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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2022

berührend und realistisch

Zwischen Scherben
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Erstmal vorweg: Lest das Buch nicht, wenn ihr euch von den Themen Selbstverletzung, Suizidgedanken, Tod und Gewalt (unter Familienmitgliedern) getriggert fühlen könntet!
Meine Meinung bezieht sich auf ...

Erstmal vorweg: Lest das Buch nicht, wenn ihr euch von den Themen Selbstverletzung, Suizidgedanken, Tod und Gewalt (unter Familienmitgliedern) getriggert fühlen könntet!
Meine Meinung bezieht sich auf die ersten 40 Prozent des Buches, da ich das Buch dort abgebrochen habe. Das liegt allerdings keineswegs daran, dass es schlecht wäre, sondern dass ich es psychisch nicht schaffe, bei dieser Geschichte genug distanziert zu bleiben, wo wir auch gleich bei meinem größten Kritikpunkt wären. Es gehört vor dieses Buch eine viel größere Trigger-Warnung, statt nur einem unscheinbaren Satz am Anfang des Buches, der zu unspezifisch auf selbstzerstörerische Gedanken des Protagonisten hinweist. Die Themen, die ich oben in meinem ersten Satz erwähnt habe, werden ins Detail erläutert, viel genauer und heftiger als es sich von diesem Satz ableiten lässt und definitiv so genau, dass eine richtige Warnung ein Muss ist. Wäre dies der Fall gewesen, hätte ich mich sicher von diesem Buch distanziert.
Die Geschichte und die Gedanken des Protagonisten bieten jedoch für nicht-Betroffene oder für Menschen, die Betroffene solcher Gedanken und Handlungen besser verstehen wollen, einen sehr detailreichen und realistischen Einblick. Die Gefühle des Protagonisten waren sehr gut beschrieben, gerade was die soziale Abkapselung und das Verirren in den eigenen Gedanken angeht.
Ich konnte jedoch mit dem Schreibstil nicht ganz warm werden, wobei ich noch nicht einmal erklären kann, woran genau es lag. Mir kam er manchmal etwas abgehackt und teilweise auch etwas zu umgangssprachlich vor.
Vielleicht werde ich das Buch irgendwann noch einmal lesen und dann auch beenden, wenn ich mich mental mehr distanzieren kann. Doch die ersten 40 Prozent haben mich dennoch positiv überrascht, da kritische Themen, die oftmals in Jugendbüchern nur oberflächlich aufgegriffen werden, tiefgründig und in aller Echtheit beschrieben werden. Es wird nichts, wie schon oftmals gelesen, romantisiert und verharmlost, was es natürlich auch sehr heftig und nichts für jedermann zu lesen macht.

Veröffentlicht am 18.01.2022

Genial und verstörend zugleich

Die dunkle Seite des Mondes
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Ich bin sehr hin und her gerissen von dem Buch. Es war gut, keine Frage. Oftmals verstörend und erschreckend, dennoch gut geschrieben und weckt mein Interesse an psychologischen Fakten über halluzinogenen ...

Ich bin sehr hin und her gerissen von dem Buch. Es war gut, keine Frage. Oftmals verstörend und erschreckend, dennoch gut geschrieben und weckt mein Interesse an psychologischen Fakten über halluzinogenen Pilzen.

Der Plot ist relativ unvorhersehbar und reist gerade in der ersten Hälfte des Buches mit, wie es nur wenige Bücher schaffen. Der zweiten Hälfte jedoch fehlt es eindeutig an der Spannung, die mir in der ersten Hälfte gerade so gut gefallen hat. Man konnte außerdem das Ende schon lange vorher erahnen, da ein anderes Auflösen der Geschichte irgendwann kaum noch möglich gewesen wäre.

Der Schluss des Buches lässt viele Fragen offen, was jedoch gut zu dem trockenen Schreibstil von Martin Suter und zu der schockierenden und auch etwas verstörenden Geschichte passt. Es ist definitiv nichts für jedermann und auch kein Buch für zwischendurch. Es gibt viele interessante Gedankenanstöße, wenn man sich richtig darauf einlässt.

Sich mit dem Protagonisten zu identifizieren, sollte unmöglich sein, was man wahrscheinlich nur versteht, wenn man das Buch bereits gelesen hat. Es handelt sich eher um eine Geschichte, die man sachlich und unvoreingenommen lesen, und nach der Aussagekraft und nicht nach dem Inhalt bewerten sollte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2018

Ende zerstört ganzes Buch

Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht
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Klappentext
Niemand im Küstenort Southport weiß, wer die neue Einwohnerin Katie ist und woher sie kommt. Sie lebt komplett zurückgezogen und vermeidet jeden Kontakt mit anderen. Erst dem jungen Witwer ...

