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Veröffentlicht am 22.07.2018

Schöne Urlaubslektüre

Verrücktes Herz
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Schon das Cover lässt auf einen romantischen und leichten Roman hoffen und genau das bekommt man auch als Leser von „Verrücktes Herz“ von Liv Eiken.

Klappentext:
Vollzeitmutter Ava würde am liebsten für ...

Schon das Cover lässt auf einen romantischen und leichten Roman hoffen und genau das bekommt man auch als Leser von „Verrücktes Herz“ von Liv Eiken.

Klappentext:
Vollzeitmutter Ava würde am liebsten für immer auf eine Karibikinsel flüchten oder sich mit einer Rakete auf den Mond schießen. So einfach ist das jedoch leider nicht, wenn alle Erwartungen an einen gerichtet sind und man selber so schlecht nein sagen kann. Dass sie aber anstelle von der Karibik in der Klapse landet, hätte selbst sie nicht für möglich gehalten. Peinlich nicht nur vor den Nachbarn, sondern auch deswegen, weil ihr ausgerechnet jetzt die große Liebe über den Weg läuft …

Eine mitreißende Geschichte über vergessene Träume, die Kraft der Freundschaft und natürlich die Liebe.

Das Cover, auch mit den schönen und aufeinander abgestimmten Farben lädt direkt zum Träumen ein und man weiß direkt, dass man einen leichten und unterhaltsamen Roman erhält.
Der Schreibstil ist flüssig, locker und mit humorvollen Passagen. Es liest sich schnell und ist die perfekte Urlaubslektüre für „zwischendurch“. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Man kann der Handlung auch emotional folgen und es macht Spaß für ein paar Stunden in das Leben von Ava und ihrer Familie abzutauchen. Zudem sind es sehr sympathische Charaktere, von denen hier erzählt wird.
Sehr schöner Roman, der mich ein paar Stunden in die Welt von Ava hat eintauchen lassen und das, obwohl Liebesromane eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre sind, aber so für zwischendurch ist es der perfekte Roman und abschalten und träumen. Zudem handelt er nicht nur von einer Liebesgeschichte sondern hat noch mehr Inhalt aus dem Leben von Ava, ihrer Familie und Freunden.

Von mir gute 4 Sterne für diesen Roman von Liv Eiken.

Veröffentlicht am 29.06.2018

Spannender Thriller in der Arktis

Das Eis
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Das Cover hat direkt meine Aufmerksamkeit geweckt und ich finde es sehr gelungen. Auch der Klappentext des Buches von Laline Paull hat mich neugierig gemacht auf diesen Thriller.

Klappentext:
Die schmelzenden ...

Das Cover hat direkt meine Aufmerksamkeit geweckt und ich finde es sehr gelungen. Auch der Klappentext des Buches von Laline Paull hat mich neugierig gemacht auf diesen Thriller.

Klappentext:
Die schmelzenden Gletscher der Arktis geben eine Leiche frei. Der leblose Körper gehört Umweltaktivist Thomas Harding, der drei Jahre zuvor spurlos im Eis verschwand. Von der gemeinsamen Expedition kehrte damals nur ein Mann zurück: Hardings bester Freund. Ein elektrisierender Abenteuerroman über Freundschaft, Verrat und unseren Umgang mit der Natur.

Die Eisdecke in der Arktis schmilzt unaufhörlich. Raffgierige Unternehmen wittern ihre Chance und wetteifern um einen Platz im ewigen Eis. Als ein Kreuzfahrtschiff im arktischen Wasser eine Leiche entdeckt, ist schnell klar, um wen es sich handelt: Tom Harding, Polarforscher und einer der besten Kenner der Arktis, der drei Jahre zuvor nach einem Unfall im Eis verschwand. Der Letzte, der ihn lebend gesehen hat, ist sein bester Freund und Geschäftspartner Sean Cawson. Die Männer planten gemeinsam die Eröffnung einer exklusiven arktischen Lodge, die sich gleichzeitig dem Schutz des Nordmeers verpflichtete. Als die Untersuchungen zu Hardings Tod beginnen, wächst der Druck auf Cawson. Waren ihre Vorstellungen von Naturschutz und Profitgier letztlich doch zu verschieden?


Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung baut sich nach und nach auf. Die handelnden Personen konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen, sehr gut vorstellen. Vor allem die Handlungsorte in der Arktis, hatte ich beim Lesen klar vor Augen und konnte mich gut dorthin versetzen. Man hat bei den Kapiteln direkt erkannt, ob es gerade eine Passage aus der Vergangenheit ist, über die erzählt wird, oder ob wir uns in der Gegenwart der Erzählung befinden. Die Arktis ist sicherlich eine faszinierende Landschaft und das hat das Buch auch gut vermittelt. Das Ende hat mich dann völlig überrascht und ich hätte mit so einem Ausgang des Buches nicht gerechnet.

Von mir eine klare Leseempfehlung für diesen Thriller von Laline Paull und gute 4 Sterne.

Veröffentlicht am 28.06.2018

Schöne Liebesgeschichte

Der letzte Liebesbrief
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Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet und es passt auch gut zum Buch. Eigentlich ist es nicht mein bevorzugtes Genre, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch und ich war sehr ...

Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet und es passt auch gut zum Buch. Eigentlich ist es nicht mein bevorzugtes Genre, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch und ich war sehr gespannt darauf.

Klappentext:
Warum hat sie ihn versteckt?


Nell wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Tante endlich wieder glücklich zu sehen. Als sie bei ihrem Umzug einen versteckten Liebesbrief findet, der an Bernadette gerichtet ist, wittert sie ihre Chance. Voller Elan begibt sie sich auf eine verschlungene und geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit.
Dabei trifft sie auf einen attraktiven Fotografen, der einfach viel zu gut ist, um wahr zu sein.
Sam ist Mode-Fotograf, erfolgreich, berühmt und … er hat seine Muse verloren. Erst ein berührender Liebesbrief in den Ruinen eines alten Gebäudes und das Funkeln in den Augen einer ganz besonderen jungen Frau lassen ihn hoffen, dass seine Inspiration noch nicht ganz erloschen ist.
Doch je länger er Nell folgt, desto deutlicher wird, dass noch wesentlich mehr hinter ihrer Geschichte steckt, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Sind die beiden stark genug, um die Schatten ihrer Vergangenheit zu besiegen?
Eine herzergreifende Liebesgeschichte über alte Narben, wahre Schönheit und die Bedeutung von Familie.


Der Schreibstil passt sehr gut zu diesem Buch und es lässt sich flüssig lesen. Nach und nach kommt auch noch ein bisschen Spannung auf und die Autorin J. Vellguth schafft es damit, dass ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe, da ich wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht und endet. Die handelnden Personen konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen, ebenso wie von den Handlungsorten, ein klares Bild vor Augen. Es sind sehr sympathische Charaktere und man kann sich gut in die Personen hineinversetzen.

Für mich ein sehr schöner und emotionaler Roman und verdiente 4 Sterne dafür.

Veröffentlicht am 27.06.2018

Gutes Buch

Der Pflegefall
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Das Cover wirkt auf mich recht düster und auch geheimnisvoll. Den Klappentext des Buches fand ich interessant und war gespannt auf das Buch.

Klappentext:
Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. ...

Das Cover wirkt auf mich recht düster und auch geheimnisvoll. Den Klappentext des Buches fand ich interessant und war gespannt auf das Buch.

Klappentext:
Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte. Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu weden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben?


Der Schreibstil ist flüssig und auch die Spannung baut sich nach und nach auf, wie es bei einem guten Krimi sein soll. Das Buch wird aus der „Ich-Perspektive“ von Anna erzählt, aber dennoch konnte ich mir die handelnden Personen gut vorstellen und auch von den Handlungsorten hatte ich beim Lesen, dank der detaillierten Beschreibungen, ein klares Bild vor Augen, alles natürlich aus der Sicht von Anna. Die Charaktere des Buches sind sehr unterschiedlich und auch die Handlung ist nicht das, was man von einem „typischen“ Krimi erwartet. Aber genau das ist es, was das Buch lesenswert macht.

Mich hat das Buch gut unterhalten und ich vergebe 4 Sterne dafür.

Veröffentlicht am 27.06.2018

Tolles Porträt von Alma Schindler

Die Muse von Wien
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch die Schrift des Covers finde ich sehr passend dazu. Der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch gerne lesen würde.

Klappentext:
Muse, ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch die Schrift des Covers finde ich sehr passend dazu. Der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch gerne lesen würde.

Klappentext:
Muse, Künstlerin, Geliebte.

Klimt war ihre erste Liebe, für Gustav Mahler wird sie zur Muse – Alma Schindler wächst inmitten der Wiener Boheme auf, ist in den Salons der schillernden Metropole zu Hause, verfolgt den Aufstieg der Secession, inspiriert und verführt. Und sie ist Künstlerin, ihre Leidenschaft gehört dem Klavierspiel, vor allem der Komposition. Bis sie Gustav Mahler trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Gustav erwidert ihre Liebe, jedoch zu einem hohen Preis: Für ihn soll sie ihre Kunst aufgeben …

Die Geschichte einer der faszinierendsten Frauen im Wien der Jahrhundertwende.


Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Handlung des Buches hat mich direkt von der ersten Seite an begeistert und ich wollte unbedingt die ganze Geschichte um das Leben von Alma Schindler erfahren. Die handelnden Personen konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen von allen ein klares Bild vor Augen. Auch in die Handlungsorte und die damalige Zeit konnte ich mich, dank der detaillierten und bildhaften Beschreibung, gut hineinversetzen. Es ist eine gelungene Mischung aus historischen Roman und der Biografie von Alma Schindler, wenn auch in manchen Teilen etwas langatmig für meinen Geschmack. Man lernt Alma Schindler tatsächlich in zwei Rollen kennen, zum einen die Künstlerin Alma Schindler, aber später auch die Ehefrau und Mutter Alma Mahler – da sind doch große Unterschiede zu erkennen und sie hat sich stark verändert im Laufe ihres Lebens.

Mich hat das Buch gut unterhalten, einen Punkt Abzug gibt es von mir für die teils etwas langatmigen Passagen aber insgesamt ein gutes und lesenswertes Buch.