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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2018

Gutmensch trifft auf Totschläger

Narbensohn
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Meine Meinung zum Buch:
Mir hat die Kombination aus Thriller und Romantik sehr gut gefallen, vor allem, weil ich beide Genres gerne lese und so hatte ich beides in einem Buch. Für meinen Geschmack hätte ...

Meine Meinung zum Buch:
Mir hat die Kombination aus Thriller und Romantik sehr gut gefallen, vor allem, weil ich beide Genres gerne lese und so hatte ich beides in einem Buch. Für meinen Geschmack hätte allerdings gerne noch mehr „Thrill“ sein dürfen. Der Schreibstil ist herrlich normal, alltäglich, ohne Schnörkel, sodass man das Buch flüssig lesen kann. Am allerbesten haben mir die Situationen gefallen, in denen Helena Liam in der JVA besucht hat, vor allem, weil die Eindrücke so spannend und real geschildert waren. Mit Helena als Charakter musste ich zu Beginn ein wenig warm werden, aber danach habe ich sie in mein Herz geschlossen und jetzt mag ich ihre hilfsbereite, gutgläubige und teilweise auch naive Art sehr gerne. Sie ist halt auf der einen Seite auch noch ein Teenager und darf so sein, auf der anderen Seite ist sie für ihr Alter aber schon richtig selbstständig und verantwortungsvoll ihrer Familie gegenüber. Die Beziehung, die sich zwischen Helena und Liam entwickelt hat, war auch interessant zu verfolgen, auch wie sich Liam für Helena verändert hat und umgekehrt, wie Liam Helenas Leben bereichert. Dies merkt man beim Lesen sehr deutlich. Die gesamte Clique ist mir bis zum Schluss ans Herz gewachsen, sodass ich am liebsten gleich weiter gelesen hätte, aber ein wenig muss ich mich noch gedulden. Was ich noch sehr gerne wissen würde, ist, ob Helena nun schwanger ist oder nicht?

Mein Fazit:
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und wie ich gesehen habe, muss ich nicht mehr ganz so lange darauf warten. Das finde ich schön, vor allem, da auch ein paar Fragen offen geblieben sind.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Cliffhanger macht Lust auf den nächsten Teil

Hasenjagd
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Meine Meinung zum Buch:
„Hasenjagd“ überzeugt durch den sehr direkten und einfachen Schreibstil, dazu noch relativ kurze und abwechslungsreiche Kapitel und vor allem durch interessante Charaktere. Joona ...

Meine Meinung zum Buch:
„Hasenjagd“ überzeugt durch den sehr direkten und einfachen Schreibstil, dazu noch relativ kurze und abwechslungsreiche Kapitel und vor allem durch interessante Charaktere. Joona Linna wirkt bereits während seiner Zeit im Gefängnis nicht unsympathisch und als Ermittler hat er mir noch viel besser gefallen, gerade auch weil er nicht dem typischen Klischee des überarbeiteten, übernächtigten, alkoholabhängigen Ermittlertyp entspricht. Auch seine sich frisch anbandelnde Beziehung mit all ihren Problemen wirkt authentisch und nicht kitschig romantisch. Wer als Täter in Frage kommt, ist zwar schon etwa ab der Hälfte des Buches absehbar, aber trotzdem bleibt die Spannung weiterhin aufrecht. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass auch die Hintergründe und Lebensgeschichten der „Opfer“ oder „ehemaligen Täter“ – wie man es bezeichnen möchte – detailliert und aktuell geschildert werden, sodass man nicht so einfach in Kategorien denkt und sie auch in ihrer Gesamtheit sehen kann. Vor allem die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Rex und seinem Sohn fand ich schön zu lesen. Dafür hätten die Szenen mit den Flüchtlingen und dem überaus detailliert beschriebenen Szenen des Kampfeinsatzes für meinen Geschmack gar nicht sein müssen, im Gegenteil. Hier hatte ich eher das Gefühl, dass es an manchen Stellen zu überladen wirkte und die Geschichte war für mich auch so spannend und umfangreich genug. Weniger wäre an dieser Stelle mehr gewesen. Nichts desto trotz habe ich das Buch sehr genossen und bin quasi durch die Kapitel hindurchgerauscht.

Mein Fazit:
Der Cliffhanger am Ende des Buches ist für mich natürlich jetzt schon der perfekte Catcher, sodass ich den nächsten Teil am liebsten gleich lesen würde, aber da muss ich mich leider noch ein wenig gedulden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Geschichte
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2018

bin beeindruckt von der Autorin

Redemption Point
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Meine Meinung zum Buch:
Nicht so gut gefallen hat mir zu Beginn der englische Titel, aber nachdem es dann ja im Buch eine Bedeutung und einen Bezug dazu gibt, kann ich damit leben. Ansonsten finde ich ...

