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Veröffentlicht am 02.06.2018

Gelungene Abwechslung für Zwischendurch!

Jinx
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Meine Meinung:

Bei dieser Reihe schwanken meine Gefühle so sehr, dass ich immer wieder an mir hadere, ob ich es nun wagen soll und den nächsten Band in angriff nehmen soll oder ob ich mich von dieser ...

Meine Meinung:

Bei dieser Reihe schwanken meine Gefühle so sehr, dass ich immer wieder an mir hadere, ob ich es nun wagen soll und den nächsten Band in angriff nehmen soll oder ob ich mich von dieser Reihe einfach komplett verabschiede. Mit dem dritten Band hat es Jennifer Estep jedoch geschafft mich wieder zu überzeugen und Gefallen an dieser Reihe zu finden. Wieso?

Dieser Band brachte alles mit sich, was ich so an der Autorin und ihren Büchern liebe - Gefühl, Spannung und Humor verpackt in eine schmucke Handlung, die mich ohne jeden Zweifel fesselte und überzeugte.

Okay ich muss zugeben, dass mich an der Reihe etwas stört, dass alles sehr vorhersehbar scheint. Man kann sich denken was als nächstes Geschieht und das finde ich noch etwas schade, aber dennoch muss ich sagen, dass der bunte Mix an Gut, Böse und eigentlich Unbeteiligte der Autorin sehr gut gelungen ist und so meine Neugier geweckt hat.

Bella ist ein Charakter, der aus dem Vorgängerband schon bekannt ist und so war es doch sehr interessant einmal eine andere Seite der größten Zimtzicke aller Zeiten kennen zu lernen. Sie blieb mir in Erinnerung und so war das Kennenlernen schnell abgehakt. Hier tritt sie dennoch selbstbewusst, aber anders auf. Sie war mir zwar nicht auf Anhieb sympathisch, aber wir haben uns schnell arrangiert und eine innige Freundschaft geschlossen.

Geheim ist gleich nicht geheim, dass wird spätestens nach einigen Seiten klar. So werden die Identitäten schnell offenbart und ich dachte erst schon, dass die Luft somit aus der Handlung komplett entwichen ist. Doch Jennifer Estep wäre nicht Jennifer Estep, wenn sie nicht mit Wendungen und einigen Überraschungsaktionen neuen Wind in die Handlung bringt und zudem auch noch den Leser total aufs Glatteis führt. So war ich spätesten am Ende total geflasht und das was mich zu Beginn gestört hatte absolut vergessen.

Dieses Buch zu beurteilen viel mir dennoch aus nicht greifbaren Gründen etwas schwer. Mich störten kleine Einzelheiten, die Langezeit überwiegten - Zum einen eben, dass alles schon klar war wie es laufen wird, bevor man an der eigentlichen Stelle angekommen ist und zum anderen, dass sich die Identitäten einfach schon zu frühzeitig erklärt haben.
Dann wiederum konnte sie mich nach etwas mehr als die Hälfte des Buches doch noch fesseln und mit Wendungen und Aktionen begeistern.

Da ich diesen Band trotzdem besser fand als Band 2 und ich doch oft überrascht und auch manchmal verzweifelt war, kann ich über einige Unklarheiten hinwegsehen.

Der Auftritt des Buches schmiegt sich galant an seine Vorgänger an und präsentiert Bigtime mit seiner Superheldin.

Fazit:

Auch wenn die Handlung an sich sehr vorhersehbar und bis zur Mitte hin auch unscheinbar wirkte, so konnte mich Jennifer Estep trotzdem mit etlichen Wendungen und einigen Überraschungsaktionen am Ende mit dem dritten Band ihrer Bigtime-Reihe überzeugen.

Gute Unterhaltung für Zwischendurch!

Veröffentlicht am 29.05.2018

Es fehlte Etwas zum puren Glück, dennoch sehr hörenswerte Reihe!

Das Reich der sieben Höfe – Teil 3: Sterne und Schwerter
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Meine Meinung:

Es ist immer das Gleiche - Man liest oder in dem Falle hört eine Reihe, suchtet diese anschließend und am Ende freut man sich tierisch auf das Finale und ist zugleich am Boden zerstört, ...

