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Veröffentlicht am 13.03.2019

Kein leichtes Buch aber ein wichtiges Thema!!

Du wolltest es doch
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Meine Meinung:

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Es bespricht ein so wichtiges Thema und ich denke das wir uns alle mehr damit auseinandersetzen sollten. Allerdings hat es einige Zeit gedauert bis ...

Meine Meinung:

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Es bespricht ein so wichtiges Thema und ich denke das wir uns alle mehr damit auseinandersetzen sollten. Allerdings hat es einige Zeit gedauert bis ich den Mut aufgebracht habe es auch wirklich in die Hand zu nehmen.

Das Buch ist in zwei Teile geteilt. „Davor“ und „Danach“. So hat der Leser die Möglichkeit Emma erst einmal kennenzulernen. Und man merkt recht schnell das Emma alles andere als eine typische Protagonistin ist. Sie ist zwar beliebt aber auch sehr oberflächlich. Für sie geht es nur darum Aufmerksamkeit zu bekommen und beliebt zu sein. Dafür schreckt sie auch nicht davor zurück Freund zu beklauen.
Zuhause ist auch alles sehr oberflächlich. Emmas Mutter ist hauptsächlich darauf bedacht wie die Familie nach außen wirkt. Der Vater arbeitet viel, für ihn ist Emma die kleine Prinzessin. Er ahnt nicht das sie durchaus ein sehr aktives Sexleben hat und gerne mit Alkohol feiert.

Eigentlich gibt es außer Emma keine Protagonisten. Die anderen Charaktere spielen immer mal eine Rolle aber der Fokus liegt auf jeden Fall bei Emma. So durchlebt der Leser in dem Teil „Danach“ auch ganz hautnah mit wie es Emma geht. Und ich muss einfach sagen, mir ist das wirklich sehr nahe gegangen. Ich musste immer wieder das Buch zur Seite legen. In jedem Satz sind die Gefühle von Emma spürbar.

Viele haben ja den Schreibstil angemerkt. Der ist hier auf jeden Fall nicht leicht. Die Sätze sind kurz und es gibt immer wieder Gedanken die in Klammern gesetzt sind. Manches scheint auch ohne Zusammenhang und verwirrend zu sein. Aber ich denke das beschreibt ganz gut wie es in Emma aussieht. Natürlich macht es das Buch nicht einfach zu lesen. Aber meiner Meinung nach ist es auch kein Buch welches man in 1-2 Tagen verschlingt. Ich musste immer mal wieder über einzelne Dinge nachdenken und habe oft auch mitten in einem Kapitel aufgehört, was ich sonst eigentlich gar nicht mache.

Gerade das Emma am Anfang so wenig sympathisch ist macht es meiner Meinung spannend. Wäre sie das „typische“ Mädchen aus Romanen dann wäre es ganz einfach für sie Mitleid zu empfinden.
Aber eigentlich beschreibt Louise O´Neill nur das normale Leben von Jugendlichen. Natürlich sind nicht alle oberflächlich. Aber leider ergeht es vielen so. Und wenn ich so an meine Jugend zurückdenke. Auch wir sind Feiern gegangen und haben getrunken. Manche hatten auch ein durchaus sehr aktives Sexleben.
Aber heißt das jetzt das man deshalb weniger geachtet werden darf? Nein heißt immer noch nein. Und wenn jemand so viel getrunken hat das er nicht mehr genau weiß was man tut dann sollten die Menschen drum herum das nicht ausnutzen, sondern viel mehr auf die Person aufpassen. Nur weil jemand nicht sympathisch ist hat er ja noch lange nicht verdient das er das erlebt. Und genau das wird hier sehr eindrücklich beschrieben.

Bei mir hat dieses Buch nachgewirkt und ich musste eine ganze Weile darüber nachdenken bevor ich die Rezension schreiben konnte.
Ich glaube tatsächlich das die Erlebnisse hier sehr realistisch dargestellt werden. Denn oftmals möchte unsere Gesellschaft doch das man nach einem schlimmen Erlebnis ziemlich schnell wieder „normal“ wird und sich nicht in dunklen Gedanken und Emotionen verliert. Allerdings sind nun einmal nicht alle Menschen gleich und um so ein Erlebnis auch nur halbwegs verarbeiten zu können braucht man meiner Meinung nach vor allem Halt und Verständnis. Wenn die eigenen Eltern einen für das Leben welches man vorher gelebt hat verurteilen und deshalb das Geschehene anzweifeln oder eher darauf bedacht sind was die Außenwelt denkt. Eher darauf achten das „gute Jungs“ nicht für ihr Leben bestraft sind, wie soll dann ein Mensch heilen?

