffällt.




Veröffentlicht am 03.06.2018

The Russian Way

Blasse Helden
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Arthur Isarins Roman "Blasse Helden" erscheint im Knaus Verlag. Er führt uns in die 90er Jahre nach Russland.


Auf der Suche nach Leichtigkeit und Freiheit zieht der junge Anton Anfang der 90er von Deutschland ...

Arthur Isarins Roman "Blasse Helden" erscheint im Knaus Verlag. Er führt uns in die 90er Jahre nach Russland.


Auf der Suche nach Leichtigkeit und Freiheit zieht der junge Anton Anfang der 90er von Deutschland nach Russland. Sozusagen im Gegenverkehr zu den von dort flüchtenden Spätaussiedlern. Anton arbeitet in Moskau für einen Rohstoffhändler, zieht Geschäfte an Land und erlebt Umbruch, Korruption und wie das Kapital langsam, aber sicher die Macht gewinnt.


Diesen Roman habe ich als Buchflüsterin erhalten, ansonsten hätte ich mir diese Thematik nicht ausgesucht.

Der blasse Held Anton findet in Moskau ein Land im Wandel vor. Er herrscht Rezession, die Einkommen sind geschrumpft, im Gegenzug stieg die Todesrate durch Alkoholismus dagegen stark an. Die sozialen Bedingungen sind katastrophal und Prostitution und Kriminalität nehmen rapide zu.

Lieferschwierigkeiten von Kohle, Wodka und kollektives Saufen mit Geschäftspartnern, problematische Arbeitseinstellung, Materialermüdung und Verschleiß: Russland hat Probleme, die wiederum im Wodka ertränkt werden. Ein Teufelskreis.

Doch Anton nutzt seine Position aus und fühlt sich in Moskau recht wohl, er ist Ökonom und nicht ungebildet, trotzdem versprüht seine Figur nur einen blassen Charme, um nicht zu sagen, gar keinen.

Durch seinen Job als hohes Tier in der Kohlebranche und als Mann aus dem Westen ist er ein gern gesehener Gast, er hat wechselnde kurze Liebschaften, empfindet aber keine echten Gefühle für die Frauen. Binden würde er sich nicht, er genießt das protzige Leben in Saus und Braus. Als Jelzins Regierungszeit von Putin abgelöst wird, geht Anton, denn seine Freiheit geht ihm über alles.


Das Buch hat einen Aufbau in Form von Episoden, der Schreibstil ist recht plakativ und wirkt journalistisch, es lässt sich dennoch leicht lesen. Mit hat neben den landesgegebenen Vorgängen und Lebensweisen trotzdem etwas gefehlt. Ich kann es gar nicht genau sagen was, aber Anton allein hat mir nicht gereicht.

Die gesellschaftlichen Bedingungen sorgen für schwierige Verhältnisse in Russland im Umbruch nach Jelzin, man erkennt die Lage der einfachen Bevölkerung und dennoch erzählt der Autor durch Anton scheinbar leicht und teilweise humorvoll die ungeschönte Wahrheit. Es ist fraglich, ob die Menschen in Russland ihre Lage wirklich einfach nur erdulden oder ob der Wodka ihnen hilft, aber mich konnte diese Geschichte nicht richtig erreichen.

Anton erlebt einen Ritt auf dem Feuer, er spielt mit seiner Macht, setzt sich über Moral hinweg und zeigt damit schonungslos offen die Mentalität und Probleme vor Ort.
Irgendwie wollte der Autor die Situation und den gesellschaftlichen Wandel Russlands aufzeigen, mir konnte er damit aber nicht mehr vermitteln als Informationen über Land und Leute.

Anton ist und bleibt für mich ein blasser Held, moralisch verdorben und entwickelt nur zögerlich ein wenig Bedenken. Zu wenig in meinen Augen und daher konnte mich dieses Buch auch nicht überzeugen.


Der Roman „Blasse Helden“ führt in die Zeit zwischen Kommunismus und Putinregierung, der Sozialismus ist erledigt, der Kapitalismus hält Einzug. Wer sich für diese Zeit interessiert, findet mit diesem Buch eine passende Lektüre.

