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Veröffentlicht am 15.09.2016

Was war das?

Cooper
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Der erste Satz: "An einem Samstagvormittag riefen eine Frau und ein Mann abwechselnd, beeilt euch, weil sie hofften, dadurch ihre beiden Töchter anzutreiben, dass sie endlich vorankämen und ihre Sachen ...

Der erste Satz: "An einem Samstagvormittag riefen eine Frau und ein Mann abwechselnd, beeilt euch, weil sie hofften, dadurch ihre beiden Töchter anzutreiben, dass sie endlich vorankämen und ihre Sachen zusammenpackten und die Reise losgehen könnte."

Worum geht es? Es geht um eine Familie, die einen Ausflug zu ihrem neuen Haus auf dem Land machen. Die Eltern wollen ihren zwei Töchtern unbedingt das neue Haus zeigen. Auf dem Weg dort hin geschieht etwas, das darauf hindeuten lässt, dass bald schon etwas schlimmes passieren wird. Am Ende überschlagen sich die Dinge und der Leser weiß gar nicht mehr, was nun vor sich geht.
Generell wird an vielen Stellen darauf aufmerksam gemacht, dass die Familie ein schreckliches Schicksal bevorsteht. Durch die "schwierige" Sprache des Autors versteht man aber nicht, was genau vorfällt und muss die Metaphern analysieren. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass ich hier eine Schullektüre lesen. Bei diesem Buch schadet es nicht, wenn man es mit mehreren Leuten liest, damit man sich darüber austauschen kann.

Das besondere an dem Buch ist, dass die wörtliche Rede hier nicht gekennzeichnet ist. Als Leser muss man an manchen Stellen genauer hingucken, um zu erkennen, was wörtliche Rede ist und was nicht. Gestört hat mich an dem Buch, dass oft mitten auf einer Seite die Perspektiven gewechselt werden und dass auch viele nebensächliche Dinge beschrieben werden.

Das Buch hat mich ratlos und verwirrt zurückgelassen. Ich dachte mir nach dem Lesen nur: "Was war das denn jetzt?". Die Geschichte kann man mit einem kurzen Wort beschreiben und zwar "komisch".

Fazit: Wer auf Schullektüren außerhalb der Schule steht, der ist bei diesem Buch richtig. Die Sprache ist weder poetisch und nachdenklich, sondern verwirrt eher und lenkt ab.

Anmerkung: Auch wenn ich bisher noch nie auf die Buchpreise eingegangen bin, muss ich das an dieser Stelle tun. Das Buch kostet stolze 17€, hat 140 Seiten und ist in 1,5 Stunden ausgelesen. Ich weiß nicht, wie solche Preise zustande kommen, aber dieses Buch ist definitiv überteuert!!

Veröffentlicht am 27.02.2025

Grenzwertige Reverse Haram Geschichte, die kritische Themen verherrlicht! (abgebrochen)

Very Bad Kings
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Worum geht es? Mable wird als Stipendiatin an der Kingston University angenommen. Für sie geht ein Traum in Erfüllung. An der Uni angekommen gerät sie direkt an die Kings. Jungs der reichen Elite, denen ...

Worum geht es? Mable wird als Stipendiatin an der Kingston University angenommen. Für sie geht ein Traum in Erfüllung. An der Uni angekommen gerät sie direkt an die Kings. Jungs der reichen Elite, denen die Uni gefühlt gehört und die nichts von der sogenannten "Mittelschicht" halten. Mable versucht erst gar nicht sich aus den Gefahren der Kings fernzuhalten, sondern gerät direkt immer ins Visier. Und das traurige ist, ihr gefällt es sogar noch! Sie lässt sich erniedrigen und schikanieren und ihr macht das nichts aus wie ein Objekt behandelt zu werden.

Die Charaktere waren für mich unnahbar, selbstverliebt und nicht von dieser Welt. Mable hat mich nur aufgeregt, sodass ich das Buch ab der Hälfte abbrechen musste! Ich bin kein Leser, der ein schlechtes Buch abbricht, jedoch hat es mir gar keinen Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich bin dadurch in eine Leseflaute gerutscht. Die Kings konnte ich namentlich gar nicht unterscheiden, ich fand sie alle furchtbar. Sie sind alle sexsüchtig, frauenverachtend und solche Narzissten!

Kritik: Mable hat für mich alle Werte ausgestrahlt, die ich weder akzeptieren noch tolerieren konnte. Sie hat sich billig und willig aufgeführt, wie eine Nymphomanin, die keinen Selbstwert kennt. Das Buch geht nur darum mit mehreren Kerlen gleichzeitig Sex zu haben. Die Geschichte ist flach, langweilig und ich kann gar nicht verstehen, wie so ein schlechtes Buch mit solchen schlechten Werten so gehyped sein kann. Zudem frage ich mich wie so eine Geschichte bereits auf 9 Bänder kommt. Ich muss dazu sagen, dass ich keine Abneigung gegenüber Dark Romance Büchern habe. Ich habe bisher schon viele gute gelesen! Bei Very Bad Kings wird, in meinen Augen, selbst eine Vergewaltigung romantisiert und ab da war es vorbei für mich.

Fazit: Ich bin froh, dass ich das Buch abgebrochen habe. Jede gelesene Minute davon war verschwendet!!

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