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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2018

One More Chance

One More Chance
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Ich habe bis jetzt zwei Bücher von Vi Keeland gelesen und liebe ihren Humor. So war ich sehr neugierig auf One More Chance, welches sie mit Penelope Ward zusammen geschrieben hat.

Aubrey ist auf dem Weg ...

Ich habe bis jetzt zwei Bücher von Vi Keeland gelesen und liebe ihren Humor. So war ich sehr neugierig auf One More Chance, welches sie mit Penelope Ward zusammen geschrieben hat.

Aubrey ist auf dem Weg zu ihren neuen Job und hätte sicher nicht damit gerechnet, dass sie schon bald einen sehr attraktiven Mann und einen Paarhufer im Auto hat, was sie Obama und einem Vibrator zu verdankt. Ja hört sich skurril und witzig an und ist es auch. Ich habe beim Lesen so gelacht, dass ich sogar Tränen in den Augen hatte. Ich muss zugeben, es ist ein sehr einfacher und zum Teil flacher Humor, aber nichtsdestotrotz habe ich sehr viele schöne Stunden mit der Geschichte gehabt.

Aubrey wirkt auf den ersten Blick steif und auch durchgeplant, sie hat gerne die Kontrolle und überdenkt alles genau. Chance scheint da das genaue Gegenteil, er hat so eine positive und überschwängliche Art, die richtig ansteckend ist. Er war mir gleich sehr sympathisch, was auch so blieb im Verlauf der Handlung. Aubrey hingegen konnte ich zwar die meiste Zeit verstehen, aber so wirklich ans Herz ging sie mir nicht. Die Geschichte ist auch von Aufbau her interessant, ich mag dazu aber gar nicht mehr sagen, da es der Handlung vorweg greifen würde.

Das Buch war richtig locker und leicht zu lesen und es gab so einige süße Szenen und ich hätte auch gerne einen Chance in meinem Leben, er ist einfach so toll und da meine ich nicht nur, wie überaus attraktiv er beschrieben wird. Die Geschichte konnte mich auch so richtig überraschen, was eigentlich eher selten der Fall ist, weil man ja alles schon mal gelesen hat, aber hier, da hätte ich nicht mit gerechnet.

Fazit:
Ich habe beim Lesen Tränen gelacht und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Es gab eine große Überraschung und einige sehr süße und auch romantische Szenen.
Für Fans von Vi Keeland ist das Buch auf jeden Fall etwas und auch für alle anderen, die eine locker leichte romantische Geschichte mit, wenn auch zum Teil flachen Humor, mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.11.2018

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Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
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Kurzmeinung


Nachdem ich Band 2der Reihe gelesen hatte, war für mich klar, dass ich auch den 1 Band lesen möchte. Da ich Band 2 richtig genial fand, waren meine Erwartungen natürlich groß.


Die Geschichte ...

Kurzmeinung


Nachdem ich Band 2der Reihe gelesen hatte, war für mich klar, dass ich auch den 1 Band lesen möchte. Da ich Band 2 richtig genial fand, waren meine Erwartungen natürlich groß.


Die Geschichte startet 17 Jahre vor der eigentlichen Handlung in einem Waisenhaus in Schottland. Ein kleiner Junge wurde geschlagen, weil er sich etwas zu Essen gestohlen hat, nachdem er immer noch hungrig war. Ein kleines Mädchen sieht ihn an einer Mauer stehen, wie er versucht nicht zu weinen und geht zu ihm, lässt sich nicht verschreckend und verbindet letztendlich seine Wunden. Eine Freundschaft entsteht, die obwohl die beiden noch sehr jung sind, doch schon mit tiefen Gefühlen einhergeht. Doch die beiden werden getrennt und die Jahre vergehen....


