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Veröffentlicht am 04.11.2018

Humorig wie eh und je, aber ...

Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt
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Broschiert: 432 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz (24. Oktober 2018)
ISBN-13: 978-3651025738
Preis: 16,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Humorig wie eh und je, aber …

Inhalt:
Jennerwein und ...

Broschiert: 432 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz (24. Oktober 2018)
ISBN-13: 978-3651025738
Preis: 16,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Humorig wie eh und je, aber …

Inhalt:
Jennerwein und sein Team wollen Weihnachten auf einer Berghütte feiern, ganz ohne Ermittlungen und urgemütlich. Doch schon bald befindet sich die ganze Truppe in höchster Lebensgefahr. Jennerwein muss sich auf jeden Einzelnen verlassen können, um die Situation zu meistern.

Meine Meinung:
Jörg Maurers Schreibstil hat mir wie immer super gefallen. Lebendig, humorig, einfach äußerst unterhaltsam, was er sich immer wieder an Wortspielen und Hintergrundinformationen einfallen lässt.

Die Handlung kann da leider nicht ganz mithalten. Sie teilt sich auf in zwei Fälle, den aktuellen, in dem die Truppe in Gefahr gerät, sowie einen Schulstreich von 1980, den der Schüler Hubertus damals auflöste. Abwechselnd wird von beiden erzählt. Die Geschichte um den Schulstreich, die Jennerwein den Kollegen auf der Hütte erzählt, fand ich leider nicht so spannend wie den Fall in der Gegenwart. Mir schien es fast, als ob hier einfach noch ein paar Seiten gefüllt werden mussten.

Das Verbrechen in der Gegenwart, dem die Polizisten ausgesetzt sind, war dagegen sehr spannend und definitiv mal was anderes. Daneben schaut man als Leser auch immer wieder mal bei den Graseggers rein und einer Gruppe von Snowboardern zu, wobei man sich natürlich die ganze Zeit fragt, wie die in der Handlung mit drin hängen. Am Ende weiß man es

Die Reihe:
1. Föhnlage
2. Hochsaison
3. Niedertracht
4. Oberwasser
5. Unterholz
6. Felsenfest
7. Der Tod greift nicht daneben
8. Schwindelfrei ist nur der Tod
9. Im Grab schaust du nacht oben
10. Am Abgrund lässt man gern den Vortritt
11. Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt

★★★★☆

Veröffentlicht am 22.10.2018

Beginnt langsam, aber das Ende ist furios

Oxen. Gefrorene Flammen
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Broschiert: 592 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (31. August 2018)
ISBN-13: 978-3423261807
Originaltitel: De Frosne Flammer
Übersetzung: Friederike Buchinger
Preis: 16,90 €
auch als E-Book und als ...

Broschiert: 592 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (31. August 2018)
ISBN-13: 978-3423261807
Originaltitel: De Frosne Flammer
Übersetzung: Friederike Buchinger
Preis: 16,90 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Beginnt langsam, aber das Ende ist furios

Inhalt:
Der ehemalige Elite-Soldat Niels Oxen gilt als tot. Doch er hat das Attentat in der Ostsee überlebt und konnte sich auf eine schwedische Schäreninsel retten. Von hier aus macht er sich auf nach Dänemark, wo er schließlich mit Margrethe Franck und Axel Mossman im Kampf gegen den Danehof zusammenarbeitet. Den beiden sowie auch Mossmans Neffen Christian Sonne wird durch den Danehof das Leben schwergemacht.

Meine Meinung;
Dies ist der 3. Teil der Danehof-Trilogie. Die ersten beiden Bände sollte man unbedingt vorher gelesen haben, denn auch wenn vieles wiederholt wird, dürfte es sonst schwerfallen, der Handlung zu folgen.

