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Adelina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2018

Ein Sommer im Rosenhaus

Ein Sommer im Rosenhaus
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Als ihre zwei erwachsenen Kinder aus dem Haus sind, kauft Sandra relativ spontan ein altes Häuschen auf Usedom. Zu dem Haus gehört ein sehr alter Rosengarten, den Sandra und ihr verstorbener Mann in früheren ...

Als ihre zwei erwachsenen Kinder aus dem Haus sind, kauft Sandra relativ spontan ein altes Häuschen auf Usedom. Zu dem Haus gehört ein sehr alter Rosengarten, den Sandra und ihr verstorbener Mann in früheren Urlauben immer sehr bewundert haben. Nun sucht Sandra eine neue Lebensaufgabe und möchte sich um diesen alten Rosengarten kümmern. Sie verkauft ihre Wohnung in Hamburg und zieht nach Usedom, wo sie nicht von allen Bewohnern gleich willkommen geheißen wird. Doch Sandra lässt sich nicht beirren und widmet sich mit der Hilfe von Julian, einem Rosenexperten aus England, ganz ihrem Rosengarten.



Mein Leseeindruck:



Mit diesem Buch hatte ich wunderschöne Lesestunden. Die Geschichte hat mich entführt an die Ostsee und mir ein richtig entspanntes Urlaubsgefühl geschenkt. Ich mochte die Protagonistin auf Anhieb und habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Auch war es sehr spannend zu verfolgen, wie Sandra und Julian den Rosengarten retteten und dabei immer wieder aneinandergeraten sind, da Julian noch ganz eigene Pläne verfolgte.

Mir hat diese Geschichte sehr viel Spaß gemacht, das Setting war einfach traumhaft, und auch der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugen können.

„Ein Sommer im Rosenhaus“ ist ein wunderbares Wohlfühl- und Urlaubsbuch, mit dem es sich herrlich entspannen lässt.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Im Schatten der goldenen Akazie

Im Schatten der goldenen Akazie
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Als Franziska ihren Freund und ihre Schwester zusammen in einer eindeutigen Situation erwischt, ist sie so enttäuscht und verletzt, dass sie nach Australien zu ihrer Großtante Ella reist, um Abstand zu ...

Als Franziska ihren Freund und ihre Schwester zusammen in einer eindeutigen Situation erwischt, ist sie so enttäuscht und verletzt, dass sie nach Australien zu ihrer Großtante Ella reist, um Abstand zu gewinnen. Gemeinsam mit ihrer Großtante stöbert Franziska dann auf dem Dachboden in alten Fotos und Berichten aus der Vergangenheit, denn ihre Verwandte möchte mehr erfahren über ihre Vorfahren. Dabei stoßen die beiden auf interessante Begebenheiten und ein altes Familiengeheimnis.


Mein Leseeindruck:


Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal sind wir mit Franziska in der Gegenwart, und einmal sind wir mit Victoria und ihrer Schwester Catherine im Jahr 1890. Die beiden Mädchen wachsen gemeinsam mit ihrem Vater auf einer einsamen Zuckerrohr-Farm in Australien auf. Das Leben der beiden Schwestern ändert sich drastisch, als der Farmarbeiter Luke auf der Farm auftaucht…

Mir haben beide Erzähltstränge sehr gut gefallen, wobei mich aber doch der Part, der in der Vergangenheit spielt, noch ein kleines bisschen mehr fesseln konnte. Ich fand es sehr spannend und interessant zu lesen, was Victoria und Catherine alles erlebt haben. Zugleich war es auch unterhaltsam mitzuverfolgen, wie Franziska und ihre Großtante Ella die Vergangenheit immer mehr aufdeckten.

Die Autorin hat dabei einen sehr leichten und unkomplizierten Schreibstil, so dass sich das Buch sehr flüssig hat lesen lassen. Ich hatte sehr schöne unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch!

Veröffentlicht am 08.06.2018

Mord an der Algarve

Mord an der Algarve
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Die Journalistin Anabela reist für eine Weile zu ihren Eltern nach Portugal, da ihre Mutter sich den Arm gebrochen hat und ein bisschen Unterstützung gut gebrauchen kann. Anabela erhofft sich, trotzdem ...

Die Journalistin Anabela reist für eine Weile zu ihren Eltern nach Portugal, da ihre Mutter sich den Arm gebrochen hat und ein bisschen Unterstützung gut gebrauchen kann. Anabela erhofft sich, trotzdem auch ein bisschen Zeit für sich zu haben, in der Sonne liegen und sich erholen zu können. Doch dann wird ihre Neugier geweckt, als sie erfährt, dass in der letzten Zeit viele Menschen in dem kleinen Dorf gestorben sind. Zwar waren es zumeist alte Menschen, so dass niemand bisher einen Verdacht auf unnatürliche Todesfälle hatte, aber Bela kommt die Sache merkwürdig vor und ihr journalistischer Spürsinn ist geweckt. Sie möchte der Sache auf den Grund gehen.



