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Veröffentlicht am 04.06.2019

Leider enttäuscht

Dort, wo ich dich finde
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>> Die Firefly Lake Serie – das romantische Großereignis des Sommers

>> Die Firefly Lake Serie – das romantische Großereignis des Sommers << (Zitat aus dem Klappentext)

Dies ist der Auftakt der sogenannten Firefly Lake Reihe, wo die Journalistin Charlie, mit ihrer Schwester Mia und deren beiden Töchtern nach Firefly Lake zurückkommt, um deren Cottage zu verkaufen. Dort haben sie ihre ganze Kindheit und Jugend über glückliche Sommer verbracht. Auch ihre erste große Liebe hat Charlie dort erlebt.

Als sie 18 war, ist etwas vorgefallen, woraufhin die Familie nie wieder an diesen Ort zurückgekehrt ist.

Sean, Charlies große Liebe von damals, hat sich danach in eine neue Liebe gestürzt, die nicht funktionierte, die aber auch nicht ohne Folgen blieb. Ty ist inzwischen 15 Jahre alt.

Nun stehen die beiden sich, nach Jahren, wieder gegenüber und nicht nur alte Gefühle kommen hoch, sondern mit denen auch ziemlich viele Probleme…

Was habe ich erwartet?

Eine romantische Wohlfühlgeschichte, mit einem tollen Setting, ähnlich wie die Fernsehserie Chesapeake Shore.

Was habe ich bekommen?

Ein langweilige, vor allem in die Länge gezogene Geschichte, dessen Charaktere alle irgendwie negativ waren.

Man merkt, ich bin enttäuscht. Natürlich gab es das ein oder andere Kapitel, was ganz nett war und ich dann jedes Mal dachte, jetzt fängt die Geschichte an schön zu werden, aber im Großen und Ganzen muss ich leider sagen, habe ich viel mehr erwartet.

Mich haben vor allen die ewigen Ausschweifungen über die Anziehsachen der Personen genervt. Nicht nur, dass gesagt wurde, was die Person trägt oder gerade auszieht, sondern auch mit Farbe und Details. Völlig unnötig, für den Fortlauf der Geschichte und einfach viel zu häufig. Zum Zweiten diese extrem langen Kapitel, teilweise bis zu 30 min und länger. Zu guter Letzt ist mir aufgefallen, dass diese Story mir irgendwie eine negative Grundstimmung gemacht hat. Was daran lag, dass die Charaktere kaum etwas positiv gesehen haben. Immer gab es ein „Wenn und Aber“.

Nun bin ich froh, dass ich dieses Buch beendet habe, weil es leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat und wo ich manches Mal dachte, ich möchte es am liebsten abbrechen. Weil ich aber immer die Hoffnung hatte, dass es jetzt besser wird, bin ich dran geblieben. – Ohne Erfolg!

Eine Reihe, die ich nicht weiter verfolgen möchte… Leider! Somit kann ich dem o.g. Zitat aus dem Klappentext auch nicht zustimmen.

Veröffentlicht am 30.04.2019

Leider enttäuschend

Wir zwei ein Leben lang
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Anna McPartlin sagt über dieses Buch: >> Sie werden weinen, sie werden lieben, sie werden staunen und sie werden sich an dieses Buch erinnern.

Anna McPartlin sagt über dieses Buch: >> Sie werden weinen, sie werden lieben, sie werden staunen und sie werden sich an dieses Buch erinnern. <<

Nein, leider nicht!

Ich bin mit der Erwartung an die Geschichte gegangen, dass es sich hierbei um eine außergewöhnliche Lovestory handelt, wo der Leser mit den beiden mitfiebert. Zudem hat der Klappentext beschrieben, dass es um ein Notizbuch geht, welches Erin & Dominic zur Hochzeit bekommen haben. Darin sollen sie all das aufschreiben, was sie sich nicht zu sagen trauen und stets mit dem Satz enden, „Ich liebe dich, weil…“.

