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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2019

für einen guten Schluss hat es wohl nicht mehr gereicht

Tag Vier
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Inhalt
Es ist der vierte Tag einer paradisischen Kreuzfahrt, doch plötzlich steht das Schiff still. Nichts geht mehr, keiner weiß wieso und als wäre das nicht schon genug, passieren lauter unerklärliche ...

Inhalt
Es ist der vierte Tag einer paradisischen Kreuzfahrt, doch plötzlich steht das Schiff still. Nichts geht mehr, keiner weiß wieso und als wäre das nicht schon genug, passieren lauter unerklärliche Dinge an Board.

Eigene Meinung
Mir hat es von Anfang an eigentlich ziemlich gut gefallen. Es gibt mehrere Personen deren Handlungssträngen man folgt und jeder hat seine ganz eigenen Lasten zu tragen, hinter die wir nach und nach im Laufe des Buches kommen.
Durch die vielen Sichtweisen können wir das Geschehen an Board aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten. was ein ganz anderes Licht auf die merkwürdigen Vorkommnisse wirft.

Für ein Buch war es sogar recht gruselig, obwohl es auch daran gelegen haben kann, dass ich im Dunkeln und alleine zu Hause war.

Es spitzte sich immer mehr zu und ich habe mich total auf die Auflösung gefreut, leider bekam meine Freude schnell einen Dämpfer. Es endete an einer Stelle ganz plötzlich und machte dann einen Zeitsprung. Alles was danach kam, hat mir nicht mehr gefallen. Es war total wirr und das, was man sich zusammenreimen konnte, war dermaßen an den Haaren herbeigezogen und für mich nur ein verzweifelter Versuch, alles in irgendeiner Form schnell zu Ende zu bringen.

Es auch auch nicht wirklich Sinn gemacht und es waren zu wenige Erklärungen vorhanden. Das letzte Kapitel hätte ich dann auch definitiv nicht gebraucht. Ich fand es eher befremdlich und ekelig, als gruselig.

Fazit
Schade, da war so viel Potential, welches mit dem komischen Ende total zunichte gemacht wurde. Die zwei Sterne Abzug sind auch fast alleine für die Auflösung.

Veröffentlicht am 29.12.2018

teilweise zu "abstrakt"

Eiswelt
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Inhalt
Während sich alle Welt im Winter schlafen legt, bleiben einige wenige wach und halten Wache. Unter ihnen auch der junge Charlie. Doch was er in seinem ersten Winter erlebt, sprengt jegliche Vorstellungskraft.

Eigene ...

Inhalt
Während sich alle Welt im Winter schlafen legt, bleiben einige wenige wach und halten Wache. Unter ihnen auch der junge Charlie. Doch was er in seinem ersten Winter erlebt, sprengt jegliche Vorstellungskraft.

Eigene Meinung
Ich fand den Einstieg sehr schwer. Man wird in eine völlig neue Welt gestoßen, in der die Menschen Winterschlaf halten und von übernatürlichen Wesen heimgesucht werden. ständig gibt es Fußzeilen die das Verständnis erleichtern sollen und auch recht witzig waren. Auch die kursiven Abschnitte vor jedem Kapitel erleichtern das Zurechtfinden in der Welt.

Leider blieb es bis zum Ende bei einem eher holprigen Lesefluss. Zu viel was man nicht versteht und unter einen Hut bringen muss. Es war teilweise zu abtrakt um sich vernünftig in die Geschichte einzubinden.

Zwar hat die Geschichte durchaus Potential und war auch spannend, doch durch die vielen neuen Sachen war es sehr schwer, die Hauptgeschichte nicht aus den Augen zu verlieren. Am Ende wurde es mir dann auch etwas zu paranormal.

Fazit
Etwas weniger fremdes und ausgefallenes und es hätte mir um einiges besser gefallen. So war es leider bis zum Schluss sehr anstrengend zu lesen.

Veröffentlicht am 07.12.2018

Ihre anderen Romane gingen mir näher

Das Leuchten unserer Träume
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Inhalt
Sophies Bruder stribt bei einem Verkehrsunfall und seit dem verschließt sich Sophie ihren Mitmenschen gegenüber. Jahre später bricht bei ihren Nachbarn ein Feuer aus und sie ist in der Wohnung ...

Inhalt
Sophies Bruder stribt bei einem Verkehrsunfall und seit dem verschließt sich Sophie ihren Mitmenschen gegenüber. Jahre später bricht bei ihren Nachbarn ein Feuer aus und sie ist in der Wohnung gefangen. Ben, der zufällig vorbeikommt, gelingt es sie zu retten und ab dem Zeitpunkt weicht er nicht mehr von ihrer Seite. Anfangs misstrauisch, lässt sich Sophie immer mehr auf ihn ein, bis sie hinter sein schreckliches Geheimnis kommt.

