Das Cover ist mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch. Es ist mir viel zu kitschig und sorgt dafür, dass ich es in der Buchhandlung vermutlich nicht einmal in die Hand genommen hätte. Ich hätte es passender ...
Das Cover ist mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch. Es ist mir viel zu kitschig und sorgt dafür, dass ich es in der Buchhandlung vermutlich nicht einmal in die Hand genommen hätte. Ich hätte es passender gefunden, wenn man die Polaroids einfach weggelassen hätten und das Cover lediglich eine Holzoptik gehabt hätte.
Die Story ist aber hervorragend: Avery braucht nach einer schwierigen Scheidung einen ruhigen Ort für sich und ihre autistische Tochter Hailey. Niemals hätte sie jedoch damit gerechnet, wie groß die Einmischung der Menschen in dem kleinen Ort in ihr eigenes Leben ist. Sie bekommt innerhalb von wenigen Tagen einen neuen Job, eine Betreuung für Hailey und einen neuen Mann. Doch ist sie überhaupt schon bereit für eine neue Liebe mit dem attraktiven Tierarzt Cade O'Grady?
Ich habe mich schon auf den ersten Seiten in Cade verliebt. Man merkt von Anfang an, dass er ein guter Kerl ist, der für die Menschen und die Tiere, die er liebt, sein ganzes Herz gibt. Auch Avery ist eine tolle Hauptperson, sie ist eine starke Persönlichkeit, die es schafft, ihre furchtbare Ehe hinter sich zu lassen und sich liebevoll um ihre Tochter kümmert. Die Geschichte ist an sich nicht neu, die liebevolle Umsetzung und der leichte Schreibstil machen sie aber dennoch zu etwas Besonderem. Man fühlt sich in Redwood sofort heimisch und verliebt sich mit jeder Zeile mehr in deren Bewohner.
Brittainy Cherry schafft es einfach immer wieder, mich mit ihren Büchern zu berühren und dieses macht das keine Ausnahme.
Lucy ist ein Freigeist, die das Leben in vollen Zügen genießt und ein riesiges ...
Brittainy Cherry schafft es einfach immer wieder, mich mit ihren Büchern zu berühren und dieses macht das keine Ausnahme.
Lucy ist ein Freigeist, die das Leben in vollen Zügen genießt und ein riesiges Herz hat. Graham hingegen fühlt gar nichts. Dies ändert sich erst, als seine Tochter geboren wird und ihn seine Frau mit dem Baby alleine lässt. Graham ist mit dieser Rolle total überfordert und bittet mit großem Widerwillen seine Schwägerin Lucy um Hilfe. Diese überlegt nicht lange und kümmert sich gerne um die kleine Talon. Nach und nach kommen sich dann auch die beiden näher, doch diese Liebe ist zum Scheitern verurteilt...
Das Cover ist das Einzige, das mir an dem Buch nicht gefällt. Es passt nicht zu anderen, die ausschließlich ein Männerporträt zeigten, nicht einen Mann mit nacktem Oberkörper. Zudem passt dieser Mann überhaupt nicht zu Graham, wie er im Buch geschildert wird.
Das Buch ist der Abschluss der Romance-Elements-Reihe, deren Teile inhaltlich nicht zusammenhängen, aber sich thematisch jeweils auf ein Element fokussieren. Ich habe auch schon die anderen Teile verschlungen und mich natürlich riesig auf den letzten Teil gefreut. Die Vorfreude auf dieses Buch hat sich definitiv mehr als gelohnt. Die Geschichte hat mich ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Lucy schafft es sofort, dass man sie ins Herz schließt und sich wünscht, dass sie glücklich wird. Auch bei Graham hatte ich dieses Gefühl, auch wenn er sich manchmal wie ein absolutes Arschloch verhält. Er ist aber nicht der typische Badboy, sondern ein Mann, der als Kind niemals wirkliche Liebe erfahren hat und diese aus diesem Grund aus seinem Leben verbannt hat. Seine Tochter allerdings liebt er mit jeder Faser seines Seins und spätestens damit schafft er es in mein Herz. Jane bzw. Lyric habe ich leidenschaftlich verabscheut. Wie kann man ein Baby, das jeden Tag um sein Leben kämpft, verlassen und selbst dann nicht zurückkommt, wenn es der Kleinen besser geht?
