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Veröffentlicht am 26.12.2017

Kurzgeschichten für Zwischendurch

Imagines
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Meinung:

Cover& Aufbau:

Das Cover springt einem natürlich sofort ins Auge.

Das Buch ist eine Sammlung auf Kurzgeschichten, welche von verschiedenen Wattpad- Autoren verfasst wurden, was eine wirklich ...

Meinung:

Cover& Aufbau:

Das Cover springt einem natürlich sofort ins Auge.

Das Buch ist eine Sammlung auf Kurzgeschichten, welche von verschiedenen Wattpad- Autoren verfasst wurden, was eine wirklich tolle Idee ist. Ich schreibe selbst auf Wattpad und zu sehen, dass die Geschichten von anderen, die mal dort standen wo ich gerade stehe, in der form eines Buches veröffentlicht wurden, macht einem doch irgendwie Hoffnung.

Die einzelnen Kurzgeschichten ziehen sich über eine Seitenzahl von ca. 40-60 Seiten, was sehr angenehm zu lesen ist. Auch wenn man sich oft wünscht, die Geschichte wäre länger.

Der Schreibstil ist sehr besonders. Wie der Titel schon aussagt, sind es Vorstellungen bei denen der Leser in der Du-Perspektive direkt angesprochen wird. Zu Beginn war dies, sehr verwirrend und gewöhnungsbedürftig, nach ein oder zwei Geschichten legt sich das jedoch schnell.

Grund für mich, das Buch zu lesen, war natürlich Anna Todd, deren schreibst ich wirklich liebe. Ihre After-Reihe habe ichförmlich verschlungen. Zwar hat sie nur insgesamt 2 der 34 Geschichten verfasst, man konnte jedoch so tolle neue Autoren kennen und lieben lernen.



Inhalt:

Jede der Kurzgeschichten hat etwas für sich, weshalb es recht schwer ist etwas über den Inhalt zu sagen.

In jeder Geschichte spielt ein anderer Prominenter eine zentrale Rolle und ich bin mir sicher, für jeden ist da etwas dabei. Wenn ich zum Beispiel einen Star nicht mochte oder kannte, habe ich weiter geblättert bis ich etwas gefunden habe, das mich anspricht.



Fazit:

Bei diesem Buch handelt es sich um eine schöne Abwechslung, zu dem normalen Bücheralltag und ich bin mir sicher, dass für jeden etwas dabei ist, auch wenn man sie erst etwas an die Schreibweise gewöhnen muss.

4/ 5

Veröffentlicht am 04.04.2019

schöner Auftakt der Reihe

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Meine Meinung:

Wir beginnen die Geschichte auf der Beerdigung von Sawyers Mutter. Hier bekommen wir bereits alle Informationen um Sawyers aktuelle Lage verstehen zu können. Sie und ihre Mutter lebten ...

Meine Meinung:

Wir beginnen die Geschichte auf der Beerdigung von Sawyers Mutter. Hier bekommen wir bereits alle Informationen um Sawyers aktuelle Lage verstehen zu können. Sie und ihre Mutter lebten gemeinsam mit ihrem gewalttätigen Vater in einer stark christlichen Gemeinschaft. Sawyer hatte also nie den Zugang zu einer normalen Kindheit. Im laufe der nächsten Woche verfolgen wir Sawyer dabei, wie sie dank Hinweisen ihrer Mutter einen Plan entwickelt, um von ihrem Vater zu fliehen. Dank Rusty und Blue schafft Sawyer es in das verlassene kleine Dorf Outskirts, wo die Handlung ihren Lauf nimmt.

Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Zum einen von Sawyer , und zum anderen von Finn, unserem männlichen Protagonisten. Leider kommt Sawyer bei weitem öfter zu Wort, obwohl mich Finns Sichtweise in vielen Situationen brennend interessiert hätte.

Sawyer ist eine junge, unerfahrene aber mutige Frau. Sie stürzt sich trotz kaum Lebenserfahrung in ein Abenteuer um endlich ein richtiges Leben führen zu können. In Outskirts hofft sie, ihrer Mutter und deren Vergangenheit näher zu kommen. Obwohl mal diese nie kennengelernt hat merkt man schnell, wie innig die Beziehung der beiden war.

Finn konnte ich lange zeit nicht verstehen. Weder seine Handlungen noch die Gründe für sein Verhalten. Auch seine Hintergrundgeschichte wirkte zwischendurch etwas schwammig, was ich unglaublich schade fand. Auch die Beziehung zwischen Finn und Sawyer entwickelte sich in meinen Augen zu schnell. Trotz der tiefgründigen Gespräche kannten sie sich meiner Meinung nach zu wenig um die Gefühle aufzubauen von denen beide sprachen.

Die Nebencharaktere meinen mein persönliches Highlight. Die Beziehung zwischen Miller und Josh hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht.

Frazier Schreibstil ist ebenfalls sehr angenehm. Er ist locken und leicht und so lässt sich das Buch recht schnell lesen.