Viel mehr möchte ich zur Geschichte gar nicht sagen, um nichts vorwegzunehmen. Es wird sehr emotional und auch spannend. Ich habe den Band wieder sehr gerne gelesen und habe es genossen, in das alte London einzutauchen. Dorian fand ich einen sehr interessanten Charakter und ich hätte gerne öfters aus seiner Sicht gelesen, gerade zu Beginn spielt die Geschichte eigentlich nur aus ihrer Sicht. Emotional konnte mich die Geschichte auch wieder sehr bewegen. Doch im direkten Vergleich zu Band 2 empfand ich sie als minimal schwächer.


Fazit:
Eine berührende und schöne Geschichte, mit viel Herzschmerz aber auch Spannung.
Die Kulisse des alten Londons war toll.
Der Schreibstil war sehr angenehm und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Veröffentlicht am 18.11.2018

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Queer London
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Queer London - Von der Antike bis heute ist eine sehr interessante Zusammenfassung von Peter Ackroyd. Unterteilt ist das Buch in 18 Kapitel, welche mit einem Bild eingeleitet werden. Noch dazu gibt es ...

Queer London - Von der Antike bis heute ist eine sehr interessante Zusammenfassung von Peter Ackroyd. Unterteilt ist das Buch in 18 Kapitel, welche mit einem Bild eingeleitet werden. Noch dazu gibt es zwei Mal mehrere Seiten, auf denen Bilder abgebildet sind. Diese sind dann auf einem hochwertigeren Papier gedruckt, sodass die Bilder besser raus kommen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Bilder passend im Text untergebracht gewesen wären, sodass man den direkten Bezug hat, verstehe aber auch, wieso man sich für das Sammeln und hochwertiger drucken entschieden hat.

Ich empfand Queer London als sehr informativ. Nicht nur was die queere Geschichte von London angeht, sondern auch allgemein, was das Lebensgefühl in London angeht in den einzelnen Epochen. Und auch die Queere Geschichte im Allgemeinen. London steht zwar im Mittelpunkt, aber unweigerlich lernt man auch etwas über die anderen Länder / Gebiete im Bezug auf das Thema.

Zum Lesen des Buches habe ich etwas länger gebraucht, da ich die vielen Informationen zunächst verdauen musste und auch den Inhalt. Manches hat mich sehr geschockt, da es mir einfach nicht bewusst war. Der Autor bezieht sich auf Quellen, welche am Ende aufgelistet sind, eine persönliche Wertung bringt er nicht ein. Es ist einfach nur eine Zusammenfassung der Geschichte. Ich persönlich hätte mir manchmal weniger Details, was die genauen Orte angeht gewünscht und dafür mehr eingehen auf die einzelnen Schicksale wenn möglich bzw. auch vergleiche, sodass man das Ausmaß von Strafen besser begreift. Das Strafmaß, was homosexuelle Handlungen angeht, wandelt sich mit der Zeit und mich hätte in diesem Zusammenhang auch interessiert, wie es sich mit anderen Gesetzen verhält.

Davon abgesehen fand ich das Buch sehr bereichernd. Ich mag Geschichte und ich finde London toll. Wer kein Interesse an Geschichte hat und auch keinerlei Bezug zu London oder LGBT, wird das Buch wohl eher als langweilig empfinden. Ich hingegen fand es spannend und habe mich zu keiner Zeit gelangweilt.

Fazit:
Trotz kleiner Kritikpunkte Daumen hoch.
Sehr informativ und interessant.
Wer sich für die Geschichte von London interessiert und dazu auch noch für die Queere ist hier genau richtig.
Man kann durch das Buch wirklich viel lernen und trotz der sachlichen Erzählung wird es nicht langweilig.
Für mich sehr bereichernd, da mir einiges so nicht bewusst war.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 06.11.2018

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Liebe kennt keine Grenzen
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Kurzmeinung

Ich wollte schon länger mal ein Buch aus dem Cursed Verlag lesen und habe mich dann für dieses hier entschieden. Zum einen, weil ich auch mal etwas von Andrew Grey lesen wollte und so zwei ...

Kurzmeinung

Ich wollte schon länger mal ein Buch aus dem Cursed Verlag lesen und habe mich dann für dieses hier entschieden. Zum einen, weil ich auch mal etwas von Andrew Grey lesen wollte und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte.