Veröffentlicht am 30.05.2018

Hinter diesem Roman verbirgt sich eine bittere Trauerbewältigung

Hortensiensommer
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Johanna lebt in Sommerhausen in Unterfranken und verzaubert als mobile Gartenfee kahle Flächen ihrer Kunden in zauberhafte und üppig blühende Gartenparadiese. In dieser Aufgabe geht sie völlig auf und ...

Johanna lebt in Sommerhausen in Unterfranken und verzaubert als mobile Gartenfee kahle Flächen ihrer Kunden in zauberhafte und üppig blühende Gartenparadiese. In dieser Aufgabe geht sie völlig auf und versucht so, einem tragischen Ereignis zu entfliehen, dass sich vor einigen Jahren ereignet hat. Ihr Haus ist groß und so vermietet sie die Einliegerwohnung an den Lehrer Philipp mit seinem Panamahut. Sie freunden sich etwas an, doch als Philipp Besuch von seiner kleinen Tochter bekommt, wird Johanna zu einer echten Kratzbürste und sie flieht zurück in ihre Einsamkeit. Wird Philipp wieder Licht in Johannas Leben bringen können?


Aus Sicht der Protagonisten Johanna und Philipp lässt die Autorin ihre Geschichte erzählen und dadurch bekommt man wunderbar die verschiedenen Sichtweisen vorgestellt. Während man sich Philipp mit seiner Lebensfreude und seiner Liebe für seine Tochter gleich nah fühlt, erscheint Johanna eher als introvertierte Frau, die ihre Probleme mit Kindern hat.


Der flüssige und lockere Schreibstil lässt sich wunderbar lesen und man kann der Handlung gut und interessiert folgen. Mir haben einige Passagen und die Vergleiche zwischen Pflanzenwelt und Menschen gut gefallen. Nicht aus jedem Samenkorn entwickelt sich etwas.

Wie sich hier nach und nach eine Art Trauerbewältigung entwickelt, hat mich mitgezogen und auch wenn ich Johanna schwierig finde, konnte ich mir doch diese Art des Verhaltens von ihr auch vorstellen.


Johanna geht in ihrer Arbeit mit den Pflanzen und Gartengestaltungen auf, sie erscheint mir sehr egoistisch, auch wenn sie einen furchtbaren Verlust erlitten hat, hat sie diesen nie richtig verarbeitet und nimmt die Trauer ihres Umfeldes über den Tod des Kindes gar nicht wahr. Das ist etwas übersteigert dargestellt, denn die Außenwirkung macht sich durch die familären Figuren durchaus bemerkbar. Niemand darf das traurige Unglück erwähnen, geschweige denn Johanna mit eigenen Sorgen und Problemen behelligen. So bekommt Johanna auch nicht mit, wie sehr sich ihre Schwester um ein eigenes Kind bemüht und wie ihr Ex-Mann auch heute noch Tränen um die verlorene Tochter weint. Alle nehmen Rücksicht auf Johanna und das hat mich an der Handlung gestört.

Mit Philipp und seiner kleinen Klara habe ich mich sofort angefreundet. Das Kind bringt neues Leben in das Haus, spielt und sorgt durch seine Neugier und den Erkungungsgeist für impulsive Stimmung.

Sehr genossen habe ich die Szenen mit den vielen erwähnten Pflanzen, das Anlegen von Gärten und die Gartenkultur. Gerade für Gartenfreunde sind die Infos zur Gartenpflege, die Blühdauer bestimmter Pflanzen und insbesondere die Frostberegnung eine Bereicherung für schöne Leseerlebnisse.

Von diesem Buch erwartet man aufgrund des Covers einen sommerlich fröhlichen Gartenroman mit romantischen Gefühlen. Es handelt sich jedoch eher um eine Art Trauerbewältigung, um eine neue Liebe und ein Verarbeiten von Schuld, Verlust und Gefühlen.


