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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2018

Mein Eindruck

Agatha Raisin und der tote Tierarzt
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Wenn die Augen müde werden, greife ich gerne mal zum Hörbuch. So auch in diesem Fall.

Da es schon eine ganze Weile her ist, also ich die Printausgabe gelesen habe, wollte ich vor dem Genuss des aktuellen ...

Wenn die Augen müde werden, greife ich gerne mal zum Hörbuch. So auch in diesem Fall.

Da es schon eine ganze Weile her ist, also ich die Printausgabe gelesen habe, wollte ich vor dem Genuss des aktuellen Bandes, die Reihe einfach nochmal auffrischen. Und was eignet sich da besser, als ein Hörbuch.

Meine Meinung zur Story könnt ihr gerne bei der Printausgabe lesen, hier möchte ich mich ausschließlich dem Sprecher bzw. der Vertonung widmen.

Julia Fischer, die auch die anderen Bände dieser großartigen Reihe gelesen hat, überzeugt auch hier wieder mit ihrer Stimmfarbe. Punktgenau lässt sie stimmlich die Spannung ansteigen und verleiht Agatha eine gewisse Lebhaftigkeit. Die Sprechpausen waren angenehm kurz, so dass ich mich gänzlich auf die Geschichte konzentrieren konnte.



Veröffentlicht am 18.12.2018

Ein Krimi der gute Laune macht

Aufschrei in Ascot
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Nachdem ich vom ersten Band schon begeistert war, wollte ich natürlich auch wissen, wie alles mit dem Earl, seinem allerliebsten Hobby der Gartenpflege und natürlich auch Rosy weitergehen würde.



Schon ...


Nachdem ich vom ersten Band schon begeistert war, wollte ich natürlich auch wissen, wie alles mit dem Earl, seinem allerliebsten Hobby der Gartenpflege und natürlich auch Rosy weitergehen würde.



Schon nach den ersten Sätzen war ich wieder in der Story gefangen. Ascot...wer kennt nicht die legendären Pferderennen, voran die Damen mit ihren prachtvollen Hüten. Dieses Mal hatte sich der Autor genau diese Location für seine Handlung, die ziemlich genau neun Monate nach dem Auftakt spielt, ausgesucht.



Ein Brillenmörder? Ich hätte im Leben niemals damit gerechnet, dass man mit einer Brille einen Mord begehen könnte und auch im Nachhinein ist mir die Vorgehensweise noch etwas schleierhaft. Der Spannung, tat dieses jedoch keinen Abbruch. Eher im Gegenteil. Ich wollte einfach wissen, wie das genau passiert ist. Und so war ich ziemlich schnell mitten im Sog. Im Sog eines wirklich spannenden, aber auch humorvollen Krimis.



Der Earl ist einfach spitze. Ich mag seinen Charakter, seine manchmal doch gedankenlosen Handlungen, seinen Witz und seinen Charme. Auch die Liebe zu Rosy ist deutlich zu spüren, was dem Leser schon auch mal ein Seufzen entlocken kann.



Ich möchte nicht zuviel verraten, aber am Schluß erfolgt dann eine große Überraschung.

Obwohl, eigentlich war das ja irgendwie zu erwarten. Ich bin jedoch sehr gespannt, wie es nun weiter geht.



Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken:

Das Cover knüpft direkt an den Vorgängerband an. Es spielt auf Ascot bzw. das Pferderennen an, aber auch auf das Hobby des 36. Earl.

Der Klappentext macht neugierig. Neugierig auf die Location und neugierig auf die Tat bzw. das Motiv.



? Fazit ?



Und wiedermal hat mich der Autor überrascht. Überrascht mit einer gelungenen Story und der Fortführung des vermeindlichen Nebengeschehens aus Band 1.

Da der Autor das Ende mit einem Cliffhanger versehen hat, ist es fast schon ein MUSS auch den Nachfolger zu lesen.

Veröffentlicht am 10.12.2018

Spannung verknüft mit Action und Unterhaltung

Redemption Point
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Dieser Thriller ist die nahtlose Fortsetzung zu Crimson Lake. Wer also den ersten Band nicht gelesen hat, sollte dieses unbedingt jetzt noch tun. Nicht nur weil Crimson Lake einfach toll und spannend ...


Dieser Thriller ist die nahtlose Fortsetzung zu Crimson Lake. Wer also den ersten Band nicht gelesen hat, sollte dieses unbedingt jetzt noch tun. Nicht nur weil Crimson Lake einfach toll und spannend ist, sondern weil man unter Umständen die Handlungen von Ted und Amanda nicht ganz nachvollziehen könnte, was im Übrigen, sehr schade wäre.

Aber kommen wir zur Handlung. Noch immer wird deutlich, unter welcher Verrissenheit Ted leidet. Er muss in den Gedanken der Mitmenschen noch immer für eine Tat geradestehen, die er jedoch nie begangen hatte, jedoch auch nie gänzlich aufgeklärt wurde. Inzwischen zeigen sich aber Menschen, die ihm und an ihn glauben. Leider sind das auch Menschen, die einen etwas anderen Lebensstil führen und in der Gesellschaft ebenfalls nicht so gut angesehen sind. Aber auch Teds Exfrau unterstützt ihn und gewährt ihm wieder Zugang zu seiner Tochter. In Teds Vergangenheit wird zwischenzeitlich kräftig gewühlt und auch erstaunliches zu Tage gebracht. Ich wusste selbst manchmal nicht mehr, was oder wem ich nun glauben sollte.

