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Veröffentlicht am 30.05.2018

Die Geschichte von Dani und Jax

Finding Dandelion
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Dani hat sich eine Liste gemacht was sie alles noch machen oder erleben möchte und als sie Jax Avery kennenlernt knistert es gewaltig zwischen ihnen.
Jax ist allerdings dafür bekannt das er sehr viele ...

Dani hat sich eine Liste gemacht was sie alles noch machen oder erleben möchte und als sie Jax Avery kennenlernt knistert es gewaltig zwischen ihnen.
Jax ist allerdings dafür bekannt das er sehr viele Frauenbekanntschaften hat und nicht unbedingt treu ist.
Als Dani dann noch erfährt, dass Jax der Bruder ihrer neuen Mitbewohnerin ist und dies überfordert sie doch etwas.

Für mich ist es schon der dritte Roman den ich von der Autorin Lex Martin gelesen habe.
Bei diesem Roman hier handelt es sich um den Zweiten Teil einer Reihe die in Boston spielt, wobei aber jeder Teil für sich gelesen werden kann da er in sich abgeschlossen ist. Hier geht es um Dani die Mitbewohnerin von Cam die man aus dem ersten Teil kennt und Jax ist deren Zwillingsbruder den man auch schon kennengelernt hat und so schließt sich hier der Kreis wieder.
Natürlich muss einem klar sein, dass es hier sowieso ein Happy End gibt wie es eben bei Liebesromanen üblich ist und der Weg zum Ziel ist hier das spannende.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und ich bin auch sehr gut vorangekommen.
Die Geschichte ist auf die beiden Erzählstränge von Dani und Jax aufgebaut und so erfährt man die Gefühlswelt von beiden Figuren und dadurch wird auch die Handlung vollkommen rund für den Leser.
Man kann der Handlung an sich aber recht gut folgen und man konnte die Entscheidungen die getroffen wurden sehr gut nachvollziehen auch wenn man selbst vielleicht anders reagiert hätte.
Für mich waren die Figuren sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Dani hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen und ja mir ihr habe ich sehr mitgelitten als ihre Geschichte immer dramatischer wurde aber auch Jax fand ich sehr sympathisch.
Auch die Handlungsorte empfand ich alle als sehr gut beschrieben und so konnte man sich alles während des Lesens vorstellen.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und den dritten Teil welcher im Juni 2018 erscheinen wird habe ich auch schon vorbestellt.
Sehr gerne vergebe ich für das Buch alle fünf Sterne.

Veröffentlicht am 27.09.2023

Die Geschichte von Sue und Blake

Where our wishes come true
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Sues Leben ist gerade etwas kompliziert, denn sie ist zum ersten Mal längere Zeit zuhause in Saint Mellows da sie ihre Arbeit verloren hat.
Gerade jetzt entdeckt sie noch das lang gehütete Familiengeheimnis ...

Sues Leben ist gerade etwas kompliziert, denn sie ist zum ersten Mal längere Zeit zuhause in Saint Mellows da sie ihre Arbeit verloren hat.
Gerade jetzt entdeckt sie noch das lang gehütete Familiengeheimnis welches ihr Leben völlig aus der Bahn wirft.
Als ob das nicht schon ausreichend wäre trifft sie immer wieder auf Blake mit dem sie eine gemeinsame Vergangenheit hat. Dann hilft sie gerade auch der Bürgermeisterin bei ihrer Arbeit und ihre Vergangenheit wäre nun auch dran aufgearbeitet zu werden.

Nun ist es also soweit und er letzte Teil der Saint Mellows Reihe ist erschienen. Nun lernt man Sue und Blake besser kennen die man aus dem ersten und dem zweiten Teil schon etwas kennt wo sie aber nur eine Nebenrolle gespielt haben.
Da mich der erste Teil nicht so richtig angesprochen hatte war ich auf diese Geschichte hier sehr gespannt.
Sue ist früh für Studium und Arbeit aus dem Haus gegangen und es kommt ihr fast schon vor als ob es eine Niederlage ist nach Saint Mellows zurückzukehren. Was das aufeinandertreffen mit Blake betrifft weiß sie einfach nicht weiß sie einfach nicht wie sie mit dem was damals vorgefallen ist umgehen soll.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und doch hat es seine Zeit gedauert bis ich mich richtig in die Geschichte eingefunden hatte bzw. mich besser eingefühlt hatte.
Mich hat ganz kurz etwas die Jahreszeit in der das Buch spielt irritiert, ich mag den Winter aber irgendwie ist es mir noch nicht so nach Schnee, hätte ich dies vorher gewusst hätte ich es zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr gelesen.
Auch hier wird die Geschichte von den beiden Hauptfiguren Sue und Blake erzählt, man erfährt so die Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren und so wurde es für mich eine völlig runde und stimmige Geschichte.
Mir ist es sehr leicht gefallen dem Handlungsverlauf folgen zu können, ebenso waren für mich auch alle Entscheidungen die im Laufe der Geschichte getroffen wurden verständlich und nachvollziehbar.
Den Spannungsbogen empfand ich manchmal als etwas durchhängend, aber trotzdem wurde es nie langweilig oder langatmig es gab auch manches mit dem ich so gar nicht gerechnet hätte.
Für mich waren alle Figuren des Romans mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass es mir sehr leicht gefallen ist mir diese während des Lesens vorzustellen.
Sue und auch Blake konnte ich anfangs nicht so richtig einschätzen, aber als ich sie besser kennenlernte hatte ich sie recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Saint Mellows war so anschaulich beschrieben, so konnte ich mir alle Orte völlig problemlos vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Mir persönlich hat diese Geschichte hier gut gefallen doch an Band zwei kommt sie für mich nicht ganz ran, wobei auch diese Geschichte hier sehr gut erzählt war und auch wieder ganz besonders war.
Für mich ein Wirklich schöner Abschluss der Saint Mellows Reihe und dann auch noch ein schöner Winterroman.
Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 27.03.2022

