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Mahelia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Kurzweiliger Lesespaß

Zwanzig Männer sind genug
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Ich muss sagen, dass ich dieses Buch eigentlich nur gekauft habe, weil mich "Die Dispo-Queen" total überzeugt hatte.

Ehrlicherweise gestehe ich nun, dass mich dieses Buch enttäuscht hat. Die Geschichte ...

Ich muss sagen, dass ich dieses Buch eigentlich nur gekauft habe, weil mich "Die Dispo-Queen" total überzeugt hatte.

Ehrlicherweise gestehe ich nun, dass mich dieses Buch enttäuscht hat. Die Geschichte ist schwammig und vorhersehbar, die Protagonistin erfüllt zu viele Klischees und ich habe den witzigen Schreibstil der Autorin vermisst.
Es gab nur wenige Stellen, die mir ein Schmunzeln abringen konnten.
Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi und kommt nicht voran, es geht eigentlich nur darum, dass die Protagonistin ihre 20 Ex-Freunde aufsucht um herauszufinden, ob sich darunter die große Liebe verbirgt. Hier gibt es nun endlose Szenen in denen sie im Auto sitzt und besagte Männer "observiert".
Eher langweilig denn witzig.

Ab und zu ist ein Chicklet-Roman einfach der Unterhaltung halber super, dieser hier allerdings hat mich nicht überzeugt und noch weniger unterhalten.

Fazit:

Kein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Ein etwas schwächerer Ketchum

Versteckt
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Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gelesen und mich als Ketchum-Fan wirklich darauf gefreut.Jetzt muss ich nach dem lesen allerdings sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin.

Kurz zum Inhalt:
Gib ...

Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gelesen und mich als Ketchum-Fan wirklich darauf gefreut.Jetzt muss ich nach dem lesen allerdings sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin.

Kurz zum Inhalt:
Gib acht, wer dich findet!
Dead River ist kein Ort für junge Leute. Die Hitze und die Langeweile legen sich über sie und saugen das Leben aus ihnen heraus. Auf verzweifelter Suche nach einem Adrenalinkick streifen Dave und seine Freunde durch das Dorf. Ein verlassenes Haus wird schließlich zu ihrer Spielstätte. Doch Freunde können gefährlich sein. Und das Spiel wird blutiger als geplant ...

Meine Meinung:
In alter Ketchum-Manier sind die Sätze kurz und knackig, das Leseerlebnis dadurch super. Charaktere, Umgebung etc. werden super ausführlich beschrieben. Auch hier sind die 4 Hauptpersonen einwandfrei nachvollziehbar und alles andere als flach.Da das Buch allerdings doch recht dünn ist, hält sich Ketchum meiner Meinung nach diesmal allerdings zu sehr mit Details auf. So wirkt der Anfang klebrig, Spannung kommt kaum auf und man fragt sich als Leser, wann es endlich losgeht.Generell hat mir der Spannungsbogen gefehlt. Die Story plätschert dahin, der Showdown ist extrem kurz und in diesem Fall recht unglaubwürdig.Das kenne ich von Ketchum ganz anders.Werke wie Evil oder Amokjagd sind blutiger, spannender, straffer und von der Atmosphäre her dichter.Das Ende kommt zu abrupt.
Auch das saftige und sehr persönliche Nachwort konnten mich nicht dazu bewegen, mehr als 3 Sterne zu vergeben. Eigentlich super schade. Herr Ketchum? Ich habe Sie schon in "besserer Form" erlebt. :)

Fazit:
Ein Ketchum, den mal als Fan gelesen haben sollte - aber definitiv eines der schwächeren Werke.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Die Hipster sind los

Genau mein Beutelschema
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Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gelesen und möchte mich vorab vielmals dafür bedanken, dass ich teilnehmen durfte.

Meine Meinung:

Ich war zu Beginn wirklich angetan, das Buch lässt sich super ...

Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gelesen und möchte mich vorab vielmals dafür bedanken, dass ich teilnehmen durfte.

Meine Meinung:

Ich war zu Beginn wirklich angetan, das Buch lässt sich super lesen, man hat keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden.
Der Protagonist kommt teilweise dezent trottelig rüber, das macht ihn aber meiner Meinung nach richtig sympathisch. Die heutige Jugend ist stellenweise wirklich super dargestellt, gerade aus Sicht der "älteren Generation" (in diesem Fall der Ü30 Generation). Berlin als Schauplatz der Story ist gut gewählt, Berliner können sich sicher noch besser in die Geschichte hineinversetzen als alle übrigen Leser, trotzdem gelungen.
Ein Spannungsbogen ist kaum erkennbar, hier allerdings auch nicht notwendig, da es sich doch eher um eine humorvolle Erzählung handelt.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, alles andere als flach, jedoch nicht immer ganz nachvollziehbar in ihren Handlungen oder Gedanken.

