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Veröffentlicht am 20.01.2019

Definitiv mal was neues!

Broken Darkness: So verführerisch
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Worum geht's?

"Eine dunkle Stimme
Als Annie McKay in dem Trailer, in den sie gerade eingezogen ist, ein Klingeln hört, ahnt sie nicht, dass dieser Moment ihr Leben unwiderruflich verändert. Sie findet ...

Worum geht's?

"Eine dunkle Stimme
Als Annie McKay in dem Trailer, in den sie gerade eingezogen ist, ein Klingeln hört, ahnt sie nicht, dass dieser Moment ihr Leben unwiderruflich verändert. Sie findet ein zurückgelassenes Handy. Am anderen Ende der Leitung ist ein Fremder mit einer rauen Stimme: Dylan.
Eine geflüsterte Verführung
Dylan vermittelt ihr ein unerwartetes Gefühl der Sicherheit. Und so lässt sich Annie auf ein Gespräch mit ihm ein. Es bleibt nicht bei dem einen. Die Stimme in der Dunkelheit verführt sie, lässt sie sündige Dinge tun, die sie sich ohne ihn nie getraut hätte.
Eine stumme Hoffnung
Es ist ein sinnliches Spiel zwischen zwei Fremden. Doch aus jedem Spiel wird einmal Ernst. Und sowohl Dylan als auch Annie haben gefährliche Geheimnisse ..."


Warum hab ich es gelesen?

Die Idee des Buches klang herrlich unverbraucht - eine wahre Seltenheit in diesem Genre! Das musste ich mir mal genauer ansehen...


Wie war's?

Broken Darkness habe ich in so ziemlich einem Rutsch durchgelesen. Es war mein erstes Buch der Autorin, und obwohl sie stellenweise für meinen Geschmack etwas zu bildhaft und philosophierend schreibt, flogen die Seiten nur so an mir vorbei.

Es geht um Annie, die auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit in einem Trailerpark landet. In ihrem Wohnwagen klingelt ein fremdes Handy, und am anderen Ende meldet sich die sexy, dunkle Stimme von Dylan... Ja, die Ausgangssituation ist schon sehr besonders. Allerdings gelingt es M. O'Keefe wirklich gut, recht realistische Gründe für das Denken und Handeln ihrer Protagonisten zu finden. Sie werden es zwar niemals aufs Treppchen meiner liebsten Charaktere schaffen, aber sie sind mit ihren Hintergründen passend für diese Geschichte. Im Nachhinein muss ich sagen, dass der Titel sehr treffend gewählt ist.

Die Art, wie sich die sexuelle Beziehung der beiden nur über's Telefon entwickelt fand ich schon faszinierend und definitiv mal etwas anderes in diesem Genre. Die erotischen Szenen sind zwar zahlreich, nehmen aber nicht überhand.

Es gibt nicht so viele Kapitel aus Dylans Sicht, was ich aber total passend fand, da er ja auch für uns ein wenig geheimnisvoll rüber kommen soll. Dazu passt auch, dass seine Seiten in auktorialer Erzählweise statt wie bei Annie aus der Ich-Perspektive verfasst sind.

Gegen Ende war es dann für mich ein bisschen unnötiges hin und her, aber da noch drei Bände folgen wäre ein Friede, Freude, Eierkuchen auch zu schön gewesen. Natürlich gibt es einen gemeinen Cliffhanger, aber der nächste Teil erscheint zum Glück schon im Februar.



Was war besonders?

Keine Frage: Das sich ein Großteil der Geschichte abspielt, ohne dass sich die beiden begegnen, macht den besonderen Reiz dieses Buches aus.


Reading Broken Darkness - So verführerisch makes me feel like...

...in diesem Genre definitiv etwas besonderes. Ich bin auf den nächsten Teil gespannt!


Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 17.11.2018

Ran an die Kreide!

Chalkboard. Das große Lettering & Doodle Buch
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Worum geht's?

"Buchstaben, Banner und Verzierungen: Das inspirierende Vorlagenbuch für angehende Kreidekünstler hält viele Ideen bereit für Speise- oder Tischkarten, aber auch für eine liebevolle Notiz ...

Worum geht's?

"Buchstaben, Banner und Verzierungen: Das inspirierende Vorlagenbuch für angehende Kreidekünstler hält viele Ideen bereit für Speise- oder Tischkarten, aber auch für eine liebevolle Notiz oder ein motivierendes Tagesmotto. Zusätzlich bietet es reichlich Platz zum kreativen Experimentieren mit Kreidestift oder Tafelkreide. Wer mag, kann die gestalteten Seiten problemlos herauslösen."



Warum hab ich es gelesen?

Da ich in einigen Monaten heirate und möglichst viel Deko selbst gestalten möchte, hat dieses Buch gleich mein Interesse geweckt. Tischkarten mit Kreide selbst gestalten? Ich bin dabei!



Wie war's?