Bei diesem Roman muss man sich auf ein traumatisches Erlebnis einlassen, findet jedoch auch eine blumige Liebesgeschichte vor. Diese Geschichte zeigt, wie Schicksalsschläge einen Menschen verändern können und wie mit Liebe und Geduld diese Hindernisse überwunden werden können.

Veröffentlicht am 22.05.2018

Brutale Morde in der Provence

Das Grab unter Zedern (Ein-Leon-Ritter-Krimi 4)
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Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter lebt inzwischen mit Isabelle Morell, Capitaine der Polizei von Le Lavandou und ihrer Tochter zusammen. Aus Mangel an Beweisen wird ein vermeintlicher Kindermörder ...

Der deutsche Rechtsmediziner Leon Ritter lebt inzwischen mit Isabelle Morell, Capitaine der Polizei von Le Lavandou und ihrer Tochter zusammen. Aus Mangel an Beweisen wird ein vermeintlicher Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen und ganz Le Lavandou steht Kopf. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird ein Toter am Strand gefunden. Der Mörder scheint klar zu sein, aber Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante.

Dr. Leon Ritter fühlt sich wohl in seiner zweiten Heimat, er frühstückt seinen Kaffee wie ein echter Franzose im Bistro, spielt Boule, was ihm eine Menge Informationen einbringt und hat mit Isabelle und Lilou eine neue Familie gewonnen. Doch nun bekommt er einen neuen, recht unprofessionellen Kollegen, Dr. Bodin und prompt startet dieser ein Machtgerangel. Auch mit dem Polizeichef Zerna und den Beamten aus Toulon gibt es Schwierigkeiten. Doch Ritter ist wortgewandt und weiß sich durchaus zu wehren, was für amüsante Bemerkungen sorgt.

Als Paul Simon, der angeblich der Mörder seiner eigenen Tochter Amelie sein soll, aus Mangel an Beweisen frei kommt, wird er von der Bevölkerung angefeindet und bedroht. Seine Lehrtätigkeit hat er verloren und bekommt einem Hilfsjob im Supermarkt.

Eine männliche Leiche am Strand sorgt für neue Aufregung in Le Lavandou. Leons Ermittlungen führen ihn auf die Insel Porquerolles, es bleibt nicht bei einer Leiche und scheinbar ist der Täter von damals wieder am Werk. Die Beamten wollen der Sache nicht weiter nachgehen, also startet Leon zu einigen Alleingängen.



Auch dieser Band besticht durch die wunderbare Beschreibung der Atmosphäre in der Provence, von Le Lavendou und der vorgelagerten Insel Porquerolles. Fast bildhaft führt uns der Autor das Leben auf der Insel vor Augen, man erlebt Sturm und Bootsfahren und die schöne Natur. Ein wenig fehlen mir die kulinarischen Köstlichkeiten dieser Gegend, die in den ersten Bänden besonders hervorgehoben wurden.


Von den Charakteren her ist Leon Ritter wieder gut dargestellt, menschlich und manchmal etwas launisch und häufig in Alleingängen unterwegs. Auch Isabelle und Lilou sind natürlich und liebenswerte Frauen, über deren Wiedersehen ich mich gefreut haben. Es gibt einige Kinderfiguren, die schreckliche Dinge erleben, Grausamkeiten werden jedoch nicht detailgenau beschrieben und so ist auch dieser Krimi wieder relativ unblutig.


Dennoch konnte der 4. Band nicht die hohen Erwartungen erfüllen, die ich an ihn aufgrund der sehr guten Vorbände hatte. Es ist ein solider Krimi mit einem guten Prolog und einem sehr spannenden Ende, aber der Mittelteil zog sich manchmal in die Länge, es gab einige Dinge, die für die Handlung nicht relevant waren und den Heldenauftritt der Protagonisten finde ich reichlich überzogen. Warum Ritter sich auf einmal gegen Kollegen und Chef behaupten muss, kann ich nicht nachvollziehen. Und dadurch wird er zum Einzelkämpfer gemacht und bekommt die coole Heldenrolle zugeschrieben. Das ist leider nicht der Leon Ritter, den ich in den Vorbänden so mochte.