Mein Leseeindruck:



Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen! Es war eine wunderbare Unterhaltung, eine lockere Urlaubslektüre und ein spannender Kriminalfall zugleich! Zwar ist es ein eher gemächlicher und ruhiger Krimi, dem es aber trotzdem nicht an Spannung fehlt. Ich habe jede Seite genossen, zumal auch eine ganz besondere Atmosphäre beim Lesen aufkam – fast ein bisschen wie im Portugal-Urlaub.

Ich mochte die Protagonistin Anabela auf Anhieb, aber auch andere Charaktere haben mich überzeugen können. Außerdem hat mir auch der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen; es hat einfach richtig Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen! Ich hoffe, es werden noch viele weitere Bücher mit Anabela Silver folgen!

Veröffentlicht am 28.05.2018

Die bittere Gabe

Die bittere Gabe
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Amerika in den 1930er Jahren: Lilly wächst eingesperrt auf einem Dachboden auf. Ihre Eltern verstecken sie vor der Außenwelt, da Lilly einen „Makel“ hat; sie leidet an Albinismus. Ihr wird eingeredet, ...

Amerika in den 1930er Jahren: Lilly wächst eingesperrt auf einem Dachboden auf. Ihre Eltern verstecken sie vor der Außenwelt, da Lilly einen „Makel“ hat; sie leidet an Albinismus. Ihr wird eingeredet, sie sei ein Monster. Als dann eines Tages ein Zirkus in den Ort kommt, verkauft Lillys Mutter das Mädchen an die dortige Freak-Show.

Mein Leseeindruck:

Dieses ist mein drittes Buch von Ellen Marie Wiseman, und wie zuvor auch schon die beiden Vorgänger, hat mir auch „Die bittere Gabe“ unglaublich gut gefallen! Die Autorin schafft es einfach immer wieder, faszinierende Geschichten zu erzählen mit Charakteren, die einzigartig sind und einfach authentisch wirken.


Es gibt in diesem Buch zwei Handlungsstränge und zwei weibliche Hauptprotagonistinnen: Lilly und Julia. Beide Handlungsstränge und beide Charaktere konnten mich überzeugen. Ich habe mich in Lillys und Julias Welt hineinfühlen und mit ihnen mitfühlen können.

Auch ist es einfach spannend zu verfolgen, wie beide Handlungsstränge immer mehr miteinander verwoben werden, auch wenn es anfangs gar keine Gemeinsamkeiten zu geben scheint.


Die Autorin hat es mit diesem Buch wieder geschafft, mir fesselnde Lesestunden zu schenken! Ich hoffe, sie wird noch viele weitere Bücher schreiben!

Veröffentlicht am 16.05.2018

Ein Landarzt zum Verlieben

Ein Landarzt zum Verlieben
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Die 28-jährige Luisa, genannt Isa, studiert Medizin. Da ihre Mutter sich beim Dachrinnenreinigen beide Arme gebrochen hat, unterbricht Isa ihr Studium und kehrt zurück nach Hause, um ihrer Mutter bei der ...

Die 28-jährige Luisa, genannt Isa, studiert Medizin. Da ihre Mutter sich beim Dachrinnenreinigen beide Arme gebrochen hat, unterbricht Isa ihr Studium und kehrt zurück nach Hause, um ihrer Mutter bei der Führung der Pension zu helfen. Nachmittags arbeitet Isa zudem beim Landarzt nebenan. Als dessen Neffen Aaron auftaucht, der ebenfalls Arzt ist und seinem Onkel in der Praxis helfen will, gerät Isas Gefühlsleben ziemlich durcheinander. Zusätzlich quartiert sich auch noch ein geheimnisvoller Gast in der Pension ein.



Mein Leseeindruck:



Endlich mal wieder ein richtig schönes Wohlfühlbuch mit einem großen Schuss Romantik! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich habe mich in Isa sehr gut hineinversetzen und mit ihr mitfühlen können. Isa ist eine sehr liebenswerte und etwas chaotische Person, die mir von Anfang an sympathisch war. Auch andere Charaktere konnten mich überzeugen.

Es ist viel Romantik in diesem Buch vorhanden, auch sehr viel Humor, packende Familiengeschichten und eine wunderbare Atmosphäre. Als ich die letzte Seite gelesen habe, habe ich mich einfach wohlgefühlt, auch wenn ich ein bisschen traurig war, das Buch nun beendet zu haben.

Große Leseempfehlung!