Außerdem klang die Geschichte echt süß und das war sie dann auch. Mit gerade mal 200 Seiten ist der Roman etwas kurz, aber trotzdem rund. Besonders hat mir gefallen, wie der blinde Violinist Robbie dargestellt wurde. Es gab zwar ein paar Dinge, die ich etwas na ja nicht ganz so glaubwürdig fand. Aber man darf es hier mit dem Realismus nicht so ernst nehmen. Ich meine wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass so viele homosexuelle oder bisexuelle Männer zufällig auf einer Farm zusammenkommen. Aber ich finde, das stört kaum, weil die Geschichte von Robbie und Joey so liebevoll und süß erzählt wird. Durch den lockeren Stil habe ich das Buch schnell gelesen gehabt und danach gleich einen weiteren Teil bestellt.

Fazit:
Eine süße Geschichte über Joey,
der seit einem Unfall mit seinem Aussehen kämpft und Robbie, der als Kind erblindet ist.
Beide kommen sich auf einer Farm näher und ja, die Farm war eine tolle Kulisse.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 30.10.2018

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Idol – Gib mir die Welt
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Idol hat mich durch sein schönes Cover angesprochen. Bei Rockstar-Geschichten bin ich mittlerweile etwas vorsichtig, doch diese konnte mich von sich überzeugen.

Libby Bell hat sich nach dem Tod ihrer ...

Idol hat mich durch sein schönes Cover angesprochen. Bei Rockstar-Geschichten bin ich mittlerweile etwas vorsichtig, doch diese konnte mich von sich überzeugen.

Libby Bell hat sich nach dem Tod ihrer Eltern zurückgezogen, sie lebt alleine in dem Haus ihrer Großmutter. Bis eines Tages ein betrunkener Typ auf einem Bike in ihrem Garten landete. Er ist völlig hinüber. Und Libby bringt es nicht über ihr Herz, ihn da einfach so sich selbst zu überlassen. Doch ist sie auch kein gutmütiger Engel und hilft ihm mit einem Gartenschlauch auf die Sprünge.

Killian James ist ein Rockstar. Der Rockstar, Traum von vielen Frauen. Doch der versuchte Selbstmord seines besten Freundes hat ihn aus der Bahn geworfen und er hat eine Auszeit gebraucht. So zieht er durchs Land, bis er auf dem Rasen von Libby landet.

Libby und Killian kommen sich langsam näher, es gibt so einige freche Wortgefechte und ich mag den Humor der Autorin sehr gerne. Libby ist richtig schön frech und Killian fordert sie gerne heraus, er ist aber trotzdem lieb und süß. Also nicht so ein Übertriebener Alpha Mann. Die beiden geben ein schönes Paar ab.

Was mir besonders gut gefallen hat. Die Liebe zur Musik kommt sehr schön raus. Wenn Libby und Killian spielen, kann man die Musik und die Emotionen als Leser förmlich spüren. Hier hat die Autorin nicht nur einen Rockstar in die Geschichte gepackt, weil es cool ist. Nein, hier geht es auch wirklich um die Liebe zur Musik und das Gefühl auf der Bühne zu stehen. Und auch die Dinge, die im Hintergrund der Band laufen, fand ich realistisch dargestellt. Es wirkte alles sehr echt auf mich.

In Idol geht es aber auch darum, über seinen Schatten zu springen und sich etwas zu trauen. Seinen Weg zu gehen, egal wie er ausschaut und es wenigstens zu probieren. Auch diese Thematik fand ich gut umgesetzt.

Fazit:
Eine sehr schöne Rockstar-Geschichte, in der die Liebe zur Musik den Leser förmlich mitreist.
Libby und Killian sind ein süßes Paar.
Es geht auch um Selbstfindung und darum, seinen Weg zu gehen.
Witzig, einfühlsam und sexy erzählt.
4,5 Sterne