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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2018

Toller Humor

Liebe und Marillenknödel
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Sophie verliert ihren Job und ihr Freund hat sie auch verlassen. Hamburg scheint ihr keine Perspektiven zu bieten. Als sie dann eine Almhütte erbt, macht sie sich auf den Weg ins Abenteuer. Doch auf der ...

Sophie verliert ihren Job und ihr Freund hat sie auch verlassen. Hamburg scheint ihr keine Perspektiven zu bieten. Als sie dann eine Almhütte erbt, macht sie sich auf den Weg ins Abenteuer. Doch auf der Hütte streikt das Personal und Gäste kommen auch keine mehr. Als dann auch noch der Koch verschwindet, ist Sophie komplett aufgeschmissen, denn kochen kann sie überhaupt nicht.

Schade, dass der Klappentext schon so viel verrät, denn überraschenderweise ahnt man im Buch nicht in wen sich Sophie verlieben könnte. Aber durch den Klappentext weiß man ja schon Bescheid.

Der Humor des Buchs ist klasse und hat mich überzeugt. Sophie und die anderen Charaktere sind interessant und es gibt auch einiges an Spannung, da man lange nur ahnen kann, was eigentlich genau vor sich geht. Klar ist Sophie etwas naiv, aber trotzdem hofft man für sie, dass ihr jemand hilft.

Das Cover finde ich toll und nur deswegen habe ich zu dem Buch gegriffen. Am Ende wäre das Rezept für die Marillenknödel schön gewesen; das fehlte mir einfach, da es so viel um Essen ging.

Fazit: Ein lustiger Liebesroman, der mich gut unterhalten hat. Ein Stern Abzug für den Klappentext, der zu viel verrät und den teilweise etwas zu spitzen Humor.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Lebensretter weicht nicht von der Seite

Das Leuchten unserer Träume
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Sophie ist in ihrem Haus eingeschlossen bei einem Brand. Ein zufälliger Passant rettet ihr das Leben. Ben weicht von da an nicht mehr von ihrer Seite und hilft ihr in allen Lebenslagen. Was hat Ben vor? ...

Sophie ist in ihrem Haus eingeschlossen bei einem Brand. Ein zufälliger Passant rettet ihr das Leben. Ben weicht von da an nicht mehr von ihrer Seite und hilft ihr in allen Lebenslagen. Was hat Ben vor? Ist das normal? Ein Helfersyndrom? Verliebtheit?

Die Rezension fällt mir schwer, weil ich dem Leser nichts verraten will. Aber gerade die Dinge, die mich etwas störten in der Handlung kann ich somit nicht ansprechen, weil ich sonst zu viel verraten würde. Was aber nicht zu viel verrät, ist beispielsweise, dass der Klappentext anders formuliert werden sollte. Er lenkt doch zu sehr in eine Richtung.

Mich störte auch etwas Sophie und ihr Verhalten. Manches mal konnte ich das nicht nachvollziehen oder es wurde mir zu häufig wiederholt was sie erlebt hat. Teilweise wirkt sie auch naiv, weil sie einfach manches Zeichen nicht erkennen will, aber scheinbar wahrnimmt. Auch ihr Umgang mit ihren Eltern blieb mir schleierhaft, schon zu Beginn nach dem Brand habe ich es nicht verstanden und auch später hatte ich wenig Verständnis für ihr Verhalten ihren Eltern gegenüber.

Fazit: Die Achse meiner Welt hat mir deutlich besser gefallen. Das Schema der Autorin ist eben doch immer ähnlich und wenn ich schon vom Klappentext weiß, dass es ein "überraschendes" Ende gibt, dann gehe ich auch schon anders an das Buch heran und das Ende überrascht eben nicht mehr so wie es bei Die Achse meiner Welt für mich der Fall war. Insgesamt aber ein schöner Liebesroman und für Fans der Autorin oder Freunde trauriger Liebesgeschichten absolut lesenswert.

Veröffentlicht am 14.09.2018

Historische Suche nach dem Teufel

Die Hitzkammer
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Freyja ist der Hexerei angeklagt. Als Lapidius sie untersucht, stellt er fest, dass sie schwer krank ist. Er versucht sie zu heilen und gleichzeitig ihre Unschuld zu beweisen.

