Profilbild von KittyCatina

KittyCatina

Lesejury Star
offline

KittyCatina ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit KittyCatina über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2018

Langweilig

HerzBlut: Liebe macht Anders
0

Als Anders in ihre Klasse kommt, ist Sanne sofort fasziniert von dem Jungen, der so anders ist als alle anderen Jungs in ihrer Klasse. Schon bald kommen sich die beiden näher. Das passt allerdings Robert ...

Als Anders in ihre Klasse kommt, ist Sanne sofort fasziniert von dem Jungen, der so anders ist als alle anderen Jungs in ihrer Klasse. Schon bald kommen sich die beiden näher. Das passt allerdings Robert überhaupt nicht, denn der ist eifersüchtig und versucht, mehr über Anders herauszufinden. Allerdings muss er feststellen, dass es im Internet nichts über ihn zu finden gibt. Welches Geheimnis verbirgt Anders?

Als ich vor Jahren das erste Mal von diesem Buch gehört hatte, hörte sich die Geschichte für mich sehr interessant an und ich war gespannt, was es mit Anders auf sich hat. So habe ich mit einem spannenden Jugendthriller gerechnet, was sich allerdings leider nicht bewahrheitet hat. Vielmehr fand ich diesen Roman ziemlich langweilig.

Doch beginnen wir mit dem Schreibstil. Schon dieser konnte mich nicht wirklich ansprechen. Zwar ließ er sich im großen und ganzen recht einfach lesen, aber mir war er schon ein bisschen zu einfach und die Sprache zu umgangssprachlich. Gerade, dass in der Gegenwartsform geschrieben wurde, hat mich eher genervt. Dazu gibt es immer mal wieder Abschnitte, die aus der Sicht der verschiedenen Beteiligten erzählt werden, was ich eigentlich ganz gut fand, aber das Ganze dennoch nicht mehr retten konnte.

Auch die Geschichte war eher langweilig und obwohl die Autorin einige wichtige Themen, wie zum Beispiel Freundschaft, Familie aber auch Ausgrenzung, angesprochen hat, konnte mich die Handlung einfach nicht fesseln. Eigentlich ging es die ganze Zeit nur um das Gleiche, was dann aber nicht tiefer ging und es ist bis zum Ende nichts geschehen, was meine Aufmerksamkeit für längere Zeit hätte aufrecht erhalten können. So hat sich die Geschichte, trotz der wenigen Seiten, für mich einfach nur gezogen. Selbst das Ende, welches irgendwie schon vorhersehbar war, konnte mich nicht überzeugen.

Was die einzelnen Charaktere angeht, so konnten auch diese mich nicht für sich einnehmen. Da gab es einerseits die typischen Jugendlichen, die sich gegenseitig ärgern und von Freundschaft größtenteils gar nichts verstehen und andererseits die Erwachsenen, die in diesem Buch so gut wie gar nichts zu melden haben. Ein bisschen weniger Klischees und dafür ein paar herausstechende Persönlichkeiten hätten dem Ganzen sicherlich gut getan.

Leider kann ich zusammenfassend nur noch einmal sagen, dass ich dieses Buch nicht gut fand und es mich nicht in seinen Band ziehen konnte. Schade eigentlich, denn an sich klang der Klappentext wirklich interessant.

Veröffentlicht am 09.06.2018

Leider nicht der Hit

Angelfall - Am Ende der Welt
0

Penryn und Raffe sind wieder zusammen und auf der Suche nach einer Möglichkeit, Uriel und seine Gefolgschaft zu besiegen. Eine große Hilfe dabei könnte Penryns Schwester Paige darstellen, die scheinbar ...

Penryn und Raffe sind wieder zusammen und auf der Suche nach einer Möglichkeit, Uriel und seine Gefolgschaft zu besiegen. Eine große Hilfe dabei könnte Penryns Schwester Paige darstellen, die scheinbar eine Beziehung zu den Mutantenwesen, Skorpione genannt, aufbauen kann. Währenddessen zeigt sich immer mehr, dass die letzten Monate an niemandem spurlos vorbei gezogen sind. In Zeiten von Krieg und Gefahr weiß niemand mehr, wem er noch trauen kann.

Wie schon in den ersten beiden Bänden, konnte mich der Schreibstil hier wieder recht überzeugen. Er ist noch immer leicht lesbar und dennoch konnte er eine gewisse Bildhaftigkeit vermitteln.

Leider kann ich das von der Handlung aber so gar nicht behaupten. Diese war in Band drei nicht nur weiterhin total abstrus, sondern teilweise auch noch wahnsinnig langweilig und hat sich gezogen wie Kaugummi. Endlose Schlachten, viel Blut und lange Dialoge haben der Geschichte nicht gut getan. Im Gegenteil habe ich einige Seiten einfach nur quer gelesen und wusste am Ende dennoch, was geschehen ist. Es hätte also ziemlich viel weggelassen werden können. Außerdem hat mich die Entwicklung der Geschichte wahnsinnig gestört. Diese hatte weder Sinn, noch war sie in irgendeiner Weise packend oder spannend. Zwar wollte ich wissen, wie diese Reihe zu ende geht, doch das Ganze dazwischen hat mich einfach nicht mehr interessiert. Und dann noch das Ende. Wirklich? Mir fehlte hier das, was ich im vorherigen Verlauf zu viel fand. Man kann meiner Meinung nach, eine Trilogie nicht einfach mit einem dreiseitigen Epilog abschließen, der so gut wie nichts aussagt.

Dennoch haben mir die Charaktere auch hier wieder recht gut gefallen. Penryn ist und bleibt eine tolle Protagonistin mit Feuer im Hintern und auch ihre Mutter kann man nur lieben. Meine Meinung zu Paige hat sich allerdings bis zum Ende nicht geändert. Sie war einfach nur gruselig und gleichzeitig mitleiderregend. Raffe mochte ich zwar ganz gern, aber etwas Besonderes war er einfach nicht. Schade!

Eigentlich kann ich, trotz einiger guter Aspekte, nur sagen, dass mich dieser letzte Band enttäuscht hat. Während Band zwei mich wenigstens noch packen konnte, so war dies hier gar nicht mehr der Fall und damit kann die Bewertung auch nicht mehr annähernd gut ausfallen. Dennoch denke ich, dass es Fans geben wird, die auch diesen Band feiern werden.