Amanda zeigt sich sehr sprunghaft und manchmal wirkt sie tatsächlich etwas überkandidelt. Sie plappert einfach, ohne Stimmungen unterscheiden zu können. Ob das krankhaft und evtl. auf ihre Vergangenheit zurückzuführen ist?

Der Leser lernt nun aber auch Kevin kennen und schnell wird deutlich, dass er krank ist. Er möchte sich zwar helfen lassen, wird jedoch nicht ernst genommen. Weder von seiner Mutter noch von der Therapeutin, und das, obwohl er geäußert hatte, dass er pädophil wäre.

Die Autorin zeigt auch in diesem zweiten Band all ihr Können. Spannung verknüpft mit Action und guter Unterhaltung. Ein Thriller, der mir viel Lesevergnügen beschert hat.

? Fazit ?

Bevor man zu diesem Buch greift, sollte man den Vorgänger bereits gelesen haben, da die Story absolut darauf aufbaut. Die Charakteren werden weiter ausgefeilscht und gerade bei Amanda fällt auf, dass die Autorin hier ihr Augenmerk darauf gesetzt hat. Spannung und Action lösen sich ab, so dass der Thriller-Fan auf seine Kosten kommen wird.

Veröffentlicht am 22.11.2018

Interessanter Auftakt mit einer Wunderdetektivin

Der Ruf der toten Mädchen
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Anfangs war ich etwas irritiert, da mir die kurzen Kapitel zu sprunghaft erschienen. Nachdem ich jedoch einige Kapitel gelesen hatte, war ich mitten in der Story, die einfach klasse ist.
Klasse, ja, ...


Anfangs war ich etwas irritiert, da mir die kurzen Kapitel zu sprunghaft erschienen. Nachdem ich jedoch einige Kapitel gelesen hatte, war ich mitten in der Story, die einfach klasse ist.
Klasse, ja, da die Ermittlerin einfach ungewöhnlich ist. Dr. Alex Ripley gilt nämlich als Wunderdetektivin, das heisst, sie beschäftigt sich mit der Ermittlung von sogenannten Wundern und ihre Auswirkungen auf den Glauben und somit der Menschheit. Ja, die Story hat schon etwas von Sekten, oder auch von Aberglauben, dennoch ist sie super spannend.
Protagonisten
Alex: In ihrer Rolle als Detektivin, die sogenannte Wunder untersucht bzw. aufklärt, hatte sie mir ganz gut gefallen. Die privaten Einschübe fand ich eher etwas nichtssagend und auch nicht zielführend. Obwohl, seitenfüllend waren sie ja in jedem Fall. Auf mich wirkt Alex sehr kompetent und glaubhaft.
Umfeld
Im Dörfchen Kirkdale scheint in gewisser Weise die Zeit etwas stehen geblieben zu sein. Dort hat der Glaube noch einen sehr großen Stellenwert.
So spannend der Thriller beginnt, so kleine Schwächen zeigen sich dann im Mittelteil. Die Geschichte stumpft irgendwie ab oder anders ausgedrückt, sie plätschert so dahin. Zum Ende hin wird es wieder interessanter.
? Fazit ?
Ein Auftakt zu einer neuer Serie, wie er spannender kaum sein könnte. Dennoch sollte noch etwas am Spannungsbogen gearbeitet werden. Starker Anfang, lauer Mittelteil, guter Schluss. Noch ein bisschen mehr Pepp, und der Thriller wäre wirklich klasse. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung mit der Wunderdetektivin gespannt.

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  • Erzählstil
Veröffentlicht am 14.11.2018

Eine tolle Fortsetzung

Die Hebamme und die Hexenjäger
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Wer die bisherigen Bände der Hebamme Brigdet Reihe kennt, wird dieses Buch ohne Probleme lesen können. Allen anderen Leser kann ich den Rat geben, mindestens einen Vorgängerband zu lesen, damit die Protagonisten ...


Wer die bisherigen Bände der Hebamme Brigdet Reihe kennt, wird dieses Buch ohne Probleme lesen können. Allen anderen Leser kann ich den Rat geben, mindestens einen Vorgängerband zu lesen, damit die Protagonisten und ihre Handlungen verständlicher sind.

Wie in den vorherigen Bänden auch, fängt die Geschichte eigentlich mit dem Ende an. Das Ende ist im vorliegenden Fall der Tod einer vermeintlichen Hexe. Nun erst kommt die Rückblende und die Story beginnt.

Schnell merkt man, wie sehr sich die Angst vor einer Hexenverfolgung breit macht. Man kann das Unheil förmlich zwischen den Zeilen spüren.

Bridget zeigt sich hier nicht nur in ihrem Beruf als Hebamme als Könnerin, sondern auch als Vermittlerin zwischen "Gut und Böse". Aber stets schwingt auch über ihr das Damokles Schwert.

? Fazit ?

Ein toller historischer Roman, der das Leben einer Hebamme sehr eindrücklich schildert. Aber Bridget ist nicht nur Hebamme, sondern setzt sich für das Recht ein und überschreitet damit auch mal gerne Grenzen.