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Veröffentlicht am 12.07.2018

Nette Geschichte für zwischendurch, konnte mich allerdings nicht so recht überzeugen

Hochzeit im Café am Meer
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Nach Regen und Sturm folgt endlich wieder Sonnenschein - ganz wie im Sprichwort so auch bei Demi und Cal. Mit vereinten Kräften haben beide wieder die Ferienanlage auf Hochglanz gebracht . Auch läuft das ...

Nach Regen und Sturm folgt endlich wieder Sonnenschein - ganz wie im Sprichwort so auch bei Demi und Cal. Mit vereinten Kräften haben beide wieder die Ferienanlage auf Hochglanz gebracht . Auch läuft das kleine Café wie am Schnürchen und in der Beziehung scheint es langsam bergauf zu gehen, beiden fällt es jedoch nicht leicht, das Vergangene hinter sich zu lassen.
Doch dafür bleibt wenig Zeit, denn es steht eine große Hochzeit ins Haus - doch bis das Ja-Wort gesprochen werden kann, sind noch einige Hürden zu nehmen...


Ich habe bisher noch keine Bücher der "am Meer"-Reihe gelesen und finde den Einstieg in das Buch nicht ganz so gelungen, da mir die Ereignisse der Vorgänger nur bruchstückhaft aus kleinen Rückblenden serviert werden. Nur nach und nach formt sich so das komplette Bild, um die Zusammenhänge zu verstehen.
Das Gros der Geschichte bildet aber die eher holprige Beziehung von Demi und Cal, die beide schwer an ihren Rucksäcken mit Ballast aus der Vergangenheit zu tragen haben. Das drückt die Stimmung nicht nur bei den beiden, sondern auch für mich als Leser. Auch die Vielfalt der Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, vermittelt mir eher das Bild einer Problembewältigung als einer Liebesgeschichte. Der Roman wirkt, als habe man hier viele Ideen unbedingt in eine einzige Geschichte regelrecht pressen müssen, um die Seiten zu füllen. Das wirkt sehr unruhig und nimmt der eigentlichen Handlung den Atem.
Die Hochzeitsvorbereitungen sind slapstickhaft geschildert, sorgen ab und an für einen Schmunzler und lockern die ganze Geschichte ein wenig auf.
Sehr gut gefallen hat mir die Schilderung des Cafés am Meer - ein wunderschöner Ort, um die Seele baumeln zu lassen und das Wellenglitzern zu genießen.
Alles in allem aber reicht das für mich nicht aus, um aus diesem Buch einen echten Gassenhauer zu machen. Ganz nett für zwischendurch, mehr aber leider nicht.

Veröffentlicht am 16.06.2018

Nachruf ? Liebesgeschichte ? - mich hat es leider nicht berührt

Eine Liebe, in Gedanken
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Kurz nach dem Tod der Mutter fragt sich ihre Tochter, ob ihre Mutter im Leben jemals wirklich glücklich gewesen ist und ob ihr Leben so verlaufen ist, wie sich ihre Mutter das vorgestellt hat. Sie ...


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Kurz nach dem Tod der Mutter fragt sich ihre Tochter, ob ihre Mutter im Leben jemals wirklich glücklich gewesen ist und ob ihr Leben so verlaufen ist, wie sich ihre Mutter das vorgestellt hat. Sie findet Briefe eines gewissen Edgar und taucht so in die 1960er Jahre in. Eine Reise in die Vergangenheit, die ihr offenbart, dass ihre Mutter immer auf der Suche nach der großen Liebe, nach Anerkennung und Freiheit gewesen ist. Doch hat sie all das tatsächlich gefunden ?

"Eine Liebe, in Gedanken" habe ich mir eigentlich als emotionale Reise in die Vergangenheit vorgestellt, die mich mit poetischen Worten verzaubert. Doch irgendwie springt der Funke während der ganze Geschichte nicht über und ich habe das Gefühl, dass die Erzählung zwischen Nachruf und melancholischer, teils schwermütiger Liebesgeschichte schwankt. Allerdingt bleiben mir die Protagonisten während des Lesens seltsam fremd. Die Erzählung wirkt für mich unnahbar, fast wie unter einer Glocke und ich stehe als Leser außen vor und muss mich immer sehr konzentrieren, um dem Gelesenen zu folgen. Die Sätze sind sehr verschachtelt, die Zeitsprünge manchmal nicht klar nachvollziehbar und so geht für mich nach und nach der Reiz des Romans verloren. Lediglich die Erzählungen der 1960er Jahre haben ein wenig mehr Schwung und wirken dadurch lebhafter als die Geschichte in der Gegenwart.
Schade eigentlich, denn die Geschichte mag für andere Leser sicherlich reizvoll und voller Magie sein - bei mir hat leider das Feuerwerk der Begeisterung leider nicht gezündet

Veröffentlicht am 06.06.2018

Sommerliche Kurzgeschichten - leider mit Manko

Sommerromantik
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An und für sich ist die Idee, drei sommerliche Kurzgeschichten zu einem romantischen Sammelband zusammenzufassen, gut angedacht. Doch leider habe ich feststellen müssen, dass ich Geschichte 1 bereits ...


