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Veröffentlicht am 23.10.2018

Mama ist so sauer wie eine Gewürzgurke mit Aszendent Zitrone.

Fuck the Reiswaffel
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Mia ist noch nicht mal zwei Jahre alt, da kündigt sich ein Bruder – Fritz – für sie an. Gerade genießt sie das Leben alleine mit ihren Eltern so sehr, kann es sich überhaupt nicht vorstellen, all das mit ...

Mia ist noch nicht mal zwei Jahre alt, da kündigt sich ein Bruder – Fritz – für sie an. Gerade genießt sie das Leben alleine mit ihren Eltern so sehr, kann es sich überhaupt nicht vorstellen, all das mit Fritz zu teilen. Außerdem kann sie gerade so gut mit Bio-Essen Kunstwerke schaffen und möchte auch weiterhin, dass ihr entsprechend alle Aufmerksamkeit alleine zu teil wird. Und außerdem soll sie in die Kita gehen, während Papa mit Fritz daheim bleibt und Mama arbeiten geht. Das will Mia aber definitiv nicht.

Die Geschichte rund um Mia und ihre Eltern klang für mich sehr unterhaltsam, wenngleich ich das erste Buch „Fuck the Möhrchen“ nicht kannte. Ist aber meiner Ansicht nach kein Muss, man kann auch einfach direkt mit diesem Buch loslegen.

Vom Schreibstil her liest sich dieses Buch sehr angenehm und flüssig. Eine locker-leichte Lektüre, die aber doch mit raffinierten Beschreibungen glänzt, manches muss bzw. darf man vielleicht auch zweimal lesen, weil es doch schon sehr gewieft geschrieben ist. Man merkt einfach, dass die Autorin Kabarettistin ist, sie weiß sich sehr gut auszudrücken und die gewisse Portion Humor hier einzubringen. Großartige Fremdwörter oder Fachbegriffe gibt es meiner Ansicht nach nicht, ein gut verständliches Buch.

Inhaltlich muss ich sagen, dass die Geschichte rund um Mia, ihren Bruder Fritz und ihre Eltern mich nicht immer begeistern konnte. Sie ist sehr unterhaltsam geschrieben und manches wird natürlich auch sehr überzogen dargestellt. Bei manchen Schilderungen ist das auch wirklich sehr amüsant und lustig, andere hingegen sind einfach völlig abstrus. Die Überlegungen von Mia sind schon sehr „erwachsen“, lediglich aussprechen kann sie diese noch nicht, auch wird sie falsch verstanden, wenn sie etwas künstlerisch darstellt (mit der Leberwurst, dem Gurkenglas, etc.). Auch Themen wie Sex in der Schwangerschaft werden da behandelt, wobei Mia das natürlich noch nicht so wirklich versteht.

Mir waren manche Überlegungen und Schilderungen einfach zu abgedreht. Das Buch liest sich generell sehr gut, locker-leicht geschrieben, eine schnelle Lektüre. Es ist von den Schilderungen bzw. Beschreibungen und Aussagen her manchmal schon auch doppeldeutig, was mir gut gefallen hat. Auch ist es unterhaltsam und witzig – aber oftmals gleich eine Spur zu überdreht, die extreme Übertreibung hat mir einfach nicht gefallen. Dagegen fand ich die vorkommenden Doppelnamen-Kombinationen immer wieder sehr, sehr amüsant. Sören-Wotan sei nur mal als eine davon genannt.

Alles in allem eine lustige und unterhaltsame Lektüre, die bei jungen Müttern und Vätern sicher mehr Zuspruch findet als bei anderen Lesern – zumindest ist das meine Einschätzung. Mir hat das Buch gefallen, es war lustig und kurios, aber manche Beschreibungen fand ich zu abgedreht – entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen und bin unentschlossen was eine Empfehlung angeht.

Veröffentlicht am 12.09.2018

Ein bewegtes Leben.