Klappentext
Niemand im Küstenort Southport weiß, wer die neue Einwohnerin Katie ist und woher sie kommt. Sie lebt komplett zurückgezogen und vermeidet jeden Kontakt mit anderen. Erst dem jungen Witwer Alex, der zwei kleine Kinder hat, gelingt es langsam und behutsam, ihr näherzukommen. Doch Katie hütet ein dunkles Geheimnis. Wird sie für die Liebe alles aufs Spiel setzen?



Meine Meinung
Von der ersten Seiten an erschien mir die Protagonistin sympathisch und auch authentisch, denn so wie sie beschrieben wird, könnte sie auch im echten Leben vorkommen: Nicht perfekt, sondern wenige ungute Charaktermerkmale, ohne die ihr Charakter nicht abgerundet wäre. Sie hat Schlimmes erlebt, und trotzdem wird im Buch nicht ununterbrochen davon geschrieben, wie schlimm ihre Vergangenheit war, und obwohl das eine wichtige Rolle spielt, wird es nicht in den Vordergrund gezogen und die Geschichte in der Gegenwart bleibt durchgängig präsent.

Der Protagonist hingegen wirkte auf mich anfangs etwas suspekt, doch das legte sich rasch und ich fing wirklich an ihn sehr zu mögen und ihn auch sehr dafür zu bewundern, was er alles in seinem Leben gleichzeitig schafft und welche Lasten er zu tragen hat. Auch das kommt keineswegs unrealistisch rüber, denn im Laufe der Zeit blickt man als Leser immer mehr hinter seine Fassade, wie das auch bei der Protagonistin der Fall ist.

Das Buch selber beginnt mitten in der Geschichte und ohne darum herum zu schreiben startet der Autor sofort ins Geschehen, was es dem Leser von Anfang an unmöglich macht, irgendetwas an dem Buch langweilig zu finden. Dazu kommt noch, dass schon ab dem ersten Kapitel Geheimnisse in der Luft liegen, die teilweise eine gewisse Spannung hervorrufen und so kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Von Kapitel zu Kapitel werden wieder Geheimnisse aufgeklärt, die jedoch widerum neue Fragen aufwerfen, doch der Autor schafft es, diese so genial in die Geschichte zu verstricken, dass es einem nicht arrangiert, sondern total logisch und fließend vorkommt.

Die Story ist von Anfang bis etwa Seite 350 gut durchgedacht und ich habe die Seiten sehr genossen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam aber stetig und die beiden Protagonisten kommen sich immer näher. Doch man merkt gegen Ende auch, dass die Ereignisse sich zuspitzen und plötzlich steht man als Leser einem sehr spannenden Höhepunkt gegenüber, der in einen Thriller gut gepasst hätte, doch in diesem Fall die ganze Stimmung und das ganze Feeling kaputt macht. Es ist für einen Liebesroman viel zu heftig und brutal und wenn es nur das wäre und der Schluss wieder lieb und süß wäre, wäre es noch nicht mal so überaus schlimm, doch der Autor hat in den Schluss noch eine Note Übernatürliches mit eingebaut und von der Liebesgeschichte ist dann kaum noch was zu spüren, was für mich das ganze Buch kaputt gemacht hat.

Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und locker, doch an geeigneten Stellen auch tiefgründig, und hätte die ganze Geschichte perfekt abgerundet, wenn da nicht der eben genannte Schluss gewesen wäre. Denn auch hier war der Schreibstil von einem auf das andere Kapitel verändert, so dass es keinen leichten und tiefgründigen Schreibstil mehr gegeben hat, sondern den für Thriller typischen, leicht abgehackten aber dennoch guten Schreibstil, der bei einem Thriller eben gut gepasst hätte, doch in einen Liebesroman definitiv nicht.



Fazit
Wie ihr bestimmt aus der Rezension oben entnehmen konntet war ich von dem Buch sehr begeistert, bis eben dieser Schluss kam, der alles zerstört hat, was bis dahin aufgebaut wurde. Doch bis dahin konnte ich mich so gut in die Geschichte hineinversetzen und habe mit den beiden Protagonisten richtig mitgefiebert. Ich weiß nicht, ob ich euch das Buch wirklich empfehlen kann, also wenn ihr den Schluss auslasst, auf jeden Fall, wenn nicht dann wohl eher nicht. XD Aber das Buch hat unglaublich viel Potenzial, ich habe es in einem Tag durchgesuchtet, und das kommt bei mir bei Büchern selten vor, und deswegen werde ich den Autor auf jeden Fall weiter verfolgen und es noch einmal mit einem anderen Buch von ihm versuchen.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Geschichte geht in Mark und Bein

Was ihr nicht seht
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Klappentext
Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt ...