Meine Meinung:

Es ist immer das Gleiche - Man liest oder in dem Falle hört eine Reihe, suchtet diese anschließend und am Ende freut man sich tierisch auf das Finale und ist zugleich am Boden zerstört, dass es dann gleichzeitig Abschied nehmen heißen wird.

So war es natürlich auch bei diesem Abschlussband. Mit einer schieren Begeisterung stürzte ich mich in das große Finale der „Das Reich der sieben Höfe“-Reihe und dabei wollte ich gar nicht so schnell dem Ende entgegenkommen. Natürlich war es schön erneut in die Welt von Feyre, Rhysand und Tamlin einzutauschen, aber zugleich graute es mir vor dem großen Knall.

Sarah J. Maas weiß wie man die Gefühlswelt der Leser aufwühlt, wie man sie in der Handlung gefangen nimmt und sie schier an den Rande des Wahnsinns befördert - Dies hat sie ja bereits mit den ersten beiden Bänden gekonnt bewiesen und im Finalband war es definitiv nicht anders. Doch etwas störte mich total - Aus unerklärlichen Gründen wurde ich dieses Mal mit Feyre und Rhysand nicht wirklich warm. Es brachte mich schier zum Wahnsinn, denn mir fehlten irgendwie die wahren Gefühle zueinander. Es wirkte aus unerklärlichen Gründen alles so erzwungen. Ein paar Neckereien, immer wieder das Seelenpartnerding und anschließend eine sehr anschauliche Darstellung ihres Sexuallebens. Ich weiß nicht, aber mir fehlten die Emotionen, die mich in den ersten Bänden zwischen den Beiden so vollkommen mitgerissen haben!

Von diesem Aspekt einmal abgesehen, fand ich die Handlung Ansicht sehr fesselnd und ich habe bis zum Schluss wahrhaftig mitgefiebert. Mir gefiel es auch sehr gut, dass andere Charaktere mehr durchleuchtet wurden und so einem näher kamen. Die Höfe wurden mehr in Augenschein genommen und die Eindrücke sind erschreckend und interessant zugleich. Auch die Kriegsvorbereitungen und das Ansammeln an Gefährten machte die ganze Szenerie echt interessant. Wer ist Freund und wer ist Feind? So ganz eindeutig war es bis zum Ende hin nicht wirklich. Die Wendungen und auch Überraschungsmomente sind der Autorin vollends gelungen und brachten immer wieder aufs Neue frischen Wind ins Geschehen. Leider wirkte es aber auch an manchen Stellen eher unausgereift und erweckte zu mindestens bei mir oftmals den Eindruck als würde noch ein vierter Band folgen wollen ( und so soll es wohl auch kommen, jedoch eher als eigenständiger abgeschlossener Band, wenn ich diese Information richtig gedeutet habe).
Also heißt es wohl abwarten und überraschen lassen!

Ansonsten war ich mit dem Lauf der Dinge sehr gut unterhalten und ich habe mich auch total in die Geschichte fallen lassen können. Der Unterhaltungsfaktor war von Anfang an enorm und jederzeit gegeben.

Zum Ende muss ich gestehen, dass es mich nicht zu 100% umgehauen hat. Warum? Es kommt ein enormer Krieg auf und alle Höfe haben so ihre Stärken und Schwächen, aber, auch wenn man mich jetzt für etwas verrückt erklären wird, es ging mir irgendwie zu harmonisch ab. Die Verluste waren gering und eigentlich sind alle mit einem blauen Auge davongekommen. Es gab natürlich Szenen, die mir das Herz zerrissen und mir Tränen in die Augen trieben, aber es war am Ende doch zu wenig Herzschmerz….

Fazit:

Auch wenn ich voller Hoffnung und auch einer gewissen Trauer mich in das Finale stürzte, so muss ich am Ende gestehen, dass es mich nicht zu 100% begeistern konnte. Es fehlten mir etwas die Emotionen und es wurde trotz misslicher Lage mit zu viel Harmonie gearbeitet. Dennoch war der Unterhaltungsfaktor enorm und die gewünschte Spannung kam trotz allem auf.

