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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2016

Noah

Noah
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Mein nächster Fitzek!! Ich habe mich so so sehr auf dieses Buch gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht, im Gegenteil Sebastian Fitzek ist es wieder einmal gelungen meine sowieso schon hohen Erwartungen ...

Mein nächster Fitzek!! Ich habe mich so so sehr auf dieses Buch gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht, im Gegenteil Sebastian Fitzek ist es wieder einmal gelungen meine sowieso schon hohen Erwartungen noch zu übertreffen. Die Geschichte nimmt Ausmaße an mit denen ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet hätte.
Das Tempo ist rasant, actionreich und gespickt mit vielen überraschenden Ereignissen.
Noah lebt auf der Straße gemeinsam mit Oscar, einem Obdachlosen der ihm das Leben gerettet hat. Doch warum wurde er, Noah, überhaupt angeschossen? Wer verfolgt ihn? Dies sind nur zwei von zahlreichen Fragen denen Noah sich stellen muss, der zu allem Überfluss auch noch sein Gedächtnis verloren hat. Wie gravierend seine Situation ist weiß kann er zu Beginn nicht einmal ahnen. Noah`s Weg zu begleiten und mit ihm auf der Spur seines Ichs zu sein war überaus spannend und ich war gefesselt von den Geschehnissen. Über die weiteren Figuren möchte ich an dieser Stelle gar nicht ins Detail gehen um keine Informationen vorzugreifen, das würde nur die Spannung nehmen.
Zum Ende hin spürte ich immer mehr Beklemmung aufgrund des vorrangigen Themas, welches das Buch behandelt. Mit seiner Geschichte regt Sebastian Fitzek zum Nachdenken an und man kommt ins Grübeln über sich selbst, die Welt, die heutige Konsumgesellschaft und ihre Auswirkungen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Todesmärchen

Todesmärchen
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"Todesmärchen" stellt den dritten Band der Todes-Reihe dar. Ich selbst habe die ersten beiden Bände leider noch nicht gelesen, allerdings ist dies auch nicht zwingend nötig um "Todesmärchen" zu lesen. ...

"Todesmärchen" stellt den dritten Band der Todes-Reihe dar. Ich selbst habe die ersten beiden Bände leider noch nicht gelesen, allerdings ist dies auch nicht zwingend nötig um "Todesmärchen" zu lesen.
Die Geschichte selbst springt immer wieder zwischen dem Hier und Jetzt und Ereignissen, welche vor fünf Jahren passiert sind, hin und her. Das ist sehr wichtig um den gesamten Fall mit all seinen Hintergründen verstehen zu können und zeitgleich lernt man dadurch auch die Figur von Maarten S. Sneijder besser kennen. Er und Sabine Nemez stellen kein typisches Ermittlerduo dar und ich hatte viel Freude die beiden dabei zu beobachten wie sie mehr und mehr zu einem eingeschweißten Team werden, in dem jeder dem anderen Respekt zollt.
Sämtliche Morde sind recht bestialisch und grausam und definitiv nichts für schwache Nerven. Wer Probleme damit hat, wenn blutige bzw. übel zugerichtet Leichen näher beschrieben werden sollte das Buch besser nicht lesen.
Ich habe mit großer Spannung die Aufklärung der Serienmorde verfolgt und wurde mehrfach vom Autor hinters Licht und auf eine falsche Fährte geführt. Die Spannung ist von Beginn an gegeben und hält bis zum Ende an. Der Schluss hat noch einmal in einem starken Höhepunkt gegipfelt und mich stellenweise sehr überrascht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Splitterherz

Splitterherz
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Ich habe ich riesig auf das Buch gefreut, da es mit seinen rund 630 Seiten endlich mal wieder ein bisschen dickerer Wälzer ist. Zu Beginn habe ich jedoch nur langsam in die Geschichte hinein gefunden. ...

Ich habe ich riesig auf das Buch gefreut, da es mit seinen rund 630 Seiten endlich mal wieder ein bisschen dickerer Wälzer ist. Zu Beginn habe ich jedoch nur langsam in die Geschichte hinein gefunden. Zwar waren die Handlungen von Beginn an sehr interessant, aber ich hatte sehr viele offene Fragen und konnte mir auf einiges keinen Reim machen. Bettina Belitz bringt jedoch Stück für Stück Licht ins Dunkel und ich habe mich immer besser in die Geschichte und ihre Charaktere einfinden können, bis ich schließlich komplett in ihr versunken bin.
Ellie war für mich zu Beginn keine einfache Protagonistin, da sie gefühlt auf jeder zweiten Seite sehr müde ist und sich hinlegt um zu schlafen, meist mit recht seltsamen Träumen. Das hat mich zunächst doch eher irritiert und ich habe mich mehr als einmal gefragt was mit ihr nicht stimmt. Mit der Zeit wurde sie mir aber immer sympathischer und ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen.
Colin, wie auch Ellie`s Eltern mochte ich von Beginn an und finde sie wurden einzigartig von Bettina Belitz ausgearbeitet. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch habe ich sie allesamt sehr gerne.
Insgesamt hat mich die Geschichte sehr gefesselt und auch das Ende hat mir gut gefallen. Nicht unbedingt das was man erwarten würde, aber dennoch sehr passend. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe sehr, dass für einige offene Fragen Lösungen gefunden werden.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Hurenschiff

