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Veröffentlicht am 25.09.2018

Mehr gewollt als gekonnt

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der ...

Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der Meinung, dass die Geschichte nun erzählt sei und schaute einer Fortsetzung skeptisch entgegen. Der Plot wirkt durch seine Monumentalität sehr aufgeblasen und zu keiner Zeit realistisch. Ich hätte mir hier etwas anderes gewünscht. So versucht der Autor durch einen Nachahmungstäter die Morde des ersten Teils in den Schatten zu stellen und durch opulente Gewaltakte zu überzeugen. Ich bin definitiv ein Fan von exzessiver Gewaltdarstellung in Büchern und mag skurrile Tötungsideen. Wenn diese aber allein durch logisches Denken unrealistisch und dermaßen übertrieben wirken, dann ist mir das für einen Thriller einfach too much. Für einen Horrorroman wäre es mir wiederrum zu einfallslos und langweilig. Sehr schwierig die Geschichte einzuordnen. Zeitweise hatte ich aber doch meinen Spaß beim Lesen. Der Austausch der Protagonisten ist geglückt und wirkt nicht allzu gewollt. Die Figuren harmonieren und hassen sich wunderbar. Allein diesen Umstand ist es zu verdanken, dass ich bis zum Schluss am Ball geblieben bin. Zum Ende hin schafft es der Autor tatsächlich noch mich für einen dritten Teil zu begeistern, einfach aus dem Grund, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie das zu einer spannenden Geschichte werden kann. Wenn Daniel Cole es dennoch schaffen sollte, die witzigen und originellen Passagen von „Ragdoll“ mit den zwischenmenschlichen Beziehungen von „Hangman“ zu vereinbaren, dann könnte eine interessante Geschichte dabei herauskommen. Ich hoffe nur er trägt mit dem dritten Teil nicht zu dick auf … achja … und ich hoffe damit ist die Reihe dann abgeschlossen. Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht.

Veröffentlicht am 25.09.2018

Mehr gewollt als gekonnt

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der ...

Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der Meinung, dass die Geschichte nun erzählt sei und schaute einer Fortsetzung skeptisch entgegen. Der Plot wirkt durch seine Monumentalität sehr aufgeblasen und zu keiner Zeit realistisch. Ich hätte mir hier etwas anderes gewünscht. So versucht der Autor durch einen Nachahmungstäter die Morde des ersten Teils in den Schatten zu stellen und durch opulente Gewaltakte zu überzeugen. Ich bin definitiv ein Fan von exzessiver Gewaltdarstellung in Büchern und mag skurrile Tötungsideen. Wenn diese aber allein durch logisches Denken unrealistisch und dermaßen übertrieben wirken, dann ist mir das für einen Thriller einfach too much. Für einen Horrorroman wäre es mir wiederrum zu einfallslos und langweilig. Sehr schwierig die Geschichte einzuordnen. Zeitweise hatte ich aber doch meinen Spaß beim Lesen. Der Austausch der Protagonisten ist geglückt und wirkt nicht allzu gewollt. Die Figuren harmonieren und hassen sich wunderbar. Allein diesen Umstand ist es zu verdanken, dass ich bis zum Schluss am Ball geblieben bin. Zum Ende hin schafft es der Autor tatsächlich noch mich für einen dritten Teil zu begeistern, einfach aus dem Grund, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie das zu einer spannenden Geschichte werden kann. Wenn Daniel Cole es dennoch schaffen sollte, die witzigen und originellen Passagen von „Ragdoll“ mit den zwischenmenschlichen Beziehungen von „Hangman“ zu vereinbaren, dann könnte eine interessante Geschichte dabei herauskommen. Ich hoffe nur er trägt mit dem dritten Teil nicht zu dick auf … achja … und ich hoffe damit ist die Reihe dann abgeschlossen. Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht.

Veröffentlicht am 25.09.2018

Mehr gewollt als gekonnt

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
0

Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der ...

Die Fortsetzung zu „Ragdoll“ will dem Vorgänger in nichts nachstehen und versucht noch größer und origineller zu sein, dies gelingt „Hangman“ jedoch nur bedingt. Nach dem Ende von „Ragdoll“ war ich der Meinung, dass die Geschichte nun erzählt sei und schaute einer Fortsetzung skeptisch entgegen. Der Plot wirkt durch seine Monumentalität sehr aufgeblasen und zu keiner Zeit realistisch. Ich hätte mir hier etwas anderes gewünscht. So versucht der Autor durch einen Nachahmungstäter die Morde des ersten Teils in den Schatten zu stellen und durch opulente Gewaltakte zu überzeugen. Ich bin definitiv ein Fan von exzessiver Gewaltdarstellung in Büchern und mag skurrile Tötungsideen. Wenn diese aber allein durch logisches Denken unrealistisch und dermaßen übertrieben wirken, dann ist mir das für einen Thriller einfach too much. Für einen Horrorroman wäre es mir wiederrum zu einfallslos und langweilig. Sehr schwierig die Geschichte einzuordnen. Zeitweise hatte ich aber doch meinen Spaß beim Lesen. Der Austausch der Protagonisten ist geglückt und wirkt nicht allzu gewollt. Die Figuren harmonieren und hassen sich wunderbar. Allein diesen Umstand ist es zu verdanken, dass ich bis zum Schluss am Ball geblieben bin. Zum Ende hin schafft es der Autor tatsächlich noch mich für einen dritten Teil zu begeistern, einfach aus dem Grund, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie das zu einer spannenden Geschichte werden kann. Wenn Daniel Cole es dennoch schaffen sollte, die witzigen und originellen Passagen von „Ragdoll“ mit den zwischenmenschlichen Beziehungen von „Hangman“ zu vereinbaren, dann könnte eine interessante Geschichte dabei herauskommen. Ich hoffe nur er trägt mit dem dritten Teil nicht zu dick auf … achja … und ich hoffe damit ist die Reihe dann abgeschlossen. Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht.