Ich gehe davon aus, dass es die falsche Erwartung war, die mich enttäuscht zurück gelassen hat. Auch konnte ich gar keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen, vor allem nicht zu Erin. Auch wenn die zwei einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben und sie dadurch in eine Depression gefallen ist, fand ich ihr Denken sehr anstrengend, fast nervig.

Ständig hatte ich das Gefühl, sie gehen einen Schritt vor und gleich 10 wieder zurück und dass verlieh mir, als Leser, so eine negative Grundeinstellung, woraus ich dann, auch bei netteren Szenen, gar nicht mehr raus kam.

Die Einträge im Notizbuch waren zwar bildlich sehr schön dargestellt, denn jeder hatte seine eigene Handschrift, aber es war nicht so, dass es unbedingt von beiden gewollt war. Eher haben sie um die Dinge, die sie schreiben wollten, immer drum rum geschrieben. In dem Zusammenhang fällt mir das Wort „Larifari“ ein, denn oft war es eben nur sinnloses Geschwafel.

Schnell kam Langeweile auf, sodass ich auch, auf den letzten Seiten, angefangen habe, quer zu lesen. Ich wollte die Geschichte einfach nur noch beenden.
Leider hat mich das versprochene Gefühl von Anna McPartlin nicht erreicht.

Fazit: Das Schönste an diesem Buch ist tatsächlich das Cover. Aber auch der gut klingende Klappentext hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Sorry, aber hierfür kann ich keine Leseempfehlung aussprechen.

Veröffentlicht am 10.03.2019

Langweilig und gar nicht lustig!

Muss es denn gleich für immer sein?
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>> Das witzigste Buch, das Kinsella je geschrieben hat

>> Das witzigste Buch, das Kinsella je geschrieben hat <<, sagt Jenny Colgan

Bisher habe ich erst ein Buch von der Autorin gelesen und das gefiel mir so mittelmäßig. Darüber war ich natürlich sehr überrascht, denn immer wieder höre ich, wie witzig sie schreibt. Das und dass Jenny Colgan dieses hier so sehr lustig fand, war der Grund, warum ich es unbedingt nochmal versuchen wollte.

Es geht um Silvie und Dan, die seit 10 Jahren ein Paar sind und seit einigen Jahren auch glücklich verheiratet sind. Inzwischen haben sie ein kleines Häuschen, beide einen tollen Job, der ihnen Spaß macht und das gemeinsame Glück wurde auch noch gekrönt, durch die Zwillingsgeburt ihrer Töchter.
Die Geschichte beginnt am 10. Jahrestag, den sie in einem Restaurant feiern. Nochmal lassen sie ihre gemeinsame, schöne Zeit Revue passieren und stellen dabei auch fest, dass sie sich inzwischen blind verstehen. Besser könnte es also gar nicht laufen, wenn…

…der Arzt, zu dem sie an diesen Tag noch müssen, weil sie die Krankenkasse wechseln wollen und die Neue einen Check-up verlangt, nicht prophezeien würde, dass sie vollkommen gesund sind und wahrscheinlich noch über weitere 60 Jahre mit einander verheiratet sein würden.

Dieses Bewusstsein sollte Beide eigentlich glücklich machen, doch viel eher sehen sie die Gefahr, dass das ganz schön langweilig werden könnte und so beschließen sie, sich immer gegenseitig zu überraschen, sodass ein Zustand von Langeweile erst gar nicht aufkommen kann.

Angekommen, bei dieser Stelle, hat der Leser bereits etwas über 100 Seiten gelesen. Wohlbemerkt, dass man das auch schon aus dem Klappentext entnehmen kann. Was gar nicht nicht weiter tragisch wäre, wenn es nicht so langweilig geschrieben wäre. Das, was ich erwartet habe, war eine sehr lustige Geschichte. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich aber kein einziges Mal lachen. Auf Nachfrage derjenigen, die das Buch bereits kennen, ob es noch besser werden wird und viele es verneinten, habe ich mich entschlossen das Buch hier abzubrechen. Ich tue das sehr ungern, aber mir fehlte die Aussicht auf Besserung und dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade.