Das Buch startet mit einer kurzen Einleitung auf der ersten Seite. Dort steht: "Dieses Buch ist eine einzige Spielwiese zum Üben und Experimentieren..." - das trifft es im Grunde ziemlich gut. Alle Seiten sind auf schwarzem, festen Papier gedruckt, auf denen es sich mit Kreide gut malen lässt. Ich habe es sowohl mit meinem Kreidestift als auch mit Tafelkreide versucht und war zufrieden mit dem Ergebnis (wobei ich mal wagemutig prognostizieren möchte, dass der Kreidestift längere Zeit überdauert).

Auf den 64 Seiten finden sich nun immer links Vorlagen, während auf der rechten Seite Platz zum Ausprobieren ist. Dabei wird wild variiert: Zwischen allerlei Seiten zu diversen Speisen (italienisch, Frühstück, Kaffee, Kuchen, Cocktails etc.) finden sich auch noch Projekte zu Handlettering, Tischkarten, Sprüchen, Banner und sogar Geschenkanhänger. Auf mich wirkte das leider ziemlich wild und durcheinander, ich bin da eher ein Fan von sortierter Ordnung. So muss man doch immer erst hin und her blättern, bis man eine bestimmte Seite wiederfindet.

Die Gestaltung der Übungsseiten ist wirklich gelungen. Es gibt immer einige Beispiele, die allerdings nicht überladend wirken. Man kann sich einfach immer das passende heraus suchen und ausprobieren. Die Zeichnungen sind dabei zum Teil sehr klein bzw. mit recht filigranen Linien, so dass ich definitiv noch etwas üben muss, bevor ich es anderen Menschen präsentieren möchte.

Insgesamt bekommt man besonders für Speisekarten und Küchendeko einiges an Inspiration geliefert, die Lettering Elemente waren für mich etwas dürftig. Nichtsdestotrotz macht man bei diesem Preis nicht wirklich was verkehrt.



Was war besonders?

Ich finde es besonders schön, dass sich sie Seiten heraus trennen lassen und man somit seine gestalteten Kunstwerke auch verwenden kann.


Reading Chalkboard - Das große Lettering & Doodle Buch makes me feel like...

...alles kann, nichts muss - ein Übungsbuch, dass seinen Namen zurecht trägt.


Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 14.11.2018

Du bist eingeladen...

Die Party
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Worum geht's?

"Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich ...

Worum geht's?

"Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!"



Warum hab ich es gelesen?

Ich liebe Krimis bzw. Thriller, die in guter alter Agatha Christie Manier aufgezogen sind. Die Party verfolgt dieses Prinzip ebenfalls: Ein abgeschotteter Raum und nur eine begrenzte Anzahl an Verdächtigen - wer ist der Täter?


Wie war's?

Vom Autor kannte ich bereits Murder Park, welches einem ähnlichen Prinzip folgte. Insgesamt kommt die ganze Situation sehr schön rüber: 10 Jugendfreunde, die sich Ewigkeiten nicht gesehen haben, der etwas verschrobene Gastgeber, das abgeschottete Haus, keine Handys, Halloween... Der Autor lässt sich (nach einem vielversprechenden Prolog) genügend Zeit beim Aufbau der Geschichte und dem Vorstellen seiner Figuren. Ich muss zugeben mir viel es etwas schwer, den Durchblick zu behalten, vor allem da sie nachher noch kostümiert herum laufen. Für Menschen wie mich wurde zum Glück die Gästeliste am Ende des Buches hinzugefügt, damit man bei völliger Unsicherheit noch einmal nachsehen kann.

Die Geschichte nimmt ihren tragischen Verlauf und wird mit einigen Rückblenden in die 80er Jahre versehen, um den Motiven und Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Ich bin ein ganz großer Fan von solchen kurzen Zeitsprüngen, dementsprechend haben sie mir besonders viel Spaß gemacht. Jonas Winner versteht es zudem sehr geschickt, allerlei Fährten auszulegen, zu verwirren und doch wieder Kehrtwendungen einzubauen, so dass man am Ende fast denken könnte, man selbst hätte was mit der Sache zu tun. Ernsthaft, dieses Ende hätte ich nicht mal im Traum erahnen können.

Allerdings ist das auch für mich ein Kritikpunkt der Geschichte, denn leider war es für mich zum Schluss doch ziemlich abstrus und nicht so ganz nachvollziehbar. Wie schon bei Murder Park konnten mich die Motive nicht wirklich überzeugen, und das hinterlässt bei einem Thriller nun mal einen faden Beigeschmack.

Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte unterhalten und ist perfekter Lesestoff für kalte Herbstabende rund um Halloween.



Was war besonders?

Ich mochte das Feeling der 80er Jahre in den Rückblenden bzw. durch die genannten Songs sehr gerne.


Reading Die Party makes me feel like...

...ein solider Thriller im Stile Agatha Christies, der mich zwar unterhalten, aber nicht vollends überzeugen konnte.


Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 17.09.2018

Ein äußerst vielversprechender Auftakt!

Arrowood - In den Gassen von London
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Worum geht's?

"Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und ...

Worum geht's?

"Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …"


Warum hab ich es gelesen?