Das rote Adressbuch
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Doris wächst in Stockholm auf, in einfachen Verhältnissen, aber zufrieden. Vom Vater erhält sie als kleines Mädchen ein rotes Adressbuch, das sie ihr Leben lang begleiten wird. In dieses Adressbuch trägt ...

Doris wächst in Stockholm auf, in einfachen Verhältnissen, aber zufrieden. Vom Vater erhält sie als kleines Mädchen ein rotes Adressbuch, das sie ihr Leben lang begleiten wird. In dieses Adressbuch trägt sie all die Adressen der Menschen ein, die ihr etwas bedeuten. Im Alter nun beschließt sie, ihre Geschichte anhand dieser Einträge niederzuschreiben – und so darf man teilhaben an einer bewegenden Geschichte von Europa bis nach Amerika.

Die Geschichte rund um Doris und ihr rotes Adressbuch wird von zwei Sprecherinnen gesprochen, so dass man durch dieses abwechselnde Spiel selbst auch hört, in welcher Zeit man sich befindet. Ob es sich um die junge Doris handelt, oder die Doris in der Jetzt-Zeit, in der sie im Alter durchaus die Hilfe eines Pflegedienstes beansprucht. Eingeteilt ist das Hörbuch in verschiedene Kapitel, die auch teilweise immer wieder mit einem Eintrag ins rote Adressbuch benannt werden.

Hier muss ich jedoch sagen, dass ich mir teilweise schwer getan habe. Denn man erkennt den Wechsel nach einem Kapitel des Adressbuchs (aus der früheren Zeit) nicht immer genau bzw. weiß eben nicht, wann dies genau geendet hat – und wann man wieder in der Jetzt-Zeit ist. Hier hätte ich mir irgendwie mehr klare Unterscheidung gewünscht. Wenngleich dann auch die Sprecherin eine andere ist, aber man merkt dies nicht sofort am ersten Ton.

Sprachlich ist das Buch durchaus anspruchsvoll und gewollt „schwer“, eine nicht ganz einfache Sprache ist Bestandteil, außerdem wird alles doch auch relativ ausführlich erläutert. Man merkt einfach, dass das Buch auch in einer teilweise schweren Zeit spielt, damals im zweiten Weltkrieg.

Inhaltlich war es für mich so, dass die Geschichte durchaus in ihren Bann zieht, es für mich aber auch so war, dass ich es so empfunden habe, dass man immer noch eine Stufe draufsetzen muss. Als wäre alles nicht schon heftig genug, kommt noch immer wieder etwas obendrauf. Das fand ich mit der Zeit einfach zu arg, irgendwann ist ja auch mal gut. Und wird es dann auch unglaubwürdig. Natürlich mag es solche Lebensgeschichten geben, aber hier wirkte für mich manches ein wenig arg konstruiert. (Vor allem die Familiensituation dann im Speziellen.)

Generell war das Hörbuch spannend und unterhaltsam, eher nachdenklich stimmend, zum Schluß hin wurde es dann arg emotional. Wenig lustiges gab es zu hören, denn in diesem Leben hatte gefühlt niemand etwas zu Lachen.

Alles in allem eine hörenswerte Geschichte, von der ich mir aber noch ein wenig mehr versprochen hatte, gerade hinsichtlich des roten Adressbuches. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

Veröffentlicht am 11.09.2018

Einblicke in musikalische Momente

Musikmomente
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In diesem Buch fasst Hanns-Josef Ortheil seine ganz eigenen Musikmomente zusammen, wie er persönlich von der Musik geprägt wurde, was ihn dadurch wie geformt hat und welche kulturellen Hintergründe es ...

In diesem Buch fasst Hanns-Josef Ortheil seine ganz eigenen Musikmomente zusammen, wie er persönlich von der Musik geprägt wurde, was ihn dadurch wie geformt hat und welche kulturellen Hintergründe es teilweise dazu gibt.