Ich fand dieses Buch wirklich sehr bewegend. Anders kann ich es nicht sagen. Es war für mich einfach echt. Auch mit diesem Ende. Denn alles andere wäre einfach nicht passend gewesen. Und leider ist genau das die Realität. Auch wenn wir uns das gerne anders wünschen würden.
Wichtig für mich wäre nur das Jugendliche damit nicht alleine gelassen werden nach dem Lesen. Ich denke das auch sie dieses Buch aufwühlen wird und deshalb sollten die Eltern danach zur Verfügung stehen und mit den Jugendlichen reden. Denn es ist kein normales Jugendbuch.

Insgesamt für mich ein sehr bewegendes Buch. Mich hat die Handlung wirklich sehr mitgenommen und die Gefühle von Emma waren auf jeder Seite spürbar. Die Umsetzung war für den Leser nicht leicht aber realistisch.
Deshalb bekommt „Du wolltest es doch“ von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Auch Teil drei konnte wieder überzeugen

Rhythm and Love: Nele und Kevin
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Meine Meinung:

Mit Nele und Kevin geht die Rhythm and Love Reihe von Sophie Fawn schon in die dritte Runde. Natürlich kennt man die beiden Protagonisten schon wenn man die ersten beiden Teile gelesen ...

Meine Meinung:

Mit Nele und Kevin geht die Rhythm and Love Reihe von Sophie Fawn schon in die dritte Runde. Natürlich kennt man die beiden Protagonisten schon wenn man die ersten beiden Teile gelesen hat.
Es ist aber auch möglich das Buch zu lesen wenn man die anderen beiden Bücher nicht gelesen hat. Allerdings entgeht einem da eine Menge Freude. Denn es macht Spaß mit jedem Buch wieder zurückzukehren zu den Bad Weeds und ihrer Familie.

Kevin ist der Bruder von David den man schon aus dem ersten Teil der Reihe kennt. Für Kevin gab es immer nur Musik und er hat hart dafür gekämpft das die Bad Weeds erfolgreich sind. Seit seiner Jugend ist Kevin schon mit Nele zusammen. Sie ist sein Anker und auch wenn er mal wieder längere Zeit auf Tour ist, haben die beiden ständig Kontakt und reden vor jedem Auftritt miteinander.
Deshalb hat er auch das Angebot angenommen in Amerika bei einer Castingshow als Juror mitzumachen. Er sieht es als Chance an das die Weeds auch in Amerika noch bekannter werden.

Nele ist ein sehr bodenständiger Mensch. Sie hat in Kevin ihre große Liebe gefunden und in seiner Familie das was ihre eigene Familie ihr nicht geben konnte. Während Kevin oft durch die Welt tourt arbeitet Nele als Krankenschwester. Sie möchte aber gerne mit Frühchen arbeiten und entscheidet sich deshalb für eine Umschulung. Der Start dieser Umschulung fällt leider direkt in die Zeit der Castingshow von Kevin. Und gleichzeitig entscheiden sich die beiden zusammenzuziehen. Es kommt also einiges an Chaos auf die beiden zu.

Auch dieser Teil wird wieder abwechselnd aus der Sicht von Nele und Kevin erzählt. So bekommt man eine gute Einsicht in beide Protagonisten. Neben einer sehr schönen Lovestory werden hier aber auch ernste und wichtige Themen angesprochen. Diese spielen im Verlauf der Handlung wichtige Rollen. Trotzdem nehmen sie nicht so viel Platz ein das die Geschichte zwischen Kevin und Nele sich nicht entwickeln kann.

Mir gefällt der lockere und leichte Schreibstil sehr von Sophie. Man fliegt über die Seiten. Manchmal möchte man jemanden gerne schütteln und ganz oft muss man auch einfach grinsen. Denn egal ob Protagonist oder Nebenfigur. Alle Charaktere sind mit sehr viel Liebe zum Leben erweckt worden und es macht wirklich Freude alle auf ihrem Weg zu begleiten.