Klappentext
Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …



Erste Eindrücke
Dies ist eines der wenigen Bücher, die ein recht einfaches Cover haben und dennoch aus der Menge herausstechen, was durch die schwarzen, großen Buchstaben, die “Löcher” im Buchdeckel sind, ermöglicht wird. Dadurch ist das Cover unverwechselbar und auch unvergleichbar. Wenn man sich es so anschaut, wird einem durch die verschiedenen orange und rot Töne und dazwischen ein paar weiße Flächen schon etwas mulmig zumute, was den Eindruck verstärkt, dass es sich hier um einen Psychothriller handelt, der es in sich hat. So hat dieses Buch zumindest auf mich gewirkt und als ich dann den Klappentext gelesen habe, war der Fall für mich klar, dass ich dieses Buch lesen musste. Ob das Buch meine Erwartungen erfüllt hat und mich überzeugen konnte, könnt ihr in folgender Rezension nachlesen.



Meine Meinung
Der Einstieg in das Buch ist etwas beschwerlich, denn der Schreibstil ist dem Genre entsprechend schwer und somit gewöhnungsbedürftig, man braucht also zum Lesen dieses Buches die entsprechende Muse, um es wirklich genießen zu können. Trotz dessen ist der Schreibstil flüssig und es werden viele und gute Vergleiche zu allen möglichen Handlungen und Gefühlen verwendet, aber auch zur Beschreibung von Orten und Gegenständen, was schon von der ersten Seite an eine gewisse Spannung hervorruft, die sich mit einer kleinen Unterbrechung nach etwa einem drittel des Buches, auch durchgehend hält.

Diese kleine Unterbrechung ist ein Teil der Geschichte, den man abkürzen hätte können, weil es sich in diesen Teil des Buches sehr zieht und es sich nur schleppend lesen lässt, da nichts, beziehungsweise nur wenig passiert, was für die spätere Geschichte eine Bedeutung hätte. Doch dieser Teil beträgt nur etwa 50 bis 75 Seiten und dann geht das Buch wieder flüssig zu lesen.

Am Anfang wirft das Buch dem Leser viele Fragen auf. Denn es wird schon im ersten Kapitel klar, dass die Protagonistin eine physische Erkrankung hat, die von ihrem Job zu kommen scheint, aber gleichzeitig deuten zahlreiche Gedanken der Protagonistin darauf hin, dass diese Erkrankung viel weiter zurückreicht und so viele unerklärte Lücken lässt, die sich erst im Laufe des Buches mit Antworten füllen. Da man als Leser natürlich diesen Fragen so schnell wie möglich auf die Spur kommen will, gibt es den Effekt, das man immer weiter und weiter lesen möchte und gleichzeitig Angst vor dem hat, was das zukünftige Buch noch bringt.

Die eigentliche Handlung ist erst nach etwa einem drittel des Buches erkennbar und so dauert es seine Zeit, bis man sich wirklich völlig in diesem Buch eingefunden hat, doch wenn das einmal geschehen ist, geht alles plötzlich sehr schnell und mit einem einzigen Plottwist und einem Wechsel des Erzählers bewegt sich die Geschichte plötzlich in eine völlig andere Richtung und lässt dem Leser keine Ruhe mehr, bis man das Buch beendet hat.

Ein besonderes Merkmal an diesem Buch ist, dass es in Präsens geschrieben ist und somit eine noch größere Spannung und auch ein größeres Einfühlungsvermögen hervorrufen kann, wie im sonst geläufigen Präteritum.



Mein Fazit
Ich konnte mich in dieses Buch sehr gut hineinversetzen und auch nach dem Lesen hat es mich einfach nicht losgelassen, da diese Geschichte in Mark und Bein geht und auf irgendeine Weise wirklich jeden berührt. Leider hat es sich in der Mitte etwas gezogen und so ging zeitweise die Spannung fast ganz verloren, weshalb es für mich jedoch leider kein 5 Sterne Buch ist. Ich kann das Buch jedem ab etwa 14 oder 15 Jahren empfehlen, da es Szenen enthält, die für Jüngere vielleicht nicht geeignet sind oder auch einfach nicht verständlich. Diese Empfehlung beruht jedoch nur auf meiner eigenen Erfahrung.

Veröffentlicht am 19.07.2018

Kann den dritten Teil kaum erwarten!!!

Aura 2: Aura – Der Verrat
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Klappentext
Hannah muss untertauchen. Ausgerechnet an der Akademie, die von ihrem Widersacher selbst ins Leben gerufen wurde. Dort darf sie um keinen Preis auffallen, und das ist umso schwieriger, weil ...