Musikmomente klang für mich nach einer interessanten und spannenden Lektüre, entsprechend gespannt war ich darauf – auch wenn ich vom Autoren bislang nichts bewusst gelesen hatte.

Das Buch kommt in einem interessanten Format daher, mit ca 15 x 9 cm ist es durchaus handlich, wobei es durch die 282 Seiten natürlich eine entsprechende Dicke hat. Optisch finde ich es sehr ansprechend und hochwertig gestaltet, das hat mir wirklich gut gefallen, auch weil es mit einem praktischen Lesebändchen ausgestattet ist.

Vom Schreibstil her merkt man natürlich, dass der Autor unheimlich viel mit Musik zu tun hat – und hatte. Er schreibt so, dass es sich ganz gut lesen lässt, jedoch war es für mich so, dass es mich nicht so in seinen Bann gezogen hat beim Lesen. Man merkt, dass es eine wertige, anspruchsvolle Sprache teilweise ist. Da es sich hier um sein Leben dreht, war es für mich in gewisser Weise nicht ganz so interessant – zumal ich den Autoren bisher nicht kannte. In gewisser Weise ist es seine ganz eigene musikalische Biographie, die man hier lesen kann. Natürlich erläutert er auch unheimlich viel über die verschiedenen Inhalte, so die Hintergründe über Musik und entsprechende Künstler. Die klassische Musik ist es, um die es hier hauptsächlich geht.

Für mich war es ein nicht ganz so interessantes Buch, wie es das vielleicht für diejenigen wäre, die ihn „kennen“ bzw. schon von ihm gelesen haben. Inhaltlich ist es durchaus anspruchsvoll, schon auch unterhaltsam, für mich war es aber nicht ganz so, wie ich es wohl erwartet hätte.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, wer den Autor kennt bzw. ein solch tiefgehendes Interesse an seinen Ausführungen hat, dem kann ich das Buch durchaus empfehlen.

Veröffentlicht am 06.09.2018

Mit knuten Lebensweisheiten.

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
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Annika ist Musik- und Geografielehrerin und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Käme da nicht die plötzliche Versetzung vom Werther-Gymnasium im Hamburger Elbvorort an die Astrid-Lindgren-Schule ...

Annika ist Musik- und Geografielehrerin und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Käme da nicht die plötzliche Versetzung vom Werther-Gymnasium im Hamburger Elbvorort an die Astrid-Lindgren-Schule im Problembezirk. Denn da möchte sie eigentlich überhaupt nicht hin. Also fasst sie einen Plan, ruft die Musical-AG ins Leben um damit einen Preis zu gewinnen und somit an die alte Schule zurückzukehren. Mit Tristan, einem lange von ihr verehrten Klassenkameraden hat sie einen Regisseur an Bord. Aber was ist das nun eigentlich alles, sind da auch noch Gefühle für Tristan im Spiel?

Nachdem ich von Petra Hülsmann bereits ein Buch gelesen hatte, war ich wirklich gespannt auf dieses neue Buch. Ihr Stil hat mir bisher sehr gut gefallen, also konnte ich hier wohl nichts falsch machen.

Die Aufmachung des Covers gefällt mir wieder gut, ein ansprechender Stil, nicht zu überdreht, aber doch eingängig in der Art und Weise, einfach schön. Auch der Schreibstil ist wirklich angenehmer Natur, verständlich geschrieben, ohne großartige Fremdwörter oder Fachbegriffe, echt schön. Es liest sich flott dahin, was mir gut gefallen hat.

Die Geschichte hingegen konnte mich diesmal nicht so ganz begeistern. So hatte ich ein bißchen das Gefühl, dass ich an einen Film a la „Fack ju Göhte“ erinnert werde. Eine Geschichte, die für mich irgendwie schon mal dagewesen ist. (Ich glaube fast, dass es beim „Keinohrhasen“ zum Schluß auch eine Aufführung gab, ggf. vermischen sich beide Filme hier für mich.)