Zu Anfang braucht der Roman einige Zeit, um in die Gänge zu kommen. Es passiert nicht allzu viel. Es wird auf das bisher Geschehene zurückgeblickt und mit der aktuellen Situation gehadert. Richtig spannend wird es erst in der zweiten Hälfte des Buches. Hier geht es wieder Schlag auf Schlag. Mossman & Co. kommen dem Leiter des Danehof Ost immer näher und geraten dabei auch selbst immer wieder in Gefahr. Oxen versucht auch, den Mörder von Fisch zu finden, um sich zu rehabilitieren. Jens Henrik Jensen hat hier die Netze der verschiedenen Geheimdienste sehr schön dargestellt. Man kann sich gut vorstellen, dass es auch in der Realität so läuft.

Immer wieder gibt es falsche Spuren und falsche Verdächtige, aber am Ende wird alles zur Zufriedenheit aufgelöst. Trotz einiger Längen ist diese Trilogie absolut empfehlenswert.

Die Reihe:
1. Das erste Opfer
2. Der dunkle Mann
3. Gefrorene Flammen

★★★★☆

Veröffentlicht am 11.10.2018

Nicht wirklich ein Thriller, aber trotzdem gut

Thalamus
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Taschenbuch: 447 Seiten
Verlag: Loewe (13. August 2018)
ISBN-13: 978-3785586143
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,95 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Nicht wirklich ein Thriller, aber ...

Taschenbuch: 447 Seiten
Verlag: Loewe (13. August 2018)
ISBN-13: 978-3785586143
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,95 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Nicht wirklich ein Thriller, aber trotzdem gut

Inhalt:
Der siebzehnjährige Timo landet nach einem schweren Unfall auf dem Markwaldhof, einem Rehazentrum. Schon bald erlebt Timo Dinge, die eigentlich nicht sein können. Sein Zimmernachbar bedroht ihn, dabei ist Timo ganz hilflos. Doch dann entwickelt er selbst Fähigkeiten, die ihn verstören.

Meine Meinung:
Ursula Poznanski kann einfach toll schreiben. Man saust nur so durch die Seiten. Mit dem Plot konnte sie mich allerdings diesmal nicht hundertprozentig fesseln. Es dauert recht lange, bis der Grundstein für die schlussendliche Spannung gelegt wird. Zwar gibt es immer wieder eigenartige Vorkommnisse, aber als wirklich beunruhigend habe ich diese nicht empfunden. Es hätte auch alles immer noch Friede, Freude, Eierkuchen sein können. Erst spät wird klar, dass hier mehr dahintersteckt und nicht alles legal ist. Aber dann wird es hochspannend - es geht um Leben und Tod.

Die Protagonisten haben mir recht gut gefallen, allen voran Timo, der das Herz am rechten Fleck hat und sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Aber auch Carl, mit dem er sich anfreundet, fand ich große Klasse. Beide beweisen viel Humor, der ihre Situation erträglicher erscheinen lässt.

Auch wenn ich nicht vollends begeistert war, hat mir das Lesen doch recht viel Spaß gemacht. Ich würde das Buch allerdings eher für Jugendliche als für Erwachsene empfehlen, da die Sprache einfacher gehalten ist und auch die Handlung und die Hintergrunderklärungen eher auf Jugendliche abzielen.

★★★★☆

Veröffentlicht am 27.09.2018

Rasanter Auftakt einer Cyberpunk-Reihe

Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet
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Gebundene Ausgabe: 415 Seiten
Verlag: Loewe (17. September 2018)
ISBN-13: 978-3785587720
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Originaltitel: Warcross
Übersetzung: Jessika Komina und Sandra Knuffinke
Preis: ...

Gebundene Ausgabe: 415 Seiten
Verlag: Loewe (17. September 2018)
ISBN-13: 978-3785587720
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Originaltitel: Warcross
Übersetzung: Jessika Komina und Sandra Knuffinke
Preis: 18,95 €
auch als E-Book erhältlich

Rasanter Auftakt einer Cyberpunk-Reihe

Inhalt:
Die ganze Welt ist von dem Videospiel „Warcross“ mehr oder weniger besessen. Das Spiel hat sogar Auswirkungen auf das reale Leben. Der Höhepunkt des Jahres sind die Meisterschaften, wenn verschiedene Teams in speziellen Arenen gegeneinander antreten.