Insgesamt kann ich diese Trilogie auf jeden Fall weiterempfehlen, auch wenn das Ende nicht ganz meinen Erwartungen entsprach.

Veröffentlicht am 23.03.2018

Gelungenes Leseerlebnis mit kleinen Ecken und Kanten!

Tulpengold
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Meine Meinung:

Autorin Eva Völler habe ich durch ihre Jugendbücher schätzen gelernt. Ihre Bücher sind sehr vielschichtig, stecken voller Witz und Humor, aber auch der sehr lebhafte und malerische Schreibstil ...

Meine Meinung:

Autorin Eva Völler habe ich durch ihre Jugendbücher schätzen gelernt. Ihre Bücher sind sehr vielschichtig, stecken voller Witz und Humor, aber auch der sehr lebhafte und malerische Schreibstil zeichnen ihre Werke aus. So war es für mich sehr interessant, sie einmal von einer neuen Seite kennen zu lernen und ihren historisch-kriminalistisch angehauchten Roman kennen zu lernen.

Erst einmal stach natürlich die sehr bildgewaltige Umschreibung von Amsterdam im Jahre 1636 ins Auge. Man fühlt sich sofort in diese Zeit und an den Ort hinversetzt erlebt sehr lebendig die Atmosphäre und erlebt das Gelesene auf eine sehr besondere Weise. Ich war sehr fasziniert von der Darstellung Amtseidams und fand mich sehr wohl in dieser Zeitepoche.

Was soll man zu Pieter sagen, es fällt mir sehr schwer seinen Charakter in Worte zu fassen. Er ist ein sehr sympathischer, sehr charakterstarker und taff trotz seines Sonderlingstatus. Ich mochte ihn, obwohl er mich manchmal an ein Kleinkind im Erwachsenenkörper erinnerte und es kleinere Startschwierigkeiten mit ihm gab. Doch hat man ihn erst einmal so richtig kennengelernt, ist man einfach nur hin und weg von ihm.

Der Schreibstil ist passend zur Zeitepoche gewählt. Die Umgangsformen sehr gehoben und die Dialoge locker und altertümlich. Erst hatte ich Angst, dass diese Schreibweise befremdlich wirken und so gar nicht mein Ding werden könnte, aber meine Angst war vollkommen unberechtigt und ich empfand es absolut passend zur Gesamthandlung.

Spannung, nun ja, es ist eher ein herantasten an diese. Es ist definitiv nicht so, dass ich mit Gänsehaut überschüttet wurde oder mich ängstlich unter der Decke versteckt habe. Was hier aber auf jeden Fall total punkten konnte ist, dass man selbst zum Ermittler wird und zu kleinen Detektivarbeiten verlockt wird. Genaus diese Eigenschaft machte für mich dieses Buch so lesenswert, dass man zu einem Teil der Geschichte wird und selbst animiert mitwirken zu wollen.

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Pieter. Daher ist es schon wichtig, dass man mit dem Sonderling umgehen kann und sich an seiner Seite wohl fühlt. Wie gesagt er ist ein besonderer Fall von Protagonist und man muss ihn mögen, denn sonst wird die Handlung eher zur Qual.

Die Covergestaltung spiegelt die Handlung wieder. Es umfasst die Thematik des Buches. Mir persönlich gefällt ja auch der gewählte Schriftzug des „T“ im Titel, es hat eben etwas altertümliches verspieltes an sich.

Fazit:

Obwohl es anfänglich doch eher ein herantasten an die Vorfälle und den Hauptprotagonisten war, so fühlte ich mich doch sehr gut unterhalten. Es ist spannend und man wird selbst zum kleinen Detektiv erwählt.

Sehr Lesenswert!

Veröffentlicht am 18.03.2018

Ein gelungener Fantasy-Epos voller Überraschungen!

Am Fluss der Sterne
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Meine Meinung:

Prinzipiell muss ich erst einmal gestehen, dass Bücher die nur annähernd mit der Games of Thron - Reihe verglichen werden, immer einen gewissen unangenehmen Beigeschmack beinhalten. Denn ...

