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Veröffentlicht am 01.08.2018

War leider nicht so ganz mein Buch

Dating you, hating you - Hoffnungslos verliebt
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Klappentext: Als wäre das Leben als Schauspielagentin in Hollywood nicht schon stressig genug, muss Evie sich auch noch ausgerechnet in den attraktiven Carter verlieben. Denn nach einer heißen Nacht mit ...

Klappentext: Als wäre das Leben als Schauspielagentin in Hollywood nicht schon stressig genug, muss Evie sich auch noch ausgerechnet in den attraktiven Carter verlieben. Denn nach einer heißen Nacht mit ihm erfährt sie, dass ihre Firmen fusionieren sollen – was sie zu erbitterten Konkurrenten macht. Liebe wird somit umgehend vom Speiseplan gestrichen – jetzt helfen nur noch gezielte Sabotageakte. Evie hat nicht umsonst so lange für ihre Karriere geschuftet: Jetzt ist Krieg! Aber jeden Tag wird ihre Sehnsucht nach Carters heißen Küssen stärker.

Meine Meinung:

Der Schreibstil des Autorinnen-Duos ist leicht, locker und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass man einen recht guten Einblick in ihre Gedanken bekommt.

Bei Evie und Carter ist es quasi die Liebe auf den ersten Blick, bis sie beruflich plötzlich zu Konkurrenten werden. Hin- und hergerissen zwischen ihrem Beruf und ihren Gefühlen zueinander, erwartet den Leser eine unterhaltsame Lektüre mit jeder Menge Neckereien.

Allerdings muss ich sagen, dass es eine ganze Weile gedauert hat, bis ich überhaupt in der Geschichte angekommen bin. Auch zu den Charakteren konnte ich nur schwer Nähe aufbauen. Die Handlung war zwar durchaus unterhaltsam, stellenweise aber auch etwas zu sehr in die Länge gezogen. Zudem konnte ich mich in die Glamourwelt und die Arbeitswelt der Künstler nicht wirklich einfühlen und mich auch nicht in diese reinversetzen.

Das moderne Cover ist allerdings ein echter Eye-Catcher und hat mir zusammen mit dem tollen und sehr passenden Buchtitel unheimlich gut gefallen.

Fazit:

Eine lockere Liebesgeschichte in der Glamourwelt Hollywoods, die für jede Menge Unterhaltung sorgt. Ich hatte vielleicht doch etwas andere Erwartungen an das Buch und es hat auch nicht voll und ganz meinen Geschmack getroffen, dennoch fand ich die Geschichte insgesamt ganz nett. Von mir gibt es daher 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.07.2018

War leider überhaupt nicht mein Buch

Passwort zur Seele | Erotischer SM-Roman
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Klappentext: Zwei Frauen. Zwei Kolleginnen. Zwei Freundinnen. Melanie und Daniela. Melanie begibt sich zum ersten Mal in SM-Abenteuer und wird süchtig danach. Damit setzt sie ihre Ehe aufs Spiel. Kann ...

Klappentext: Zwei Frauen. Zwei Kolleginnen. Zwei Freundinnen. Melanie und Daniela. Melanie begibt sich zum ersten Mal in SM-Abenteuer und wird süchtig danach. Damit setzt sie ihre Ehe aufs Spiel. Kann das gutgehen? Und auch Danielas Sex-Leben wird durch einen Zufall durcheinandergebracht. Nichts ist mehr, wie es war. Anerzogene Tabus werden gebrochen, sexuelle Fetische endlich ausgelebt.
Über allem aber steht die Freundschaft der zwei Frauen.
Ein Roman übers Loslassen ... Zulassen ... sich fallen lassen ...
und das Ausbrechen aus dem Alltag.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und lässt sich soweit gut lesen. Erzählt wird die Geschichte aus gleich mehreren Perspektiven, die allerdings so undeutlich ineinander übergehen, dass man sie nicht immer auseinanderhalten oder dem jeweiligen Charakter sofort zuordnen konnte.

Laut Klappentext geht es dabei um die sexuellen Wünsche und Sehnsüchte von Melanie und Daniela, wobei eigentlich fast nur Melanie eine Rolle spielt. Daniela bekommt nur wenig Raum in der Handlung, die noch nicht mal wirklich erwähnenswert ist und auch irgendwie nicht so recht zum Rest passt.

