Platzhalter für Profilbild

sumchi95

Lesejury Star
offline

sumchi95 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sumchi95 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2018

Kriminalroman mit einigen Schwächen

Tanz der Tarantel
0



Inhalt: 
Als die junge Rosaria von einer Tarantel gebissen wird , ahnt sie nicht, dass gerade diese erschreckende Erfahrung ihr Leben verändern wird . Denn durch höchst mysteriöse und seltsame Umstände ...



Inhalt: 
Als die junge Rosaria von einer Tarantel gebissen wird , ahnt sie nicht, dass gerade diese erschreckende Erfahrung ihr Leben verändern wird . Denn durch höchst mysteriöse und seltsame Umstände , gerät sie in die rettenden Arme des Musikers Giann, der ihr das Leben retten . Und genau in diesen jungen Musiker wird sie sich verlieben, und ihn heiraten. 
Einige Jahre später , die junge und schöne Elena bringt sich allein und nur mit ihrem Sohn, in der italienische Provinz in Sicherheit. Doch auch hier ist sie vor neuem Unheil keines Falls sicher . 
Denn als sie eine SMS des jungen Nicola bekommt,vermag sie noch nicht zu glauben , was sie kurz darauf vorfinden wird. 
Am Treffpunkt , in einer alten Kapelle, liegt Nicola ermordet vor dem so vertrauten Altar. 
Doch was ist geschehen und wer schickte Elena die SMS, als Nicola längst ermordet in der Kapelle lag ? 
Schon bald gerät Elena selbst , in das Visier des Kommissars Cozzolli ! 
Für den eines festzustehen scheint , Elena ist Nicolas Mörder ...! 
Kann Elena ihre Unschuld beweisen oder ist sie wirklich eine Mörderin? 

Meinung: 
Das Buch beginnt zu Anfang recht verwirrend und undurchsichtig , weshalb ich einige Probleme hatte , einen Zugang zu der Story zu bekommen . Leider legte sich auch die anfängliche Skepsis der Erzählweise nicht, da ich bis zum Schluss mit ihr haderte und diese als sehr ansträngend und als wenig atmosphärisch empfand . 
Der Schreibstil der deutschen Autorin Kirsten Wulf ,ist an sich sehr flüssig und solide ausgearbeitet ,dennoch blieb bei mir die Spannung gänzlich aus und auch das Feeling eines italienischen Kriminalromans, wollte sich bei mir nicht einstellen . 
Der Spannungsaufbau , ist bis zum Ende des Buches kaum zu erkennen und entwickelt sich im Laufe der Geschichte kaum weiter , weshalb das Lesen und die Story deutlich zu zäh vorangehen . 
Obwohl dieses Buch keines Falls dick ist , fühlte es sich beim Lesen wie ein dicker Wälzer an, da der Aufbau und der Verlauf der Geschichte , alles andere als unterhaltsam ist . 
Sowohl die Story ,als auch die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, wirkte unfertig und zu ungenau ausgearbeitet . Gerne hätte ich mehr über einzelnen Protagonisten erfahren und hätte wäre gerne tiefer in die Emotionalität und in die charakterliche Weiterentwicklung eingedrungen . Leider fand ich auch zu den Hauptpersonen keinen richtigen und emotionalen Zugang, da mir diese über weite Strecken hinweg zu oberflächlich und klischeehaft beschrieben waren . 

Fazit: 
Ein Kriminalroman ,der das Feeling Italiens an manchen Stellen sehr gut auf den Leser transportieren kann , dennoch gewinnen im Laufe der Zeit , die langatmigen und verwirrenden Stellen überhand! 
Ein angenehmer, lockerer und flüssiger Schreibstil, Charaktere und eine Story , die mehr Tiefe hätten vertragen können . Und ein Spannungsaufbau, der eindeutig unter seinen Möglichkeiten bleibt . 
Mich konnte dieser so vielversprechende Kriminalroman nicht überzeugen , weshalb ich 2 von 5 Sternen vergebe 

Veröffentlicht am 02.08.2018

Die falsche Richtung

Die irgendwie richtige Richtung
0

Dieses Buch war eine wirkliche Enttäuschung . Allein des Themas wegen , habe ich mich wirklich sehr auf das Buch gefreut .
Ich habe ein poetisches , frisches , vielleicht sogar witziges Buch über die Selbstfindung ...