Meine Meinung:

Prinzipiell muss ich erst einmal gestehen, dass Bücher die nur annähernd mit der Games of Thron - Reihe verglichen werden, immer einen gewissen unangenehmen Beigeschmack beinhalten. Denn es ist für mich definitiv so, dass egal wie gut etwas verarbeitet und geschrieben ist, nicht an diese Reihe heranreicht. Sei es auf Grund meiner Fangirl-Ambition oder eben, weil man da direkt irgendwelche Sachen sucht, die mit dieser Reihe irgendetwas gemein haben. So versuche ich auf jeden Fall, sämtliche Erwartungen zurück zu schrauben und sehr neutral dem Buch und dem Autor/ der Autorin gegenüberzutreten. Alles andere wäre auch sehr gemein.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band dieser bemerkenswerten Reihe. Den ersten Band habe ich zwar gelesen, aber so meine Schwierigkeiten mit ihm gehabt. Zum einen war der Schreibstil des Autors anfänglich etwas nun ja beschwerlich. Ich musste mich erst mit ihm anfreunden um wahrlich in die Geschichte eindringen zu können. Nun, dies änderte sich beim zweiten Band natürlich. Dennoch ist die Welt in der die Handlung spielt auf irgendeine Weise immer noch sehr befremdlich, ich erkenne immer noch neue Orte oder Reiche, an die ich mich nicht erinnern konnte oder vielleicht im Zusammenhang der Ereignisse nicht direkt wollte, und doch ist es auf merkwürdige Art wie ein „nach Hause kommen“. Klingt Komisch, ist aber so ;)

Mit knapp 720 Seiten wartet aber auch nicht nur ein ordentlicher Schinken auf einen, sondern auch eine Welt voller Intrigen, Machtgehabe und andere Gefahren von denen man nicht ahnt. Für mich ist es dem Autor wirklich gelungen ein Konzept umzusetzen, dem man seinen Ideenreichtum, seine „Beweggründe“, aber vor allem seine Leidenschaft hinter seiner Arbeit anmerkt.

Positiv zu vermerken sind auf jeden Fall die beiden Hauptcharaktere auf die sich der Verlauf der Handlung aufbaut. Sie bieten einen enormen Entwicklungsreichtum an, sind sehr individuell, aber vor allem sehr stark ausgebreitet.

Ren Daiyan machte für mich eine der erwähnenswertesten Entwicklungen durch. Als ahnungsloser 15 Jähriger wird er auf eine unerwartete Reise als Beschützer des Unterpräfektors mitgenommen und erlebt dort seinen ersten Mord durch eigene Hand. Seine Flucht und anschließende Besinnung führte ihn dann in eine Lebensrichtung, die niemand erwartet, aber er seine Erfüllung findet. Dennoch ist er kein blutrünstiger Mörder ohne Herz, sondern gerade sein Herz und seine Intention machen ihn so unbeschreiblich stark und menschlich.

Lin Shan ist dafür von Anfang an ein sehr bemerkenswerte, außergewöhnlicher und sehr starker Charakter mit dessen Vielfalt ich zu Beginn so absolut gar nicht gerechnet habe.

Etwas weniger positiv bleiben mir da nur die vielen anderen Charaktere in Erinnerung, die durch ihre persönlichen Ansichten und Erzählungen etwas blass und unpassend im Gedächtnis blieben. Sie führten des öfteren bei mir eher zu Verwirrungen als das sie mir weitergeholfen haben. Auch wenn man sie am Ende doch zu dem Gesamtkonzept hinzuzählen und das Ende des Buches ausmachten. Doch hätte ich mir da einen ticken weniger Zeit mit ihnen gewünscht und mehr mit den Hauptprotagonisten.

Das Cover gefällt mir mit seiner Glanzoptik und der finster gehaltenen Schrift sehr gut. Es bringt eine bestimmte Atmosphäre mit sich, die in der Handlung widergespiegelt wird.