Veröffentlicht am 27.07.2018

Absolut geniale Reihe ... leider Abzocke

MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 1
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„Matthew Corbett – Die Königin der Verdammten – Teil 1“ von Robert McCammon ist der zweite Ausflug zum Beginn des 18. Jahrhunderts. Wie bereits beim Vorgänger handelt es sich um einen Historischen Mystery-Krimi. ...

„Matthew Corbett – Die Königin der Verdammten – Teil 1“ von Robert McCammon ist der zweite Ausflug zum Beginn des 18. Jahrhunderts. Wie bereits beim Vorgänger handelt es sich um einen Historischen Mystery-Krimi. Die Geschichte wird sehr spannend erzählt und ist authentisch ausgearbeitet. Genau so stelle ich mir New York im Jahre 1702 vor. Es ist schmutzig, verrucht und voller skurriler Menschen. Robert McCammon übertreibt es ab und zu mit verschrobenen Figuren, es passt jedoch so wunderbar zum Geschehen und Setting, dass es die Story nur noch um so interessanter macht. Das ganze Buch ist in jeder Hinsicht perfekt, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man es nicht mögen kann. Es hat einfach alles was ein gutes Buch ausmacht. Es hat nur einen Kritikpunkt und dieser ist gravierend!!! Denn die Geschichte wurde im Deutschen auf zwei Bände aufgeteilt und gehört in sich geschlossen. Das Ende von Teil eins war für mich zu abrupt. Es wurde nicht ein einzelner Handlungsstrang aufgeklärt, einfach Cut und aus die Maus. Für mich ist das in jeder Hinsicht eine Abzocke des Verlages. Ich mag den Luzifer Verlag sehr und seine Buchauswahl ist exquisit, aber sowas muss doch nicht sein. Hätte das Buch im englischen 1.500 Seiten, dann okay, aber hier haben wir ein Buch mit gerade mal 603 Seiten (im englischen Original!). Dieser Trend verärgert mich und ich bin dagegen, die deutsche Leserschafft so auszunehmen. Mit Macht reich zu werden geht meistens nicht gut aus und ich könnte mir vorstellen, dass es viele Menschen gibt die diesen Trend nicht mitmachen. Ich glaube zukünftig werde ich mehr englische Bücher lesen und den deutschen Buchmarkt in dieser Hinsicht den Rücken kehren. So macht lesen keinen Spaß, denn wenn man die gesamte Story von „Matthew Corbett – Die Königin der Verdammten“ zu Hause im Regal stehen haben möchte, sind 39,90 € fällig und das geht für ein Buch was noch nicht einmal Illustrationen hat überhaupt nicht! Das englische Taschenbuch der gesamten Geschichte gibt es übrigens momentan für 6,80 € bei Amazon. Daher leider nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 18.06.2018

Naja, geht so ...

The Stranger - Wer bist du wirklich?
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich schon etwas gehadert habe, ob ich „The Stranger“ überhaupt lesen möchte. Ich bin so ein typischer Coverkäufer und fahr meistens richtig gut damit. Aber dieses Cover ist ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich schon etwas gehadert habe, ob ich „The Stranger“ überhaupt lesen möchte. Ich bin so ein typischer Coverkäufer und fahr meistens richtig gut damit. Aber dieses Cover ist doch wirklich 08/15. Tut mir leid, aber es sieht schon billig zusammen geschustert aus. Deshalb auch meine Bauchschmerzen, ob es mir überhaupt gefallen wird. Genau so unschlüssig bin ich jetzt bei der Bewertung. Es ist kein schlechtes Buch, es hat interessante Ansätze, diese sind aber zu rar gesät und auch zu schnell abgehandelt. Die Story gibt schon einiges her, aber es mangelt leider an einer spannenden Umsetzung. Leise Töne sind nicht verkehrt, aber wenn nur phrasiert wird und die Geschichte nicht in die Gänge kommt, dann ist das Thema eindeutig verfehlt, denn es ist kein spannender Thriller. Das ein oder andere Kapitel konnte mich aber doch überzeugen und deshalb tue ich mich echt schwer wie ich dieses Buch einschätzen soll. Ich vergebe spontan 3 Sterne, weil der Schreibstil leicht verständlich und nachvollziehbar ist und ich keine Logiklöcher entdeckt habe.