Auch hatte ich das Gefühl, dass im Buch irgendwie alle möglichen Themen untergebracht werden müssen. Klar, da ist einerseits der berufliche Alltag von Annika, der ja nicht so gewöhnlich ist, weil jeden Tag etwas anderes in der Schule passiert. Dann ihr Privatleben, in dem sie sich immer wieder in der Küche austobt und liebestechnisch hin und hergerissen ist. Alles schön und gut, wirklich unterhaltsam, bei manchen Backangelegenheiten hätte ich ein Rezept hinten im Buch sogar wirklich noch toll gefunden. (Ein Rezept ist abgedruckt.) Aber dass man dann alles Mögliche weitere hinein bringen muss, war mir einfach zuviel. (verschiedene Probleme in der Schule wie im Privaten – ich mag hier nichts näher ausführen, da ich nicht zuviel vorweg nehmen möchte)

Man merkt beim Lesen generell schon, wie die Autorin ihre Stadt Hamburg liebt, die Geschichte spielt ja dort, so lässt sie die verschiedensten Orte immer wieder mit einfließen. Und spannenderweise auch gewisse Tchibo-Produkte, die die Protagonistin immer wieder spontan kauft, obwohl man diese nicht unbedingt benötigt (Bananenschneider) – was wohl auch ein kurioses „Laster“ der Autorin ist.

Alles in allem muss ich sagen, dass mich dieses Buch inhaltlich leider nicht so ganz gepackt hat. Es war spannend, lustig und emotional zugleich, der Schreibstil hat mir total gut gefallen, ebenso die Song-Liste hinten im Buch. Aber die genaue Ausführung der Geschichte hat mich im Lesen enorm gebremst, leider. Vielleicht war auch meine Erwartungshaltung einfach recht hoch, da ich schon ein Buch von ihr kannte, das mir wirklich super gut gefallen hat.

Umso schöner war es dann, als ein alter Bekannter nochmal auftauchte im Buch: Knut. Das finde ich unheimlich sympathisch, seine Lebensweisheiten sind einfach schön. Dennoch habe ich mich zu oft an andere Geschichten erinnert gefühlt, so dass dieses Buch nichts gänzlich Neues für mich war.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, wer den Stil von Petra Hülsmann mag, dem kann ich das Buch durchaus empfehlen.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Pflanzen nachziehen – auf gut Deutsch.

Regrow your veggies
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In der heutigen Zeit ist es durchaus wichtig über Nachhaltigkeit nachzudenken – und auch den ersten Schritt selbst zu tun. In diesem Buch bekommt man neben vielen hilfreichen Tipps und Tricks auch einzelne ...

In der heutigen Zeit ist es durchaus wichtig über Nachhaltigkeit nachzudenken – und auch den ersten Schritt selbst zu tun. In diesem Buch bekommt man neben vielen hilfreichen Tipps und Tricks auch einzelne Anleitungen bezüglich des „Regrow“ von Pflanzen – dem Nachziehen beispielsweise aus dem Salatstrunk – oder einem Stück Meerettich.

„Regrow your Veggies“ – Gemüsereste nachwachsen lassen, wie das genau funktioniert hat mich wirklich interessiert, da ich öfter schon davon gehört und gelesen habe. Dank dem Buch sollte ich das nun alles auch selbst erfahren. Über das Format des Buches war ich erstmal überrascht, hätte ich es doch irgendwie größer eingeschätzt – aber im Endeffekt hat es so ein echt handliches Format, was für mich praktisch war, da ich es so unterwegs unkompliziert in der Handtasche hatte. (Ca. A5 Format) Da es als Taschenbuch daher kommt, ist es auch nicht sonderlich schwer – fand ich echt praktisch.