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An und für sich ist die Idee, drei sommerliche Kurzgeschichten zu einem romantischen Sammelband zusammenzufassen, gut angedacht. Doch leider habe ich feststellen müssen, dass ich Geschichte 1 bereits vor 2 Jahren gelesen habe und es sich hierbei um eine Neuauflage des Buches handelt. Ärgerlich für mich, denn so war der Lesespaß getrübt - denn wer liest schon gerne eine Geschichte, die er bereits kennt ? Die Spannung fehlt und ich konnte die Seiten getrost umblättern.
Die beiden anderen Geschichten sind nach dem gleichen Muster gestrickt - einfach im Sprachstil, platte und müde Charaktere, es passiert recht wenig und mit der Romantik war es auch nicht allzu weit her. Schade, ich hatte mir ein Buch voller zauberhafter Momente, ein bisschen Glitzer und Sommerfeeling erhofft - für mich nur ein müder Versuch, ein bereits erschienen Buch erneut an die Leserschaft zu bringen und ich frage mich ernsthaft, ob das sein muss ?

Trotzdem geht an Dankeschön an den Verlag, der mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst

Sommerromantik

NetGalleyDE

Veröffentlicht am 24.05.2018

Knüpft leider nicht an den zauberhaften Vorgänger an

Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms
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Anouk hat nach einer herben Enttäuschung beschlossen, dass sie und die Liebe definitiv nicht zusammen passen. Ihr Herz schlägt für ihren kleine Antikladen, der etwas ganz besonderes ist , denn nicht jeder ...

Anouk hat nach einer herben Enttäuschung beschlossen, dass sie und die Liebe definitiv nicht zusammen passen. Ihr Herz schlägt für ihren kleine Antikladen, der etwas ganz besonderes ist , denn nicht jeder bekommt einfach so Zutritt zu ihren Schätzen. Als sie beider Suche nach ganz besonderen Glanzstücken ist, trifft sie auf Tristan und merkt, dass Paris nicht nur antike Schätzchen für sie bereit hält, sondern tatsächlich die Stadt der Liebe ist. Nur das man manchmal eben einen Umweg gehen muss, um ans Ziel zu kommen...




Das zauberhafte Cover hat mich dazu verführt, zu diesem Roman zu greifen und ich dachte, dass er an die glitzernden Momente des Vorgängers "Mein zauberhafter Buchladen an der Seine" anknüpfen kann. Leider verliert sich dieses Buch schnell in Oberflächlichkeiten, Szenen werden angerissen und hängen dann wie lose Fäden in der Geschichte herum und werden nicht fertig gesponnen, die Protagonistin ist in meinen Augen einfach nur noch naiv und so vergeht mir schnell der Lesespaß an diesem Buch. Lediglich Anouks Mutter setzt glitzernde Highlights und sorgt für Schmunzler und ein wenig Aufregung, das ist aber auch schon alles und mir leider viel zu wenig. Die Geschichte wirkt viel zu konstruiert, die Dialoge lassen mir ab und an die Haare zu Berge stehen und ich frage mich ernsthaft, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe. Manchmal ist der Traum vom Cover tatsächlich nur eine harte Bauchlandung in der Realität und ich bleibe enttäuscht zurück.

Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

Veröffentlicht am 29.04.2018

Die Geschichte verschwindet in Selbstzerfleischung und wirkt sehr konstruiert und unrealistisch

Ein halbes Jahr zum Glück
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Markie ist frische geschieden und beschließt, sich in einem weniger anschaulichen Vorort mit ihren Sohn zu verkriechen und die Wunden zu lecken. Doch sie hat die Rechnung eindeutig ohne das Zutun ihrer ...

Markie ist frische geschieden und beschließt, sich in einem weniger anschaulichen Vorort mit ihren Sohn zu verkriechen und die Wunden zu lecken. Doch sie hat die Rechnung eindeutig ohne das Zutun ihrer Nachbarin gemacht. Mrs. Saints weiß ihren Kopf durchzusetzen und eine Strategie zu entwickeln, damit Markie wieder aus ihrem Schneckenhaus kriecht und so wieder am Leben teilnimmt. Marie muss aber erkennen, dass ihre Nachbarin nicht ganz so Unrecht hat ....und dann braucht Mrs. Saint auf einmal Markies Hilfe...

Zugegeben, hier habe ich mich eindeutig vom Cover dazu verleiten lassen, das Buch zu lesen und habe auf einen Roman gehofft, der mir die Geschichte einer starken Frau erzählt, die auf der Suche nach sich selbst und einem neuen Lebensinhalt ist. Doch satt der erwarteten starken Frau habe ich hier ein Häufchen Elend vorgefunden, die sich lieber in Selbstzerfleischung zelebriert, anstatt die Chance auf einen Neustart zu nutzen.
Markie wirkt dadurch sehr nervig und ich habe schon nach wenigen Seiten immer wieder das Gefühl, dass ich mit ihr nicht warm werde und so ist es dann auch durch den ganzen Roman hinweg gewesen. Markies Art lässt mich einfach nur noch mit den Augen rollen und ab und an möchte ich ihr einfach nur den berühmten Tritt in den Hintern verpassen, damit sie endlich in die Puschen kommt und aus ihrer Lethargie erwacht.
Einzig Mrs. Saints ist ein Herzchen und ich habe sie, trotz ihrer resoluten Art, lieb gewonnen. Ihr Handeln ist zwar nicht immer für mich nachvollziehbar und lässt mich manchmal kritisch ihre Vorschläge betrachten, aber letztendlich zeigt sie auf, dass es nur darum geht, sie niemals selbst aufzugeben, egal wie dumm dir das Schicksal auch gerade über den Weg läuft.
Der Schluss hat mich leider auch nicht mir dem ganzen Roman versöhnen können - es wirkt, als hätte man viele Ideen unbedingt noch einbringen müssen, dadurch entsteht der Eindruck von Hast und es wirkt konstruiert.
Alles in allem ein Buch, da sich nicht unbedingt noch einmal lesen muss - schade, denn es steckt sehr viel Potential im Grundgedanken.

Herzlichen dank an den Verlag, der mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei über NetGalley zu Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.