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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2018

Tolles Debüt

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
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Ein Wildpark im Westerwald. Im Bisongehege wird die Leiche eines Mannes aufgefunden. Die LKA-Ermittler Jan Grall und Rabea Wyler werden zu dem Fall hinzugezogen. Kurz darauf wird erneut eine Leiche aufgefunden 
Beide ...

Ein Wildpark im Westerwald. Im Bisongehege wird die Leiche eines Mannes aufgefunden. Die LKA-Ermittler Jan Grall und Rabea Wyler werden zu dem Fall hinzugezogen. Kurz darauf wird erneut eine Leiche aufgefunden 
Beide Leichen wurden fortlaufend alphabetisch gekennzeichnet. Als ein alphabetisiertes Hautstück an die Ermittler zugestellt wird und Jans Hotelzimmer mit einem z versehen wird, ist höchste Eile geboten. 

Das ist endlich wieder ein Krimi, der mir rundum gefallen hat. Von Beginn bis Ende spannend, so daß man kaum aufhören kann zu lesen. Die Ermittler sind äußerst sympathisch und für mich greifbar. Der Autor schafft es gekonnt, diese in diesem ersten Teil der Serie vorzustellen. Man kann sie sich gut vorstellen und bekommt dadurch einen Bezug zu ihnen. Da es auch der Handlung an nichts fehlt (Spannung, Beschreibung der Charaktere und Örtlichkeiten) ist dieses Buch ein Erlebnis!

Veröffentlicht am 28.06.2018

Gelungenes Finale

Das Jahrhundertversprechen (Jahrhundertsturm-Serie 3)
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Im Jahre 1921 steht die Familie von Briest vor dem finanziellen Ruin. Doch nicht nur damit gibt es Probleme. Louisa strebt eine Karriere als Filmstar an, während Max Rennfahrer werden will. Max hat einen ...

Im Jahre 1921 steht die Familie von Briest vor dem finanziellen Ruin. Doch nicht nur damit gibt es Probleme. Louisa strebt eine Karriere als Filmstar an, während Max Rennfahrer werden will. Max hat einen starken Konkurrenten: Sigurd von Cramm. Die Familie von Cramm ist ohnehin schon mit den von Briest verfeindet. Nun wird auch noch die politische Gesinnung Sigurds für sie zu einer großen Gefahr. 

Dies ist nun der Abschluss dieser Trilogie. Leider. Denn diese Serie hat mir richtig gut gefallen. Richard Dübell hat den Leser hier zusammen mit seinen Charakteren eine spannende Zeit der deutschen Geschichte erleben lassen. Diese hat er sehr gut recherchiert, so daß man noch einige Dinge dazulernen konnte. Die Charaktere sind gut durchdacht und für die Zeit stimmig. Dadurch, daß man sie nun schon über die Jahre verfolgt und ihr Schicksal miterlebt, hat man eine gewisse Zugehörigkeit zu ihnen entwickelt. Dies schafft der Autor auch hervorragend durch seinen genialen Stil, der den Leser mitten in das Leben der Familie von Briest entführt!

Veröffentlicht am 24.06.2018

Man braucht ein dickes Fell

SUICIDE FOREST
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Rezension

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Rezension

Man braucht ein dickes Fell

Suicide Forest
von Jeremy Bates

Bewertet mit 5 Sternen

Ethan, ein Englischlehrer, lebt mit seiner Freundin Mel in Japan und unterrichtet dort. Sie beschließen mit ein paar Freunden den Fuji zu besteigen. Aufgrund eines Wetterumschwunges können sie jedoch nicht sofort mit dem Aufstieg beginnen und schließen sich einem Paar an, daß die Nacht am Fuße des Berges verbringen wird und erst am nächsten Tag mit dem Aufstieg beginnen will. Doch der Wald am Fuße des Fujis ist als Selbstmordwald verrufen...

Dieses Buch lebt davon, daß es diesen Wald wirklich gibt und der Leser schon alleine dadurch einen ganz andere Sichtweise auf die Geschichte bekommt, als wenn dies eine reine Erfindung ist. Durch den Gedanken der Realität bekommt man schon allein eine Gänsehaut. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Die einen sind total sympathisch und man möchte ihnen helfen, die anderen - ja Pech für sie. Der Schreibstil ist wirklich gut, man liest das Buch leicht und flüssig weg und stockt an keiner Stelle. Die Spannung steigert sich im Laufe der Handlung immer mehr, bis es zum Schluß hin kaum noch auszuhalten ist. Über den Schluß möchte ich jetzt nichts schreiben, außer: sehr überraschend, da rechnet wohl niemand mit.

Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der ein dickes Fell hat, denn manche Szenen sind wirklich sehr extrem!

Veröffentlicht am 24.06.2018

Empfehlenswert

Flauschangriff
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Die kleine Cockerhündin Lady hat keinen schönen Start ins Leben. Geboren im Käfig eines Hundevermehrers wird sie getreten und hat von nun an ein schiefes Maul, aus dem ihre Zunge heraus hängt. Da sie so ...