Vom Spannungsbogen her war auch ein zwischenzeitliches Absacken zu spüren, die vielen Personen und Befragungen ließen bei mir kein Mitraten nach dem Täter zu, die Personen konnte ich dazu nicht richtig einschätzen und ihre Anzahl hat mich doch überfordert.


"Das Grab unter Zedern" hat ein Setting, das Urlaubslaune weckt, die Handlung hätte etwas gestrafft werden können und Ritter war mir zuviel Held als Rechtsmediziner. Dennoch werde ich die Reihe weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 19.05.2018

Leider nicht der stärkste Band der Reihe

Kluftinger
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Ich bin bekennender Fan des granteligen Kommissars aus dem Allgäu und finde die Reihe einfach hervorragend. In diesem Band lernt man den Kommissar noch besser kennen, besondere Umstände einer Morddrohung ...

Ich bin bekennender Fan des granteligen Kommissars aus dem Allgäu und finde die Reihe einfach hervorragend. In diesem Band lernt man den Kommissar noch besser kennen, besondere Umstände einer Morddrohung sorgen für eine Gedankenreise in die Vergangenheit Kluftis.

Denn Klufti versucht, dahinter zu kommen, wer es auf ihn abgesehen haben könnte und lässt dazu verschiedene Phasen seines Lebens Revue passieren. Wer könnte aus einem alten Fall noch so einen Haß auf sich geladen haben, um ihm nach seinen Leben zu trachten?


Dank der Rückblenden erfährt der Leser einige private Details wie seinen lange als Geheimnis gehüteten Namen, den er nur zu gern verschweigt. Nun wissen wir, wie die Vorstellung seiner Erika bei seinen Eltern vonstatten ging und wie er gemeinsam mit seiner Jugend-Clique ein schreckliches Erlebnis hatte, das für ihn das prägende Schlüsselerlebnis für seinen Berufswunsch wurde.

Aber auch die familiären Erlebnisse der Gegenwart mit seinem ihm doch sehr ähnlichen Vater und mit seinem Enkelkind gehören für mich zu den besten Stellen des Buches, denn sie sind machen es zu einem humoristischen Lesevergnügen.

Hier möchte ich den Autokauf, die Einschlafszene mit dem Enkelkind und das Hüten des Hundes erwähnen, die mich sehr zum lachen gebracht haben. So kennt und liebt man Klufti. Er ist und bleibt ein Familienmensch, dem seine Lieben am wichtigsten sind, auch wenn er das so nie offen zugeben würde.



Aber von der kriminellen Handlung her gesehen hebt sich dieser Krimi entscheidend von den bisherigen ab. Die Spannung ist nur unterschwellig vorhanden, man versucht, einen bestimmten Täter hinter dieser Drohung auszumachen und ist dazu nicht in der Lage. Zu difus tauchen die möglichen Verdächtigen z.B. aus dem Schutzpatron-Fall auf und man kann sich keinen Reim darauf machen.


Auch wenn dieser Krimi flüssig zu lesen ist, er den gewohnten Humor beeinhaltet und mit den persönlichen Beziehungen des Kommissars gut unterhält, der entscheidende Funke hat gefehlt. Genau wie der Kommissar irrt man durch ein verwirrendes Durcheinander und kann die Bedrohung nicht real erfassen. Es geht in einen Geheimgang in der Kirche, man sieht die verbrannte Leiche einer Lehrerin auftauchen und erhält mit dem Hinweis auf den Monstranz-Fall auch keine erhellende Lösung. Ganz im Gegenteil, es entstehen gleich mehrere Punkte, die für einen neuen Band die Grundlage bilden können. So endet das Buch auch mit einem neuen Cliffhanger, das Geschlecht und der Name des Enkelkindes ist ebenfalls noch ein Geheimnis, dass dieses Buch nicht aufgedeckt hat.


Der als Jubiläumsband hochgelobte Krimi ist meiner Meinung nach der Krimi mit der geringsten Spannung und konnte mich nicht überzeugen. Doch als Klufti-Fan werde ich diese Reihe weiter verfolgen und freue mich auf Folgebände, denn die sind uns bei dem Ausgang wohl sicher.