Ich verstehe also gar nicht, wie dies das lustigste Buch von ihr sein soll? Für mich extrem langweilig, die ganze Zeit darüber zu lesen, wie schrecklich es ist, nun noch weitere 60 Jahre „glücklich“ verheiratet zu sein. Zudem konnte ich auch mit den Protagonisten nicht warm werden. Aufgrund der Situation, die mir schon unverständlich erschien, wurden sie mir immer unsympathischer. Typische Geste, beim Lesen – Augen verdrehen! Ich konnte es also nicht weiter lesen.
Da ich mir ein Buch immer in 6 Bewertungsabschnitte einteile, kann ich in diesem Fall das Buch nur zu 1/3 bewerten. Das waren bei mir leider nur 1,5 Sterne. (aufgerundet 2)

Fazit:
Das, worum es in dieser Geschichte geht, nämlich "Langeweile" in der Partnerschaft, ist auf mich übergesprungen. Langeweile beim Lesen!

Veröffentlicht am 28.10.2018

Leider enttäuscht!

All die schönen Tage
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Ein Schatzkästchen voll kostbarer Augenblicke

Liebesgeschichten rund um und in Hamburg verbinde ich mit Charlotte Lucas. Da ich ihre Geschichten liebe und diese Story sehr danach klang, konnte ich an ...

Ein Schatzkästchen voll kostbarer Augenblicke

Liebesgeschichten rund um und in Hamburg verbinde ich mit Charlotte Lucas. Da ich ihre Geschichten liebe und diese Story sehr danach klang, konnte ich an „All die schönen Tage“ von Julia Kaufhold nicht vorbei gehen.

Vor allem die Aufmachung dieses Buches fand ich großartig, zumal ich auch noch eine Bastelvorlage für die Schön-Tage-Box, die hier übrigens eine große Rolle spielt, gleich mitbekommen habe. Super schöne Idee!

Was habe ich mir nun, vor allem wegen dem Klappentext, von der Geschichte versprochen?

Stella und Max haben sich gleich zu Beginn des Gymnasiums kennen- und lieben gelernt. Als ihre Mutter ihr eines Tages eine Schön-Tage-Box schenkt, deren Inhalt 365 Karten mit täglichen Datum enthält, schreibt sie von da an all die schönen Dinge auf, die sie erlebt hat.

Doch Max enttäuscht Stella zutiefst, sodass sie nicht nur ihn verbannt, sondern gleich die Box mit.
Jahre später, inzwischen ist sie gerade geschieden, trifft sie nun wieder auf Max und obwohl sie ihn nie ganz vergessen hat, will sie weiterhin nichts von ihm wissen…

…bis sie durch Zufall wieder auf ihre Box stößt und sich erinnert.

Von der Autorin wusste ich noch aus einem Interview, dass sie vor allem Geschichten, wo Zwei Menschen, die scheinbar zusammen gehören, das Schicksal es aber nicht zulässt, ihr angetan haben und sie deswegen dieses Buch geschrieben hat.

Ich habe mir also eine Geschichte erhofft, wo man bangt und mitfiebert. Wo ich vielleicht auch mal lachen oder ein paar Tränchen vergießen kann und am Ende das Buch mit einem glücklichen Seufzer zuklappen werde.

Was habe ich aber bekommen?

Eine Geschichte, wo viel zu viel drum rum geredet wurde. Die Autorin geht so sehr ins Detail, dass es fast nervig wirkte, da all die Szenen die Geschichte leider überhaupt nicht voran gebracht haben. Ein unbedeutendes Mädchen im Schwimmbad, die einen Adidas Badeanzug trägt. Rückenschmerzen, die genauestens beschrieben werden, nur um ein paar Beispiele zu nennen, die dieses Buch schmücken. Der Schreibstil ist zwar leicht und flüssig, wirkt aber auch gleichzeitig fast ein bisschen laienhaft. Ab der Hälfte ca., als die Geschichte immer noch nicht da angekommen war, die man sich erhofft hat, habe ich begonnen, die unwichtigen Szenen zu überlesen und leider muss ich sagen, dass ich auch damit nicht das Gefühl hatte, ich hätte etwas von der eigentlichen Story verpasst. Ab kurz über der Hälfte dachte ich dann tatsächlich, jetzt geht es los, was jedoch auch nur ein kurzes Aufflackern war.