Die Autorin schafft es durch den einfühlsamen Schreibstil wirklich, dass man jede Handlung der Personen mit Emotionen begleitet. Ich habe schon lange bei einem Buch nicht mehr so geweint, so gelacht und so leidenschaftlich mitgefiebert.
Es ist ein unglaubliches Buch, das es schafft, dass man sich mit jeder Seite immer mehr in die Figuren und ihre Geschichte verliebt. Man leidet, man liebt und vor allem fühlt man unglaublich mit, sodass das Buch einer emotionalen Achterbahnfahrt gleicht, an der man aber mit Freuden teilnimmt.
Das Cover gefällt mir eigentlich sehr gut. Es ist so bunt, wie man das von den anderen Romanen Petra Hülsmanns kennt. Doch genau darin liegt auch die Krux, denn ich hätte mir ein Cover gewünscht, das ebenso ...
Das Cover gefällt mir eigentlich sehr gut. Es ist so bunt, wie man das von den anderen Romanen Petra Hülsmanns kennt. Doch genau darin liegt auch die Krux, denn ich hätte mir ein Cover gewünscht, das ebenso wie die vorherigen Bücher gestreift ist. Das hätte sich im Regal einfach noch besser gemacht.
Die Story hingegen konnte mich komplett überzeugen: Annika ist Lehrerin für Geografie und Musik am Goethe-Gymnasium. Hier ist sie ziemlich zufrieden. die Kollegen sind nett, die Schüler auch und der Job bietet keine großen Herausforderungen. Dies ändert sich, als sie zwangsversetzt wird. Ausgerechnet an die gefürchtete Astrid-Lindren-Schule im Brennpunkt-Viertel Ellerbrook. Hier regieren Vernachlässigung, Gewalt und Drogen. Annika ist ganz und gar nicht angetan davon, sich nun mit schwierigen Schülern herumzuschlagen und ihr angenehmes Leben am Goethe-Gymnasium aufzugeben. Sie nimmt sich vor, möglichst schnell wieder an ihre alte Schule zurückzukehren und ruft dafür die Musical-AG ins Leben. Wider Erwarten melden sich viele Schüler, um das Musical ins Leben zu rufen und Annika braucht jemanden, der ihr bei der Inszenierung helfen kann. Die Wahl fällt auf Tristan, einen Theaterregisseur und Annikas Schwarm aus Schulzeiten....
Zu Beginn des Romans fand ich Annika als Charakter ein bisschen schwierig. Ich kann nicht sagen, dass ich sie gar nicht mochte, aber sie war einfach so ein Mitläufertyp: Bloß nicht auffallen, bloß nicht anders sein, bloß nicht mehr machen als erforderlich. Ganz frei kann ich mich von diesen Eigenschaften wohl auch nicht machen, aber von Protagonisten erwartet man ja immer etwas mehr. Man merkt ihre Veränderung aber schon, als sie neu an die ALS kommt. Sie beginnt sehr schnell sich für ihre Schüler einzusetzten und nimmt deren Sorgen und Probleme auch in ihre Freizeit mit. Diese Entwicklung geht aber ein einem Maße vonsatten, dass es immernoch glaubwürdig erscheint. Die Schüler fordern einfach eine ganz andere Aufmerksamkeit als an ihrer alten Schule. Diese waren ein besonderes Highlight in dem Buch. Ich habe sie direkt ins Herz geschlossen und man konnte gar nicht anders als sie gern zu haben. Dabei ist es egal, ob Heaven-Tanita, Meikel, Jo, Maryam oder Hamed. Sie alle sind unglaublich gut beschrieben, dass man sich schnell so fühlt, als würde man sie wirklich kennen ("Weißt du, was ich mein?" - Das wird wohl einer meiner Lieblingssätze bleiben).