Emika Chens großes Idol ist Warcross-Erfinder Hideo Tanaka. Als er sie zu Beginn der diesjährigen Weltmeisterschaft nach Tokio holt und ihr einen besonderen Job anbietet, überlegt sie nicht lange. Sie soll Zero aufstöbern, ein Hacker, der Warcross sabotieren will.

Meine Meinung:
Marie Lu konnte mich schon mit ihrer Legends-Trilogie begeistern. Und auch „Warcross“ hat mich von Anfang an gefesselt. Die Protagonistin Emika war mir gleich sympathisch. Sie musste schon einiges durchmachen in ihrem jungen Leben und schlägt sich mehr schlecht als recht als Kopfgeldjägerin durch. Ich habe sie als eine starke und aufrichtige junge Frau erlebt. Einen besonderen Reiz machen ihre liebevollen Erinnerungen an ihren Vater aus.

Auch die anderen Charaktere fand ich recht interessant, allen voran Hideo Tanaka, hinter dessen glatter Fassade sich so einiges verbirgt. Dann wären da noch verschiedene Warcross-Spieler aus aller Herren Länder, hinter denen manchmal auch mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Und natürlich Zero, der große Unbekannte, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckt.

Neben dem bunt gemischten Personal hat es mir vor allem die Beschreibung der Spielwelten angetan, die so plastisch ausfallen, dass sie sich unwillkürlich im Kopf des Lesers einnisten. Auch die Spielzüge werden äußerst spannend und anschaulich geschildert. Ich konnte mich richtig gut in dieses Spiel hineinversetzen. Hier geht es sehr rasant zu. Da kommt eine sachte Liebesgeschichte als Erholung zwischendurch gerade recht.

Marie Lus lebendiger Schreibstil macht die Lektüre zu einem großen Vergnügen. Allerdings schien mir die Handlung hin und wieder nicht hundertprozentig durchdacht. Vielleicht werden hier aber auch einige Dinge noch im Folgeband geklärt. Auf diesen bin ich schon sehr gespannt, denn der Auftaktband dieser Reihe endet mit einer überraschenden Wendung, nach der man nun einfach wissen will, wie es weitergeht.

★★★★☆

Veröffentlicht am 25.09.2018

Spannend, wenn auch etwas unrealistisch

Das Haus der Mädchen
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Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Rowohlt(26. Juni 2018)
ISBN-13: 978-3499275166
Preis: 9,99 €
auch als E-Book erhältlich

Spannend, wenn auch etwas unrealistisch

Inhalt:
Leni kommt für ein Verlagspraktikum ...

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Rowohlt(26. Juni 2018)
ISBN-13: 978-3499275166
Preis: 9,99 €
auch als E-Book erhältlich

Spannend, wenn auch etwas unrealistisch

Inhalt:
Leni kommt für ein Verlagspraktikum nach Hamburg. Hier lernt sie die lebenslustige Vivien kennen, die im selben Haus ein Zimmer gemietet hat. Als Vivien über Nacht spurlos verschwindet, macht Leni sich auf die Suche nach ihr und bringt sich dadurch in große Gefahr.

Der Obdachlose Freddy Förster hat einen Mord beobachtet. Statt sich vom Mörder jagen zu lassen, versucht er, den Mörder zu finden.

Meine Meinung:
Die Story ist im Grunde sehr spannend und wird kurzweilig erzählt. Dabei wechselt der Autor zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her. Diese sind ganz unterschiedlich, die einen eher etwas ruhiger, die anderen spannend oder nervenaufreibend. Das ist eigentlich eine ganz gute Mischung.

Die Identität des Täters blieb für mich lange Zeit im Dunkeln. Leider konnte mich das Motiv nicht hundertprozentig überzeugen, das schien mir etwas weit hergeholt und abstrus. Hier hätte es vielleicht noch einiger klärender Worte bedurft.

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei „Das Haus der Mädchen“ um einen soliden Thriller, den man gut lesen kann. Er lässt aber noch etwas Luft nach oben.

★★★★☆