Vom inhaltlichen Aufbau her hat es mir auch gut gefallen, die Kapitel bauen aufeinander auf, so erfährt man erst einmal Grundsätzliches (Nachhaltigkeit & Recycling, Pflegehinweise) bevor man dann direkt die Regrow-Anleitungen erhält. Hier wird vom Chinakohl über den Lauch, die Süßkartoffel bis hin zum Topinambur, dem Ingwer, der Minze bis hin zu Avocado und Mango sämtliches Gemüse als Nachzieh-Variante erklärt. So erfährt man erst einmal etwas über das jeweilige Gemüse, oftmals auch eine Anekdote (Nero der „Lauchfresser, die Kartoffel als „königliches Gemüse), darauffolgend dann in drei, maximal vier Schritten die genaue Nachzucht-Anleitung, bevor es eine kurze Zusammenfassung mit Informationen über die Ernte und Verwendung gibt. Bei jedem Gemüse gibt’s dann den „Regrow-Check“, hier wird in ein bis fünf Sternen angegeben, wie viel die Pflanzen benötigen bzw. wie der Schwierigkeitsgrad sich beläuft (Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Schwierigkeitsgrad).

Anschließend gibt’s noch ein Kapitel bezüglich der Pannenhilfe (wenn man Probleme mit Schädlingen bzw. Krankheitserregern hat bzw. generelle Probleme bei der Anzucht) und abschließend ein Service-Kapitel, in dem weitere Lesetipps aufgeführt werden, ebenso eine Info über die Autoren, das Register gelistet ist sowie die Bildquellen angegeben sind.

Es war super interessant dieses Buch zu lesen, ich hatte es recht schnell verschlungen, muss auch sagen, dass mir der Schreibstil gut gefallen hat. Es liest sich angenehm, gut verständlich, locker-leicht-unterhaltsam geschrieben. Die Anleitungen waren für mich auch allesamt absolut nachvollziehbar, die Schritte fand ich gut erläutert und gut eingeteilt. Was mir nicht so gut gefallen hat, nicht so ganz logisch ist: Man zieht Pflanzen nach, wenn man keinen eigenen Garten hat, bzw. zu Beginn schreibt die Autorin davon, dass dies eine Variante ist, wenn man nur einen Balkon in der Stadt hat. Dann wird aber die Anzucht von Kartoffeln erläutert – beispielsweise in einer alten Badewanne. Nun ja, die hat ja sicher jeder auf dem Balkon stehen, oder? Für mich ist sowas leider widersprüchlich… und ja, ein großer Topf reicht für Kartoffeln auch, meine eigene Erfahrung hat es mir gezeigt. Auch habe ich mir schwer getan mit dem ständig auftauchenden Begriff „Regrow“. Könnte man den denn nicht mal mit „nachziehen“, „nachzüchten“ ersetzen? Klar, vielleicht mag das im Englischen toller klingen – aber man muss doch nicht alles mit solchen Begriffen beschreiben.

Generell hätte ich mir manchmal noch gewünscht, dass beim „Regrow-Check“ noch die Angabe von Verweildauer im Wasser bzw. bis zum Umtopfen und bis zum ersten Ernteerfolg stehen. Diese Angaben finden sich zwar auch im Text, das hätte ich so aber nochmal besser im Blick gehabt.

Letzter Kritikpunkt am Buch: Ich hätte mir eine Unterteilung in „Nutzpflanzen“ und „Dekopflanzen“ gewünscht, letztes vor allem als Kapitel, wozu die Avocado, Mango und Ananas dann zählen.

Alles in allem war es sehr interessant mal zu Erfahren und zu Lernen, wie man Gemüsereste, die man vielleicht eh wegwerfen würde, noch weiterverwenden kann und sich so den nächsten Salat nochmal selbst ziehen kann. Bei manchen Pflanzen werde ich definitiv mein Glück versuchen, bei anderen muss ich sagen, dass ich weiterhin auf die Pflanzen aus dem Garten (Meerrettich und rote Beete) setze. Teilweise hätte mir eine andere Umsetzung noch besser gefallen, was mich zu meiner Wertung veranlasst. Von mir gibt es für dieses Buch 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.