Dieses Buch war eine wirkliche Enttäuschung . Allein des Themas wegen , habe ich mich wirklich sehr auf das Buch gefreut .
Ich habe ein poetisches , frisches , vielleicht sogar witziges Buch über die Selbstfindung einer jungen Generation erwartet ...
Der Autor dieses Buches berichtet hier über sein Leben in Berlin , über die Selbstfindung , denn er weiß mit seinem Leben nicht so recht etwas anzufangen .
So wie es wohl vielen jungen Leuten heutzutage geht , wo hin soll ich , wohin wird mich das Leben führen ?!
Insgesamt sind es drei Pilgerreisen durch Spanien, auf dem berühmten Jakobsweg, nach Japan zu den Tempeln von Shikoku und schließlich in die Ukraine, der Pilgerort für viele tausend Juden , die der Autor in diesem Buch begeht !
Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und auf der Suche nach sich selbst , entflieht der junge Mann dem trostlosen Leben in Berlin und macht sich auf in die große weite Welt !
Diese Thematik hört sich ja schon mal ziemlich interessant an , wäre sie eigentlich auch . Denn die Idee die hinter diesem Buch steckt ist eigentlich super ausgedacht .
Junger Mann ( zugleich Autor dieses Buches ) sucht nach dem Sinn des Lebens , ich denke gerade diese
Tatsache ist schon mal sehr spannend denn gerade dieses Thema ist für die heutige Jugend und Zeit ein sehr großes Thema .
Doch der Autor schafft es einfach nicht den Leser in seinen Bann zu ziehen , häufig wird es einfach zu langatmig und zäh geschildert .
Auf den ersten 100 Seiten war ich wirklich kurz davor dieses Buch abzubrechen , denn der Autor schafft es den Leser mit endlosen Gedankengängen und Überlegungen über seine Familie zum Einschlafen zu bringen .
Über die eigentliche Thematik der Selbstfindung ging es für mich nie wirklich , mehr an der Oberfläche des Buches konnte man erkennen was der Autor einem mit diesem Buch sagen wollte ! Die Zeit am Anfang in der der Autor immer zu über sein tristes und unbefriedigendes Leben in Berlin berichtet ist ziemlich anstrengend und langweilig . Sobald er sich dann auf den Weg der Pilgerreise begibt , gewinnt das Buch neues Potenzial und wird sehr viel interessanter und stimmungsvoller . Dann kommt auch die klassische Atmosphäre des Pilgerns zum Ausdruck .
Kein besonders gutes Buch , mit vielen Höhen und Tiefen , dennoch kamen die Tiefen deutlich häufiger vor . Irgendwie nicht die richtige Richtung !

Veröffentlicht am 30.07.2018

Zu vorhersehbar und langatmig!

Ohne ein einziges Wort
0

Meine Meinung : 
Der Anfang dieser Geschichte war für mich wirklich sehr gelungen, leider folgte für mich, nach den ersten 50 Seiten die Enttäuschung. 
Wie sich die Protagonist des Buches verhält, ist ...

Meine Meinung : 
Der Anfang dieser Geschichte war für mich wirklich sehr gelungen, leider folgte für mich, nach den ersten 50 Seiten die Enttäuschung. 
Wie sich die Protagonist des Buches verhält, ist in vielerlei Hinsicht weder nachvollziehbar noch dem Lesefluss zuträglich. Lange Zeit fragt man sich als Leser, weshalb diese Frau, sich so sehr an diesen Mann klammert, jede andere Frau hätte diesen wohl gedanklich schon längst ziehen lassen. ... 
Leider fehlte in meinen Augen auch komplett die Spannung, wie auch ein Plot, der wirklich Überraschungen birgt, denn diese Handlung, ist leider sehr vorhersehbar. 

Mein Fazit : 
Für mich ist dieses Buch leider eine Enttäuschung und kein Lesetipp. 
Zwar ist der Schreibstil solide und leicht lesbar, doch die unzugängliche Protagonisten und der zu einfach gestrickte Plot, empfand ich als sehr enttäuschend . Von mir gibt es deshalb 2 Sterne .

Veröffentlicht am 23.07.2018

Leider kein Buch für mich

Tödliche Provence (Hannah Richter 2)
0

Meinung :
Anhand des wundervoll gestalteten Covers und des vielversprechenden Rückentextes, erhoffte ich mir einen spannenden, sommerlich atmosphärisch geschriebenen Spannungsroman, was ich bekam, entsprach ...

Meinung :
Anhand des wundervoll gestalteten Covers und des vielversprechenden Rückentextes, erhoffte ich mir einen spannenden, sommerlich atmosphärisch geschriebenen Spannungsroman, was ich bekam, entsprach nicht gänzlich diesen Erwartungen. Zunächst ist der Beginn des Buchs durchaus interessant, und auch so gewählt, dass man gerne weiterlesen möchte, doch leider entwickelt sich die Geschichte so zäh und wenig innovativ, dass der Spannungsbogen sich nach kurzer Zeit komplett verabschiedet. Zwar ist der Schreibstil der Autorin durchaus gelungen und recht solide, doch leider ist mir dies, für ein Buch, dieses Genres, zu wenig, weshalb ich es nach ca 100 Seiten, aus der Hand legte.

Fazit:
Ein solide geschriebenes Buch, mit zu wenig Spannung, welches mich nicht überzeugen konnte.