Meine Meinung zum Buch:
Nicht so gut gefallen hat mir zu Beginn der englische Titel, aber nachdem es dann ja im Buch eine Bedeutung und einen Bezug dazu gibt, kann ich damit leben. Ansonsten finde ich einerseits die Thematik, Ex-Cop Ted Conkaffey wird beschuldigt ein Mädchen entführt und missbraucht zu haben – emotional sehr aufregend und interessant dargestellt. Es zeigt auch, wie die Medien mit dem Thema umgehen und wie die Umgebung reagiert, egal ob man nun tatsächlich schuldig ist oder nicht, alleine der Verdacht reicht schon aus. Auch die privaten Belastungen, wie Ehefrau und Kind damit umgehen und wer alles glaubt, eine Meinung äußern zu dürfen, ist nicht unwesentlich. Zusätzliche Spannung bringt der parallele Handlungsstrang, in dem Ted zusammen mit Amanda als Privatdetektiven einen Fall aufzuklären versuchen und teilweise gemeinsam mit der Polizei agieren. Der Thriller hat durchgehend Spannung geboten, auch wenn teilweise sogar ein wenig Tempo rausgenommen hätte werden können.

Mein Fazit:
Das war mein erstes Buch von Candice Fox und mir ist unklar, wie ich bis jetzt an der brillanten Autorin „vorbeilesen“ konnte.

Veröffentlicht am 03.10.2018

ein sehr böser Thriller

Bösland
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Ben war 13 als er mit seinem Freund und einem Mädchen im „Bösland“ die Zeit vertrieben und getrunken hat. Mathilda wird mit einem Golfschläger ermordet, Ben kann sich an nichts ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Ben war 13 als er mit seinem Freund und einem Mädchen im „Bösland“ die Zeit vertrieben und getrunken hat. Mathilda wird mit einem Golfschläger ermordet, Ben kann sich an nichts mehr erinnern und wird verurteilt. Nach einem langwierigen Prozess in der Psychiatrie und betreutem Wohnen, kann er wieder sein Leben meistern bis er seinen damaligen Freund nach langer Zeit wieder trifft und es die nächste Tote gibt.


Meine Meinung zum Buch:
Ich habe den Thriller regelrecht verschlungen. Man muss auch dazu sagen, durch die relativ kurzen, übersichtlichen Kapitel lädt er auch förmlich dazu ein. Sehr gut gefallen haben mir die Kapitelüberschriften – sie haben einerseits treffend zusammengefasst um was es im Kapitel geht und sind auch optisch ein Hingucker. Außerdem lockern Dialoge über mehrere Seiten die Situation auf. Die Spannung bleibt wirklich vom Anfang bis zum Ende aufrecht und der Schluss hält ein paar drastische Wendungen parat, die nicht unbedingt vorhersehbar sind. Außerdem hat mir der Charakter von Ben sehr gut gefallen, seine Verzweiflung war richtig gut spürbar und manchmal hätte man ihn am liebsten geschüttelt, damit er nicht wieder blindlings in die nächste Falle tappt. Für mich hätte der Thriller gerne länger und ausführlicher sein können.

Mein Fazit:
Die Bücher von Bernhard Aichner lese ich persönlich sehr gerne und sehr schnell und auch diesmal bin ich wieder positiv überrascht.

Veröffentlicht am 28.09.2018

kurzweilig

Schwarzweiß
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Kurze Inhaltszusammenfassung:
Regina Bogner hat schon dramatische Erlebnisse aus ihrer beruflichen Tätigkeit als Ärztin im Ausland hinter sich und auch privat musste sie schon harte Schicksalsschläge hinnehmen. ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Regina Bogner hat schon dramatische Erlebnisse aus ihrer beruflichen Tätigkeit als Ärztin im Ausland hinter sich und auch privat musste sie schon harte Schicksalsschläge hinnehmen. Nun hat sie sich mit ihrer Tochter endlich in Deutschland eingelebt, als schon wieder Probleme in ihrem Berufsleben auftreten. Regina arbeitet im Maßregelvollzug der Hamburger Psychiatrie und bekommt einen Patienten zugewiesen, bei dem sie sofort Unbehagen spürt. Außerdem zweifelt sie an seiner Diagnose und mit der Zeit wird ihr der Patient auch auf der persönlichen Ebene gefährlich.

Meine Meinung zum Buch:
Melanie Metzenthin hat unter dem Synonym Antonia Fennek mit „Schwarzweiß“ einen sehr spannenden Thriller geschrieben und konnte aufgrund ihrer eigenen beruflichen Erfahrung als Fachärztin für Psychiatrie und ihren Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Straftätern sehr gutes Hintergrundwissen einbringen. Dadurch wurde der gesamte Thriller auch sehr authentisch und die Arbeit im Maßregelvollzug sowie die Zusammenarbeit der KollegInnen und einige Patienten mit sehr vielen Details und Feinheiten beschrieben. Ich habe den Schreibstil der Autorin sehr genossen und würde mich sehr freuen, wenn sie in Zukunft noch weitere Thriller veröffentlicht.
Ein weiteres Thema, das auch einen zentralen Punkt im Thriller ausmacht, ist das Problem, dass die Gesellschaft Menschen mit anderen Hautfarben noch immer schwer akzeptieren können und Vorurteile ihnen gegenüber haben. Dies wird im Thriller sehr gut dargestellt, wie die Nachbarschaft auf Reginas Tochter Anabel reagiert, die eine ethnische Herkunft hat und dadurch zudem auch noch in das Beuteschema des Täters passt.

Titel und Cover:
Das Cover passt aufgrund der optischen Gestaltung sehr gut zum Titel und Beides passt auch sehr gut zum Inhalt des Thrillers.

Mein Fazit:
Mit „Schwarzweiß“ ist der Autorin ein sehr spannender und hintergründiger Thriller gelungen und ich würde mich sehr freuen, bald wieder einen Thriller von ihr lesen zu dürfen.