Fazit:

Der Auftakt der Outskirts-Reihe hat mir trotz wenigen Unstimmigkeiten sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Der Schreibstil und die Grundgeschichte haben mir sehr zugesagt, weshalb es sicher nicht das letzte Buch von T. M. Frazier sein wird.

3,5✨/5✨

Veröffentlicht am 10.09.2018

an vielen Stellen hat die Spannung gefehlt

Eine Krone aus Feuer und Sternen
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Meinung:

Cover & Aufbau:

Das Cover ist gleichzeitig schlicht, edel, fällt aber trotzdem sofort ins Auge. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, war für mich klar, dass ich es lesen MUSS. Der Klappentext ...

Meinung:

Cover & Aufbau:

Das Cover ist gleichzeitig schlicht, edel, fällt aber trotzdem sofort ins Auge. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, war für mich klar, dass ich es lesen MUSS. Der Klappentext hat dieses Vorhaben nur noch einmal endgültiger gemacht.

Das Buch wird aus insgesamt zwei Sichten erzählt, wodurch der Leser einen besseren Einblick in die Gefühlswelt von sowohl Dennalaia, als auch Mara bekommt.

Der Schreibstil ist zu beginn des Buches nicht ganz so flüssig, wie man es sich gerne wünscht. Mit der Zeit findet man aber in den Stil, der sehr an die Grundatmosphäre angepasst wurde, hinein und er wird immer angenehmer.

Inhalt:

Die Geschichte beginnt mir einem Prolog, der wirklich interessant und fesselnd geschrieben wurde. Schon nach diesen paar Seiten war für mich klar, dass das Buch durchaus Potential hat. Im weiteren Verlauf verfolgen wir Denn, die am Hof in Mynaria ankommt um dort Thandi, den Thronfolger, zu heiraten.

Schon zu Beginn kommt es zu unzähligen wirklich spannenden Momenten, in denen der Leser neugierig gemacht werden sollte. Jedoch werden diese Szenen nur recht oberflächlich erzählt. Es hätte viel mehr Spannung aufgebaut werden können und die Autorin hätte mehr in die tiefe gehen können. So wurden spannende Stellen nur zu normalen Szenen, was leider sehr schade war.

Ein Punkt, der für den Leser wirklich zum Problem werden kann, sind die Namen. Diese passen zwar perfekt in die Welt, sind teilweise aber so kompliziert, dass man sie mehrmals lesen muss, um später einen flüssigen Lesefluss zu haben.

Mit Denna hatte ich stellenweise meine Schwierigkeiten. Nicht dass sie unsympathisch gewesen wäre, aber sie wurde eben zur Prinzessin erzogen, und das merkt man ihr zunächst einmal einfach an. Ihre Entwicklung im Laufe der Handlung hat mir allerdings sehr gut gefallen.
Meine persönliche Favoritin in dieser Geschichte ist allerdings Mara, eine starke kämpferische junge Frau, die ihren eigenen Willen hat und sich nicht eine Rolle drängen lassen will. Wer mir auch total ans Herz gewachsen ist, war Nils, der beste Freund von Mara. Obwohl er nur eine Nebenrolle in dieser Geschichte hat, ist er eine loyale liebenswerte Person, und man hat die tiefe Freundschaft der beiden richtig gespürt.
Es gab auch andere Charaktere, die aber sehr oberflächlich rüberkamen, was bestimmt so gewollt war, und das ist auch gut gelungen. Bei vielen wusste man wirklich nie so genau, woran man ist und ob man ihnen trauen kann.

Fazit:

An sich war die Geschichte wirklich gut und auch viele der Charaktere waren mir sehr sympathisch. Das einzige, was ich wirklich schade finde, ist, dass die Spannung in spannenden Szenen gefehlt und das hat irgendwann auch der Story geschadet. Trotzdem freue ich mich schon auf einen zweiten Band.

3,5✨/ 5✨

Veröffentlicht am 09.06.2018

spannend aber vorhersehbar

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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Cover und Schreibstil

Zuerst zum Cover. Was mir als Erstes aufgefallen war, als ich das Buch in den Händen hielt, war die Oberfläche. Diese ist mit Kratzern und rauen Flächen bedruckt. Meiner Meinung ...

Cover und Schreibstil

Zuerst zum Cover. Was mir als Erstes aufgefallen war, als ich das Buch in den Händen hielt, war die Oberfläche. Diese ist mit Kratzern und rauen Flächen bedruckt. Meiner Meinung nach verleiht das dem Buch noch mehr Autorität. Der Wald, was ein zentrales Objekt der Geschichte ist, finde ich auch sehr passend. Der Schriftzug, der in einem neonpinken Farbton gewählt worden ist, wirkt ein wenig wie ein Warnsignal. Aber ebenfalls passend. Nun zum Schreibstil. Am Anfang hatte ich große Problem in das Buch reinzukommen und habe es deswegen zweimal abgebrochen. Nach ein paar Monaten hab ich mich dem Buch nochmal gewidmet und es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Die Geschichte wird rückwärts erzählt, was für mich das erste Mal war sowas zu lesen. Hier und da war es etwas langweilig, besonders am Anfang des Buches. Aber dann stieg die Spannung immer weiter. Insgesamt finde ich, dass der Schreibstil gelungen ist.