Am Ende bleibt mir nur noch zu erwähnen, dass diese Reihe absolut nicht mit „Games of Throns“ gemein hat und man wirklich nicht nach Gemeinsamkeiten suchen sollte. Auch finde ich, dass man diesen Band schon unabhängig von seinem Vorgänger lesen kann, jedoch die Welt sich mit dem ersten Band besser erklärt und auch greifen lässt. Natürlich gibt es auch schon dort sämtliche Erklärungen die zu Orientierung dienlich sind, da man nicht nur Ortschaften, Regierungen etc. kennenlernt, sondern auch alte Bekannte im zweiten Band wieder trifft.

Fazit:

Für mich ist dieser Fantasy- Epos eine gelungene Abwechslung zu den anderen Fantasybüchern und Jugendliteraturen, die ich sonst so genieße. Die Welt ist faszinieren und auch beängstigend, die Charaktere wirklich unglaublich gut ausgearbeitet und der Spannungsfaktor ist definitiv ganz auf der Seite dieser Geschichte!

Hoher Lesegenuss, der jedoch beim Lesen die volle Aufmerksamkeit fordert um sich nicht am Ende in Xi ´an hoffnungslos zu verlaufen!

Veröffentlicht am 02.03.2018

Eine Zeitreise mit Folgen - Absolut lesenswert trotz kleinerer Schwächen!

Auf ewig mein
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Meine Meinung:

Schon nach dem ersten Band dieser neuen Reihe rund um Anna und Sebastiano stand für mich fest, dass ich definitiv herausfinden möchte, wie es mit dem Schicksal der Beiden weitergehen wird ...

Meine Meinung:

Schon nach dem ersten Band dieser neuen Reihe rund um Anna und Sebastiano stand für mich fest, dass ich definitiv herausfinden möchte, wie es mit dem Schicksal der Beiden weitergehen wird und vor allem welche Abenteuer auf die Time School Truppe so warten werden.

Die Idee von Eva Völler dieses Mal mit einem alten Klassiker dieses Abenteuer anzugehen machte mich wirklich neugierig. Bestimm kennen alle die berühmte Geschichte „In 80 Tagen um die Welt“ und Genaus nach diesem Motto gestaltet sich dieser zweite Band der Time School - Reihe.

Man begegnet vielen alten Details, die durch neue Wendungen, Ereignissen und auch detaillierten „Ausbesserungen“ ihren ganz eigenen und spannenden Verlauf annehmen. Die Mischung aus „alt“ und „neu“ ist der Autorin wundervoll gelungen und sie nimmt wahrlich ihren ganz eigenen Flair dadurch an.

Ihrem bildgewaltigen und sehr fesselnden Schreibstil ist die Autorin auch hier treu geblieben und lässt so die Handlung authentisch und lebendig erscheinen.

Auch wenn ich mir an manchen Stellen doch etwas mehr Rätsel raten und Spannung erhofft hätte, so muss ich dennoch sagen, dass mich diese Handlung überrascht und sehr gut unterhalten hat.

Die Charaktere haben eine enorme Wandlung durchlebt. Auch wenn mich Anna mit ihren leicht hysterischen Anwandlungen manchmal etwas genervt hat, so ist sie dennoch eine starke und wandlungsfähige Protagonistin, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Auch neue Aspekte bezüglich ihres gemeinsamen Schicksals mit Sebastiano erfährt der Leser in diesem Band und so wird zunehmen auch die Neugier auf den dritten Band geweckt.

Neue Charaktere schmiegen sich gekonnt in die Handlung ein und werfen zudem neue Fragen auf, liefern aber auch wichtige Antworten.

Mit dem pastellfarbenen Cover fügt sich dieser Band gekonnt in die Reihe ein und gefällt mir zudem mit seiner detaillierten verspielten Darstellung richtig gut.

Fazit:

Auch wenn ich diesen Band etwas schwächer als sein Vorgänger empfand, so weiß Autorin Eva Völler dennoch wie man mit viel liebe zum Detail, einer spannenden Handlung und reichlich Wendungen den Leser in die Seiten fesselt und hat zudem meine Neugier auf den dritten Band umso mehr entfacht!

Einfach nur absolut lesenswert!

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