Das Hurenschiff
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"Das Hurenschiff" stand schon länger auf meiner Wunschliste, da ich Bücher mit dieser Thematik sehr interessant finde. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dieses Buch bei einer Aktion von Thalia günstig ...

"Das Hurenschiff" stand schon länger auf meiner Wunschliste, da ich Bücher mit dieser Thematik sehr interessant finde. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dieses Buch bei einer Aktion von Thalia günstig entdeckte und musste es natürlich sofort mitnehmen. :)
Zunächst lernt man die unterschiedlichen Protagonistinnen kennen, wobei mir alle durchweg sympathisch waren mit Ausnahme von Dorothy. Ihr Charakter passt einfach perfekt zur ihrer Rolle, aber so ganz warm konnte ich nicht mit ihr werden, obwohl sie durchaus auch nette und positive Charakterzüge hat.
Die Geschichte selbst spielt sich fast ausschließlich auf der Lady Juliana ab, wodurch der Handlungsort recht eingeschränkt ist. Dennoch kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Die lange Überfahrt wird sehr bildgewaltig geschildert und ich möchte mir nicht vorstellen wie sehr alle an Bord sich das Ende der Fahrt gewünscht haben.
Ich war recht überrascht vom Verhalten des Kapitäns den Frauen gegenüber, da ich seine Anordnungen bzgl. des Umgangs mit ihnen so nicht erwartet hätte. Auch die Tatsache, dass die Männer sich eine Braut aussuchen und diese bei ihnen in der Kajüte schlafen durfte, kannte ich so noch nicht. Am Ende des Buches erklärt Autorin Martina Sahler welche Ereignisse auf wahren Begebenheiten beruhen und welche sie frei erfunden hat. Die Schicksale der Frauen, ihre Beweggründe, Gedanken und Gefühle sind spannend gestaltet und es entstehen Freundschaften, wie sie unter normalen Umständen evtl. nicht entstanden wären. Ich bin sehr begeistert von dem Buch und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung "Die Hureninsel".

Veröffentlicht am 15.09.2016

Skin - Das Lied der Kendra

Skin - Das Lied der Kendra
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Ich muss gestehen, dass ich das Buch zunächst nur wegen des Covers ins Auge gefasst habe. Ich finde das Zusammenspiel der Farben, die einzelnen Kontraste, einfach atemberaubend schön und auch das Symbol ...

Ich muss gestehen, dass ich das Buch zunächst nur wegen des Covers ins Auge gefasst habe. Ich finde das Zusammenspiel der Farben, die einzelnen Kontraste, einfach atemberaubend schön und auch das Symbol in der Mitte mit den Fischen hat eine ganz besondere Bedeutung, die mehr als nur passend zur Geschichte gewählt wurde.
Ilka Tampke hat mit Ailia eine sehr lebendige und vor allem sympathische Hauptfigur geschaffen, in welche ich mich gut hinein versetzen konnte. Ailia lässt und an ihren Gedanken, Ängsten und auch Zweifeln teilhaben und wirkt so glaubwürdig und greifbar. Im Laufe der Geschichte verändert sie sich, sie wächst an ihren Aufgaben und findet mehr und mehr zu sich selbst.
Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen. Die fantastischen und mystischen Elemente wurden von der Autorin gut mit eingeflochten und durch einen sehr bildhaften, detailreichen Schreibstil konnte mir die Welt wirklich gut vorstellen.
Die Handlung hat mich komplett in ihren Bann gezogen und mit jedem Kapitel baute sich mehr und mehr Spannung auf. Das Ende war für mich dann noch einmal ein Highlight, denn es war echt. Keine tausend Zufälle, die den Protagonisten in die Hände spielen, kein Kitsch und keine Übertreibungen, wie man es leider nur zu häufig erlebt. Stattdessen erwartet uns ein authentisches Ende, das durchaus realistisch wirkt. Die letzte Seite kam für mich viel zu schnell und ich hätte gern noch länger weiter gelesen.