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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2019

Eine Leidens- und Lebensgeschichte!

Der Fund
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Die kleine Verkäuferin Rita Dalek findet, in einem Karton Bananen, Heroin. Was soll sie tun? Es behalten, oder es melden?
So beginnt die Geschichte um Rita, die einmal Glück in ihrem Leben haben wollte. ...

Die kleine Verkäuferin Rita Dalek findet, in einem Karton Bananen, Heroin. Was soll sie tun? Es behalten, oder es melden?
So beginnt die Geschichte um Rita, die einmal Glück in ihrem Leben haben wollte. Von Anfang an weiß der Leser, dass Rita tot ist. Die Story wechselt immer wieder zwischen den Verhören des ermittelnden Kommissars und der Geschichte, die zu Ritas Ermordung führt. Dieser Schreibstil hat mich am Anfang etwas irritiert, aber im Verlauf des Buches fand ich diese Schreibvariante sehr interessant. So wurde unterschieden, zwischen dem was die einzelnen Personen aussagten und was tatsächlich geschehen ist. Die Handlung liegt für mich irgendwo zwischen Schicksalsroman und Krimi.
Leider konnte ich schon früh einiges vom Handlungsverlauf erahnen. Aber trotzdem fand ich es recht spannend. Obwohl meine Vermutungen bestätigt wurden, hat mich das Ende dann doch überrascht.
Fazit: Ein guter Krimi, aber keineswegs ein Thriller. Außerdem leicht Vorhersehbar in einigen Teilen. Für Krimifans OK. 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Trauerwahn oder Wirklichkeit?

Deine letzte Lüge
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Anna Johnson lebt nach dem Freitod ihrer Eltern weiterhin in ihrem Elternhaus. Nun ist es ein Jahr her, dass ihre Mutter sich das Leben nahm und Anna bekommt eine seltsame Botschaft übersandt. Diese lässt ...

Anna Johnson lebt nach dem Freitod ihrer Eltern weiterhin in ihrem Elternhaus. Nun ist es ein Jahr her, dass ihre Mutter sich das Leben nahm und Anna bekommt eine seltsame Botschaft übersandt. Diese lässt sie am freiwilligen Ableben ihrer Eltern zweifeln. Anna geht zur Polizei und gerät dort an den eigentlich pensionierten Murray Mackenzie. Dieser arbeitet als Zivilist an der Information des Polizeireviers. Obwohl er nicht befugt ist beginnt er mit Nachforschungen.
Leider war es am Anfang sehr schwer für mich, in die Geschichte hinein zu finden. Die ersten ca. 100 Seiten gaben nicht genug Spannung her um mich zu fesseln. Auch der Part, aus der Sicht der toten Mutter, hat mich etwas irritiert. Als dann aber die Geschehnisse Aufschluss gaben, stieg die Spannung doch enorm und es hat mich dann auch gefesselt.
Die Charaktere hat Clare Mackintosh sehr gut dargestellt. Durch die ständige Präsenz, kam mir der Nachbar sehr verdächtig vor. Auch Mark, Anna`s Lebensgefährte kommt etwas mysteriös rüber. Bei Onkel Billy war ich die ganze Zeit hin und her gerissen, hat er, oder nicht mit den Selbstmorden zu tun? Den Part von Murray Mackenzie fand ich sehr gut. Wie er sich in Anna`s Sinne bemüht und sich gleichzeitig so aufopfernd um seine Frau kümmert, hat mich teilweise sehr bewegt.
Fazit: Wenn man über das erste Drittel des Buches hinweg ist, ein sehr guter Krimi. Aber keineswegs ein Psychothriller.

Veröffentlicht am 15.11.2018

Hat nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen!

Racheopfer
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Dieses Buch ist die Vorgeschichte der „Ich bin…“ Reihe von Ethan Cross. Es beginnt damit, dass Francis Ackermann Jr. in einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt und an einem Studienprogramm teilnehmen soll. ...

Dieses Buch ist die Vorgeschichte der „Ich bin…“ Reihe von Ethan Cross. Es beginnt damit, dass Francis Ackermann Jr. in einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt und an einem Studienprogramm teilnehmen soll. Dr. Stewart Kendrick, Leiter der psychatrischen Klinik Cedar Mill, glaubt das Serienmörder, wie Ackermann, eine Gehirnstörung haben und er diese heilen kann. Nun wird beschrieben wie es Francis Ackermann jr. gelingt wieder frei zu kommen.
Ich habe das Taschenbuch gelesen, aber es liegt auch ein komplettes Hörbuch bei.
Der Thriller ist sehr spannend verfasst. Ich kam sofort gut in die Geschichte hinein. Ein wenig erinnerte mich der Anfang an die Hannibal Lector Geschichte, was vom Autor auch so gewollt war.
Ackermann wurde meiner Meinung nach gut wiedergegeben. Wer die „Ich bin…“ Bände gelesen hat wird ihn sofort wiedererkennen.
Die anderen Charaktere haben mich leider nicht wirklich überzeugt. Ihr Handeln war teilweise nicht ganz nachvollziehbar. Sehr gut mir wiederum gefallen, dass dargestellt wurde wie der Mensch oft Forschungsgelder vor Menschenleben stellt.
Gerne hätte ich mehr über Francis Ackermann Jr.´s Kindheit erfahren.
Fazit: Diese Thriller Kurzgeschichte ist durchaus lesenswert und ich kann sie weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.10.2018