Das Schicksal der Zarentochter

Die Tochter der Zarin
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Elisabeth erwartet als Tochter Peter der Große und Zarin Katharina I. eine große Zukunft. Doch zuerst stirbt unerwartet ihr Vater und es scheint als ob sich dadurch ihr Schicksal gegen sie wendet.
Die ...

Elisabeth erwartet als Tochter Peter der Große und Zarin Katharina I. eine große Zukunft. Doch zuerst stirbt unerwartet ihr Vater und es scheint als ob sich dadurch ihr Schicksal gegen sie wendet.
Die Feinde ihrer Familie wollen sie in ein Kloster abschieben, doch Elisabeth wehrt sich dagegen und beginnt ihren eigenen Weg zu gehen um für ihr Recht auf die Krone Russland zu kämpfen.
Bei diesem Kampf geschieht etwas womit sie nicht gerechnet hat, so begegnet ihrer großen Liebe.


Als ich vor einiger Zeit gesehen habe das es eine Fortsetzung zum Roman die Zarin von Ellen Alpsten gibt habe ich mich wirklich sehr darauf gefreut.
Doch als ich dann das Buch in der Hand hielt gab es den Einmarsch in die Ukraine und ja mir erschien es irgendwie nicht passend mit dem Buch zu beginnen.
Da ich aber neugierig auf die Geschichte Elisabeths war habe ich dann doch mit der Lektüre begonnen.
Der Roman beginnt etwas früher vom Zeitpunkt als der erste Roman geendet hat, aber so kann man sich besser in die Geschichte eindenken.
Mir ist der Einstieg ins Buch nicht ganz leicht gefallen und es aht auch recht lange gedauert bis ich richtig in die Geschichte drin war.
Der gesamte Roman war aus der Sicht von Elisabeth erzählt und so hat man ihre gesamte Geschichte erfahren.
Mir ist klar das manches oder vielleicht auch vieles nicht ganz historisch belegt ist und somit der Fantasie der Autorin entsprungen ist, aber da alles stimmig in sich greift empfand ich dies nicht störend.
Dem Handlungsverlauf konnte man, wenn man sich richtig in die Geschichte eingedacht hatte, sehr gut folgen. Nach Lesepausen habe ich allerdings Zeit benötigt um mich wieder richtig einzufinden. Die getroffenen Entscheidungen waren für mich aber immer nachvollziehbar, allerdings war es eine andere Zeit und bei den Romanows war wohl vieles anders als bei anderen.
Der Spannungsbogen war auch wirklich bis zum Schluss gespannt und so wurde es nie langweilig oder langatmig beim Lesen.
Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so ist es mir sehr leicht gefallen mir alle während des Lesens vorzustellen.
Elisabeth empfand ich als sehr gut beschrieben, doch wirklich in mein Leserherz schließen konnte ich sie nicht.
Die Handlungsorte sind alle sehr anschaulich beschrieben und dank des Internets konnte ich mir alles noch viel besser vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit dem Buch verbracht.
Auch wenn es für mich gerade nicht so ganz die richtige Zeit für das Buch war habe ich mich entschlossen für den Roman alle fünf Sterne zu vergeben.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Charlotte entdeckt ihre Wurzeln

Die Insel der Leuchttürme
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Charlotte erhält von ihrem kürzlich verstorbenen Ehemann ein sehr außergewöhnliches Geschenkt. Er hat ihr eine alte Villa auf der Insel Formentera gekauft.
Als Charlotte auf die Insel reist erkennt sie, ...

Charlotte erhält von ihrem kürzlich verstorbenen Ehemann ein sehr außergewöhnliches Geschenkt. Er hat ihr eine alte Villa auf der Insel Formentera gekauft.
Als Charlotte auf die Insel reist erkennt sie, dass ihre Geschichte ganz eng mit der Villa und der Insel verbunden ist. Immer tiefer taucht Charlotte in die ihr völlig unbekannten Familiengeschichte ein.
Während dieser ganzen Zeit auf Formentera beginnen langsam ihre Wunden zu heilen.