Klappentext
Hannah muss untertauchen. Ausgerechnet an der Akademie, die von ihrem Widersacher selbst ins Leben gerufen wurde. Dort darf sie um keinen Preis auffallen, und das ist umso schwieriger, weil sie um ein Vielfaches mächtiger ist als ihre Mitschüler! Wird es ihr gelingen, sich selbst und ihre Gabe unter Kontrolle zu halten? Plötzlich ist da auch noch Raphael, der ihre Konzentration enorm stört und ihr Gefühlsleben in heftiges Chaos stürzt. Was verbirgt sich hinter seiner undurchschaubaren Fassade?



Meine Meinung
Wie auch schon beim ersten Band finde ich das Cover sehr gelungen, es ist wunderschön, sticht durch das einseitige und gleichzeitig einzigartige Design heraus und passt sowohl von der Aufmachung, als auch von der Farbe wunderbar zum ersten Band. Auch im Regal sind diese zwei Bücher nebeneinander ein Augenschmaus, da sie am Buchrücken in der Schriftart und auch in der Größe und Dicke identisch sind und, wie auch am Cover, farblich perfekt abgestimmt.

Ich hatte meine Bedenken, was den Einstieg des Buches anging, da ich den ersten Band bereits vor ein paar Monaten gelesen hatte und somit befürchtete, in der Geschichte nicht mitzukommen, was sich jedoch keinesfalls bestätigt, da das erste Kapitel des zweiten Bands nahtlos an das Geschehen im ersten Band anfügt. Bereits nach den ersten ein bis zwei Kapiteln hat man sein Gedächtnis wieder aufgefrischt und dank einiger Gedanken der Protagonistin, die die Leser offensichtlich an wichtige Stellen aus dem ersten Band erinnern sollen, kann man sich auch an schon fast vergessene Geschehnisse wieder erinnern.

Leider war dieser Einstieg fast Alles, was man in dieses Buch aus dem ersten Band mitnehmen kann, da bereits nach einem knappen viertel des Buches eine komplett andere Geschichte aufgenommen wird, die mit dem Inhalt des ersten Bandes fast nichts mehr gemeinsam hat. Offene Fragen aus dem ersten Teil der Reihe, die man schön in eine fortführende Geschichte einbauen könnte, werden nicht beantwortet und insgesamt hätte man den ersten Band abkürzen und diesen abgekürzten und den zweiten Teil in ein Buch nehmen sollen, da die ganze Geschichte im ersten Teil langsam dahinfließt, erst am Ende etwas Fahrt aufnimmt und letztendlich eine vollkommen neue Story bildet.

Wenn diese Unstimmigkeiten mit dem ersten Band nicht wären, wäre ich von den Ideen und von der Ausführung der Geschichte restlos begeistert gewesen, da die Autorin etwas neues und dennoch auf eine unerklärliche Weise etwas altbekanntes erschaffen hat und das ganze Buch lang eine Spannung herrscht, die letztendlich für den Leser kaum noch zu ertragen ist.

Doch diese beinahe perfekten Ideen der Geschichte werden anfangs sehr stark vom Leser ausgeblendet, da die Hauptprotagonistin sehr naiv und auch unreif wirkt, denn sie glaubt alles, was man ihr sagt, stellt keine großartigen Fragen und macht nichts, was man erwarten würde, wenn man eine solche Situation wie zu Anfang des Buches betrachtet. Doch das wird im Laufe der Geschichte besser und mir wurde die Protagonistin sogar sehr sympatisch, bis sich noch die Liebe in das Buch einschleicht. Plötzlich spürt man wieder die Naivität, doch noch viel mehr die eben genannte Unreife, da sie in Sachen Liebe und was dazu gehört, keinerlei Erfahrung und ähnliches hat und sich, wage ausgedrückt, etwas zu viel ungeschickt anstellt, wie es mit 16 Jahren eigentlich nicht der Fall sein sollte.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und flüssig und passt insgesamt gut zu der Geschichte, die alles in allem doch recht oberflächlich erzählt wird, was jedoch nicht unbedingt negativ ist. Man kann das Buch ziemlich schnell lesen und auch die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass man teilweise gar nicht aufhören kann in dem Buch zu schmökern, trotz der oben genannten Dinge.



Fazit
Insgesamt ist das eine leichte und lockere Sommerlektüre, da sie oberflächig bleibt und schnell gelesen werden kann. Ich bin mit meinen Gedanken immer noch bei der Protagonistin und in der Welt, die die Autorin erschaffen hat, weil es mich einfach nicht loslässt und ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Dieser Band ist deutlich besser als der erste Band und ich kann von ganzem Herzen empfehlen, dieser Reihe nach dem ersten Teil noch eine Chance zu geben, denn für den zweiten Band lohnt es sich auf jeden Fall. Ich kann den dritten Band jetzt schon kaum erwarten!