Bei einem SM-Roman geht es natürlich bei der Erotik immer über das normale Maß hinaus und auch vulgäre Ausdrücke sind da nicht selten. Doch hier war mir das ganze dann teilweise doch zu heftig und hatte nichts anregendes mehr an sich. Würgen, fast Ersticken und urinieren geht für mich einfach garnicht. Auch wirkte die Geschichte auf mich zu gefühllos. Aber ich denke, das ist auch immer Ansichtssache.

Fazit:

„Passwort zur Seele“ ist ein doch ziemlich heftiger SM-Roman, der mir leider überhaupt nicht zugesagt hat. Für mich waren manche Praktiken einfach zu heftig, um sie noch als erotisch oder sinnlich zu empfinden. Ich habe da doch schon deutlich bessere SM-Romane gelesen. Von mir gibt es daher leider nur 2,5 bis knappe 3 Sterne.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Ein Abenteuer auf einem fremden Planeten

Undying – Das Vermächtnis
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Buchtitel: Undying – Das Vermächtnis
Autorinnen: Meagan Spooner und Amie Kaufman
Übersetzerin: Karin Will
Erschienen im S. Fischer Verlag

Inhalt:

Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ...

Buchtitel: Undying – Das Vermächtnis
Autorinnen: Meagan Spooner und Amie Kaufman
Übersetzerin: Karin Will
Erschienen im S. Fischer Verlag

Inhalt:

Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den Auftakt der neuen Jugendbuch-Reihe von Meagan Spooner und Amie Kaufman.
Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, wobei die einzelnen Kapitel immer nur einem von beiden vorbehalten ist. So kann man sich problemlos in ihre jeweilige Situation reinversetzen.

Amelia und Jules haben eigentlich nichts gemeinsam. Der schlaue Jules hat schon früh seinen Schulabschluss gemacht, ist in guten Verhältnissen aufgewachsen und interessiert sich für die Wissenschaft und Forschung. Amelia hatte es dagegen bisher nicht so leicht im Leben, dennoch ist sie mutig und entschlossen. Während Jules sich zum Ziel gesetzt hat, die Theorie seines Vaters zu überprüfen und dem ganzen auf den Grund zu gehen, hat Amelia sich aus Not den Plünderern angeschlossen.

Für sie beide beginnt ein Abenteuer voller Gefahren und unglaublicher Entdeckungen. Dabei gilt es Rätsel zu lösen und zu überleben. Die Geschichte erinnerte mich doch recht stark an Indiana Jones, nur eben auf einem anderen Planeten. Auch eine anbahnende Liebesgeschichte lässt sich in diesem Auftakt bereits erahnen.

Die Grundidee gefiel mir wirklich gut und auch die Umsetzung war durchaus gut. Nur zog sich die Handlung häufig etwas zäh dahin und hätte deutlich mehr Spannung vertragen können. So richtig fesseln konnte mich die Geschichte daher leider nicht.

Am Ende erwartet den Leser schließlich ein Cliffhanger, der durchaus neugierig auf die Fortsetzung macht.

Auch das wunderschöne Cover möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass in schönen Farben gehalten ist und perfekt zum Inhalt des Buches passt. Ein Eye-Catcher, der auch mir sofort ins Auge gefallen ist.

Fazit:

Eine interessante Grundidee, dennoch konnte mich die Umsetzung nur wenig begeistern und die Geschichte nicht so richtig mitreißen. Mir fehlte es dabei deutlich an Spannung und dem besonderen Etwas. Von mir gibt es daher leider nur 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.07.2018

War leider nicht so ganz meins

Stella - Hart und Zart | Erotischer Roman
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Klappentext: Stella ist eine selbstbewusste Frau, die die Männer mit Charme, Humor und Charisma um den Verstand bringt. Dabei ist es ihr wichtig, sowohl beim Sex als auch in der Beziehung die Führung zu ...