Fazit:

Leider hat mich diese Geschichte enttäuscht. Dass die zwei immer wieder nicht zueinander gefunden haben, lag wohl nicht an den Umständen, sondern vielmehr an den sehr ausholenden Beschreibungen der Autorin, denn das kostet auch Zeit. Und nicht nur das, man bekommt dadurch auch einfach keinen Zugang zu den Protagonisten, warum die Zwei sich so sehr mögen. Dieses Gefühl fehlte mir gänzlich.

Schade, denn ich finde die Idee der Geschichte eigentlich richtig toll, leider wurde sie aber nicht gut umgesetzt.

Veröffentlicht am 21.08.2018

Namen über Namen

Fiona: Den Toten verpflichtet
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Ich bin ein großer Fan von Thriller, bzw. Krimiserien, wo die Fälle in sich abgeschlossen sind und der Ermittler mitwächst.

Da ich lange keine Reihe mehr verfolge, habe ich mich sehr gefreut, als gleich ...

Ich bin ein großer Fan von Thriller, bzw. Krimiserien, wo die Fälle in sich abgeschlossen sind und der Ermittler mitwächst.

Da ich lange keine Reihe mehr verfolge, habe ich mich sehr gefreut, als gleich der erste, sowie der zweite Teil dieser neuen Reihe bei mir eingezogen sind.

In dieser Geschichte geht es um eine Drogenhure, die in einer heruntergekommenen Wohnung tot aufgefunden wird. Neben ihr die Leiche ihrer kleinen Tochter, aufs Übelste zugrichtet.

Bei den beiden Toten findet die Polizei zudem noch eine Kreditkarte, dessen Besitzer allerdings schon vor Monaten bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

Die junge Polizistin Fiona stößt mehr zufällig zu diesem Fall und von Anfang an lässt sie diese Geschichte nicht mehr los. Bereit den Fall zu lösen, auf Biegen und Brechen, ohne Rücksicht auf Verluste, am Rande der Legalität, denn Fiona ist anders. Anders als die anderen Polizisten, anders als die meisten Menschen, denn auch sie hat ihr Päckchen zu tragen.

Wenn man sich den Inhalt betrachtet, klingt es nach einer spannenden Geschichte, doch meine Erwartung hat sich leider nicht erfüllt.

Der Autor hat in seiner Geschichte so viele Personen mitwirken lassen, deren Namen nicht nur ähnlich waren (Braydon, Brian, Bryony), sodass es meinen Lesefluss erheblich gestört hat, sondern teilweise auch unwichtig. Da hat auch die Sekretärin von irgendwelchen Geschäftsleuten einen vollständigen Namen erhalten, um nur mal einen Fall zu nennen. Besonders verwirrt war ich dann, als die Partnerin von Fiona, eine sogenannte Jane Alexander, mal mit ganzen Namen erwähnt wurde, mal nur mit Vornamen und einmal auch nur mit dem Nachnamen, dass ich dann überlegen musste, wer war jetzt nochmal Alexander?

Der Einstieg der Geschichte lag für mich im mittelmäßigen Bereich, ebenso das Ende, aber dazwischen hatte ich meine Schwierigkeiten mich voll und ganz auf die Geschichte zu konzentrieren. Die ganzen Namen trugen ihren Teil dazu bei. Aber auch Fiona hat mich als Charakter nicht wirklich angesprochen. Konnte ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen, auch mit dem Wissen, dass in ihrer Vergangenheit etwas passiert sein musste.

Nun überlege ich, wann ich zum zweiten Teil der Fiona Reihe greife, obwohl er besser sein soll als dieser hier, so wie ich gehört habe, aber eins steht fest, … ich brauche davon jetzt erstmal eine Auszeit.