Eine zu lange Suche
EternityNachdem mir der Klapptext und auch das Cover unglaublich gut gefallen haben, habe ich es kaum erwarten können, das Buch zu lesen. Leider hat sich schnell eine Ernüchterung eingestellt. Sicherlich ist der ...
Nachdem mir der Klapptext und auch das Cover unglaublich gut gefallen haben, habe ich es kaum erwarten können, das Buch zu lesen. Leider hat sich schnell eine Ernüchterung eingestellt. Sicherlich ist der Schreibstil von Isabelle Wallat sehr angenehm zu lesen, allerdings kommen einige Fehler darin vor, wie doppelte oder fehlende Wörter oder andere kleine Fehlerchen, die manchmal beim Lesen stören. Aber selbst ohne diese Fehler hat mich das Buch nicht wirklich mitreißen können. Zwar passiert an sich recht viel in dem Buch, da Sean mit seinen Begleitern durch die Welt reist, aber dennoch habe ich das Gefühl gehabt, dass man nicht wirklich vorwärts kommt. Vielleicht liegt es daran, dass ich bei dem Klapptext erwartet habe, dass die Suche nach Saphira früher zuende geht und die Geschichte schon in diese andere-Welt-Richtung ein wenig weiter geht, aber da wurde ich gänzlich enttäuscht.
Das gesamte Buch über wird gesucht und gerätselt, was nicht einmal schlimm wäre, wenn wenigstens mehr Gedanken und Emotionen von den Charakteren rübergekommen wären. Sean ist nur auf seine Saphira fixiert und fällt ständig aus unterschiedlichen Gründen in Ohnmacht, seine Begleiter machen sich darüber Sorgen, lassen sich aber immer wieder überreden ihn nicht ins Krankenhaus zu bringen, was ich schon teilweise recht unnatürlich fand, da Sean mal angegriffen wurde und geblutet hatte. Jeder normale Mensch würde da einen Krankenwagen rufen... Das sind die einzigen wirkliche Emotionen, die rüberkamen: Die Fixierung auf Saphira und die Sorgen um Sean. Zu wenig in meinen Augen. Da war so viel Potential, was leider nicht richtig genutzt wurde. Am besten haben mir die Träume von Sean gefallen, in denen er mit Saphira zusammen war. Diese kleinen Ausschnitte waren sehr schön zu lesen und da kamen mehr Emotionen rüber, als im ganzen Buch zusammen. Auch das Ende hin wurde langsam interessant, da es dort schließlich an Fahrt aufnahm. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass die Suche schneller vorbei geht, um wirklich in der Story drin zu sein. Somit kann ich leider nur zwei Sterne geben.