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Veröffentlicht am 29.10.2018

Leider sehr enttäuschend

Das Lied der Wächter - Das Erwachen
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Vor sechzehn Jahren gab es im Schwarzwald einen verheerenden Atomunfall, der das Gebiet mit Radioaktivität verstrahlte. Den Menschen macht es das deshalb unmöglich dort zu Leben, oder gibt es womöglich ...

Vor sechzehn Jahren gab es im Schwarzwald einen verheerenden Atomunfall, der das Gebiet mit Radioaktivität verstrahlte. Den Menschen macht es das deshalb unmöglich dort zu Leben, oder gibt es womöglich doch Überlebende? Felix erfährt an seinem sechzehnten Geburtstag, dass seine Eltern nicht seinen leiblichen Eltern sind, denn diese waren während des Atomunfalls im Schwarzwald unterwegs und sind nie zurückgekehrt. Daraufhin fasst er einen Entschluss, packt seine Sachen und begibt sich auf eine gefährliche Suche…

Dieser Fantasyroman ist der erste Teil einer Trilogie, konnte mich jedoch leider nicht überzeugen.

Die Dinge die mir sehr gefallen haben, waren zum einen das Cover, welches ich extrem gelungen und auch sehr passend zum Inhalt des Buches finde, da es sehr verwunschen und auch ein kleines bisschen bedrohlich aussieht. Außerdem hat mich die Thematik bezüglich der Natur und der Radioaktivität direkt angesprochen, welche mich auch nicht enttäuschen konnte.
Was mich leider enttäuschen konnte, war die Kapiteleinteilung. Mir hat es nicht so gefallen, dass es im gesamten Buch nur drei Kapitel unterschiedlicher Länge gibt. Zwischendurch gab es zwar dennoch Unterbrechungen, doch die waren mir teilweise auch etwas zu lang.
An manchen wenigen Punkten konnte ich leider dem Protagonisten nicht ganz folgen, weshalb es beim Verständnis manchmal etwas stockte.
Welcher Punkt für mich allerdings überwog war das Thema Spannung. Am Anfang war die Spannung extrem, weshalb ich gar nicht mehr aufhören konnte zu Lesen. Doch gegen Mitte und zum Ende hin hat dies gänzlich nachgelassen, was meiner Meinung nach zum einen daran lag, dass ich mit dem Schreibstil nicht zurechtkam, da er mir etwas zu förmlich und unbeholfen war. Zum anderen wurde die Spannung durch Beschreibungen wie Umgebung, Natur etc gekappt, da mir diese leider zu kanpp und detaillos waren, weshalb ich mir viele Dinge nicht so gut vorstellen konnte.
Leider konnte mich auch das Ende nicht ganz überzeugen. Durch Spoilergefahr möchte ich nicht zu viel dazu sagen, dennoch habe ich es mir ein wenig anders vorgestellt und fand es etwas enttäuschend.

Zusammenfassend kann man sagen, dass für mich persönlich die mangelnde Spannung aufgrund genannter Aspekte sehr beeinflusst hat, weshalb es mich nicht überzeugen konnte. Außerdem glaube ich nicht, dass es für alle Altersgruppen geeignet wäre, da sich ein sechzehnjähriger Junge auf die Reise begibt. Für Erwachsene könnte es deshalb zu jung sein, um sich gut in die Protagonisten hinein zu versetzen.

Veröffentlicht am 26.09.2018

Kein Spannungsbogen erkennbar

Die toten Katzen von London
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Immer mehr Katzen werden tot aufgefunden, DI Thorne wird beaufragt diesen Fall zu lösen, und langsam kommt der Verdacht auf, dass die Katzenmorde nicht die einzigen Morde sind…

Leider konnte mich dieser ...