Für Kevin und Nele ist dieser Weg in diesem Buch nicht einfach. Denn auch wenn man sich sehr liebt so muss man auch immer noch für sich selber einen Platz im Leben finden. Und manchmal verliert man den Partner dann. Manchmal ganz und manchmal nur ein Stück um dann gestärkt wieder zusammen zu kommen.
Ob das den beiden gelingen wird, lest ihr am besten selber. Ich freue mich auf jeden Fall schon wenn es mit den Bad Weeds weitergehen wird. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

„Rhythm and Love: Nele und Kevin“ bekommt von mir 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 16.11.2018

Sehr informativ!!

Vegane Eiweißwunder – Das Kochbuch
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Meine Meinung:

Ich bin jetzt schon eine Weile Vegetarierin und war auf der Suche nach einem Buch das mir dabei hilft auch ohne tierische Produkte genug Eiweißquellen zu finden. Mein Anspruch war dabei ...

Meine Meinung:

Ich bin jetzt schon eine Weile Vegetarierin und war auf der Suche nach einem Buch das mir dabei hilft auch ohne tierische Produkte genug Eiweißquellen zu finden. Mein Anspruch war dabei nicht komplett Vegan zu leben aber auf jeden Fall so selten wie möglich auf tierische Produkte zu verzichten.

Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Er ist in zwei Bereiche geteilt. Im ersten Teil bekommt der Leser einen Einblick in die Welt der veganen Eiweißquellen. Man erfährt was Proteine sind und es wird auf einige vegane Proteinquellen eingegangen. Das hat mir sehr gut gefallen. Einige kannte ich zwar schon aber trotzdem war es sehr informativ noch einmal eine genaue Beschreibung zu bekommen.

Im Zweiten Teil befinden sich die Rezepte. Diese sind unterteilt in Früstück, Supen, Salate & Co und Hauptgerichte.
Mich konnte schon der Teil für das Frühstück überzeugen. Es gibt wirklich eine sehr tolle Auswahl an Möglichkeiten. Da muss Frühstück wirklich nicht langweilig sein.
Auch bei den Suppen und Salaten ist eigentlich für jeden etwas dabei. Egal ob als Hauptspeise oder als Snack für Zwischendurch.

Sehr überzeugt war ich von den Hauptgerichten. Egal ob etwas exotisch oder ganz klassisch. Außerdem gibt es noch ein paar Cremes und Alternativen für Pizzateig und Quicheteig.
Das sind für mich wirklich Rezepte die man auch wirklich nachkocht. Manchmal muss man etwas mutig sein aber meistens wird man belohnt. Es war nichts dabei was gar nicht geschmeckt hat.

Unsere Favoriten waren:

Der Himberr Protein Shake
Der orientalische Quinoa Salat
Das Kichererbsen Curry
Die Pita Taschen mit Pistaziencreme und Falafel
Was ich noch toll gefunden hätte wären ein paar Nachspeisen. Ich esse auch gerne süß und da wären ein paar Anregungen noch einmal spannend gewesen.
Trotzdem konnte mich dieses Buch wirklich überzeugen und es hat uns in der Küche auf jeden Fall ein paar spannende Anregungen gegeben.
Deshalb bekommt „Vegane Eiweißwunder“ von mir 5 von 5 Lesekatzen

Veröffentlicht am 16.11.2018

Spannend, lustig und viel Gefühl

Shit Happens
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Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf die neue Geschichte von Emma Smith. Bis jetzt konnten mich ihre Bücher immer durch eine gelungene Mischung aus Romance und Humor begeistern.
Diese Geschichte rund ...

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf die neue Geschichte von Emma Smith. Bis jetzt konnten mich ihre Bücher immer durch eine gelungene Mischung aus Romance und Humor begeistern.
Diese Geschichte rund um die Mafia versprach auf jeden Fall wesentlich düsterer zu werden.

Prue ist eine sehr starke Protagonistin. Sie ist sehr schlau und träumt davon aufs College zu gehen. Durch die Schuld ihrer Mutter ist ihr das aber aktuell nicht möglich und so arbeitet sie in einer Bar die der Mafia gehört.
Prue ist alles andere als auf den Mund gefallen. Sie ist sehr eigensinnig und bringt sich durch ihre Äußerungen auch gerne mal in schwierige Situationen.

Rave wirkt von Anfang an düster und einschüchternd. Er ist mit voller Überzeugung ein hohes Mitglied in der Mafia und die Leute haben großen Respekt vor ihm. Trotzdem ist er ein sehr führsorglicher Mensch und ist sehr darauf bemüht die Menschen, die ihm wichtig sind zu schützen.