Charaktere

Das Buch ist aus der Sicht der Hauptprotagonistin Nic geschrieben. Ich konnte sie an vielen Stellen im Buch nicht verstehen und ihr Handeln nicht klar nachvollziehen. Mit ihrem Verlobter Everett konnte ich mich garnicht anfreunden. Er hat mich einfach nur genervt. Tyler ist der Einzigste mit dem ich mich gut anfreunden konnte. Ansonsten haben alle anderen Protagonisten einen Dachschaden.

Mein Leseeindruck

Wie bereits oben erwähnt, habe ich das Buch zweimal von Vorne beginnen müssen. Es war so langweilig, dass ich sogar beim Lesen eingeschlafen bin. Ab Teil 2 besserte sich dann mein Leselauf und ich verschlang die Seiten regelrecht. Ich fand es besonders spannend eine Geschichte rückwärts lesen zu können. Mit dem Ende war ich jedoch überhaupt nicht einverstanden, enttäuscht und vor allem war es vorhersehbar. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr verwirrend und nicht wirklich realistisch.


Fazit

Gute Idee die Geschichte rückwärts zu erzählen, dennoch weder mitreißend noch überraschend. Da ich mich nicht zwischen drei und vier Sternen entscheiden kann, bekommt das Buch wegen des guten Schreibstils und des Covers von mir die Mitte beider Zahlen

3.5✨/5✨

Veröffentlicht am 09.06.2018

recht kompliziertes Worldbuilding

Immerwelt - Der Anfang
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Meinung:

Cover & Aufbau:

Das Cover ist leider überhaupt nicht meins. Auf den ersten Blick wirkt es sehr trist und auch die Farben sind recht unscheinbar, so fällt es im Regal nicht auf und in der Buchhandlung ...

Meinung:

Cover & Aufbau:

Das Cover ist leider überhaupt nicht meins. Auf den ersten Blick wirkt es sehr trist und auch die Farben sind recht unscheinbar, so fällt es im Regal nicht auf und in der Buchhandlung hätte ich es wahrscheinlich komplett übersehen. Auch die Schriftart erinnert eher an ein Sachbuch, als an ein Fantasyroman.

Die Kapitel sind fast schon erschreckend lang. Besonders am Anfang, wenn man noch nicht in der Geschichte drin ist, wirkt das sehr ermüdend und nimmt etwas den Spass am Lesen.

Inhalt:

Mein Größtes Problem mit diesem Buch war wahrscheinlich, dass ich überhaupt nicht in die Welt hineingefunden habe und sie im Endeffekt auch jetzt noch nicht wirklich verstehe. Am Anfang bin ich davon ausgegangen, dass es Absicht ist, dass man noch nicht allzu viel erfährt und es im Verlauf der Geschichte klarer wird. Dies war nicht so. Natürlich gibt es einige Anhaltspunkte, die für mich durchaus Sinn gemacht haben, im Großen und Ganzen fehlen mir jedoch diese kleinen realistischen Details, die alles zusammenfügen.

Pluspunkte gibt es, weil es keine Dreiecksliebesgeschichte gibt. Da hatte ich ja durch den Klappentext etwas Angst vor. Aber der Zwiespalt in Ten wird hauptsächlich durch Archer und Killian und ihre Versuche, sie für Troika und Myriad zu gewinnen, hergestellt. Und durch die Handlungen anderer Personen, die auch nur an sich selbst denken und nicht daran, wie es Ten geht. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und ich finde man kann zumindest bei Killian und Archer eine Entwicklung sehen. Ten hingegen bleibt wie sie ist. Ein Dickkopf, der nicht nur an sich selbst denkt, sondern auch an andere. Auch wenn das ihr das Leben kosten könnte. Und als Ungezeichnete ist das für sie gefährlicher, als für Leute, die sich für eine Seite entschieden haben. Machte sie aber dadurch für mich sympathisch.

Das Handeln einiger Personen ist jedoch grausam. Wir lernen Ten in einer Anstalt kennen, in der die Jugendlichen durch Folter gezwungen werden, sich für eine Seite zu entscheiden. Das ist einfach nur unmenschlich und macht mir die Menschen und die Regierung, die sowas billigt, nicht sympathisch. Und die Sphären auch nicht. Allgemein wird der erste Tod offiziell als nichts Schlimmes empfunden. Ist doch das Zweitleben in den Sphären so viel wichtiger. Zumindest behaupten, dass die Vertreter von Myriad und Troika, die versuchen, die Menschen zu einem ewigbindenden Bündnis zu bewegen.

Fazit:

Die Personen waren meist überzeugend und authentisch mit tollen Charakterzügen und auch das nicht vorhandene Liebesdreieck (welches durch den Klappentext vermutet wurde) ist ein deutlicher Pluspunkt für mich. Die Welt, in der Tinley lebt, ist für mich jedoch zu ungenau und sollte dem Leser schon von Anfang nahe gebracht werden.

3,5✨/ 5✨