Ich fand bei diesem Roman den Titel ansprechend und erst dann habe ich auf das gesamte Cover geschaut welches auch sehr ansprechend gestaltet ist. Auch den Klappentext empfand ich sehr ansprechend und ja so habe ich voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen.
Aufgrund des Titels hatte ich vielleicht etwas andere Erwartungen was aber nicht heißen soll,, dass die Handlung deshalb schlecht wäre.
Mir ist der Einstieg ins Buch recht schwer gefallen und ich wurde auch Leider nie so richtig warm mit dem Buch, da ich aber unbedingt erfahren wollte wie die Familiengeschichte weitergeht bin ich dran geblieben auch wenn ich nie lange am Stück gelesen habe.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich doch als recht anstrengend zu lesen und so konnte ich nie lange Zeit am Stück lesen da meine Gedanken auf Wanderschaft gehen wollten und eben auch abschalten wollten.
Charlotte ging mir teilweise wirklich auf die Nerven und ja ich weiß sie trauert und jeder tut dies anders, nur ich wurde nicht warm mit ihr.
In der Vergangenheit hatte ich große Probleme den Erzählsträngen zu folgen da diese öfters gewechselt haben was mich im Lesefluss gestört hat.
Obwohl ich dem Handlungsverlauf insgesamt recht gut folgen konnte, waren manche Entscheidungen für mich nicht so ganz nachvollziehbar.
Was ich auch etwas störend fand, ich glaube nicht dass man auf Formentera im 18. Jahrhundert „Okay“ gesagt hat, dies einfach mal als Beispiel.
Leuchttürme kommen auch gar nicht in der Handlung vor, was ich dann im Bezug auf den Titel nicht ganz so toll finde.
Anhand der Personenbeschreibungen konnte ich mir alle Figuren des Romans recht gut vorstellen während des Lesens.
Leider empfand ich die Beschreibungen der Handlungsorte als recht blass und so hatte ich Probleme mir diese beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Alles in allem konnte mich der Roman nicht so ganz überzeugen was ich echt Schade finde.
Nach längerer Überlegung habe ich mich entschlossen 3,5 Sterne zu vergeben also aufgerundet vier Sterne.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Für mich etwas zu vorhersehbar

The Pumpkin Spice Latte Disaster (Lower Whilby 1)
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Jude kommt eigentlich nur zur Hochzeit ihrer Schwester zurück. Seit Jahren meidet Jude Lower Whilby so gut es geht, so hat sich zuhause nie wohl gefühlt.
In Lower Whilby angekommen geht irgendwie nichts ...

Jude kommt eigentlich nur zur Hochzeit ihrer Schwester zurück. Seit Jahren meidet Jude Lower Whilby so gut es geht, so hat sich zuhause nie wohl gefühlt.
In Lower Whilby angekommen geht irgendwie nichts so seinen Gang wie gedacht. Der Barista ist der Sohn von Brit Pop Stars und wenig erfreut,´das Jude einen Musikpodcast hat. Doch dann muss James notgedrungen Jude als Aushilfe einstellen und ja irgendwie fühlen sich beide zu einander hingezogen.

Mir hat ja das letzte Buch von Kyra Groh nicht so richtig gefallen, hier hat mich aber die Kurzbeschreibung des Romans sehr angesprochen. Ich habe mich für das Hörbuch entschieden da ich in letzter Zeit diese für mich entdeckt habe.
Die Auswahl der zwei Sprecher haben mir gut gefallen, ich empfand beide Stimmen als sehr angenehm zu hören.
Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und ich habe wirklich gerne zugehört, so dass ich es recht schnell angehört hatte.
Mir hat gut gefallen wie die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Jude und James erzählt wurde, man hat beide besser kennengelernt und ich konnte sie so besser einschätzen und verstehen auch wurde es für mich eine runde stimmige Geschichte.
Mir war manches etwas zu überzogen dargestellt und ja ich weiß welches Genre ich hier lese, für mich war manches einfach etwas zu viel.
Ich konnte dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und auch wie sich alles entwickelt hat konnte ich nachvollziehen auch wenn ich nicht immer alles so logisch fand.
Der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt auch wenn einem bei diesem Genre klar ist es gibt ein Happy End.
Die Handlungsorte waren anschaulich beschrieben und ich konnte mir alles vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Alle Figuren waren so bildlich erzählt, so dass ich sie mir während des Lesens gut vorstellen konnte.
James war mich von Anfang an sympathisch, mit Jude musste ich erst warm werden. Olive war hier jetzt nicht unbedingt mein Fall wenn ich ehrlich bin.
Das Hörbuch hat mir recht gut gefallen auch wenn es mich nicht zu 100% überzeugen konnte.
Für den Roman vergebe ich vier Sterne.

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