Mein absoluter Liebling ist aber von Anfang an Sebastian. Er ist derjenige, der Anni auch unangenehme Wahrheiten sagt, ohne aber sie verletzten zu wollen. Er versucht einfach nur das Beste aus ihr herauszuholen, weil er überzeugt ist, dass sie mehr ist und mehr kann, als sie zu zeigen vermag. Schon deswegen kam für mich überhaupt nicht in Frage, Tristan als potentiellen Freund für Anni zu sehen. Der fühlt sich einfach nur geschmeichelt von ihrer Schwärmerei, sieht sie aber gar nicht, wie sie wirklich ist. Dazu trägt natürlich auch Anni selbst bei, indem sie aus Angst abgelehnt und als Nerd bezeichnet zu werden, ihre Hobbys und Leidenschaften versteckt. Dies ist eine Verhaltensweise mit der ich mich gut identifizieren kann. Wenn man sich nicht anpasst, wird man in der Schule häufig belächelt, ausgegrenzt oder Schlimmeres (Heute ist mir das allerdings relativ egal. Ich würde mich selbst als Nerd bezeichnen und finde das eher positiv, schließlich stehe ich dazu, dass ich Harry Potter, Taylor Swift und Fußball liebe). Sebastian nimmt aber hin, dass Anni gerne klassische Musik und Popsongs auf ihrem Klavier spielt und mag sie deswegen vielleicht sogar noch mehr. Sie kann ihm gegenüber absolut ehrlich sein und das macht ihn zum absoluten Traumtypen.
Die hervorragenden Charaktere werden auch durch den leichten, flüssigen Schreibstil zum Leben erweckt. Man ist sofort in das Buch eingetaucht und wollte es auch gar nicht mehr verlassen, sodass selbst eine vierstündige Zugfahrt kurzweilig erscheint.
Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es ist natürlich kein Buch, das literarisch hoch anspruchsvoll ist, das habe ich aber auch gar nicht erwartet und das will ich gar nicht. Trotzdem ist das Buch kein seichter Roman, sondern behandelt durchaus schwierige Themen, wie Gewalt und Vernachlässigung. Auch dass es kein vollständiges Happy End gibt, unterstreicht die Problematiken der Gesellschaft ohne einen moralischen Zeigefinger zu erheben. Also ein sehr gelungenes Buch, das ich definitiv weiterempfehlen werde.
Das Cover gefällt mir wirklich gut, weil es den Vibe des Buches einfach perfekt einfängt. Die Farben in dem hellen Rosa und Pfirsich geben einen guten Eindruck, wie sich das gesamte Buch anfühlt und die ...
Das Cover gefällt mir wirklich gut, weil es den Vibe des Buches einfach perfekt einfängt. Die Farben in dem hellen Rosa und Pfirsich geben einen guten Eindruck, wie sich das gesamte Buch anfühlt und die Darstellung von Aiden und Lucie entspricht schon sehr meiner Vorstellung von ihnen.
Die Story fand ich ebenfalls reizvoll: Aiden Valentine, der Host der Late-Night Radiosendung Heartstrings, hat den Glauben an die Liebe verloren. Dabei hilft es nicht, dass er jede Nacht Menschen bei belanglosen Liebesproblemen helfen muss. Doch dann meldet sich eines Abends die 12-jährige Maya, die um Dating Tipps für ihre Mutter bittet. Doch Lucie überrascht sie dabei und geht selbst ans Telefon. Spontan schüttet sie Aiden ihr Herz aus und erzählt, dass sie endlich wieder Magie in einer Beziehung fühlen möchte. Als das Gespräch viral geht, sieht die Besitzerin des Radiosenders eine Chance, um die stagnierenden Hörerzahlen zu erhöhen und lädt Lucie in Aidens Sendung ein. Zusammen sollen die beiden jemanden suchen, der die Magie in ihr Leben zurückbringen kann. Doch je mehr Zeit sie in der engen Kabine verbringen, desto näher kommen sich die beiden und Lucie fragt sich, ob die Liebe nicht näher ist, als er erwartet.