Als großer Fan von Sherlock Holmes und viktorianischen Krimis konnte ich an Arrowood wohl kaum vorbei gehen.


Wie war's?

Ich muss gestehen, ich brauchte am Anfang einige Zeit, um mich von meinen Sherlock-und-Watson-Bildern zu lösen und sie durch Arrowood und seinen Partner Barnett zu ersetzen. Dabei fand ich die ständigen Hetzen und Verweise auf Arthur Conan Doyles Geschichten wirklich herrlich amüsant.

Statt in Adelshäuser und wohlsituierten britischen Urlaubsorte geht es mit Arrowood in den Süden von London. Mick Finlay hat für mich sehr anschaulich und durchaus gesellschaftskritisch das Bild des 'dreckigen' und verarmten Londons dieser Zeit heraufbeschworen.

Den Schreibstil empfand ich als sehr flüssig, atmosphärisch und trotz des Genre herrlich humorvoll - bei Barnetts trockenen Kommentaren musste ich so einige Male schmunzeln. Allerdings gab es für mich innerhalb der Geschichte so einige erzählerische Längen, bei denen ich etwas den Durchblick verloren habe. Das hätte ich mir etwas knapper und spannender gewünscht.

Nichtsdestotrotz habe ich mich von Arrowood und seinem viktorianischen Kriminalfall sehr unterhalten gefühlt und drücke fest die Daumen, dass auch die Folgebände ins Deutsche übersetzt werden.



Was war besonders?

Ich finde es ziemlich mutig - und in diesem Falle auch noch äußerst gelungen - ein Buch zu schreiben, in welchem eine der wohl berühmtesten literarische Figuren stetig aufs Korn genommen wird, obwohl quasi dasselbe Erzählschema verwendet wird.


Reading Arrowood makes me feel like...

...sympathische Charaktere und ein interessanter Fall (wenn auch mit einigen Längen) sorgen definitiv für Unterhaltung!



Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 17.09.2018

Viele Klischees, aber unterhaltsam!

Tempting the Beast
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Worum geht's?

"Jeder hat eine helle und eine dunkle Seite in sich. Aber kann man beide lieben?
Celeste Sorenson finanziert sich ihr Studium mit kleineren Modelaufträgen. Auf einer exklusiven Party begegnet ...

Worum geht's?

"Jeder hat eine helle und eine dunkle Seite in sich. Aber kann man beide lieben?
Celeste Sorenson finanziert sich ihr Studium mit kleineren Modelaufträgen. Auf einer exklusiven Party begegnet sie dem geheimnisvollen Braden Hunter, der ihr seitdem nicht mehr aus den Kopf gehen will. Alle warnen sie vor dem Mann, der insgeheim nur the Beast genannt wird. Aber als Celestes Bruder spurlos verschwindet, ist Braden ihre einzige Rettung. Doch Bradens Hilfe hat einen sündhaften Preis: Er spürt ihren Bruder auf und dafür gehört Celeste ihm. Ihr Körper, alles, was sie besitzt und ihr Herz. "


Warum hab ich es gelesen?

Das schöne, schlichte Cover hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext klang auch interessant, also her damit.


Wie war's?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Protagonistin Celeste ist prinzipiell ein netter, wenn auch manchmal etwas naiver Charakter. Sie hat mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen, weiß, was sie will und steht auch dafür ein. Braden hingegen war für mich ziemlich blasser und nicht wirklich greifbar. Natürlich war dies zum Teil sicher gewollt, da ihm ja etwas mysteriöses und undurchschaubares anhaften soll, aber auf mich wirkte alles um ihn recht klischeebehaftet.

Das gilt auch für die ganze Beziehung zwischen Celeste und Braden - kein Funke, keine Spannung. Celeste verfällt Braden 'The Beast' quasi sofort - das hat mich ziemlich gestört. Es fehlte mir schlichtweg der Zwischenschritt von "Wer ist dieser gefährliche Mann?" zu "ich gehöre dir wann und wo immer du mich willst" (ja, es gibt da so einige wutzige Szenen in diesem erotischen Roman). Das war leider etwas platt geraten.

Allerdings mochte ich Nebenfigur Kane, Bradens Partner in crime, sehr und würde liebend gerne mehr über ihn erfahren.
Der Schreibstil war logisch, super angenehm und flüssig zu lesen, also tiptop. Am Ende gibt es lediglich einen kleinen Cliffhanger, allerdings noch so einige ungeklärte Fragen.

Was war besonders?

Ich Trottellieschen habe natürlich erst nach ein paar Kapiteln gemerkt, dass die ganze Geschichte an 'Die Schöne und das Biest' angelehnt ist. Als der Groschen gefallen war fand ich das wirklich ganz großartig umgesetzt und es hat mir total Spaß gemacht nach den Märchenanspielungen zu suchen.


Reading Tempting the Beast makes me feel like...

...recht klischeehaft, aber unterhaltsam. Ich würde Band 2 gerne lesen, fiebere ihm jetzt aber auch nicht entgegen.


Mit herzlichem Dank an Netgalley.de und den Verlag für das Rezensionsexemplar