Prue und Rave sind teilweise wirklich wie Feuer und Wasser. Die beiden zusammen zu erleben hat so unglaublich viel Spaß gemacht. Beide schenken sich wirklich nichts. Rave der es gewphnt ist , dass die Leute Respekt vor ihm haben und tun was er sagt und dann Prue die wirklich stur und dickköpfig ist und meistens schneller denkt was sie sagt als gut für sie ist.
Trotzdem merkt man von Anfang an auch dieses Knistern zwischen den beiden. Es hat einfach Freude bereitet.
Gleichzeitig spürt man auch die Gefahren, die auf beide zukommen. Denn in der Mafia wird jede Schwäche direkt genutzt.
Die Mischung ist hier wirklich gut gelungen und hat mich das Buch verschlingen lassen.

Der Schreibstil ist wie man ihn von Emma kennt locker und fließend. Man bekommt einen direkten Draht zu den Protagonisten und ich war beiden direkt verfallen.
Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Immer wieder gibt es einen Schlagabtausch zwischen Prue und Rave. Aber auch Prue alleine schafft es immer wieder sich in Katastrophen zu bringen.

Für mich ist „Shit Happens“ ein sehr gelungenes Buch mit einer Mischung aus Humor, Liebe und Spannung. Prue und Rave sind keine typischen Charaktere und trotzdem muss man sie einfach mögen.
Ich freue mich schon sehr wie es hier mit Prues Nachbarin Stephanie und Raves Freund Philippe weitergehen wird.
Von mir bekommt „Shit Happens: But Killers are hot“ 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 16.11.2018

Für mich eine Steigerung zu Band 1

Save You
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Meine Meinung:

Nach dem emotionalen Cliffhanger aus Band eins geht es mindestens genau so emotional in Band zwei weiter.

Ruby erfährt welche schlimme Nachricht James bekommen hat und warum es zu seinem ...

Meine Meinung:

Nach dem emotionalen Cliffhanger aus Band eins geht es mindestens genau so emotional in Band zwei weiter.

Ruby erfährt welche schlimme Nachricht James bekommen hat und warum es zu seinem Absturz kam. Sie steht ihm zur Seite obwohl er sie mehr verletzt hat als sonst jemand bisher. Aber sie kann ihm trotzdem nicht verzeihen und möchte auch keine Beziehung mehr mit james. Doch in seiner schmerzhaften Zeit möchte sie ihm zumindest eine Stütze sein.

James bereut seinen Fehltritt sehr und versucht wirklich alles um Ruby zu zeigen, dass er sie liebt. Doch das ist gar nicht so einfach. Vor allem, weil er sich immer wieder auch mit seinen alten Dämonen auseinandersetzen muss und Ruby nicht gerade auf viel Akzeptanz bei James Freunden findet.

Mir hat die Entwicklung von den beiden wirklich extrem gut gefallen. Denn es ist realistisch. Es ist nicht auf einmal alles gut und verziehen. James hat Ruby sehr verletzt und er muss sehr hart dafür kämpfen, dass Ruby ihm verzeihen kann.
Für manche mag das langweilig sein aber in dieser Phase entwickelt er sich sehr weiter und lernt fokussiert auf seine Ziele zu sein.
Der Mittelteil ist etwas ruhiger im Vergleich zu dem emotionalen Einstieg und dem sehr spannenden Ende. Aber ich fand es passend und genau das was Ruby und James gebraucht haben.

Auch die Nebencharaktere haben mehr Raum bekommen. Dieses Mal werden die Kapitel nicht nur von Ruby und James erzählt, sondern auch von James Schwester Lydia und von Rubys Schwester Ember. Das bringt in vielen Bereichen noch einmal ganz neue Einblicke aber auch neue Reibungspunkte. So bleibt es auf jeden Fall spannend.

Man hat ja schon damit gerechnet das auch Band zwei mit einem Cliffhanger endet Aber dass es so endet habe ich wirklich nicht erwartet. Er lässt den Leser wirklich gespannt zurück und ich warte jetzt schon ungeduldig auf den dritten und damit letzten Teil. Und ich bin sehr gespannt wie die Reise von Ruby und James endet.
Für mich ist Band zwei der Maxton Hall Reihe noch etwas stärker als der erste Teil. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Deshalb bekommt „Save You“ von mir 5 von 5 Lesekatzen.