Eigene Meinung
Eigentlich mag ich die Bücher von Dani Atkins, so war es anfangs auch bei diesem hier der Fall. Ich mochte die Protagonisten und die Geschichte war mitreißend. Leider verlor sich das in der Mitte. Ab dem Zeitpunkt, wo Ben eine größere Rolle in Sophies Leben spielt, geschah nicht mehr viel. Es wurde zu einer seichten Unterhaltung.

Die Handlung zog sich dahin und Sophie wurde immer unvorsichtiger und ängstlicher, was mich immer mehr genervt hat. Ich verlor den Bezug zu den Protagonisten, so dass mir ihre Erlebnisse nicht mehr wirklich nahe gegangen sind.

Wendungen, die überraschend sein sollten, waren zu vorhersehbar. Hier hat Dani Atkins definitiv zu viele Hinweise gestreut. Vieles war zu offensichtlich und an einigen Stellen zu konstruiert und an den Haaren herbei gezogen.

Am Ende ging es dann Schlag auf Schlag. Zwar habe ich einmal kurz auf die Tränendrüse gedrückt, allerdings eher auf Grund von Dani Atkins emotionalem Schreibstil und weniger wegen der Situation an sich.

Fazit
Schade, ihre anderen Romane haben mir besser gefallen. Ich hätte gerne mehr mit den Protagonisten mitgefiebert, doch ihr Schicksal ging mir nicht so nahe, wie es sollte.

Veröffentlicht am 06.11.2018

nach dem Start ging die Puste aus

Angstrausch
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Inhalt
Simon steigt für seine Website in eine Höhle ab und begibt sich dort in Lebensgefahr. Das Video, das er dabei gedreht hat, schlägt ein wie eine Bombe. Um seinen Followern mehr zu bieten, entschließt ...

Inhalt
Simon steigt für seine Website in eine Höhle ab und begibt sich dort in Lebensgefahr. Das Video, das er dabei gedreht hat, schlägt ein wie eine Bombe. Um seinen Followern mehr zu bieten, entschließt er sich schließlich auf den Everest zu steigen, doch was er da erlebt, ändert sein Leben völlig.

Eigene Meinung
Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Die ersten fand ich noch echt spannend. Simons Tour durch die Höhle und schließlich die Erlebnisse auf dem Everest. Doch dann ging irgendwie die Puste aus. Die Geschichte dümpelte nur so dahin und es passierte nichts nennenswertes mehr. Dass es fast ausschlißelich um Simon ging, hat die Sache eher verschlechtert.

Ich habe dauernd auf die Wendung, oder das Aha-Erlebnis gewartet und irgendwie gedacht, dass da noch mehr kommen müsse. Leider konnte mich das letzte Drittel nicht überzeugen. Die Geschichte nimmt eine ganz andere Wendung, als man zu Anfang hätte denken können.

Fazit
Super Start, aber schwaches Ende. Ich hätte mir zum Ende hin etwas mehr Thrill gewünscht. Schade.

Veröffentlicht am 03.09.2018

der Anfang war einfach zu anstrengend

Porträt einer Ehe
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Inhalt
Gus hat vor einiger Zeit ihren Ehemann Owen betrogen. Daraufhin suchen sie die Einsamkeit und ziehen aufs Land. Als jedoch Alison neben ihnen einzieht, müssen beide von neuem um ihre Ehe kämpfen.

Eigene ...


Inhalt
Gus hat vor einiger Zeit ihren Ehemann Owen betrogen. Daraufhin suchen sie die Einsamkeit und ziehen aufs Land. Als jedoch Alison neben ihnen einzieht, müssen beide von neuem um ihre Ehe kämpfen.

Eigene Meinung
Ich habe mich mit dem Einstieg ziemlich schwer getan. Der Schluss wird schon vorweg genommen, was ich nicht als negativ empfunden habe. Danach zieht es sich nur leider wie Kaugummi. Es passiert nicht viel, da der Fokus sehr auf Emotionen und kleine Details gelegt ist. Es gibt Menschen, die das mögen, ich gehöre wohl nicht dazu.

Für mich wurde das Buch erst nach zwei Dritteln richtig gut. Dann so gut, dass ich enttäuscht war, wie schnell es doch vorbei war.

Leider wurde ich mit Gus und Owen (aber besonders Gus) nicht richtig warm. Trotz der vielen Emotionen die im Buch verarbeitet werden, blieben mir die beiden fremd. Auch die Nachbarin fand ich sehr schwammig.
Viel mehr Charaktere kommen auch kaum vor. Gus' Vater und Schwester sind noch zwei weitere, allerdings kommen sie so wenig vor, bzw. sind so unwichtig für die Handlung, dass man sie kaum zu erwähnen brauch.

Insgesamt war mir die Geschichte zu anstrengend. Ein guter letzter Teil reicht einfach nicht aus, um es zu einem (in meinen Augen) guten Buch zu machen.

Fazit
"Porträt einer Ehe" konnte mich leider erst in der zweiten Hälfte packen, dann aber dafür richtig.