Ich habe schon sehr viel Positives über das Buch gehört und wollte das Buch deswegen unbedingt selbst lesen. Ich hatte allerdings wahrscheinlich gerade deswegen ein bisschen zu hohe Erwartungshaltung und habe meine Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Das liegt auch an dem Schreibstil. Ich musste mich wirklich daran gewöhnen, wie das Buch geschrieben ist. Das bedeutet nicht, dass ich ihn nicht mochte, aber er ist ungewohnt und wirkt zu Beginn manchmal ein wenig holprig. Nachdem ich aber ein besseres Gefühl für die Geschichte bekommen habe, konnte ich das Buch wirklich gut durchlesen.
Die Charaktere habe ich hingegen ziemlich schnell in mein Herz geschlossen. Es wird ziemlich schnell deutlich, dass Aiden ein guter Kerl ist, auch wenn er sich selbst was anderes einredet. Ich habe es geliebt zu sehen, wie aufmerksam er Lucie, aber auch ihrer Familie gegenüber ist. Ich konnte sehr gut verstehen, dass er damit auch ihr Herz gewinnen konnte. Ich fand zwar nicht immer gut, dass er seine Gefühle und Emotionen schwer in Worte fassen konnte, was für einen Radiomoderator, der eine Show zum Thema Liebe moderiert, doch ein wenig ungewöhnlich ist, aber ich konnte seine Gründe dennoch nachvollziehen und war froh, dass er versucht hat, besser darin zu werden. Lucies rundum positive Art hat es mir da etwas leichter gemacht, sie ins Herz zu schließen. Sie ist einfach ein guter Mensch und will das Beste für alle in ihrem Umfeld, sodass sie selbst fast immer zu kurz kommt. Ich kann diese Einstellung wirklich gut verstehen, es hat mich aber ab einem gewissen Zeitpunkt ein bisschen frustriert, weil ich das Gefühl hatte, dass sie sich nie wirklich für sich einsetzt und nicht erkennen kann, dass sie es wert ist. Die Dynamiken in ihrem Umfeld mochte ich hingegen extrem gerne. Ich habe geliebt, wie nahe sie dem Vater ihrer Tochter und dessen Ehemann steht, aber auch wie gut die Beziehung zu ihren Arbeitskollegen in der Werkstatt ist. Ich hatte, als ich erfahren habe, dass sie als Mechanikerin arbeitet, zunächst Angst, dass sie dort mit Diskriminierung konfrontiert sein könnte, aber die Männer kümmern sich um sie, während sie sie gleichzeitig dennoch komplett ernstnehmen und als Mechanikerin akzeptieren.
Allgemein lebt das Buch vor allem von dem cozy Vibe und weniger von der Spannung der Story. Das finde ich auch grundsätzlich vollkommen in Ordnung, aber mich konnte die Geschichte einfach nicht so richtig fesseln. Mir war ziemlich klar, was passieren wird und wie der weitere Verlauf des Buches ist, sodass mir einfach so ein bisschen der Sog fehlte, um die Geschichte in einem Zug durchlesen zu können. Es hat mich zwar durchaus unterhalten, aber ich habe wegen der positiven Rezensionen zu dem Buch wahrscheinlich einfach zu viel erwartet.
Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und die cozy Vibes genossen, zumal ich die Charaktere wirklich in mein Herz geschlossen habe. Allerdings habe ich vermutlich einfach zu viel erwartet, sodass mich die Geschichte nicht so sehr in ihren Bann ziehen konnte, wie ich erwartet habe.
Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Charaktere auf Covern zu sehen, aber hier hat mich das nicht gestört. Das liegt vor allem daran, dass das Cover dadurch perfekt ...
Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Charaktere auf Covern zu sehen, aber hier hat mich das nicht gestört. Das liegt vor allem daran, dass das Cover dadurch perfekt den Vibe der Geschichte einfängt und gleichzeitig eine gute Idee von den Charakteren gibt, ohne die eigene Fantasie einschränken zu müssen.
Die Story fand ich ebenso vielversprechend: Vin hat in ihrem Leben schon viele magische Schulen hinter sich und als sie von ihrer aktuellen fliegt, weil sie versehentlich einen Klassenraum in Brand gesteckt hat. Als letzten Ausweg bleibt nur noch das Internat Last Hope für magische Unruhestifter, wo alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die durch das Raster der Gesellschaft fallen. Obwohl ihre Mitschüler nett zu sein scheinen, hat sie dennoch nicht das Gefühl, dazu zu gehören, schließlich sind ihre Kräfte komplett unberechenbar. Doch als das Internat in Gefahr gerät, müssen sie alle zusammenhalten, um die Schule zu retten.
Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von der Geschichte erwarten sollte, weil ich in letzter Zeit einige Jugendbücher gelesen habe, die mich nicht so richtig überzeugen konnten, dies war hier aber zum Glück anders. Das liegt auch daran, dass der Schreibstil wirklich gut ist: Leicht und locker, dabei aber dennoch mitreißend. Ich habe die Geschichte in kürzester Zeit durchlesen können, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht.
Dabei ist die Idee einer magischen Schule ja keineswegs neu, aber dass es hier um Schüler mit allerlei verschiedenen Kräften und vor allem um welche geht, die sonst überall durchs Raster gefallen sind, macht es dann doch besonders. Ich war ein bisschen unsicher, was ich mir unter den Unruhestiftern vorstellen soll, aber sie sind keineswegs alle kriminell oder bösartig, sondern vielmehr missverstanden oder haben ihre eigenen Kräfte nicht unter Kontrolle. Ich mochte es deswegen umso mehr, zu sehen, dass sie in Last Hope von der Direktorin und den anderen Lehrern immer wieder ermutigt und aufgebaut werden, sich selbst und ihren Kräften zu vertrauen. Ich mochte es, wie immer wieder betont wird, dass die Schülerinnen und Schüler keine schlechten Menschen sind, nur weil sie nicht in das System passen, weil es bestimmt vielen Kindern und Jugendlichen hilft, diese Worte zu hören und sei es nur in einem Buch.
Die Charaktere des Buches mochte ich ebenfalls wirklich gerne, auch wenn ich bei Vin ein wenig gebraucht habe, um mit ihr warm zu werden. Das liegt aber daran, dass sie immer wieder hin und her geschickt wird und sich auch nicht auf ihre Eltern verlassen kann, sodass sie niemandem mehr vertraut. Deswegen braucht sie einfach ein bisschen, um sich ihren Mitschülern und auch den Lesern zu öffnen. Ich habe sie trotzdem schnell ins Herz geschlossen, weil sie alles versucht, um nicht immer wieder weggeschickt zu werden und doch immer wieder scheitert, weil sie ihre eigenen Kräfte nicht versteht und sich auch niemand wirklich Mühe gibt, es zu tun. Ich war so froh, dass ihre neuen Mitschüler sie mehr oder weniger gezwungen haben, Zeit mit ihnen zu verbringen und aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen. Allgemein gefiel mir die Dynamik der Freunde wirklich gut, sie alle sind nicht immer einfach, aber setzen sich für die Menschen um sich herum ein, besonders wenn sie ihnen wichtig sind. Ich mochte es unglaublich gerne, zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler der Last Hope zusammenwachsen und mehr und mehr Sicherheit in sich selbst bekommen.
Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Es gefiel mir vor allem, dass immer betont wurde, dass nur weil man anders ist, das nichts Schlechtes sein muss, sondern man einfach andere Stärken hat und dass man, wenn man auf seine Freunde vertraut, alles ein bisschen leichter ist.