Immer mehr Katzen werden tot aufgefunden, DI Thorne wird beaufragt diesen Fall zu lösen, und langsam kommt der Verdacht auf, dass die Katzenmorde nicht die einzigen Morde sind…

Leider konnte mich dieser Kriminalroman überhaupt nicht überzeugen.
Es gab zwar einige Aspekte, die durchaus positiv ware, beispielsweise lernt man viel über die Vergangenheit der Protagonisten kennen, man kann ihre Gedankenströme und Handlungen gut nachvollziehen und sie waren sehr humorvoll, was mich ein paar mal auflachen lies. Außerdem sind die Kapitel nie länger als zehn Seiten gewesen und ab und an gab es auch noch kürzere Kapitel, in dem es um den unbekannten Täter ging.
Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war, dass es teilweise sehr langatmig war und der Geschichte oft gar nicht geholfen hat. Geschrieben ist dieses Buch übrigens in der Er-/Sie-Perspektive, gefiel mir leider auch nicht so ganz, vorallem weil es immer unterschiedlich war, ob die Personen mit ihrem Vor- oder Nachnamen beschrieben wurden. Dies hat mich sehr verwirrt, man konnte sie oft nicht mehr auseinander halten. Was nicht zur Besserung beigetragen hat, war, dass im Laufe der Geschichte immer wieder neue Namen hinzukamen. Der ausschlaggebendste Aspekt, ist allerdings der, dass es einfach durchgehend an Spannung mangelte, weshab ich mich oft zwingen musste, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Auch überraschende Wendungen hat die Geschichte nicht vorgesehen, was es nur noch mehr in die Länge zog. Auch viele Fragen blieben am Ende ungeklärt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Geschichte keinerlei Spannung besitzt, weshalb ich sie leider nicht weiterempfehlen kann. Wer etwas Leichtes und nicht allzu Nervenaufreibendes sucht, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen, dennoch sollte man nicht mit allzu viel Spannung rechnen.

Veröffentlicht am 08.09.2018

Das Cover ist das einzig Positive

Dreckiger Schnee
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In diesem Buch geht es um polizeiliche Arbeit gegen das Böse der Welt, genauer gesagt gegen Drogendealer und ähnlichem.

Leider konnte mich "Dreckiger Schnee" überhaupt nicht überzeugen. Aufgrund des ...

In diesem Buch geht es um polizeiliche Arbeit gegen das Böse der Welt, genauer gesagt gegen Drogendealer und ähnlichem.

Leider konnte mich "Dreckiger Schnee" überhaupt nicht überzeugen. Aufgrund des Klappentextes habe ich einen spannenden, vielleicht auch brutalen Thriller erwartet, doch es ist alles andere als das.
Es begann schon gleich am Anfang mit einem sehr verwirrenden Einstieg. Die Namen sind teilweise ähnlich, weshalb man sie oft nicht zu ordnen kann oder man kann sich einfach nicht mehr an sie erinnern, da sie schon eine Weile zurück liegen.
Genauso ist es auch mit dem Schreibstil: ich musste die meisten Sätze öfter lesen, um sie besser zu verstehen oder man den Inhalt des vorherigen Satzes schon wieder vergessen hat, da es leider an Spannung mangelt. Was mich aber mit am meisten gestört hat, war, dass man nie wusste wer gerade redete, da die wörtliche Rede immer vollkommen allein gestellt war.
Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir, dass es viel zu viele Geheimnisse vor dem Leser gab. Ein paar sind noch in Ordnung und würden für Spannung sorgen, doch hier war es einfach nur nervig und man hatte ab einem bestimmten Punkt keine Lust mehr, überhaupt weiter zu lesen.
Außerdem wurde ich weder mit der Geschichte noch den Protagonisten warm. Der Inhalt plätscherte nur so dahin und die Personen waren nichts anderes als Namen. Was ich damit meine ist, dass nichts über deren Vergangenheit oder Gedanken, Wünsche, Ängste etc gesprochen wurde. Sie waren wirklich einfach nur Namen, weshalb ich keinerlei Bezug zu ihnen aufnehmen konnte, was dazu führte, dass ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte oder sie mir auch nur ansatzweise sympathisch waren.

Die einzigen positiven Dinge an dem Buch waren die kurzen Kapitel und das Cover, welches mir sofort gefallen hat.

Leider kann ich hier keine Empfehlung geben. Ich wurde mit diesem Buch einfach nicht warm und denke nicht, dass ein weiteres Buch dieses Autors lesen werde.