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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2019

Abwechslungsreiche Texte

Keine Ahnung, ob das Liebe ist
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Nachdem ich bereits „Eines Tages, Baby“, "Jetzt, Baby" und „Wir können alles sein, Baby“ von Julia Engelmann gelesen habe und dabei oftmals sehr skeptisch aufgrund einiger Texte war, war ich umso entspannter ...

Nachdem ich bereits „Eines Tages, Baby“, "Jetzt, Baby" und „Wir können alles sein, Baby“ von Julia Engelmann gelesen habe und dabei oftmals sehr skeptisch aufgrund einiger Texte war, war ich umso entspannter auf ihr neuestes Werk „Keine Ahnung, ob das Liebe ist, welches ebenfalls Poetry-Slam Texte beinhaltet. Hier muss ich sagen, dass mich das Buch insgesamt ganz gut berühren konnte und unterhalten hat.

„Keine Ahnung, ob das Liebe ist“ besteht - wie auch ihre anderen Werke - aus zahlreichen Texten und Illustrationen von Julia Engelmann, die sich bei der Ausarbeitung des Buches wieder einmal wirklich große Mühe gegeben hat. Ich muss zwar sagen, dass ich auch hier einige Texte wieder einmal als sehr kommerziell und zu durchdacht empfunden habe, allerdings muss ich ebenfalls zugeben, dass mir sehr viele Texte zugesagt und aus dem Herzen gesprochen haben, sodass man aus Engelmanns Texten definitiv einiges mitnehmen kann.

Positiv ist auch, dass die Texte sich mittlerweile deutlich erwachsener und reifer lesen. Julia Engelmann hat zwar bereits auch früher eine gewisse Tiefe in ihre Texte gelegt, allerdings empfand ich diese in "Keine Ahnung, ob das Liebe ist" weitaus tiefgründiger, als ihre bisherigen Veröffentlichungen.

Wunderschön ist wieder einmal die Aufmachung des Buches. Obwohl dies wieder relativ dünn ist, hat man sich dennoch wieder sehr viel Mühe gegeben. Dies fängt mit der Covergestaltung an und endet mit den illustrationen im Buch, die gut zu den einzelnen Texten passen. Die Kurzbeschreibung ist wieder einmal schwammig, allerdings habe ich hierbei auch nicht allzu viel erwartet, da man die Texte schließlich nicht vorweg nehmen kann.

Kurz gesagt: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“ ist für mich - neben "Jetzt, Baby" die bislang beste Textsammlung von Julia Engelmann, die mich mit ihren Texten berühren und zum Nachdenken anregen konnte. Ich bin somit von ihren Texten beeindruckt und freue mich bereits auf weitere Werke von ihr.

Veröffentlicht am 20.09.2018

Nette Zusammenstellung

YouTube Weltrekorde
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Zunächst einmal muss man sagen, dass "YouTube Weltrekorde: Das ultimative Rekorde-Buch der besten Höchstleistungen, Stunts und Tricks" vom Titel her doch ein wenig irreführend ist, denn wer nun denkt, ...

Zunächst einmal muss man sagen, dass "YouTube Weltrekorde: Das ultimative Rekorde-Buch der besten Höchstleistungen, Stunts und Tricks" vom Titel her doch ein wenig irreführend ist, denn wer nun denkt, dass es hierbei um Weltrekorde rund um und auf Youtube geht, der wird hier sicherlich enttäuscht sein, denn hierbei kann man lediglich die jeweiligen Weltrekorde durch QR-Codes auf Youtube bestaunen.

Neben den bereits genannten Youtube-Videos gibt es in dem kleinen, aber feinen Buch der Rekorde auch jede Menge Farbfotos, die die Rekorde, bzw. Besonderheiten noch einmal aufzeigen und erklären. Dabei sind die Rekorde vielseitig, sodass hierbei auch für jedermann etwas Interessantes dabei sein dürfte.

Somit ist "YouTube Weltrekorde: Das ultimative Rekorde-Buch der besten Höchstleistungen, Stunts und Tricks " insgesamt eine nette Zusammenstellung von Rekorden, die sicherlich den ein oder anderen Blick wert sind.

Veröffentlicht am 20.09.2018

Interessante Ansätze

Das neue Geld-Bewusstsein
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Über das liebe Thema Geld wurden bereits einige Sachbücher geschrieben, sodass ich an "Das neue Geld-Bewusstsein: Warum wir einen anderen Umgang mit Geld und Preis lernen müssen" gar nicht mal so viele ...

Über das liebe Thema Geld wurden bereits einige Sachbücher geschrieben, sodass ich an "Das neue Geld-Bewusstsein: Warum wir einen anderen Umgang mit Geld und Preis lernen müssen" gar nicht mal so viele Erwartungen hatte.

Letztendlich konnte mich Walter Schmidt jedoch mit einigen seiner Denkweisen durchaus überzeugen, denn hier wurden neue Ansätze niedergeschrieben, die das Thema Geld und dessen Umgang durchaus interessant sind. So ist es besonders interessant, dass Geld hierbei nicht nur als reines Zahlungsmittel angesehen wird, sondern auch als eine Art Bescheinigung für einen Kaufvertrag.

Man muss zwar fairerweise sagen, dass das Buch durchaus seine Längen hat und auch oftmals zu trocken geschrieben ist, es aber dennoch insgesamt sehr aufschlussreich und interessant ist und somit interessante Ansätze und Denkweisen bietet.

Veröffentlicht am 10.09.2018

Würdiger Abschluss

Paper Paradise
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Nachdem ich bereits die ersten drei Bände der „Royals“-Reihe rund um Ella und Reed geradezu verschlungen habe und mich auch der vierte Band „Paper Passion: Das Begehren“ mit Easton bestens unterhalten ...