Ich höre eher ungern historische ...

Freyja ist der Hexerei angeklagt. Als Lapidius sie untersucht, stellt er fest, dass sie schwer krank ist. Er versucht sie zu heilen und gleichzeitig ihre Unschuld zu beweisen.

Ich höre eher ungern historische Romane, weil es mir da schwer fällt alles zu verfolgen. Dieses Hörbuch hat mir aber gut gefallen. Der Sprecher macht das klasse und es ist auch richtig spannend, ob Lapidius das Rätsel löst. Man kann alles gut nachvollziehen und seine Schritte nachverfolgen.

Ob alles historisch so korrekt ist, kann ich nicht beurteilen. Ich hatte aber den Eindruck, dass es wenig historische Fakten zu der Geschichte bedarf. Die Charaktere sind interessant, allerdings etwas einfach gezeichnet. Man ahnt schon in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird.

Fazit: Ein Hörbuch zum Miträtseln mit einem tollen Sprecher

Veröffentlicht am 14.09.2018

Spannung baut sich langsam auf

Das Geheimnis der Muse
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Ein Gemälde und zwei Frauen: 1967 arbeitet Odelle in der Kunstgalerie Skelton. Sie freut sich auf ihren neuen Job, da sie lange nach etwas passendem gesucht hat und in London eine Außenseiterin ist. Doch ...

Ein Gemälde und zwei Frauen: 1967 arbeitet Odelle in der Kunstgalerie Skelton. Sie freut sich auf ihren neuen Job, da sie lange nach etwas passendem gesucht hat und in London eine Außenseiterin ist. Doch als ein Gemälde von Isaac Robles auftaucht, ist auch Odelle fasziniert von dem Bild und seiner Geschichte. Aber welche Geschichte ist wahr?
1936 trifft Olive Schloss auf Isaac Robles. In einem Land im Umbruch und einer Welt in Aufruhr ist die Kunst und ihre Muse nur Nebensache?

Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist gefällig und die Aufmachung des Buches gelungen. Die Charaktere entwickeln sich langsam und das Buch hatte ab der Mitte auch eine richtige Sogwirkung zum Weiterlesen. Gerade die beiden Frauen Olive und Odelle sind faszinierend. Ich finde die Erfahrungen, die Odelle in London mit Rassismus macht, sehr gut geschildert. Und wie fremd sie sich in dieser Welt fühlt, der sie sich doch so nah fühlt.

Die Geschichte wird im Wechsel der beiden Zeiten erzählt, die sich dann gegenseitig ergänzen und ein Gesamtbild ergeben.

Fazit: Ein gutes Buch in zwei Zeitebenen erzählt über Kunst und die 30er Jahre in Spanien.

Veröffentlicht am 28.08.2018

Die Liebe

Jeden Tag, jede Stunde
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Zwei Kinder begegnen sich das erste mal im Kindergarten und sind ab da unzertrennlich. Die beiden verbindet eine tiefe Zuneigung. Doch irgendwann werden sie getrennt und begegnen sich erst Jahre später ...

Zwei Kinder begegnen sich das erste mal im Kindergarten und sind ab da unzertrennlich. Die beiden verbindet eine tiefe Zuneigung. Doch irgendwann werden sie getrennt und begegnen sich erst Jahre später wieder. Aber jeden Tag, jede Stunde waren sie verbunden und haben sich vermisst.

Das Buch hat einen sehr schönen Erzählstil. Es geht im Wechsel zwischen den beiden Protagonisten hin und her. Und man kann die Gefühle der beiden sehr gut nachvollziehen. Es gibt auch keine Längen in dem Buch, sondern wird eher episodenhaft erzählt.

Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen. Es geht hier um tiefe Zuneigung und nicht um das Verliebtsein mit seinen himmelhochjauchszenden Gefühlen.

Ich finde, dass das Cover sehr gut zur Geschichte passt.

Fazit: Der Schreibstil ist sehr schön und angenehm zu lesen. Für Fans von ruhigeren Liebesgeschichten eine Leseempfehlung.