Klappentext: Stella ist eine selbstbewusste Frau, die die Männer mit Charme, Humor und Charisma um den Verstand bringt. Dabei ist es ihr wichtig, sowohl beim Sex als auch in der Beziehung die Führung zu übernehmen. Ihre natürliche Dominanz spielt sie auch gern bei erotischen Eskapaden mit anderen Frauen aus, besonders mit ihrer besten Freundin Anne.
Doch ihr neuer Partner schafft es, auch ihre sensible, gefühlvolle Seite herauszukitzeln. Wird sie ihn dominieren können oder dreht er den Spieß um?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und lässt sich soweit gut lesen, dennoch war der Erzählstil nicht so ganz meins. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht von Flynn, was mich anhand des Klappentextes doch etwas überrascht hat, da es darin um Stella und ihre Vorlieben geht.

Flynn konnte ich mir allerdings auch nicht so richtig vorstellen, da er nur unzureichend beschrieben wurde. Das Augenmerk lag stets aus seiner Sicht auf Stella. Während sie recht dominant war und gerne den Ton angab, war Flynn romantisch veranlagt. Doch können sie ihre Rollen auch tauschen? Zusammen waren sie manchmal aber auch extrem verspielt und vor allem sehr kitschig, was mir doch etwas zu viel des guten war.

Ihre Liebesgeschichte ging mir ebenfalls viel zu schnell voran, denn schon nach einem Treffen war es quasi Liebe und es wurde bereits ein gemeinsamen Leben geplant. Natürlich gab es auch jede Menge erotische Szenen, doch hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, als würde ich in rasantem Tempo da durchgejagt werden. Das ganze drumherum zog sich dann wiederum etwas zu sehr in die Länge. So musste ich das Buch dann doch immer wieder zur Seite legen.

Fazit:

„Stella – Hart und zart“ konnte mich leider nicht überzeugen. Schon allein der Erzählstil war einfach nicht so ganz meins und die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten war mir teilweise etwas zu kitschig. Von mir gibt es daher leider nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 19.07.2018

Kurzweilige Lektüre für zwischendurch

Verrücktes Herz
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Klappentext: Was tut eine Frau, wenn sie alles hat und ihr doch etwas fehlt? Augen zu und durch, entscheidet Ava. Als Dank dafür geht ihr Mann fremd, und ihre Kinder verwechseln sie mit einer Hotelangestellten. ...

Klappentext: Was tut eine Frau, wenn sie alles hat und ihr doch etwas fehlt? Augen zu und durch, entscheidet Ava. Als Dank dafür geht ihr Mann fremd, und ihre Kinder verwechseln sie mit einer Hotelangestellten. Was zu viel ist, ist zu viel. Ein Klinikaufenthalt hält allerhand Überraschungen für sie bereit. Echt ungünstig, dass ihr ausgerechnet jetzt die große Liebe über den Weg läuft, denn Lars soll doch nicht glauben, er hätte es mit einer Durchgeknallten zu tun. Kann sie ihren eigenen Gefühlen trauen? Und wie, verdammt nochmal, soll sie sich bloß entscheiden, wer und was das Richtige für sie ist? Passt die „neue“ Ava noch in ihr „altes“ Leben?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und lässt sich soweit gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass man einen recht guten Einblick in ihre Gedanken bekommt.

Ava fühlt sich nur noch müde und ausgelaugt. Vergeblich sucht sie nach Anerkennung in ihrer Familie, für die sie inzwischen eher als Angestellte fungiert. Erst als sie nach einem Nervenzusammenbruch in einer Klinik landet, blüht sie nach und nach wieder auf.

Obwohl es sich hierbei um eine tiefgründige und ernste Thematik handelt, konnte mich die Handlung nicht richtig mitnehmen. Auch zu Ava konnte ich nur bedingt Nähe aufbauen, was ich wirklich schade fand.

Die Zeit in der Klinik war allerdings recht unterhaltsam und die Patienten, mit denen sich Ava schließlich anfreundet, vielschichtig und interessant.

Auch eine kleine Liebesgeschichte erwartet den Leser hier, die mich aber nicht so ganz begeistern konnte. Das Ende war schließlich zufriedenstellend und passte zum gesamten Inhalt.

Fazit:

Eine kurzweilige Geschichte mit einer ernsten Thematik, die mich leider nicht richtig für sich einnehmen konnte. Ich hätte mir noch mehr Tiefgang und auch ein paar Seiten mehr gewünscht. Insgesamt war es aber doch ganz in Ordnung. Von mir gibt es 3 Sterne.