An einigen Stellen habe ich schmunzeln müssen, an 2 oder 3 sogar herzhaft lachen, so etwas finde ich klasse. :)

Was mich zum Sternchenabzug bewogen hat ist einfach die Tatsache, dass die ganze Geschichte ab ca. der Mitte des Buches immer mehr an Fahrt verliert und nur noch so dahin plätschert. Die Aufklärung der mysteriösen Entführung diverser junger Menschen ist diffus und irgendwie trotz der Wende am Ende doch sehr unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Hier finde ich es schade, dass der Autor die Theater-Geschichte nicht weiter ausgebaut bzw. erläutert hat. Ich hatte das Gefühl, mitten drin sei Schluss und das Ende kam viel zu schnell - gab es hier Zeitdruck?

Fazit: Ein durchaus unterhaltsames, jedoch kurzweiliges Buch, das man liest und auch recht schnell wieder vergisst.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Klappentext verspricht mehr als er hält

Das Böse in uns
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Der 3. Band der Smoky Berrett Reihe (und auch der erste, den ich aus dieser Reihe gelesen habe - ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mitten in der Reihe eingestiegen bin, die anderen Teile aber ...

Der 3. Band der Smoky Berrett Reihe (und auch der erste, den ich aus dieser Reihe gelesen habe - ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mitten in der Reihe eingestiegen bin, die anderen Teile aber definitiv auch noch lesen werde) hat mich eigentlich überzeugt und ich bin gewillt auch die 2 vorangegangenen Bände zu lesen.
Der Schreibstil war in Ordnung, ich hatte absolut keine Probleme mit der Gegenwartsform.
Die Handlung hat einen guten Spannungsbogen, die Vergangenheit der Protagonistin wird hinreichend erklärt, so hatte ich keine Probleme, mich in das Buch bzw. die Handlung hineinzufinden.
Ich muss allerdings gestehen, dass der Klappentext mehr versprochen hat als das Buch tatsächlich zu bieten hatte und wenn ich ehrlich bin, hätte ich diesen Band auch nicht gelesen, hätte ich gewusst, dass es sich um einen Thriller handelt, dessen Grundgerüst auf einer Glaubensrichtung beruht.
So waren einige Teile meiner Meinung nach zu langatmig und gingen doch arg ins Detail, was die Kirchenbelange angeht.
Der Klappentext verspricht ein besonderes Miteinbeziehen des Lesers in die Geschichte und dies ist meiner Meinung nach nicht wirklich der Fall. Ich hatte nicht das Bedürfnis (Zitat) "Nach dem Beenden des Buches Fenster und Türen zu verriegeln.".
Die Story ist spannend aber meiner Meinung nach nichts besonderes. Da es der 3. Teil einer Serie ist, war dies für mich persönlich abzusehen. Ich werde den vorangegangenen Büchern eine Chance geben und schauen, ob diese meine Erwartungen eher erfüllen.
Insgesamt ein gutes Buch, welches man recht schnell weglesen kann. Allerdings meines Erachtens nichts Besonderes, das einem im Gedächtnis bleibt.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Leider zu vorhersehbar

Amokjagd
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Nach langer Zeit mal wieder ein Ketchum...
Ich muss leider sagen, dass ich von Amokjagd ein wenig enttäuscht war. Blutig wie jeder Ketchum kommt die Story dann doch sehr vorhersehbar rüber, ein Spannungsbogen ...

Nach langer Zeit mal wieder ein Ketchum...
Ich muss leider sagen, dass ich von Amokjagd ein wenig enttäuscht war. Blutig wie jeder Ketchum kommt die Story dann doch sehr vorhersehbar rüber, ein Spannungsbogen ist praktisch nicht vorhanden.
Als Ketchum-Fan ist dieses Werk wenig zufriedenstellend explizit im Vergleich zu "Evil".
Die Atmophäre ist recht dicht, die Charaktere allerdings merkwürdig flach, die Handlung eher langweilig denn fesselnd.
Kaum Schockmomente, dafür ein wenig Blut, ein bisschen Sex und eine einfallslose Autofahrt mit Entführung.
Ein Buch, welches man liest und schnell wieder vergisst.
Schade eigentlich....