Der Route 66 Killer

Der stille Sammler
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Route 66 Killer zu sein. Bei der Suche nach ihm wurde vor Jahren Quinns junge Kollegin getötet. Nun wendet sich FBI Agentin Laura Coleman an Brigit und bringt Brigit Quinn, ehemalige FBI Agentin wird plötzlich ...

Route 66 Killer zu sein. Bei der Suche nach ihm wurde vor Jahren Quinns junge Kollegin getötet. Nun wendet sich FBI Agentin Laura Coleman an Brigit und bringt Brigit Quinn, ehemalige FBI Agentin wird plötzlich mit ihrem letzten großen Fall konfrontiert. Floyd Lynch wird verhaftet und gesteht, der seit langem gesuchte Zweifel an dem Geständnis Lynchs vor. Da das restliche FBI nicht an ihre Theorie glaubt, rollt Coleman mit Hilfe von Quinn den Fall wieder auf.
Dieser Thriller von Becky Masterman fasziniert durch seine schonungslose Grausamkeit. Leider konnte er mich nicht 100%ig fesseln. Der Schreibstil ließ die Spannung immer wieder abfallen, in dem private Nebensächlichkeiten berichtet wurden. Mich hat die einzelne Lebensgeschichte der jeweiligen Protagonisten schon interessiert, aber bitte nicht auf Kosten der Spannung. Ab ca. dem letzten Drittel des Buches stieg dann die Spannung aber doch noch, so dass ich dann komplett in die Geschichte hineingefunden und gefesselt war. Was dann auch zu der recht guten Bewertung führte.
Die einzelnen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Vor Allem Brigit Quinn, die eine nicht vom Leben verwöhnte Ex- FBI Agentin, die nur noch sich selber vertraut.
Fazit: Ein guter Thriller, mit einer spannenden Geschichte, die aber etwas Durchhaltevermögen verlangt. Durchaus empfehlenswert.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Was ist wirklich geschehen?

Das Grab im Wald
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Als Bezirksstaatanwalt Paul Copeland von zwei Polizisten in Kenntnis gesetzt wird, dass im Zusammenhang mit einer Leiche sein Name auftaucht, wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vor 20 Jahren ...

Als Bezirksstaatanwalt Paul Copeland von zwei Polizisten in Kenntnis gesetzt wird, dass im Zusammenhang mit einer Leiche sein Name auftaucht, wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vor 20 Jahren verschwanden vier Jugendliche aus einem Ferienlager, in dem Copeland als Betreuer Wachdienst hatte. Unter den Jugendlichen, wovon zwei, zeitnah, Tod aufgefunden wurden, befand sich auch Pauls Schwester Camille. Sie und ein Junge Namens Gil Perez wurden nie gefunden. Auf Grund der jetzigen Ereignisse versucht Paul Copeland wieder herauszufinden was damals geschah. Des Weiteren muss er sich auch noch mit einem Fall von Vergewaltigung im Studentenwohnheim herumschlagen.

Der Schreibstil von Harlan Coben hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Er konnte mich zwar fesseln, aber der zweite Strang = der Vergewaltigungsprozess, hat mich dann doch immer wieder aus der eigentlichen Geschichte raus gebracht. Ich hatte das Gefühl dass diese Story das Buch nur unnötig in die Länge zieht, aber musste dann feststellen, dass dieser Strang doch wichtig für den gesamten Thriller ist.
Die Charaktere fand ich teilweise nicht ganz realitätsnah. Das Handeln von Lucy und Paul erschien mir aufgrund ihrer Berufe oft unprofessionell, was der Spannung aber nicht geschadet hat. Die Gerichtsszenen und die Arbeitsweise von Muse hingegen konnte ich vollkommen nachvollziehen. Auch die Personen aus der Vergangenheit haben mir, in ihrer Darstellung, gut gefallen.
Das Ende hat mich dann nicht wirklich befriedigt. Das Buch wurde mir dann zu plötzlich beendet.
Fazit: Ein spannender Thriller, der nicht durchgehend, aber doch fesselt.