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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2018

Humorvoll

Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir
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Anne Vogds Roman „Ich hab´s auch nicht immer leicht mit mir“ ist humorvoll, locker und spritzig. Ich hatte erst Bedenken, ob ich das Lesen mochte. Überraschender Weise konnte ich mich mit vielen von Anne ...

Anne Vogds Roman „Ich hab´s auch nicht immer leicht mit mir“ ist humorvoll, locker und spritzig. Ich hatte erst Bedenken, ob ich das Lesen mochte. Überraschender Weise konnte ich mich mit vielen von Anne Vogds Sprüchen identifizieren. Ihre Selbstironie macht sie sympathisch.

Sie spricht viele Themen an, da ght es um Ehe, Muttersein, Familie, Arbeit und das Älter werden. Ihre Erziehungsmethoden sind gut nachvollziehbar. Heut zu Tage geht das mit Wlan, gefällt mir. Anne Vogd lacht auch über ihre eigenen Schwächen.
Es macht Spaß, wenn man liest, das andere die gleichen Erfahrungen gemacht hat, die wir selber erlebten. Da fühle ich mich gleich besser.

Dieses Buch passt gut für Zwischendurch, wenn man mal ausspannen muss. Es ist ein witziges aufmunterndes Buch für Frauen.


Veröffentlicht am 12.10.2018

Vergangenheit im Banat

Mutters Flucht
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Andreas Wunns Mutter stammt aus dem Banat einem Gebiet in Jugoslawien. Sie war noch ein 5jähriges Kind, als sie 1947 mit Mutter und Bruder und Großmutter nach Deutschland flüchten mussten.
Der Autor unternimmt ...

Andreas Wunns Mutter stammt aus dem Banat einem Gebiet in Jugoslawien. Sie war noch ein 5jähriges Kind, als sie 1947 mit Mutter und Bruder und Großmutter nach Deutschland flüchten mussten.
Der Autor unternimmt 2017 mit seiner jetzt 75jährigen Mutter eine Reise in die Vergangenheit. Er sucht nach Antworten und daraus entsteht der Roman „Mutters Flucht“.
Die ersten Stationen sind die Flüchtlingslager in denen die Flüchtlinge wohnten, bevor sie eine Wohnung bekamen.
Dann geht es weiter über Ungarn nach Serbien und von den Lagern, aus denen sie flüchteten. Gleichzeitig erfahren sie und wir, wie ab 2015 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanista , den gleichen Weg wie vor 70 Jahren über die Grenze, nahmen.
Die Mutter erinnert sich an Kleinigkeiten, aber sie schiebt vieles von sich. Eine Flucht bedeutet für Kinder, das sie traumatisiert sind.

Andreas Wunn schildert diese Reise mit gut konstruierten Fakten. Eine eindrucksvolle Geschichte der Donauschwaben.

Veröffentlicht am 12.10.2018

Interessante Familienforschung

Der Apfelbaum
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Christian Berkel hat nach seinen Wurzeln gesucht und danach den Familienroman „Der Apfelbaum“ geschrieben.

Seine Eltern sind aus Berlin, Otto und Sala kennen sich seit sie 13 und 17 Jahre alt sind. Das ...


Christian Berkel hat nach seinen Wurzeln gesucht und danach den Familienroman „Der Apfelbaum“ geschrieben.

Seine Eltern sind aus Berlin, Otto und Sala kennen sich seit sie 13 und 17 Jahre alt sind. Das war 1932
Jetzt ist Otto tot und Sala wird vergesslich. Ihr Sohn fragt nach der Vergangenheit. Sala ist Halbjüdin. Sie hat einiges mitgemacht, aber sie hat überlebt. Ihr Vater schickt sie zu einer Tante nach Paris. Heute weiß man, das sie da nicht sicher war. Was für ein Schicksal, sie ist zu bewundern. Sie kämpft sich immer wieder durch.
Der Autor gibt den Vorfahren interessante Lebensgeschichten. Einige Personen haben größere Macken, aber so ist das eben. Wenn man nach den Vorfahren sucht, ist man manchmal erfreut und dann wieder geschockt.
Seine Forschungen in Archiven gehen sogar bis Polen. Das kann ich gut nachvollziehen, da ich selber auch nach meinen Vorfahren geforscht habe.
Der Roman fesselt und ist überaus spannend.

Veröffentlicht am 06.10.2018

Porträt einer Mordnacht

Das Geheimnis der Grays
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Anne Meredith ist das Pseudonym von der britischen Krimiautorin Lucy Beatrice Malleson, die von 1899 bis 1973 lebte.
Der Klett-Cotta Verlag verlegt den Roman „Das Geheimnis der Grays“. Im Original erschien ...

Anne Meredith ist das Pseudonym von der britischen Krimiautorin Lucy Beatrice Malleson, die von 1899 bis 1973 lebte.
Der Klett-Cotta Verlag verlegt den Roman „Das Geheimnis der Grays“. Im Original erschien der psychologische Krimi 1933 und jetzt erstmals auf deutsch. Das Buch wurde von Barbara Helle übersetzt.

Der Roman spielt zu Weihnachten 1931 in England.

Adrian Gray lädt jedes Jahr seine Kinder und ihre Partner zum Heilig Abend ein. Das deren Kinder nicht dabei sind gefällt mir nicht, da wäre ich bei den Kindern geblieben.
Es heißt er ist geizig, bei den Kindern aber auch nicht ungewöhnlich, die sind alle geldgierig umd auch miteinander verfeindet. Allerdings ist er schon ziemlich skurril.
Adrian wird ermordet, der Mörder steht für uns sofort fest. Wir beobachten ihn bei der Vertuschung und an seinen Ämgsten vor Entdeckung. Für die Polizei sind alle verdächtig. Jetzt kommt einiges ans Licht.

Der Roman liest sich etwas altmodisch, wie die Romane von Agatha Christie auch. Das ist aber manchmal ganz angenehm. Der Krimi ist überaus spannend. Ich habe ihn gerne gelesen. Eben klassisch englisch.

Veröffentlicht am 03.10.2018

Etwas fürs Herz

Honig aufs Herz
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Moni Kaspers Roman Honig ans Herz liest sich locker und humorvoll. Nur der Titel ist mir etwas kitschig, aber na ja das stört nicht zu sehr. Das Cover zeigt gleich das Genre an.
Es ist das erste Buch, ...

Moni Kaspers Roman Honig ans Herz liest sich locker und humorvoll. Nur der Titel ist mir etwas kitschig, aber na ja das stört nicht zu sehr. Das Cover zeigt gleich das Genre an.
Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Die Protagonisten die Detektivin Evyn und der geheimnisvolle Taxifahrer Nicolai sind sympathisch. Der Schauplatz ist New York.
Nachdem Evy ihren Freund beim Seitensprung erwischt, verlässt sie ihn und zieht erst mal in ihr Büro. Nic muss erst einmal unter ihrer Schusseligkeit leiden, er wohnt unter ihr. Ihr nächster Auftrag entpuppt sich als gefährlich, gut das sie Nic in der Nähe hat.

Dieser Liebesroman ist leicht und locker, der noch äußerst spannend wird. Diese Geschichte konnte ich in einem Rutsch durchlesen.
Moni Kaspers schreibt gut unterhaltend, mit Witz und netter Handlung.Für Freunde dieses Genres zu empfehlen.