Nachdem ich bereits die ersten drei Bände der „Royals“-Reihe rund um Ella und Reed geradezu verschlungen habe und mich auch der vierte Band „Paper Passion: Das Begehren“ mit Easton bestens unterhalten konnte, hatte ich sehr hohe Erwartungen an "Paper Paradise: Die Sehnsucht" und wurde auch hier nicht enttäuscht. Zwar muss man gestehen, dass es hier und da kleinere Schwächen gab, allerdings hat mir die Geschichte insgesamt ganz gut gefallen.

Erin Watt ist das Pseudonym der Bestseller-Autorinnen Elle Kennedy und Jen Frederick, die im New Adult-Genre bereits einige Erfolge feiern konnten. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Kapitel sind kurz und knackig und werden dieses Mal nicht nur aus der Sicht von Easton, Reeds jüngerem Bruder, erzählt, sondern auch von Hartley, sodass man auch etwas mehr über sie und ihre Familie erfahren darf.

Nachdem der letzte Band mit einem bösen Cliffhanger endete, war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit den Zwillingen, Easton und Hartley weitergehen wird und ich wurde zum Großteil nicht enttäuscht. Zwar empfand ich einiges hierbei als vollkommen übertrieben, wie z.B. den Gedächtnisverlust von Hartley, das allzu häufige im Kreis drehen und dem dazugehörigen Drama rund um Mitschüler, die nicht hätten sein müssen und vorher nie eine Rolle gespielt haben, allerdings fand ich es interessant, wie Easton mit all den Situationen umgegangen ist, da er praktisch immer reifer wird und man gut beobachten kann, wie er immer mehr Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt, aber auch das für seine Brüder und Hartley.

Gleichzeitig erfährt man auch mehr über Hartleys Familienumstände und lernt besonders ihren korrupten Vater kennen, der grausamer nicht sein kann und für beruflichen Erfolg und Reichtum über Leichen geht. Weiterhin lernt man auch die Zwillinge ausführlicher kennen, die in der Reihe bislang eindeutig zu kurz gekommen und die einzigen Royals sind, die noch keine eigene Geschichte erhalten haben.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und wirkt mit dem Thron und der Farbgestaltung sehr edel und passt auch zu den restlichen Bänden, sodass ich es immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Kurz gesagt: Nachdem ich bereits Ellas und Reeds Geschichte geliebt habe, konnte mich auch die Geschichte von Easton, Reeds jüngerem Bruder, und Hartley voll und ganz überzeugen, sodass ich hier eine turbulente und oftmals dramatische Geschichte vorfinden durfte. Gleichzeitig ist "Paper Paradise: Die Sehnsucht" auch ein krönender Abschluss der "Royals"-Reihe, die mich in vielerlei Hinsicht mit viel Drama, Leidenschaft und oftmals auch humorvollen Momenten überzeugen konnte. Ich werde die Royals vermissen.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Guter Abschluss mit kleineren Schwächen

Calamity
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Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der "Reckoners"-Trilogie trotz einiger Skepsis gerne gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf den Abschlussband "Calamity" gefreut, von dem ich mir so einiges ...

Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der "Reckoners"-Trilogie trotz einiger Skepsis gerne gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf den Abschlussband "Calamity" gefreut, von dem ich mir so einiges versprochen habe. Zwar ist der Abschluss nicht gänzlich perfekt und bietet auch kleinere Schwächen, allerdings bin ich mit dem Ende und der Auflösung der Trilogie letztendlich zufrieden.

Sanderson beschreibt viele Dinge in meinen Augen zwar immer noch viel zu ausschweifend und kommt nur selten tatsächlich auf den Punkt, allerdings habe ich mich mittlerweile an seinen Schreibstil gewöhnt, sodass ich mich dann doch immer mehr darauf einlassen konnte. Die Geschichte liest sich dabei spannend und erstaunlich flüssig, sodass mir das Buch von Kapitel zu Kapitel mehr gefallen hat. Die Figuren, allen voran David, entwickeln sich weiterhin gut, allerdings muss ich sagen, dass ich nicht für alle Sympathie aufbringen konnte, was mich allerdings nur wenig gestört hat.

Seit Calamity aufgetaucht ist und zudem die Epics auch noch immer unkontrollierbarer geworden sind, hat sich die Welt verändert. David kann diesen Zustand jedoch nicht hinnehmen und versucht weiterhin gemeinsam mit den Reckoners die Welt zu retten, was nicht nur wieder einmal für viel Action und Spannung sorgt, sondern auch für zahlreiche Wendungen und überraschende Momente.

Zwar muss ich sagen, dass mir das Ende insgesamt zu schnell abgearbeitet wurde und dieses für mich schon fast zu "sauber" ist, allerdings ist die Trilogie trotz einigen kleineren Schwächen insgesamt gut durchdacht gewesen, sodass mir alle drei Bände, inkl. der Bonusgeschichte, gut gefallen haben.

Das Cover ist - wie auch schon bei den ersten beiden Bänden - ein absoluter Knaller und ein toller Eyecatcher in jedem Bücherregal. Die Farben harmonieren bestens miteinander und auch sonst passt hier vieles zusammen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen.

Kurz gesagt: Auch wenn "Calamity" hier und da so manche Schwäche besitzt, ist es dennoch ein gelungener und gut ausgearbeiteter Abschluss der "Reckoners"-Trilogie, sodass in meinen Augen fast alle Fragen beantwortet wurden und ich die Reihe somit zufrieden beenden konnte. Wer bereits die ersten beiden Bände mochte, sollte auch diesen unbedingt lesen.