Die kleine Cockerhündin Lady hat keinen schönen Start ins Leben. Geboren im Käfig eines Hundevermehrers wird sie getreten und hat von nun an ein schiefes Maul, aus dem ihre Zunge heraus hängt. Da sie so nicht verkauft werden kann, landet sie in einem Müllsack verpackt in der Mülltonne. Doch Glück im Unglück: die angehende Tierärztin Jennifer und ihre Freundin Christa finden sie dort. Jennifer nimmt sich Lady an. Jennifers Katze Minnie ist nicht ganz so begeistert vom neuen Familienmitglied. Alles läuft gut, bis ein granteliger Nachbar Lady entdeckt und dem Vermieter erzählt, daß Jennifer zwei statt des erlaubten einen Tieres hält. Lady muß ausziehen. Ein Glück, daß der Rockstar Manni gerade seinen Hund Plato aus der Tierarztpraxis abholt und sich in Lady verguckt. Sie darf bei ihm wohnen, bis Jennifer eine neue Wohnung gefunden hat. Doch es kommt, wie es kommen muß. Jennifer und Manni verlieben sich ineinander. Doch bis sie sich endlich wirklich näher kommen, müssen beide noch viele beschwerliche Hürden überwinden, denn es gibt in Mannis Leben viele Ungereimtheiten. Ist er wirklich der, für den er sich ausgibt?

"Flauschangriff" ist ein richtig schöner Roman, der alles beinhaltet, was man sich wünscht. Zum einen eine wunderschöne, zu Herzen gehende Tiergeschichte und zum anderen eine ebenso wunderschöne Liebesgeschichte. Dazu eine Prise Humor und ein toller Roman ist geschrieben. Der Roman ist aus der Sicht der kleinen Hündin Lady geschrieben und wunderbar flüssig und schön zu lesen. Die Ansichten von Plato, dem alleswissenden, älteren Hundes sind einfach herrlich, besonders wenn er Lady in sein Wissen einweiht. Die Hundelogik ist einfach klasse. Hier kann man an manchen Stellen wirklich herzhaft lachen. Ebenso witzig sind die kleinen spitzfindigen Bemerkungen von Minnie, der Katze. Doch werden hier auch unangenehme Themen angesprochen. So stammt Lady aus dem Zwinger eines skrupellosen Hundevermehrers, es werden die Zustände und Handlungen die dort herrschen, schonungslos beschrieben und nicht verherrlicht. Auch die Diskriminierung von "Kampfhunden" wird kurz anhand von Max, dem "Boxermischling" zur Sprache gebracht.

Das Cover zeigt zwar keinen Cockerspaniel, aber das macht nichts. Der kleine weiße Wuschel ist einfach niedlich. Und lieber eine falsche Rasse auf dem Cover, als ein Cover mit Hund und in dem ganzen Buch kommt kein einziger Hund vor.

Ich empfehle dieses Buch allen Tierfreunden!

Veröffentlicht am 24.06.2018

Gelungen

Der Nagel
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Hans Friedel und Dieter Kuhn erhalten im Jahr 1943 den Auftrag eine Geheimwaffe zu entwickeln. Diese soll im Krieg eine wichtige Rolle spielen. Doch dieser Auftrag bleibt nicht unbemerkt. Der britische ...

Hans Friedel und Dieter Kuhn erhalten im Jahr 1943 den Auftrag eine Geheimwaffe zu entwickeln. Diese soll im Krieg eine wichtige Rolle spielen. Doch dieser Auftrag bleibt nicht unbemerkt. Der britische Geheimdienst bekommt dies mit und versucht durch den Sohn eines schwedischen Gesandten in Berlin mehr zu erfahren. Doch dem Leiter des britischen Geheimdienstes geht es nicht nur um die Waffe, er hat auch persönliche Gründe gegen die Deutschen. Sie sind Schuld am Tod seiner Frau. Die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Hier liegt ein sehr spannender Thriller vor. Rainer Homburg hat eine gekonnte Art, seine Geschichte mit Fakten zu vermischen. So bekommt der Leser einen guten Einblick in die Zeit des Krieges. Man bekommt Einblick in die Entwicklung einer Geheimwaffe und die Arbeit des Geheimdienstes. Dies wird jedoch so vermittelt, daß man auch als Geschichtslaie gut klar kommt. Und nebenbei bekommt man noch Geschichtsunterricht, der sehr interessant ist. Und: das ist nun wirklich nicht selbstverständlich, trotz der Schwere des Themas liest sich das Buch wirklich gut und flüssig. Man sieht auch die Handlungsorte sehr gut vor sich, so detailreich und farbenfroh hat der Autor hier die Gegenden beschrieben. Fast, als wenn man vor dem TV sitzt.... Der Spannungsbogen wird hier kontinuierlich hoch gehalten.  Und dies ist bei einem so seitenmäßig gewaltigen Buch schon wirklich eine Kunst für sich.